The Fort Worth Press - Bundesregierung hält Entscheidung über Ukraine-Friedenstruppen für "verfrüht"

USD -
AED 3.672498
AFN 64.000263
ALL 81.504871
AMD 360.297673
ANG 1.789785
AOA 918.000218
ARS 1538.500896
AUD 1.423386
AWG 1.8025
AZN 1.697903
BAM 1.755348
BBD 2.014118
BDT 124.150744
BGN 1.747831
BHD 0.37735
BIF 3000
BMD 1
BND 1.281553
BOB 11.995315
BRL 5.386897
BSD 1.000013
BTN 95.207367
BWP 13.822349
BYN 2.947868
BYR 19600
BZD 2.01121
CAD 1.39821
CDF 2315.000211
CHF 0.823385
CLF 0.025031
CLP 988.369712
CNY 6.661104
CNH 6.65636
COP 3176.35
CRC 454.76167
CUC 1
CUP 24.000287
CVE 99.19859
CZK 21.769952
DJF 177.719843
DKK 6.68323
DOP 60.650272
DZD 135.268994
EGP 55.998698
ERN 15
ETB 161.150131
EUR 0.89421
FJD 2.24175
FKP 0.751792
GBP 0.747425
GEL 2.597222
GGP 0.751792
GHS 11.649568
GIP 0.751792
GMD 73.999682
GNF 8799.999729
GTQ 7.645879
GYD 209.614159
HKD 7.84575
HNL 26.999638
HRK 6.76901
HTG 131.054259
HUF 326.922502
IDR 18137.25
ILS 3.109045
IMP 0.751792
INR 95.152651
IQD 1514
IRR 1868414.999687
ISK 121.430084
JEP 0.751792
JMD 158.760361
JOD 0.709032
JPY 157.775012
KES 129.860282
KGS 87.447968
KHR 4072.999802
KMF 440.999732
KPW 899.999961
KRW 1338.588949
KWD 0.31087
KYD 0.833326
KZT 453.3167
LAK 22534.999988
LBP 89549.999742
LKR 332.450795
LRD 170.449831
LSL 16.629541
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.424994
MAD 9.833504
MDL 18.045072
MGA 4594.999847
MKD 55.021155
MMK 2099.638249
MNT 3597.631144
MOP 8.082337
MRU 40.240023
MUR 47.480231
MVR 15.450146
MWK 1736.00013
MXN 18.86803
MYR 4.057801
MZN 63.910036
NAD 16.630245
NGN 1346.710188
NIO 36.809967
NOK 9.247885
NPR 152.332146
NZD 1.77622
OMR 0.384515
PAB 1.000013
PEN 3.459991
PGK 4.49025
PHP 63.793035
PKR 276.596222
PLN 3.9247
PYG 5858.938516
QAR 3.645501
RON 4.771795
RSD 105.079789
RUB 81.244584
RWF 1475
SAR 3.7541
SBD 8.058206
SCR 13.814101
SDG 601.502571
SEK 9.84487
SGD 1.279775
SHP 0.748335
SLE 22.901
SLL 20969.504398
SOS 571.504172
SRD 37.644502
STD 20697.981008
STN 22.3
SVC 8.749697
SYP 13001.999685
SZL 16.630119
THB 33.720149
TJS 9.190174
TMT 3.5
TND 3.020698
TOP 2.40776
TRY 49.929201
TTD 6.779691
TWD 32.582301
TZS 2642.007972
UAH 45.55389
UGX 4360.137679
UYU 40.22581
UZS 11995.000078
VES 887.479798
VND 25814
VUV 119.133003
WST 2.76699
XAF 586.563116
XAG 0.019271
XAU 0.00024965828
XCD 2.70255
XCG 1.802288
XDR 0.707052
XOF 586.563116
XPF 107.300318
YER 236.20406
ZAR 16.62169
ZMK 9001.198139
ZMW 20.200416
ZWL 321.999592
SSP 5745.303054
MXV 2.127074
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Bundesregierung hält Entscheidung über Ukraine-Friedenstruppen für "verfrüht"
Bundesregierung hält Entscheidung über Ukraine-Friedenstruppen für "verfrüht" / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Bundesregierung hält Entscheidung über Ukraine-Friedenstruppen für "verfrüht"

