The Fort Worth Press - Pragmatismus bei Trump und Verlässlichkeit in EU: Merz skizziert Außenpolitik

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000368
ALL 81.109773
AMD 359.873322
ANG 1.789785
AOA 918.000367
ARS 1535.503978
AUD 1.422678
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.74477
BBD 2.011597
BDT 123.993042
BGN 1.747831
BHD 0.377091
BIF 2997.279094
BMD 1
BND 1.275971
BOB 12.110264
BRL 5.440104
BSD 0.998796
BTN 94.782997
BWP 13.79901
BYN 2.942058
BYR 19600
BZD 2.008653
CAD 1.39745
CDF 2315.000362
CHF 0.82381
CLF 0.025146
CLP 992.920396
CNY 6.661104
CNH 6.651304
COP 3164.280298
CRC 454.168339
CUC 1
CUP 23.969847
CVE 98.367456
CZK 21.81604
DJF 177.849146
DKK 6.697404
DOP 60.537937
DZD 135.196931
EGP 55.738436
ERN 15
ETB 161.241358
EUR 0.892404
FJD 2.243704
FKP 0.746437
GBP 0.746408
GEL 2.603861
GGP 0.746437
GHS 11.635666
GIP 0.746437
GMD 74.000355
GNF 8839.823364
GTQ 7.635488
GYD 209.349213
HKD 7.84585
HNL 26.845087
HRK 6.76901
HTG 130.853294
HUF 327.940388
IDR 18133.75
ILS 3.14456
IMP 0.746437
INR 94.912504
IQD 1514.072885
IRR 1868415.000352
ISK 121.830386
JEP 0.746437
JMD 158.713591
JOD 0.70904
JPY 157.562504
KES 129.791695
KGS 87.448704
KHR 4075.114858
KMF 441.00035
KPW 899.999961
KRW 1333.880383
KWD 0.31117
KYD 0.83233
KZT 452.856952
LAK 22487.176056
LBP 89438.155136
LKR 332.209287
LRD 169.784558
LSL 16.644543
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420447
MAD 9.82042
MDL 17.877693
MGA 4517.596681
MKD 54.931085
MMK 2099.994593
MNT 3599.692564
MOP 8.070654
MRU 40.499576
MUR 47.280378
MVR 15.450378
MWK 1731.477764
MXN 18.78615
MYR 4.058204
MZN 63.910377
NAD 16.644543
NGN 1346.470377
NIO 36.754539
NOK 9.208504
NPR 151.652616
NZD 1.772264
OMR 0.382702
PAB 0.998885
PEN 3.456889
PGK 4.545252
PHP 63.764504
PKR 276.304474
PLN 3.94725
PYG 5851.286855
QAR 3.64084
RON 4.782204
RSD 104.839645
RUB 80.449619
RWF 1474.374415
SAR 3.7544
SBD 8.058206
SCR 14.652482
SDG 601.503676
SEK 9.826204
SGD 1.278804
SHP 0.748335
SLE 22.903667
SLL 20969.504398
SOS 570.765868
SRD 37.619504
STD 20697.981008
STN 21.856461
SVC 8.739016
SYP 13001.999685
SZL 16.639458
THB 33.723038
TJS 9.193541
TMT 3.5
TND 2.986752
TOP 2.40776
TRY 49.933804
TTD 6.771935
TWD 32.621404
TZS 2646.683617
UAH 45.299969
UGX 4244.613944
UYU 40.153441
UZS 11979.124849
VES 887.479804
VND 25803.5
VUV 119.284453
WST 2.776099
XAF 585.378718
XAG 0.020359
XAU 0.000258029557
XCD 2.70255
XCG 1.799991
XDR 0.707052
XOF 585.378718
XPF 106.3919
YER 236.203589
ZAR 16.719695
ZMK 9001.203584
ZMW 20.14006
ZWL 321.999592
SSP 5745.299168
MXV 2.117302
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Pragmatismus bei Trump und Verlässlichkeit in EU: Merz skizziert Außenpolitik
Pragmatismus bei Trump und Verlässlichkeit in EU: Merz skizziert Außenpolitik / Foto: © AFP

Pragmatismus bei Trump und Verlässlichkeit in EU: Merz skizziert Außenpolitik

Verlässlichkeit gegenüber den Partnern, ein Neustart der Beziehungen zu Polen und Frankreich und Pragmatismus im Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump: Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) hat am Donnerstag in einer Grundsatzrede seine Leitlinien in der Außen- und Sicherheitspolitik für den Fall einer Regierungsübernahme skizziert. Er kündigte dabei an, einen Nationalen Sicherheitsrat im Bundeskanzleramt einzurichten, der "Dreh- und Angelpunkt" für die Entscheidungsfindung sein solle.

