The Fort Worth Press - Wirbel um Kanzler-Äußerung - Scholz geht juristisch gegen Rassismus-Vorwurf vor

USD -
AED 3.672502
AFN 64.000029
ALL 81.501894
AMD 360.300301
ANG 1.789785
AOA 917.999928
ARS 1538.507797
AUD 1.422738
AWG 1.8025
AZN 1.677898
BAM 1.755348
BBD 2.014118
BDT 124.150744
BGN 1.747831
BHD 0.37735
BIF 3000
BMD 1
BND 1.281553
BOB 11.995315
BRL 5.385503
BSD 1.000013
BTN 95.207367
BWP 13.822349
BYN 2.947868
BYR 19600
BZD 2.01121
CAD 1.397321
CDF 2315.000297
CHF 0.822255
CLF 0.025025
CLP 988.119786
CNY 6.661102
CNH 6.65463
COP 3178.94
CRC 454.76167
CUC 1
CUP 24.000287
CVE 99.197463
CZK 21.753898
DJF 177.719676
DKK 6.68102
DOP 60.650375
DZD 135.26301
EGP 56.002289
ERN 15
ETB 161.149916
EUR 0.89395
FJD 2.24075
FKP 0.747647
GBP 0.746635
GEL 2.599154
GGP 0.747647
GHS 11.649517
GIP 0.747647
GMD 74.000066
GNF 8799.999657
GTQ 7.645879
GYD 209.614159
HKD 7.844085
HNL 27.000156
HRK 6.76901
HTG 131.054259
HUF 327.0915
IDR 18170
ILS 3.11488
IMP 0.747647
INR 95.267006
IQD 1514
IRR 1868414.999662
ISK 121.419633
JEP 0.747647
JMD 158.760361
JOD 0.708966
JPY 157.59796
KES 129.989677
KGS 87.448023
KHR 4072.99998
KMF 440.999894
KPW 899.999961
KRW 1335.301894
KWD 0.31104
KYD 0.833326
KZT 453.3167
LAK 22534.99989
LBP 89549.999695
LKR 332.450795
LRD 170.449866
LSL 16.629789
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.424992
MAD 9.833505
MDL 18.045072
MGA 4595.000356
MKD 55.021155
MMK 2099.909661
MNT 3597.883233
MOP 8.082337
MRU 40.240109
MUR 47.279726
MVR 15.450451
MWK 1736.000155
MXN 18.88925
MYR 4.054099
MZN 63.90998
NAD 16.629887
NGN 1346.859954
NIO 36.809505
NOK 9.22898
NPR 152.332146
NZD 1.77407
OMR 0.384488
PAB 1.000013
PEN 3.459795
PGK 4.49025
PHP 63.708502
PKR 276.602571
PLN 3.9231
PYG 5858.938516
QAR 3.645503
RON 4.771902
RSD 105.072008
RUB 81.248966
RWF 1475
SAR 3.7541
SBD 8.058206
SCR 13.983075
SDG 601.499746
SEK 9.826885
SGD 1.277835
SHP 0.748335
SLE 22.897847
SLL 20969.504398
SOS 571.497754
SRD 37.644498
STD 20697.981008
STN 22.3
SVC 8.749697
SYP 13001.999685
SZL 16.630013
THB 33.712025
TJS 9.190174
TMT 3.5
TND 3.0207
TOP 2.40776
TRY 49.930696
TTD 6.779691
TWD 32.613982
TZS 2649.713013
UAH 45.55389
UGX 4360.137679
UYU 40.22581
UZS 11995.00019
VES 887.479801
VND 25791
VUV 119.217464
WST 2.773901
XAF 586.392655
XAG 0.019619
XAU 0.000250628137
XCD 2.70255
XCG 1.802288
XDR 0.707052
XOF 586.392655
XPF 107.305413
YER 236.167524
ZAR 16.623855
ZMK 9001.207781
ZMW 20.200416
ZWL 321.999592
SSP 5745.199062
MXV 2.128922
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Wirbel um Kanzler-Äußerung - Scholz geht juristisch gegen Rassismus-Vorwurf vor
Wirbel um Kanzler-Äußerung - Scholz geht juristisch gegen Rassismus-Vorwurf vor / Foto: © AFP/Archiv

Wirbel um Kanzler-Äußerung - Scholz geht juristisch gegen Rassismus-Vorwurf vor

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) geht juristisch gegen den Vorwurf vor, er habe sich rassistisch über den Berliner CDU-Politiker Joe Chialo geäußert. Scholz wies die Vorwürfe am Mittwoch als "absurd" zurück. SPD-Generalsekretär Matthias Miersch erklärte, das Nachrichtenportal "Focus Online" fahre mit dem Bericht über die angeblichen Äußerungen des Kanzlers bei einer privaten Feier "eine haltlose Attacke gegen die SPD und unseren Kanzlerkandidaten".

