The Fort Worth Press - Israel greift trotz Kritik weiter in Syrien an - Blinken startet neue Nahost-Mission

USD -
AED 3.672498
AFN 63.99954
ALL 81.109773
AMD 359.873322
ANG 1.789785
AOA 918.000273
ARS 1528.316696
AUD 1.422678
AWG 1.8025
AZN 1.698207
BAM 1.74477
BBD 2.011597
BDT 123.993042
BGN 1.747831
BHD 0.377091
BIF 2997.279094
BMD 1
BND 1.275971
BOB 12.110264
BRL 5.440101
BSD 0.998796
BTN 94.782997
BWP 13.79901
BYN 2.942058
BYR 19600
BZD 2.008653
CAD 1.39745
CDF 2315.000059
CHF 0.823841
CLF 0.025228
CLP 992.920135
CNY 6.661101
CNH 6.651303
COP 3164.280298
CRC 454.168339
CUC 1
CUP 23.969847
CVE 98.367456
CZK 21.815955
DJF 177.849146
DKK 6.697404
DOP 60.537937
DZD 135.196931
EGP 55.738436
ERN 15
ETB 161.241358
EUR 0.892404
FJD 2.243703
FKP 0.746726
GBP 0.746436
GEL 2.602977
GGP 0.746726
GHS 11.635666
GIP 0.746726
GMD 73.999556
GNF 8839.823364
GTQ 7.635488
GYD 209.349213
HKD 7.84585
HNL 26.845087
HRK 6.76901
HTG 130.853294
HUF 327.940563
IDR 18127.15
ILS 3.14456
IMP 0.746726
INR 94.912501
IQD 1514.072885
IRR 1868414.999966
ISK 121.829745
JEP 0.746726
JMD 158.713591
JOD 0.70896
JPY 157.562496
KES 129.791695
KGS 87.448703
KHR 4075.114858
KMF 441.000373
KPW 899.999961
KRW 1333.419706
KWD 0.31117
KYD 0.83233
KZT 452.856952
LAK 22487.176056
LBP 89438.155136
LKR 332.209287
LRD 169.784558
LSL 16.644543
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420447
MAD 9.82042
MDL 17.877693
MGA 4517.596681
MKD 54.931085
MMK 2099.629361
MNT 3599.514763
MOP 8.070654
MRU 40.499576
MUR 47.280003
MVR 15.449554
MWK 1731.477764
MXN 18.78615
MYR 4.058201
MZN 63.909961
NAD 16.644543
NGN 1346.469968
NIO 36.754539
NOK 9.208498
NPR 151.652616
NZD 1.772422
OMR 0.382702
PAB 0.998885
PEN 3.456889
PGK 4.545252
PHP 63.764498
PKR 276.304474
PLN 3.94725
PYG 5851.286855
QAR 3.64084
RON 4.782204
RSD 104.839645
RUB 80.300995
RWF 1474.374415
SAR 3.7544
SBD 8.058206
SCR 14.652482
SDG 601.496279
SEK 9.8262
SGD 1.278801
SHP 0.748335
SLE 22.904341
SLL 20969.504398
SOS 570.765868
SRD 37.619498
STD 20697.981008
STN 21.856461
SVC 8.739016
SYP 13001.999685
SZL 16.639458
THB 33.723017
TJS 9.193541
TMT 3.5
TND 2.986752
TOP 2.40776
TRY 49.933803
TTD 6.771935
TWD 32.621402
TZS 2646.683617
UAH 45.299969
UGX 4244.613944
UYU 40.153441
UZS 11979.124849
VES 887.479802
VND 25803.5
VUV 118.626367
WST 2.776217
XAF 585.378705
XAG 0.020359
XAU 0.000258029557
XCD 2.70255
XCG 1.799991
XDR 0.707052
XOF 585.378705
XPF 106.3919
YER 236.203851
ZAR 16.719695
ZMK 9001.196392
ZMW 20.14006
ZWL 321.999592
SSP 5745.217636
MXV 2.117302
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Israel greift trotz Kritik weiter in Syrien an - Blinken startet neue Nahost-Mission
Israel greift trotz Kritik weiter in Syrien an - Blinken startet neue Nahost-Mission / Foto: © POOL/AFP

Israel greift trotz Kritik weiter in Syrien an - Blinken startet neue Nahost-Mission

Ungeachtet internationaler Kritik hat Israel seine Luftangriffe in Syrien fortgesetzt. Ziel der jüngsten Angriffe seien Militäreinrichtungen in den Küstenregionen Latakia und Tartus gewesen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. US-Außenminister Antony Blinken traf derweil am Donnerstag in Jordanien ein, um über die Situation in Syrien nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad zu beraten. Die dortige Übergangsregierung der Islamisten hatte am Mittwoch versprochen, die Rechte aller Religionen zu achten.

