The Fort Worth Press - Union sieht in Grünen-Finanzvorschlag gute Basis - Weiter SPD-Kritik bei Migration

USD -
AED 3.672497
AFN 65.00009
ALL 81.400376
AMD 360.509982
ANG 1.789785
AOA 917.000057
ARS 1541.735973
AUD 1.417686
AWG 1.8
AZN 1.696617
BAM 1.756231
BBD 2.013047
BDT 124.13403
BGN 1.747831
BHD 0.377304
BIF 3001.5
BMD 1
BND 1.281647
BOB 12.038845
BRL 5.345907
BSD 0.99943
BTN 95.119137
BWP 13.826143
BYN 2.945822
BYR 19600
BZD 2.010084
CAD 1.39907
CDF 2314.508525
CHF 0.82872
CLF 0.025017
CLP 987.819744
CNY 6.66605
CNH 6.65996
COP 3168.28
CRC 454.457699
CUC 1
CUP 23.987213
CVE 99.225031
CZK 21.852504
DJF 177.720248
DKK 6.70457
DOP 60.369927
DZD 135.214878
EGP 56.020302
ERN 15
ETB 161.249868
EUR 0.897015
FJD 2.23975
FKP 0.75114
GBP 0.750865
GEL 2.567499
GGP 0.75114
GHS 11.649675
GIP 0.75114
GMD 73.49929
GNF 8795.00026
GTQ 7.63805
GYD 209.438376
HKD 7.844895
HNL 26.999669
HRK 6.76901
HTG 130.948372
HUF 329.160497
IDR 18142.75
ILS 3.123155
IMP 0.75114
INR 95.21005
IQD 1514.5
IRR 1864649.999758
ISK 121.82018
JEP 0.75114
JMD 158.527332
JOD 0.708972
JPY 158.007503
KES 129.959717
KGS 87.4486
KHR 4075.499459
KMF 441.999784
KPW 899.999961
KRW 1339.894972
KWD 0.31089
KYD 0.832963
KZT 455.005455
LAK 22525.000462
LBP 89947.495554
LKR 332.317142
LRD 170.240203
LSL 16.670202
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.430147
MAD 9.853046
MDL 17.990957
MGA 4589.999823
MKD 55.214064
MMK 2099.630718
MNT 3601.077836
MOP 8.076272
MRU 40.198647
MUR 47.549903
MVR 15.460281
MWK 1736.999655
MXN 18.63563
MYR 4.076298
MZN 63.880379
NAD 16.67017
NGN 1345.480151
NIO 36.791881
NOK 9.25785
NPR 152.193532
NZD 1.77859
OMR 0.384504
PAB 0.999421
PEN 3.452014
PGK 4.489898
PHP 63.911015
PKR 276.649743
PLN 3.949902
PYG 5850.263778
QAR 3.64525
RON 4.798595
RSD 105.397999
RUB 80.500339
RWF 1477.5
SAR 3.753464
SBD 8.064705
SCR 13.835869
SDG 601.501083
SEK 9.910755
SGD 1.28179
SHP 0.750582
SLE 22.95014
SLL 20969.504398
SOS 571.501551
SRD 37.6155
STD 20697.981008
STN 22.05
SVC 8.745235
SYP 13001.999685
SZL 16.620088
THB 33.724008
TJS 9.205205
TMT 3.51
TND 3.00825
TOP 2.40776
TRY 49.834701
TTD 6.78409
TWD 32.390799
TZS 2644.423021
UAH 45.57773
UGX 4352.413493
UYU 40.211023
UZS 11989.999888
VES 887.00815
VND 25856.5
VUV 118.98361
WST 2.767767
XAF 588.403499
XAG 0.018613
XAU 0.000247187317
XCD 2.70255
XCG 1.801308
XDR 0.707052
XOF 588.403499
XPF 107.375016
YER 236.175032
ZAR 16.622945
ZMK 9001.200048
ZMW 20.164415
ZWL 321.999592
SSP 5745.470209
MXV 2.101411
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Union sieht in Grünen-Finanzvorschlag gute Basis - Weiter SPD-Kritik bei Migration
Union sieht in Grünen-Finanzvorschlag gute Basis - Weiter SPD-Kritik bei Migration / Foto: © AFP

Union sieht in Grünen-Finanzvorschlag gute Basis - Weiter SPD-Kritik bei Migration

Die möglichen Koalitionspartner Union und SPD verhandeln weiter mit den Grünen über ihr geplantes Finanzpaket für Verteidigung und Infrastruktur. Nachdem ein erstes Treffen am Montagabend zunächst keine Einigung brachte, waren "zeitnah" weitere Gespräche geplant, wie die Grünen-Fraktion am Dienstag mitteilte. Die Union erklärte, sie halte die Finanzvorschläge der Grünen für eine annehmbare "Grundlage". Aus der SPD gab es unterdessen weiter Kritik an der Union bei den Migrationsplänen.

