The Fort Worth Press - Aussetzung der US-Militärhilfe: Ukraine setzt weiter auf Zusammenarbeit

USD -
AED 3.672503
AFN 65.000519
ALL 81.533073
AMD 358.401722
ANG 1.789785
AOA 916.999839
ARS 1541.737103
AUD 1.419749
AWG 1.8
AZN 1.697068
BAM 1.754262
BBD 2.010754
BDT 123.994851
BGN 1.747831
BHD 0.376995
BIF 2999.094065
BMD 1
BND 1.280239
BOB 12.025456
BRL 5.346803
BSD 0.998309
BTN 95.006951
BWP 13.810517
BYN 2.942546
BYR 19600
BZD 2.007794
CAD 1.399475
CDF 2314.469553
CHF 0.829405
CLF 0.02501
CLP 987.540242
CNY 6.66605
CNH 6.65839
COP 3169.13
CRC 453.954273
CUC 1
CUP 23.960319
CVE 98.902577
CZK 21.885602
DJF 177.776183
DKK 6.713345
DOP 61.334505
DZD 135.300799
EGP 56.1333
ERN 15
ETB 163.677738
EUR 0.8982
FJD 2.24125
FKP 0.751792
GBP 0.75145
GEL 2.567496
GGP 0.751792
GHS 11.635281
GIP 0.751792
GMD 73.498647
GNF 8835.888903
GTQ 7.629042
GYD 209.205434
HKD 7.845545
HNL 26.802228
HRK 6.76901
HTG 130.803902
HUF 329.709799
IDR 18131
ILS 3.120497
IMP 0.751792
INR 95.31995
IQD 1513.526119
IRR 1864649.999677
ISK 121.920083
JEP 0.751792
JMD 158.350301
JOD 0.708974
JPY 157.885026
KES 129.920159
KGS 87.448604
KHR 4079.381097
KMF 441.999806
KPW 899.999961
KRW 1336.797149
KWD 0.31092
KYD 0.832018
KZT 454.497345
LAK 22469.582065
LBP 89401.597474
LKR 331.94455
LRD 169.711646
LSL 16.642972
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.423981
MAD 9.821192
MDL 17.970463
MGA 4535.934522
MKD 55.229912
MMK 2099.638249
MNT 3597.631144
MOP 8.067326
MRU 40.444177
MUR 47.469954
MVR 15.460216
MWK 1731.104723
MXN 18.695955
MYR 4.063896
MZN 63.898339
NAD 16.643047
NGN 1346.049753
NIO 36.73971
NOK 9.268225
NPR 152.022209
NZD 1.78175
OMR 0.384509
PAB 0.998309
PEN 3.443763
PGK 4.475938
PHP 63.867498
PKR 276.21656
PLN 3.95325
PYG 5843.547208
QAR 3.639535
RON 4.8051
RSD 105.56104
RUB 80.50287
RWF 1478.109555
SAR 3.750664
SBD 8.064705
SCR 14.813984
SDG 601.500677
SEK 9.923445
SGD 1.280898
SHP 0.750582
SLE 22.950005
SLL 20969.504398
SOS 570.559796
SRD 37.615503
STD 20697.981008
STN 21.976051
SVC 8.735469
SYP 13001.999685
SZL 16.638487
THB 33.7675
TJS 9.194224
TMT 3.51
TND 2.995112
TOP 2.40776
TRY 49.8351
TTD 6.776484
TWD 32.539504
TZS 2648.463007
UAH 45.526629
UGX 4347.533602
UYU 40.163236
UZS 11994.959121
VES 887.00815
VND 25834.5
VUV 119.133003
WST 2.76699
XAF 589.180684
XAG 0.018951
XAU 0.000248329364
XCD 2.70255
XCG 1.799297
XDR 0.707052
XOF 589.180684
XPF 106.970674
YER 236.174995
ZAR 16.65035
ZMK 9001.201353
ZMW 20.141626
ZWL 321.999592
SSP 5745.303054
MXV 2.107675
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Aussetzung der US-Militärhilfe: Ukraine setzt weiter auf Zusammenarbeit
Aussetzung der US-Militärhilfe: Ukraine setzt weiter auf Zusammenarbeit / Foto: © AFP/Archiv

Aussetzung der US-Militärhilfe: Ukraine setzt weiter auf Zusammenarbeit

Nach der von US-Präsident Donald Trump angeordneten Aussetzung der US-Militärhilfe für die Ukraine setzt Kiew weiter auf eine Zusammenarbeit beider Länder. "Die USA sind ein wichtiger Partner und wir müssen das bewahren", sagte der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal am Dienstag vor Journalisten. Weiter betonte er die Notwendigkeit von Sicherheitsgarantien der USA für sein Land und Europa. Während andere europäische Staaten bestürzt auf die Trump-Entscheidung reagierten, sprach der Kreml vom "wahrscheinlich besten Beitrag" zu einem Frieden in der Ukraine.