Textgröße:

Die europäische Sicherheitsarchitektur, wie sie seit dem Fall des Eisernen Vorhangs bestanden habe, "existiert nicht mehr", betonte Merz. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei "mehr als eine Zeitenwende", nämlich "ein wirklicher Epochenbruch". Darauf müsse Deutschland mit einem "Politikwechsel" reagieren.

Mit China, Russland, dem Iran, Nordkorea und anderen habe sich "eine Achse der Autokratien" herausgebildet, die "in allen Regionen der Welt destabilisierenden Einfluss" nehme und sich gegenseitig in vielfältiger Weise unterstütze. "Wir werden keiner dieser Herausforderungen mit dem derzeitigen Instrumentenkasten unserer Außen- und Sicherheitspolitik erfolgreich begegnen."

Zum Politikwechsel in der Außenpolitik gehöre auch "eine grundsätzliche Reform der Entwicklungszusammenarbeit", sagte Merz. Sie müsse unter Bedingungen gestellt werden. So dürften keine Gelder an Länder fließen, die ihre ausreisepflichtigen Staatsbürger nicht zurücknähmen oder "ein zwielichtiges Verhältnis" zum Terrorismus unterhielten.

In Europa wolle er Deutschland wieder zu einem verlässlichen Partner machen. Auf EU-Ebene müsse dabei Deutschlands "europapolitische Sprachlosigkeit" beendet werden. Die Zeiten, in denen europäische Partner aus unterschiedlichen deutschen Ministerien unterschiedliche Antworten bekommen hätten, müssten "der Vergangenheit angehören".

"Am dringlichsten" in Europa sei die "Reparatur" der Beziehungen Deutschlands zu Polen und Frankreich, sagte Merz. Mit Warschau will Merz "einen deutsch-polnischen Freundschaftsvertrag unterzeichnen", der die beiderseitigen Beziehungen auf ein neues Niveau hebe.

Bei Frankreich müsse es der Vergangenheit angehören, dass beide Länder im Rat der Mitgliedsstaaten "grundlegend unterschiedliche Positionen vertreten". Er wolle mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron "die Vision eines souveränen Europas" verwirklichen.

Er sehe die Rückkehr von US-Präsident Trump dabei auch "als Chance für eine Selbststärkung Europas", sagte Merz. Er wolle dabei in der Handelspolitik "eine Zollspirale vermeiden, die sowohl Europäer als auch Amerikaner ärmer machen würde" und für "eine Positivagenda" für noch engere wirtschaftliche Beziehungen mit den USA werben. Er gebe dabei die Hoffnung nicht auf, doch noch zu einem transatlantischen Freihandelsabkommen zu kommen.

Beide Seiten müssten dabei aber auch ehrlich miteinander sein und auf "gegenseitige Belehrungen" verzichten, sagte der CDU-Chef. "Historische Nostalgie bringt uns in der Gegenwart keinen Schritt weiter." Er wolle die Partnerschaft mit den USA "pragmatisch weiterentwickeln" mit einem besonderen Blick auf Deutschlands eigene Interessen.

Bei Trumps Drohung, den USA das zu Dänemark gehörende Grönland notfalls auch mit militärischer Gewalt einzuverleiben, riet Merz zum Abwarten. "Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, dass sich Amerika auch an die Regeln halten wird", sagte er. "Und wenn nicht, dann werden wir mit ihm darüber ernsthaft reden müssen."

Eine unionsgeführte Bundesregierung werde auch die Beziehungen zu Israel festigen. Er werde das "faktische Exportembargo" der aktuellen Bundesregierung bei Rüstungsgütern "umgehend beenden", sagte Merz. "Künftig wird gelten: Was Israel zur Ausübung seines Selbstverteidigungsrechts benötigt, wird Israel auch bekommen."

Merz bezeichnete es später auch als "unvorstellbar", dass der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wegen des infolge des Gaza-Kriegs erlassenen Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs bei einem Besuch in Deutschland festgenommen werde. Er werde "alles tun", um "eine entsprechende Vollstreckung dieses Spruchs des Internationalen Strafgerichtshofs abzuwenden".

H.Carroll--TFWP