The Fort Worth Press - UNO: Lage Goma "extrem besorgniserregend" - Botschaften in Kinshasa attackiert

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000368
ALL 81.218818
AMD 360.140403
ANG 1.789785
AOA 918.000367
ARS 1528.862404
AUD 1.422678
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.747092
BBD 2.014338
BDT 124.158076
BGN 1.747831
BHD 0.377606
BIF 3001.375712
BMD 1
BND 1.27771
BOB 12.126707
BRL 5.438704
BSD 1.000156
BTN 94.912544
BWP 13.81787
BYN 2.946066
BYR 19600
BZD 2.011399
CAD 1.39755
CDF 2315.000362
CHF 0.823841
CLF 0.025146
CLP 992.920396
CNY 6.661104
CNH 6.65272
COP 3219.41
CRC 454.787056
CUC 1
CUP 24.001751
CVE 98.497943
CZK 21.81604
DJF 177.720393
DKK 6.697404
DOP 60.620679
DZD 135.802679
EGP 55.738436
ERN 15
ETB 161.461739
EUR 0.892404
FJD 2.243704
FKP 0.747647
GBP 0.746436
GEL 2.603861
GGP 0.747647
GHS 11.651465
GIP 0.747647
GMD 74.000355
GNF 8851.589159
GTQ 7.645651
GYD 209.633474
HKD 7.84625
HNL 26.880818
HRK 6.76901
HTG 131.032142
HUF 327.940388
IDR 18133.75
ILS 3.14456
IMP 0.747647
INR 94.917504
IQD 1516.088114
IRR 1868415.000352
ISK 121.830386
JEP 0.747647
JMD 158.924129
JOD 0.70904
JPY 157.580385
KES 129.870385
KGS 87.448704
KHR 4080.593508
KMF 441.00035
KPW 899.999961
KRW 1333.420383
KWD 0.31117
KYD 0.833434
KZT 453.459704
LAK 22517.911061
LBP 89559.597295
LKR 332.651457
LRD 170.008263
LSL 16.666696
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.428964
MAD 9.833447
MDL 17.902128
MGA 4523.771239
MKD 55.008665
MMK 2099.909661
MNT 3597.883233
MOP 8.081288
MRU 40.55493
MUR 47.280378
MVR 15.450378
MWK 1733.828824
MXN 18.786704
MYR 4.058204
MZN 63.910377
NAD 16.666696
NGN 1346.470377
NIO 36.803459
NOK 9.208504
NPR 151.859892
NZD 1.772422
OMR 0.384417
PAB 1.00025
PEN 3.46149
PGK 4.551281
PHP 63.764504
PKR 276.672235
PLN 3.94725
PYG 5859.074911
QAR 3.645686
RON 4.782204
RSD 105.25382
RUB 80.300995
RWF 1476.317024
SAR 3.7544
SBD 8.058206
SCR 13.759577
SDG 601.503676
SEK 9.826204
SGD 1.278704
SHP 0.748335
SLE 22.903667
SLL 20969.504398
SOS 571.533215
SRD 37.619504
STD 20697.981008
STN 21.886236
SVC 8.750648
SYP 13001.999685
SZL 16.6622
THB 33.720369
TJS 9.205654
TMT 3.5
TND 2.990728
TOP 2.40776
TRY 49.934904
TTD 6.780948
TWD 32.621404
TZS 2641.198038
UAH 45.361884
UGX 4250.396409
UYU 40.208322
UZS 11995.497668
VES 887.479804
VND 25803.5
VUV 119.217464
WST 2.773901
XAF 585.378718
XAG 0.020359
XAU 0.000258029557
XCD 2.70255
XCG 1.802387
XDR 0.707052
XOF 585.378718
XPF 106.533507
YER 236.203589
ZAR 16.727445
ZMK 9001.203584
ZMW 20.167407
ZWL 321.999592
SSP 5745.199062
MXV 2.117364
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

UNO: Lage Goma "extrem besorgniserregend" - Botschaften in Kinshasa attackiert
UNO: Lage Goma "extrem besorgniserregend" - Botschaften in Kinshasa attackiert / Foto: © AFP

UNO: Lage Goma "extrem besorgniserregend" - Botschaften in Kinshasa attackiert

Die UNO hat die Lage in der umkämpften Stadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo als "extrem besorgniserregend" bezeichnet. Es gebe Berichte über Vergewaltigungen und Plünderungen, sagte der Sprecher des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten (Ocha), Jens Laerke, am Dienstag vor Pressevertretern in Genf. In der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa attackierten Demonstranten die Botschaften mehrerer Staaten, denen sie Untätigkeit angesichts der anhaltenden Gewalt vorwerfen.

