The Fort Worth Press - Iran und europäische Staaten wollen Dialog über Atomprogramm fortsetzen

USD -
AED 3.672503
AFN 64.00022
ALL 81.442168
AMD 361.356205
ANG 1.789785
AOA 917.999485
ARS 1535.5069
AUD 1.422981
AWG 1.8025
AZN 1.699323
BAM 1.751936
BBD 2.019841
BDT 124.502291
BGN 1.747831
BHD 0.378636
BIF 3009.562199
BMD 1
BND 1.2812
BOB 12.160165
BRL 5.443678
BSD 1.002889
BTN 95.171425
BWP 13.855559
BYN 2.954181
BYR 19600
BZD 2.016885
CAD 1.39526
CDF 2315.000385
CHF 0.81897
CLF 0.02525
CLP 993.770169
CNY 6.661102
CNH 6.64359
COP 3188.43
CRC 456.02956
CUC 1
CUP 24.068509
CVE 98.772786
CZK 21.67125
DJF 178.577987
DKK 6.65235
DOP 60.786026
DZD 135.52327
EGP 55.540165
ERN 15
ETB 161.902139
EUR 0.89006
FJD 2.255898
FKP 0.746765
GBP 0.74375
GEL 2.598882
GGP 0.746765
GHS 11.683612
GIP 0.746765
GMD 73.999601
GNF 8876.049714
GTQ 7.66695
GYD 210.211851
HKD 7.846375
HNL 26.9551
HRK 6.76901
HTG 131.391307
HUF 324.485498
IDR 18115.95
ILS 3.12865
IMP 0.746765
INR 94.90945
IQD 1520.31173
IRR 1868414.999686
ISK 121.060003
JEP 0.746765
JMD 159.364013
JOD 0.708981
JPY 157.628002
KES 129.98021
KGS 87.4487
KHR 4091.870006
KMF 440.999988
KPW 899.999961
KRW 1340.319817
KWD 0.311101
KYD 0.835759
KZT 454.722981
LAK 22579.734941
LBP 89806.69145
LKR 333.576685
LRD 170.480349
LSL 16.713128
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.446758
MAD 9.860886
MDL 17.951359
MGA 4536.110178
MKD 54.796167
MMK 2099.693878
MNT 3599.326016
MOP 8.10391
MRU 40.665547
MUR 47.279725
MVR 15.450229
MWK 1738.573508
MXN 18.72397
MYR 4.070804
MZN 63.910095
NAD 16.713053
NGN 1344.450307
NIO 36.905162
NOK 9.219935
NPR 152.274101
NZD 1.772085
OMR 0.38451
PAB 1.003001
PEN 3.471087
PGK 4.563879
PHP 63.524007
PKR 277.436793
PLN 3.93007
PYG 5875.265928
QAR 3.655843
RON 4.752799
RSD 104.647018
RUB 81.028978
RWF 1480.416527
SAR 3.764539
SBD 8.058206
SCR 13.922642
SDG 601.505037
SEK 9.73272
SGD 1.277501
SHP 0.748335
SLE 22.904007
SLL 20969.504398
SOS 573.104915
SRD 37.6195
STD 20697.981008
STN 21.946031
SVC 8.775026
SYP 13001.999685
SZL 16.707648
THB 33.750311
TJS 9.231424
TMT 3.5
TND 2.999059
TOP 2.40776
TRY 49.96985
TTD 6.799808
TWD 32.539897
TZS 2643.099412
UAH 45.485612
UGX 4262.104179
UYU 40.318896
UZS 12028.32407
VES 887.479803
VND 25776
VUV 118.915185
WST 2.776217
XAF 583.841206
XAG 0.019841
XAU 0.000256251906
XCD 2.70255
XCG 1.807408
XDR 0.707052
XOF 583.841206
XPF 106.82886
YER 236.197487
ZAR 16.61626
ZMK 9001.204186
ZMW 20.222595
ZWL 321.999592
SSP 5745.217636
MXV 2.108676
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Iran und europäische Staaten wollen Dialog über Atomprogramm fortsetzen
Iran und europäische Staaten wollen Dialog über Atomprogramm fortsetzen / Foto: © AFP/Archiv

Iran und europäische Staaten wollen Dialog über Atomprogramm fortsetzen

Der Iran sowie Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen nach eigenen Angaben im Austausch über das iranische Atomprogramm bleiben. "Wir sind fest entschlossen, die Interessen unseres Volkes zu verfolgen, und wir bevorzugen den Weg des Dialogs und des Engagements", erklärte der iranische Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi am Freitag nach einem Treffen in Genf. Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) plant der Iran unterdessen Tausende neue Zentrifugen zur Urananreicherung.