Textgröße:

Die Grünen hatten am Montag erklärt, die von Union und SPD geplanten Grundgesetzänderungen für ihr Finanzpaket in der aktuellen Form im Bundestag nicht mittragen zu wollen. Sie legten dann einen eigenen Gesetzentwurf vor, am Abend fanden Gespräche von Union und SPD mit den Grünen statt, um doch noch eine Mehrheit zu erlangen.

Unions-Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei (CDU) sagte danach in der ARD, es sei ein "Gespräch in einer angemessenen, angenehmen Atmosphäre" gewesen und zunächst um den "Austausch von Argumenten" gegangen. Eine Einigung wurde noch nicht erzielt. Allen sei aber "bewusst, dass wir uns aufeinander zubewegen müssen", sagte Frei. Den Grünen zufolge sollten die Gespräche "zeitnah" fortgesetzt werden. Union und SPD benötigen für ihre Pläne eine Zweidrittelmehrheit, diese hätten sie mit den Grünen im scheidenden Bundestag noch.

Die von den Grünen eingebrachten eigenen Finanzvorschläge sieht Frei unterdessen "grundsätzlich im Bereich des Vorstellbaren". Er sagte am Dienstag im Deutschlandfunk, der Gesetzentwurf sei eine "Grundlage, auf der man sich aufeinander zubewegen kann". Es sei "nicht so, dass das meilenweit auseinander läge".

Die Grünen wollen laut Gesetzentwurf den Verteidigungsbegriff weiter fassen und etwa auf nachrichtendienstliche Fähigkeiten, die Unterstützung für "völkerrechtswidrig angegriffene Staaten" und den Schutz der Zivilbevölkerung ausweiten. Außerdem wollen sie die Grenze, ab der Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse ausgenommen werden, auf 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung heraufsetzen.

Union und SPD planen dies bislang ab einem Prozent. Frei sagte im Deutschlandfunk, gerade wenn es um die 1,5 Prozent gehe, sei das "ein sehr plausibler Vorschlag". Der erweiterte Verteidigungsbegriff könne hingegen "ganz leicht auch an rechtliche Grenzen stoßen", da die Ausnahmen klar zugeordnet werden müssten.

Daran, dass für die Abstimmungen der scheidende Bundestag noch einmal in alter Zusammensetzung zusammenkommen soll, gibt es auch scharfe Kritik - Linke und AfD reichten dagegen Klage beim Bundesverfassungsgericht ein. Sie fordern, dass sich der neugewählte Bundestag, in dem beide Fraktionen deutlich mehr Abgeordnete haben und zusammen über eine Sperrminorität verfügen, unmittelbar nach Verkündung des amtlichen Endergebnisses an diesem Freitag konstituieren muss.

"Die Sondersitzungen müssen abgesagt werden", forderte auch BSW-Chefin Sahra Wagenknecht. Es sei "inakzeptabel, die Abgeordneten eines alten Parlaments binnen weniger Tagen über hunderte Milliarden - mehr als ein Bundeshaushalt - entscheiden zu lassen, von denen niemand genau weiß, wofür sie eingesetzt werden", sagte sie AFP.

Unterdessen warnte Innenministerin Nancy Faeser (SPD) im Streit um die Sondierungsvereinbarungen zur Migration vor "nationalen Alleingängen". Bei den Plänen zu Zurückweisungen an den Grenzen gehe es darum, "rechtsstaatliche" Instrumente zu nutzen, sagte sie den Funke-Zeitungen mit Verweis auf das Sondierungspapier. "Das ist entscheidend, damit diese Zurückweisungen nicht binnen kurzer Zeit von Gerichten gestoppt werden und damit sie auch praktisch funktionieren."

Aus der Union hatte es zuvor den Vorstoß gegeben, dass Deutschland künftig Asylsuchende an den deutschen Grenzen auch ohne Einverständnis der betroffenen Nachbarländer zurückweisen könne. Während die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) das grundsätzlich für möglich hält, kam auch von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) scharfe Kritik an den Unions-Verhandlern. Frei sowie CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt bezeichnete er laut "Stern" in der Fraktionssitzung am Montag als "unangenehme" Gesprächspartner. "Sie haben kein Gewissen."

Frei reagierte darauf "verwundert": Er habe die Verhandlungen mit Pistorius "sehr positiv in Erinnerung", sagte er RTL und ntv.

A.Williams--TFWP