Textgröße:

"Israelische Kampfflieger setzen die Zerstörung der Überreste des syrischen Militärarsenals fort", erklärte die Beobachtungsstelle am späten Mittwochabend. Ziel der neuen Angriffe seien unter anderem der Hafen von Latakia am Mittelmeer und Lagerhäuser in der benachbarten Provinz Tartus gewesen.

Nach dem Sturz von Assad am Sonntag hatte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu die Armee seines Landes angewiesen, in die Pufferzone auf den Golanhöhen einzurücken, zudem flog die israelische Armee hunderte Luftangriffe auf syrische Militärziele. Zur Begründung führte Israel an, dass die Stellungen und Ausrüstungen nicht in die Hände der in Syrien siegreichen islamistischen Kämpfer fallen sollten.

Allerdings stießen die massiven israelischen Angriffe auf das Nachbarland international auf Kritik. Unter anderem erklärte der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte, dass die Angriffe gegen das Völkerrecht verstoßen. Es gebe "absolut keine völkerrechtliche Grundlage, um ein Land, das man nicht mag, präventiv (...) zu entwaffnen", sagte Ben Saul am Mittwoch in Genf zu Reportern. "Wenn das der Fall wäre, wäre das ein Rezept für weltweites Chaos."

Um weiteres Chaos in der gesamten Region zu verhindern, startete US-Außenminister Blinken eine neue Nahost-Mission, zu deren Auftakt er in Jordanien eintraf. Er will dabei nach Angaben seines Ministeriums unter anderem darauf hinwirken, dass Syrien eine inklusive Regierung bekommt und nicht "zu einem Stützpunkt des Terrors" und so "eine Gefahr für seine Nachbarn" wird.

Blinken wollte in Jordanien unter anderem mit König Abdullah II. zusammenkommen. Später wollte er in die Türkei reisen, die in den vergangenen Tagen ebenfalls Ziele in der Kurdenregion im Nordosten Syriens angegriffen hatte.

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) telefonierte mit Abdullah II., dessen Land in der Region eine wichtige Vermittlerrolle innehat. Beide seien sich einig, dass ein "inklusiver politischer Prozess in Syrien nun sehr wichtig" sei, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin mit. Zudem forderten sie den Schutz ethnischer und religiöser Minderheiten in dem Land und sprachen sich für dessen territoriale Integrität und Souveränität aus.

In Syrien hatten am Sonntag Kämpfer unter der Führung der islamistischen HTS-Milz Damaskus erobert und Assad gestürzt, der nach Russland floh. Damit bereiteten sie der jahrzehntelangen Herrschaft der Assad-Familie ein Ende, die 1971 mit der Machtübernahme von Baschar al-Assads Vater Hafis al-Assad begonnen hatte.

Mit der Machtübernahme durch die Islamisten stürzte Syrien ins Ungewisse: Die HTS ist aus der Al-Nusra-Front, dem syrischen Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida hervorgegangen, hat nach eigenen Angaben aber seit 2016 keine Verbindungen mehr zu Al-Kaida. Ihr Anführer Mohammed al-Dscholani präsentiert sich moderat. Viele westliche Staaten, darunter die USA, stufen die Miliz dennoch als Terrororganisation ein.

Die HTS setzte inzwischen in Damaskus eine von ihr geführte Übergangsregierung ein. Deren Chef Mohammed al-Baschir versprach am Mittwoch, die Rechte aller religiösen Gruppen zu garantieren. "Gerade weil wir islamisch sind, werden wir die Rechte aller Menschen und aller Glaubensrichtungen in Syrien garantieren", sagte er der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera". Zugleich rief er die Millionen geflüchteten Syrer im Ausland dazu auf, in ihre Heimat zurückzukehren.

Seit dem Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 sind sechs Millionen Syrer ins Ausland geflohen - das ist ein Viertel der Bevölkerung. Nach dem Sturz Assads haben Deutschland und mehrere andere europäische Länder ihre Asyl-Entscheidungen für Geflüchtete aus Syrien vorerst auf Eis gelegt.

Unter Assad war Syrien ein wichtiger Bestandteil der vom Iran angeführten "Achse des Widerstands" gegen Israel, weshalb die Reaktionen aus Teheran derzeit genau beobachtet werden. Teheran müsse mit den neuen "Realitäten" leben, sagte der Chef der iranischen Revolutionsgarden laut staatlichen Medienberichten vom Donnerstag. "Wir haben wirklich Tag und Nacht versucht, wie auch immer zu helfen", sagte Hussein Salami. "Wir müssen nun mit den Realitäten in Syrien leben." Zuvor hatte das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei erklärt, dass der Sturz von Assad den Iran nicht schwäche.

W.Knight--TFWP