Textgröße:

Trump hatte am Montag die Aussetzung der US-Militärhilfe für die Ukraine angeordnet, wie ein Mitarbeiter im Weißen Haus der AFP sagte. Die Entscheidung wurde laut "New York Times" sofort wirksam. Betroffen sind demnach Waffenlieferungen im Wert von mehreren hundert Millionen US-Dollar. Die USA hatten bislang unter allen westlichen Verbündeten der Ukraine den größten Beitrag zu deren Unterstützung im Krieg gegen die russischen Invasionstruppen geleistet.

"Wir werden alles dafür tun, durchzuhalten", sagte Schmyhal. Die Ukraine sei "jederzeit" bereit, das geplante Rohstoffabkommen mit den USA zu unterzeichnen, betonte er. Der ukrainische Präsidentenberater Michailo Podoljak schrieb im Onlinedienst X, dass nun "Optionen mit europäischen Partnern" diskutiert würden. "Und natürlich schließen wir die Möglichkeit von Verhandlungen mit unseren amerikanischen Kollegen nicht aus", fügte er hinzu.

Aus der ukrainischen Bevölkerung waren wütende Stimmen zu hören: "Das ist wie ein Stich in den Rücken", sagte die 33-jährige Finanzassistentin Sofia der Nachrichtenagentur AFP. Serhij Sternenko, ein Freiwilliger der Armee, schrieb im Onlinedienst Telegram, Trump wolle "die Kapitulation der Ukraine, den Tod unseres Volkes, die Übergabe unserer Gebiete". Ohne die US-Hilfe könne sich alles ändern, sagte der 48-jährige Wolodymyr Perchrest. "Ich glaube nicht, dass Europa in der Lage ist, die Bedürfnisse zu decken."

Die nun offenbar beschlossene Aussetzung der US-Hilfe für die Ukraine erfolgte drei Tage nach dem historischen Eklat beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Vor laufenden Kameras im Oval Office hatten US-Präsident Trump und sein Stellvertreter JD Vance den ukrainischen Präsidenten heftig angegriffen, diesem fehlende Dankbarkeit für die US-Militärhilfe und Respektlosigkeit vorgeworfen. Bereits im Laufe des Gesprächs hatte Trump mit dem Ende der US-Unterstützung gedroht, sollte Selenskyj nicht einem "Deal" mit Russland zustimmen.

Nach Berechnungen des Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) beläuft sich die Unterstützung der USA für die Ukraine auf 114,2 Milliarden Euro seit 2022. Nach Angaben des US-Außenministeriums belief sich allein die militärische Hilfe seit Kriegsbeginn im Februar 2022 und bis zum Amtsantritt Trumps auf insgesamt 65,9 Milliarden Dollar (64,1 Milliarden Euro).

Aus Sicht des Kremls sind die ausgesetzten US-Hilfen der "beste Beitrag" zu einem Frieden in der Ukraine. "Die Details bleiben abzuwarten, aber wenn es stimmt, ist das eine Lösung, die das Regime in Kiew wirklich zu einem Friedensprozess bewegen könnte", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Bislang sei "der Hauptumfang" der Militärhilfe für die Ukraine aus den Vereinigten Staaten gekommen. Nach deren Lieferstopp müsse sich zeigen, "wie sich die Lage vor Ort entwickelt".

Europäische Staaten zeigten sich bestürzt: "Dies ist eine sehr bedeutende Entscheidung und die Lage ist sehr ernst", sagte der Sprecher des polnischen Außenministeriums, Pawel Wronski. Washington habe die Entscheidung getroffen, ohne seine Nato-Partner "zu informieren oder zu konsultieren".

Polens Ministerpräsident Donald Tusk betonte, dass die Aussetzung der US-Militärhilfen "nicht nur Worte" seien. Die Auswirkungen seien bereits an einem von Polen betriebenen Drehkreuz für Waffen- und Hilfslieferungen für die Ukraine zu spüren gewesen. Über das EU- und Nato-Land Polen wird ein Großteil der Ukraine-Hilfe abgewickelt.

Auch Frankreich kritisierte die Entscheidung aus Washington. Dadurch würden der Aggressor Russland gestärkt und die Aussicht auf einen Frieden geschmälert, sagte der französische beigeordnete Europaminister Benjamin Haddad.

Großbritanniens Vizepremierministerin Angela Rayner betonte, dass sich der britische Premier Keir Starmer nicht durch die Ankündigung aus den USA beirren lassen werde. Starmer konzentriere sich weiter auf die Unterstützung der Ukraine und einen Frieden, sagte sie BBC Radio. Die Aussetzung der Militärhilfe sei "eine Sache der USA".

Nach dem Eklat im Weißen Haus hatte Starmer die europäischen Verbündeten am Sonntag zu einem Treffen nach London eingeladen, wo diese dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj den Rücken gestärkt hatten. Diskutiert wurde auch die Ausarbeitung eines Friedensplans.

B.Martinez--TFWP