Textgröße:

Laerke sagte, Ocha habe "Berichte über geschlechtsspezifische Gewalt und Vergewaltigungen durch Kämpfer, Plünderungen, einschließlich eines humanitären Lagers, und Angriffe auf humanitäre und gesundheitliche Einrichtungen" in Goma erhalten. Die UNO habe bereits nicht unbedingt erforderliche humanitäre Helfer verlegt, "aber das unerlässliche Personal bleibt in Goma", sagte Laerke.

Ein Lager des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) soll ebenfalls geplündert worden sein. Die Sprecherin der WFP in der Demokratischen Republik Kongo, Shelley Thakral, sagte in einer Videoschalte mit Pressevertretern, die Plünderungen zeigten, "wie verzweifelt die Menschen jetzt sind". Aufgrund der Sicherheitsbedenken habe das WFP die Ernährungshilfen vorübergehend gestoppt. "Die nächsten 24 Stunden werden kritisch sein, da die Vorräte langsam zur Neige gehen und die Menschen sehen müssen, was sie finden können, um zu überleben", sagte Thakral.

Kämpfer der von Ruanda unterstützten Gruppe M23 und ruandische Soldaten waren am Sonntagabend in das Stadtzentrum von Goma eingedrungen. Es gab widersprüchliche Angaben darüber, wie viel von Goma noch unter kongolesischer Kontrolle stand. Am Dienstag waren erneut Schüsse in der Stadt zu hören. M23-Kämpfer und ruandische Soldaten eroberten nach Angaben aus Sicherheitskreisen zudem den Flughafen der Großstadt.

Am Montag wurden mehr als 360 Menschen in Krankenhäusern behandelt, die bei den Kämpfen verletzt wurden. Nach Zählung der Nachrichtenagentur AFP gab es mindestens 17 Tote.

Unterdessen attackierten wütende Demonstranten in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa mehrere Botschaften. Die Menge griff neben der Botschaft Ruandas auch die Botschaften Frankreichs, Belgiens und der USA an. Die US-Botschaft riet ihren Bürgern, "an Ort und Stelle zu bleiben und Bewegungen zu vermeiden". Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot verurteilte den Angriff auf die französische Botschaft als "inakzeptabel" und erklärte, ein Feuer in dem Gebäude sei mittlerweile unter Kontrolle.

Der kenianische Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, Korir Sing'Oei, verurteilte im Onlinedienst X Angriffe auf die Botschaften Kenias, Ugandas und Südafrikas durch "marodierende Demonstranten".

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) warnte außerdem vor einem Austritt von Virenproben aus einem Labor - darunter solche des Ebola-Virus. Es sei wichtig, "die Proben zu schützen, die von den Kämpfen betroffen sein könnten", sagte der IKRK-Regionaldirektor für Afrika, Patrick Youssef, in Genf. Er warnte vor "unvorstellbaren Konsequenzen".

Das Rote Kreuz äußerte sich ebenfalls besorgt über die humanitäre Lage in Goma. Viele Menschen, die durch Schüsse oder Explosionen verletzt worden seien, suchten demnach Einrichtungen des Roten Kreuzes auf. Seit Anfang des Monats hätten Mitarbeiter des Roten Kreuzes mehr als 600 Verletzte behandelt, fast die Hälfte von ihnen Zivilisten und viele von ihnen Frauen und Kinder.

Die an Bodenschätzen reichen kongolesischen Provinzen Nord- und Süd-Kivu im Osten des zentralafrikanischen Landes sind seit drei Jahrzehnten von Konflikten geprägt. Die M23 hat sich dabei als stärkste bewaffnete Gruppe erwiesen. Seit 2021 hat sie weite Gebiete im Osten erobert, tausende Menschen vertrieben und eine humanitäre Krise ausgelöst.

J.Ayala--TFWP