Textgröße:

"Olaf Scholz hat deshalb rechtliche Schritte eingeleitet und Medienanwalt Christian Schertz eingeschaltet", erklärte Miersch weiter. Hintergrund sind angebliche Äußerungen von Scholz auf einer privaten Geburtstagsfeier. Laut Focus Online bezeichnete der Kanzler Chialo dabei als "Hofnarr" sowie mit Blick auf dessen Hautfarbe als "Feigenblatt der CDU".

Scholz selbst wies die Darstellung als "absurd und künstlich konstruiert" zurück. "Persönlich schätze ich Joe Chialo gerade als eine wichtige liberale Stimme in der Union", fügte er hinzu.

Der Kanzler erklärte weiter, bei der privaten Veranstaltung sei es in einem Gespräch über das gemeinsame Votum von CDU/CSU und AfD zur Migrationspolitik im Bundestag darum gegangen, dass es in der CDU auch liberalere Stimmen gebe als deren Vorsitzenden Friedrich Merz.

Dabei habe er die Auffassung vertreten, dass es nur wenige gebe, die sich zum Vorgehen von Merz kritisch geäußert hätten. Der dabei von ihm über Chialo "verwandte Begriff ist im Sprachgebrauch nicht rassistisch konnotiert und war von mir auch nie so intendiert", erklärte Scholz weiter.

Scholz' Anwalt Schertz erklärte, der Artikel stelle wahrheitswidrig mit der in indirekter Rede unterstellten Formulierung "der Schwarze" mit Bezug auf Chialo einen rassistischer Bezug zu den Aussagen des Kanzlers her. "Dies verletzt die Persönlichkeitsrechte von Olaf Scholz in hohem Maße, da es sich um ein Falschzitat handelt", erklärte Schertz.

Er werde gegen "Focus Online" und auch gegen die Übernahme des Zitats durch Dritte oder dessen "weitere Verfälschung wie zuletzt durch die Berliner CDU" rechtliche Schritte einleiten, kündigte der Anwalt an. Zudem wolle er Widerruf und Gegendarstellung durchsetzen.

SPD-Generalsekretär Miersch richtete schwere Vorwürfe gegen "Focus Online". "'Focus Online' rückt die Aussage von Olaf Scholz bewusst in einen rassistischen Kontext, obwohl er klargestellt hat, dass dieser Vorwurf absurd ist", erklärte er. "Das ist keine seriöse Berichterstattung, sondern gezielte Kampagnenarbeit im Sinne der CDU."

Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) übte mit Blick auf die angeblichen Äußerungen scharfe Kritik an Scholz. "Das ist der Bundeskanzler, der immer Respekt beansprucht - offensichtlich aber nur für sich selbst", sagte Merz der "Rheinischen Post". Das Verhalten des Kanzlers habe ihn sprachlos gemacht, sagte Merz.

Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, legte Scholz den Rücktritt nahe. "Wenn der Bundeskanzler sich nicht benehmen kann, dann muss er noch vor der Neuwahl zurücktreten", sagte Winkel in Welt TV. "Denn das ist wirklich unterste Schublade, sich so eine rassistische Entgleisung gegenüber Joe Chialo zu leisten."

Die SPD wies diese Vorwürfe zurück. "Die CDU inszeniert hier eine Empörungswelle, die zehn Tage nach dem angeblichen Vorfall losgetreten wird", erklärte SPD-Generalsekretär Miersch. "Das riecht nach einer gezielten Kampagne."

Auch der Gastgeber der privaten Geburtstagsfeier, der Berliner Unternehmer Harald Christ, nahm Scholz in Schutz. Zwar sei er beim Zusammentreffen von Scholz und Chialo nicht persönlich dabeigewesen, sagte Christ dem "Tagesspiegel". Er fügte aber hinzu: "Ich kenne Olaf Scholz lange und gut, es ist absurd den Bundeskanzler in die Ecke eines Rassisten zu rücken."

Christ zeigte sich verärgert, dass überhaupt Informationen von seiner privaten Geburtstagsfeier an die Öffentlichkeit gelangten: "Ich habe in meiner Begrüßung klargestellt, dass es sich um eine private Einladung handelt, um einen Abend, bei dem offen miteinander geredet werden darf und soll, ohne dass über die Gespräche öffentlich berichtet wird."

L.Holland--TFWP