The Fort Worth Press - Venezuela schließt kurz vor Maduros erneuter Vereidigung Grenze zu Kolumbien

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000368
ALL 81.109773
AMD 359.873322
ANG 1.789785
AOA 918.000367
ARS 1528.316696
AUD 1.422678
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.74477
BBD 2.011597
BDT 123.993042
BGN 1.747831
BHD 0.377091
BIF 2997.279094
BMD 1
BND 1.275971
BOB 12.110264
BRL 5.440104
BSD 0.998796
BTN 94.782997
BWP 13.79901
BYN 2.942058
BYR 19600
BZD 2.008653
CAD 1.39745
CDF 2315.000362
CHF 0.823841
CLF 0.025228
CLP 992.920396
CNY 6.661104
CNH 6.651304
COP 3164.280298
CRC 454.168339
CUC 1
CUP 23.969847
CVE 98.367456
CZK 21.81604
DJF 177.849146
DKK 6.697404
DOP 60.537937
DZD 135.196931
EGP 55.738436
ERN 15
ETB 161.241358
EUR 0.892404
FJD 2.243704
FKP 0.746437
GBP 0.746436
GEL 2.603861
GGP 0.746437
GHS 11.635666
GIP 0.746437
GMD 74.000355
GNF 8839.823364
GTQ 7.635488
GYD 209.349213
HKD 7.84585
HNL 26.845087
HRK 6.76901
HTG 130.853294
HUF 327.940388
IDR 18127.15
ILS 3.14456
IMP 0.746437
INR 94.912504
IQD 1514.072885
IRR 1868415.000352
ISK 121.830386
JEP 0.746437
JMD 158.713591
JOD 0.70904
JPY 157.562504
KES 129.791695
KGS 87.448704
KHR 4075.114858
KMF 441.00035
KPW 899.999961
KRW 1333.420383
KWD 0.31117
KYD 0.83233
KZT 452.856952
LAK 22487.176056
LBP 89438.155136
LKR 332.209287
LRD 169.784558
LSL 16.644543
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420447
MAD 9.82042
MDL 17.877693
MGA 4517.596681
MKD 54.931085
MMK 2099.994593
MNT 3599.692564
MOP 8.070654
MRU 40.499576
MUR 47.280378
MVR 15.450378
MWK 1731.477764
MXN 18.78615
MYR 4.058204
MZN 63.910377
NAD 16.644543
NGN 1346.470377
NIO 36.754539
NOK 9.208504
NPR 151.652616
NZD 1.772422
OMR 0.382702
PAB 0.998885
PEN 3.456889
PGK 4.545252
PHP 63.764504
PKR 276.304474
PLN 3.94725
PYG 5851.286855
QAR 3.64084
RON 4.782204
RSD 104.839645
RUB 80.300995
RWF 1474.374415
SAR 3.7544
SBD 8.058206
SCR 14.652482
SDG 601.503676
SEK 9.826204
SGD 1.278804
SHP 0.748335
SLE 22.903667
SLL 20969.504398
SOS 570.765868
SRD 37.619504
STD 20697.981008
STN 21.856461
SVC 8.739016
SYP 13001.999685
SZL 16.639458
THB 33.723038
TJS 9.193541
TMT 3.5
TND 2.986752
TOP 2.40776
TRY 49.933804
TTD 6.771935
TWD 32.621404
TZS 2646.683617
UAH 45.299969
UGX 4244.613944
UYU 40.153441
UZS 11979.124849
VES 887.479804
VND 25803.5
VUV 119.284453
WST 2.776099
XAF 585.378718
XAG 0.020359
XAU 0.000258029557
XCD 2.70255
XCG 1.799991
XDR 0.707052
XOF 585.378718
XPF 106.3919
YER 236.203589
ZAR 16.719695
ZMK 9001.203584
ZMW 20.14006
ZWL 321.999592
SSP 5745.299168
MXV 2.117302
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Venezuela schließt kurz vor Maduros erneuter Vereidigung Grenze zu Kolumbien
Venezuela schließt kurz vor Maduros erneuter Vereidigung Grenze zu Kolumbien / Foto: © AFP

Venezuela schließt kurz vor Maduros erneuter Vereidigung Grenze zu Kolumbien

Nur wenige Stunden vor einer erneuten Vereidigung von Venezuelas autoritär herrschendem Staatschef Nicolás Maduro hat das Land mit Verweis auf eine "internationale Verschwörung" die Grenze zu Kolumbien geschlossen. Am Freitag will Maduro trotz Vorwürfen des Wahlbetrugs der Opposition den Eid für eine weitere Amtszeit ablegen. Die Stimmung im Land ist angespannt: Bei Protesten in der Hauptstadt Caracas kam es laut Angaben aus ihrem Umfeld zur vorübergehenden Festnahme der monatelang untergetauchten Oppositionsführerin María Corina Machado. Der Vorgang wurde international scharf kritisiert.