Textgröße:

Deutschland, Frankreich und Großbritannien erklärten im Anschluss an das Treffen mit Gharibabadi in gleichlautenden Statements, die Seiten hätten sich "darauf geeinigt, den diplomatischen Dialog in näherer Zukunft fortzuführen".

Das Treffen, das unter außergewöhnlicher Geheimhaltung in Genf stattfand, war nach Angaben Gharibabadis "offenherzig". Das Auswärtige Amt in Berlin hatte im Vorfeld erklärt, bei dem Treffen werde es um das Nukleardossier gehen und "weitere Fragen, zu denen wir uns mit dem Iran nicht einig sind". Ein Treffen in einem ähnlichen Gesprächsformat - das in Diplomatenkreisen "Iran + E3" genannt wird - hatte im September bereits in New York am Rande der UN-Generaldebatte stattgefunden.

Der hochrangige EU-Diplomat Enrique Mora erklärte, er habe bereits am Donnerstag in Genf mit Gharibabadi und einem weiteren iranischen Vize-Außenminister, Madschid Tacht-Rawantschi, gesprochen. In dem Gespräch sei es um die Unterstützung des Iran für Russland sowie um die Atomfrage gegangen, die diplomatisch gelöst werden müsse, erklärte Mora im Onlinedienst X. Auch regionale Spannungen, in denen eine Eskalation vermieden werden müsse, sowie Menschenrechte seien Thema gewesen.

In dem IAEA-Papier über die tausenden zusätzlich vom Iran geplanten Zentrifugen zur Urananreicherung hatte die Behörde erklärt, die Führung in Teheran wolle diese an den Standorten in Fordo und Natans betreiben. Laut dem Bericht, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte, soll in den Anlagen Uran auf bis zu fünf Prozent angereichert werden - was über der im internationalen Atomabkommen mit dem Iran von 2015 festgelegten Grenze von 3,67 Prozent liegt.

Zum Bau von Atomwaffen ist auf rund 90 Prozent angereichertes Uran notwendig, zur Stromerzeugung mit Atomkraft ist eine Anreicherung auf 3,67 Prozent ausreichend. Der Iran stellt bereits heute als einziger Nicht-Atomwaffenstaat auf bis zu 60 Prozent angereichertes Uran her.

Teheran hatte den Bau zusätzlicher Zentrifugen zuvor als Reaktion auf eine Resolution des IAEA-Gouverneursrats angekündigt. Die in der vergangenen Woche auf Initiative Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der USA verabschiedete Resolution hatte den Druck auf den Iran hinsichtlich seines Atomprogramms erhöht. Die iranische Atomenergiebehörde kündigte daraufhin die Inbetriebnahme "neuer fortschrittlicher Zentrifugen" an.

Der Iran hatte 2015 mit den USA, China, Russland, Frankreich, Großbritannien und Deutschland ein Abkommen zur Einschränkung seines Atomprogramms geschlossen. Es sollte verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt. Die USA kündigten das Abkommen jedoch 2018 während der Präsidentschaft von Donald Trump einseitig auf und führten massive Sanktionen gegen Teheran wieder ein. Daraufhin zog sich der Iran seinerseits schrittweise aus seinen Verpflichtungen aus dem Atomabkommen zurück.

Am 20. Januar kehrt der Republikaner Trump, der während seiner ersten Amtszeit eine Politik des "maximalen Drucks" gegen den Iran verfolgt hatte, für eine zweite Amtszeit ins Weiße Haus zurück.

Vor diesem Hintergrund gehe es für Teheran bei den aktuellen Gesprächen darum, eine "doppelt desaströse" Situation zu vermeiden, erläuterte der iranische Politologe Mostafa Schirmohammadi der AFP. Auf der einen Seite könne der Iran erneut mit hohem Druck aus den USA konfrontiert werden. Gleichzeitig sei er jedoch auch im Konflikt mit den Europäern, die dem Iran einen Ausbau seines Atomprogramms sowie die Unterstützung Russlands im Krieg gegen die Ukraine vorwerfen, sagte Schirmohammadi.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte am Donnerstag erklärt, Israel werde alles tun, um Teheran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Zuvor hatte der iranische Außenminister Abbas Aragtschi gewarnt, dass seine Land eine solche Waffe entwickeln könnte, sollte der Westen erneut Sanktionen gegen Teheran verhängen.

Der Chef des britischen Auslandsgeheimdiensts MI6, Richard Moore, bezeichnete die iranischen Atompläne als Sicherheitsbedrohung für die ganze Welt. "Die mit dem Iran verbündeten Milizen im Nahen Osten haben schwere Rückschläge erlitten", sagte er mit Blick auf die palästinensische Hamas und die Hisbollah im Libanon. "Aber die nuklearen Ambitionen des Regimes bedrohen uns alle weiterhin", warnte Moore bei einer Rede in der britischen Botschaft in Paris.

L.Coleman--TFWP