Vor dem Ukraine-Gipfel in Paris hat die Bundesregierung klargestellt, dass sie den Zeitpunkt noch nicht gekommen sieht, um sich mit der Frage einer Entsendung von Friedenstruppen in die Ukraine zu befassen. "Grundsätzlich halten wir das für den jetzigen Zeitpunkt für verfrüht", sagte Vize-Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Montag in Berlin. Zunächst gelte es abzuwarten, "ob sich und wie sich ein Frieden für die Ukraine ergibt".

Textgröße:

Erst danach "wird man über die Bedingungen reden können und sich damit beschäftigen, wie das ausgestaltet werden kann", sagte Hoffmann auch mit Blick auf die Ankündigung des britischen Premierministers Keir Starmer. Er hatte gesagt, sein Land könne "bei Bedarf" Truppen zur Verfügung zu stellen, um sich an Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu beteiligen.

Hintergrund sind die laufenden Vorbereitungen von Friedensgesprächen zwischen den USA und Russland für die Ukraine. Dazu soll es am Dienstag auch im saudiarabischen Riad Gespräche zwischen Russland und den USA geben. Laut ukrainischer Regierung wird am Mittwoch auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Riad reisen.

Europäische Vertreter nehmen nach bisherigem Stand nicht teil. Ohne Beteiligung der Europäer sei eine Friedenslösung aber "gar nicht möglich", betonte Hoffmann. Für die Europäer gehe es darüber hinaus nicht in erster Linie um das, "was Russland möchte, sondern um das, was die Ukraine möchte".

Ein Sprecher von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte, dass es direkte Kontakte zwischen den USA und Russland gebe, sei mit Blick auf einen möglichen Frieden in der Ukraine "erst einmal nichts Schlechtes". Er könne aber nicht erkennen, dass es da schon "irgendeine Art von Prozess" gebe. Es handele sich um "explorative Gespräche". Europa stimme sich seinerseits nun ab und werde dann mit einer Stimme sprechen.

Mit Blick auf eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr betonte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, es sei klar, "dass sich Deutschland dann nicht wegducken wird", wenn die Rahmenbedingungen dafür geschaffen seien. Fragen nach Bundeswehr-Fähigkeiten oder Kräftestärken seien derzeit aber "Schritt fünf und sechs." Nötig sei zunächst, "dass wir erst mal über Schritte eins, zwei, drei vielleicht nachdenken". Es sei "viel zu früh, über Einzelbeiträge zu diskutieren".

Staats- und Regierungschefs europäischer Staaten beraten am Nachmittag in Paris über die Lage. An dem Treffen nehmen laut Hoffmann neben Kanzler Olaf Scholz (SPD) die Regierungschefinnen und -chefs aus Großbritannien, Dänemark, Polen, Italien, Spanien und den Niederlanden teil. Nach Paris kommen demnach zudem Nato-Generalsekretär Mark Rutte sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa. Hoffmann dämpfte Erwartungen, dass es konkrete Beschlüsse geben könnte.

Deutschland befindet sich wegen der am Sonntag anstehenden Bundestagswahl in einer schwierigen Lage, Entscheidungen zu treffen. Eine neue Regierung dürfte erst Wochen oder Monate später nach Koalitionsverhandlungen im Amt sein. Auf die Frage, ob es zur Ukraine auch Absprachen mit dem in den Umfragen führenden Unions-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz (CDU) gebe, sagte Hoffmann, dazu könne sie nichts Konkretes sagen.

T.Mason--TFWP