The Fort Worth Press - Kämpfe in Syrien nähern sich wichtiger Stadt Hama - mehr als 50.000 Vertriebene

USD -
AED 3.672502
AFN 63.999692
ALL 81.442168
AMD 361.356205
ANG 1.789785
AOA 918.000238
ARS 1531.580988
AUD 1.424299
AWG 1.8025
AZN 1.719283
BAM 1.751936
BBD 2.019841
BDT 124.502291
BGN 1.747831
BHD 0.378636
BIF 3009.562199
BMD 1
BND 1.2812
BOB 12.160165
BRL 5.437703
BSD 1.002889
BTN 95.171425
BWP 13.855559
BYN 2.954181
BYR 19600
BZD 2.016885
CAD 1.39796
CDF 2315.000088
CHF 0.82319
CLF 0.025248
CLP 993.709674
CNY 6.661101
CNH 6.64394
COP 3218.67
CRC 456.02956
CUC 1
CUP 24.068509
CVE 98.772786
CZK 21.781998
DJF 178.577987
DKK 6.681965
DOP 60.786026
DZD 135.75098
EGP 55.859529
ERN 15
ETB 161.902139
EUR 0.89406
FJD 2.243701
FKP 0.746765
GBP 0.746245
GEL 2.600526
GGP 0.746765
GHS 11.683612
GIP 0.746765
GMD 74.000185
GNF 8876.049714
GTQ 7.66695
GYD 210.211851
HKD 7.845765
HNL 26.9551
HRK 6.76901
HTG 131.391307
HUF 327.051007
IDR 18160
ILS 3.13695
IMP 0.746765
INR 94.83495
IQD 1520.31173
IRR 1868415.000232
ISK 121.589852
JEP 0.746765
JMD 159.364013
JOD 0.708976
JPY 157.774983
KES 129.939796
KGS 87.448701
KHR 4091.870006
KMF 440.999742
KPW 899.999961
KRW 1340.915017
KWD 0.31117
KYD 0.835759
KZT 454.722981
LAK 22579.734941
LBP 89806.69145
LKR 333.576685
LRD 170.480349
LSL 16.713128
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.446758
MAD 9.860886
MDL 17.951359
MGA 4536.110178
MKD 55.157433
MMK 2099.693878
MNT 3599.326016
MOP 8.10391
MRU 40.665547
MUR 47.289736
MVR 15.449853
MWK 1738.573508
MXN 18.768035
MYR 4.067403
MZN 63.909996
NAD 16.713053
NGN 1344.520036
NIO 36.905162
NOK 9.212103
NPR 152.274101
NZD 1.78001
OMR 0.384271
PAB 1.003001
PEN 3.471087
PGK 4.563879
PHP 63.603969
PKR 277.436793
PLN 3.94685
PYG 5875.265928
QAR 3.655843
RON 4.7733
RSD 105.271644
RUB 80.624757
RWF 1480.416527
SAR 3.764539
SBD 8.058206
SCR 14.712529
SDG 601.505413
SEK 9.799205
SGD 1.278509
SHP 0.748335
SLE 22.864817
SLL 20969.504398
SOS 573.104915
SRD 37.619501
STD 20697.981008
STN 21.946031
SVC 8.775026
SYP 13001.999685
SZL 16.707648
THB 33.777496
TJS 9.231424
TMT 3.5
TND 2.999059
TOP 2.40776
TRY 49.970498
TTD 6.799808
TWD 32.585
TZS 2642.997972
UAH 45.485612
UGX 4262.104179
UYU 40.318896
UZS 12028.32407
VES 887.479801
VND 25791
VUV 118.915185
WST 2.776217
XAF 586.465001
XAG 0.019887
XAU 0.000255428494
XCD 2.70255
XCG 1.807408
XDR 0.707052
XOF 586.465001
XPF 106.82886
YER 236.195061
ZAR 16.68449
ZMK 9001.199662
ZMW 20.222595
ZWL 321.999592
SSP 5745.217636
MXV 2.113638
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Kämpfe in Syrien nähern sich wichtiger Stadt Hama - mehr als 50.000 Vertriebene
Kämpfe in Syrien nähern sich wichtiger Stadt Hama - mehr als 50.000 Vertriebene / Foto: © AFP

Kämpfe in Syrien nähern sich wichtiger Stadt Hama - mehr als 50.000 Vertriebene

Die sich ausweitenden Kämpfe zwischen von Dschihadisten angeführten Rebellen und der syrischen Armee haben UN-Angaben zufolge in den vergangenen Tagen fast 50.000 Menschen in die Flucht getrieben. Der Leiter des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten (Ocha), Tom Fletcher, nannte die Situation "besorgniserregend", die Kämpfe bewegten sich am Dienstag auf die wichtige Stadt Hama zu. International mehrten sich die Forderungen nach einer Deeskalation.