Textgröße:

"Wir haben Informationen über eine internationale Verschwörung, um den Frieden der Venezolaner zu stören", sagte der Gouverneur des an Kolumbien grenzenden Bundesstaats Táchira, Freddy Bernal. Auf Anweisung Maduros sei daher eine Schließung der Grenze angeordnet worden. Diese soll demnach bis Montag gelten.

Am Freitag (17.00 Uhr MEZ) soll der linksgerichtete Staatschef Maduro mehr als fünf Monate nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl für eine weitere sechsjährige Amtszeit vereidigt werden. Laut dem offiziellen Ergebnis hatte der seit 2013 amtierende Staatschef die Wahl Ende Juli mit 52 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Opposition prangert jedoch Wahlbetrug an, ihr Kandidat Edmundo González Urrutia beansprucht das Präsidentenamt ebenfalls für sich.

Am Vorabend von Maduros Vereidigung hatten tausende Anhänger der Opposition trotz eines massiven Polizeiaufgebots in Caracas demonstriert. Dabei war auch Venezuelas monatelang untergetauchte Oppositionführerin María Corina Machado aufgetreten - und in der Folge vorübergehend festgenommen worden, wie ihr Team im Onlinedienst X mitteilte. Machado sei "gewaltsam festgehalten" und später freigelassen worden, hieß es. Sie werde sich "in den nächsten Stunden an das Land wenden, um die Fakten zu erklären".

Die Regierung wies diese Version umgehend zurück. Venezuelas Innenminister Diosdado Cabello sprach von einer "Erfindung" und einer "Lüge". Der Generalstaatsanwalt des Landes, Tarek William Saab, verurteilte "eine psychologische Operation, um Gewalt in Venezuela zu entfachen".

Derweil warnte der designierte US-Präsident Donald Trump vor einem Vorgehen gegen Machado und den von ihr unterstützen González Urrutia. "Die venezolanische Demokratieaktivistin María Corina Machado und der gewählte Präsident González drücken friedlich die Stimme und den Willen des venezolanischen Volkes aus", erklärte Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. "Diesen Freiheitskämpfern darf kein Schaden zugefügt werden."

Ecuador prangerte eine "Diktatur" Maduros an, auch Spanien und Italien verurteilten die vorübergehende Festnahme der 57-jährigen Machado aufs Schärfste. "Die legitimen Bestrebungen des venezolanischen Volkes nach Freiheit und Demokratie müssen endlich Wirklichkeit werden", erklärte Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni. Das Nachbarland Kolumbien, dessen linksgerichteter Präsident Gustavo Petro seit jeher ein Verbündeter Maduros ist, sprach von "systematischen Schikanen" gegen die Oppositionsführerin.

Machado, die ursprünglich gegen Maduro antreten wollte, dann aber von der Wahl ausgeschlossen worden war, hatte sich seit August nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Ihre Teilnahme an der Demonstration am Donnerstag, wo sie mit Beifall empfangen worden war, hatte sie aber vorab angekündigt.

González Urrutia hatte sich im September ins Exil begeben. Er kündigte jedoch an, parallel zu Maduro am Freitag in Caracas ebenfalls den Amtseid ablegen zu wollen. Dass es dazu kommt, wird allerdings als unwahrscheinlich eingeschätzt. Der 75-Jährige wird in seinem Heimatland mit Plakaten gesucht, auf ihn ist ein Kopfgeld von 100.000 Dollar ausgesetzt.

Während Maduros Wahlsieg von der EU, den USA und anderen Staaten nicht anerkannt wird, kann der Staatschef im eigenen Land auf die Unterstützung des Militärs und der Justiz zählen. "Das Militär ist noch entscheidender, als es vor der Wahl war", lautet die Einschätzung des in London arbeitenden Experten für internationalen Beziehungen, Mariano de Alba. "Ohne die Kontrolle der militärischen Institutionen wäre die Regierung mit einer äußerst prekären Machtstellung konfrontiert."

Auch innerhalb der venezolanischen Bevölkerung gibt es Unterstützung für den autoritär herrschenden Maduro: Parallel zu den Demonstrationen der Opposition hatten am Donnerstag Tausende Anhänger der Regierungspartei in Caracas demonstriert. Sie schworen, jeden Versuch zu verhindern, Maduros Rückkehr ins Amt zu vereiteln.

Seit der umstrittenen Wahl sind bei Protesten bereits 28 Menschen getötet und mehrere hundert verletzt worden. Zudem kam es zu 2400 Festnahmen, unter anderem wegen "Terrorismus". Auch in den Tagen vor Maduros Amtseinführung war es zu einer Verhaftungswelle gekommen.

S.Jones--TFWP