Textgröße:

Laut Ocha befanden sich am vergangenen Samstag mehr als 48.500 Menschen auf der Flucht, wenige Tage zuvor waren es nur 14.000 gewesen. Unter den Vertriebenen sind auch tausende syrische Kurden. Bilder der Nachrichtenagentur AFP zeigten lange Schlangen von mit Matratzen und Decken beladenen Fahrzeugen, die sich auf einer Autobahn in Richtung Osten bewegten.

Am vergangenen Mittwoch hatten die Dschihadistengruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) und verbündete Rebellengruppen im Norden Syriens eine überraschende Großoffensive gegen die Regierungstruppen gestartet. Dabei gelang es ihnen neben zahlreichen Ortschaften auch die Millionenstadt Aleppo nahezu vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen. HTS ist aus der Al-Nusra-Front, dem syrischen Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida, hervorgegangen, hat nach eigenen Angaben aber seit 2016 keine Verbindungen mehr zu Al-Kaida.

Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden bislang 514 Menschen getötet, darunter 92 Zivilisten. Die Organisation mit Sitz in Großbritannien bezieht ihre Informationen aus einem Netzwerk verschiedener Quellen in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

In Aleppo patrouillierten bewaffnete Rebellen in den Straßen, nahe der historischen Zitadelle und bezogen Stellungen am internationalen Flughafen, wie AFP-Journalisten berichteten. In der Stadt Idlib, die als Reaktion auf die Offensive von der syrischen und russischen Luftwaffe bombardiert worden war, durchsuchten Helfer die Trümmer von Gebäuden.

Unterdessen bewegten sich die Kämpfe auch auf die strategisch wichtige Stadt Hama zu. Wie die Syrische Beobachtungsstelle mitteilte, kam es im Norden der Provinz Hama zu "heftigen Zusammenstößen", wobei die dschihadistischen Kämpfer auf weitaus größeren Widerstand als in Aleppo getroffen seien. Ein Fotograf der AFP sah Dutzende verlassene Panzer und Militärfahrzeuge der syrischen Armee auf der Straße nach Hama.

Ein Kämpfer der Rebellen sagte der AFP: "Wir rücken nach Hama vor, nachdem wir die Ortschaften, die nach Hama führen, gesäubert haben." Bereits am Montag war Hama mit Raketenwerfern beschossen worden, wobei nach Angaben der Beobachtungsstelle sechs Zivilisten getötet wurden.

Hama im westlichen Zentrum von Syrien liegt auf einer Verbindungsstraße zwischen Aleppo im Norden des Landes und der Hauptstadt Damaskus. Zu Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 war die viertgrößte Stadt des Landes eine Bastion der Opposition gegen Machthaber Baschar al-Assad und Schauplatz häufiger Massenproteste.

Angesichts der Wiederaufnahme der Kämpfe in dem Bürgerkriegsland mehrten sich internationale Forderungen nach einer Deeskalation: UN-Generalsekretär António Guterres forderte ein sofortiges Ende der Kämpfe, auch die USA rief "alle Länder" dazu auf, sich für eine Deeskalation einzusetzen. Ähnlich äußerte sich die Europäische Union. Zudem verurteilte sie die Angriffe Russlands auf "dichtbesiedelte Zonen".

Moskau unterstützt die syrische Regierung von Machthaber Assad und hatte in der vergangenen Woche erstmals seit 2016 wieder Luftangriffe auf Aleppo geflogen. Auch an anderen Angriffen der vergangenen Tage war die russische Luftwaffe beteiligt.

Der syrische Bürgerkrieg hatte 2011 begonnen, nachdem Assad Proteste gegen die Regierung mit Gewalt niederschlagen ließ. Eine halbe Million Menschen wurden getötet und Millionen weitere vertrieben. Zuletzt war der Konflikt auch infolge einer von Russland und der Türkei im Jahr 2020 vermittelten Waffenruhe weitgehend eingefroren gewesen.

Aufgrund des erneuten Gewaltausbruchs kommt der UN-Sicherheitsrat am Dienstag zu einer Sondersitzung zur Lage in Syrien zusammen. Die Sitzung war von der Regierung in Damaskus beantragt worden, die dafür die Unterstützung dreier afrikanischer Staaten erhielt, wie Diplomaten in New York mitteilten.

Der UN-Menschenrechtskommissar, Volker Türk, äußerte sich "extrem besorgt" über die Situation in dem Bürgerkriegsland. Die Gewalt führe nicht nur zu zivilen Opfern, sondern zerstöre auch Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sowie Lebensmittelmärkte, erklärte er.

Laut Syriens Machthaber Assad zielt die "terroristische Eskalation" darauf ab, "die Landkarte im Einklang mit den Zielen der Vereinigten Staaten und des Westens neu zu gestalten". Das sagte er in einem Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian. Dieser sicherte dem syrischen Machthaber ebenso wie auch Russlands Präsident Wladimir Putin "bedingungslose" Unterstützung zu.

F.Carrillo--TFWP