The Fort Worth Press - Ukraine-Krieg eskaliert weiter - Putin droht mit Angriff auf Kiew mit neuer Rakete

USD -
AED 3.672502
AFN 63.999486
ALL 81.123148
AMD 360.508345
ANG 1.789785
AOA 918.000086
ARS 1543.514798
AUD 1.424928
AWG 1.8025
AZN 1.702956
BAM 1.744435
BBD 2.013263
BDT 124.343874
BGN 1.747831
BHD 0.377375
BIF 3005.17765
BMD 1
BND 1.278581
BOB 12.140484
BRL 5.438098
BSD 0.999585
BTN 94.811201
BWP 13.808328
BYN 2.953267
BYR 19600
BZD 2.01032
CAD 1.39557
CDF 2315.00002
CHF 0.81927
CLF 0.024999
CLP 983.869786
CNY 6.661103
CNH 6.646435
COP 3210.39
CRC 454.527211
CUC 1
CUP 23.989333
CVE 98.348593
CZK 21.705027
DJF 177.999777
DKK 6.666575
DOP 60.740391
DZD 135.746972
EGP 55.353206
ERN 15
ETB 162.433359
EUR 0.891991
FJD 2.255901
FKP 0.746765
GBP 0.74495
GEL 2.59564
GGP 0.746765
GHS 11.655257
GIP 0.746765
GMD 73.999842
GNF 8847.047491
GTQ 7.642051
GYD 209.539525
HKD 7.846405
HNL 26.869372
HRK 6.76901
HTG 131.015506
HUF 324.899501
IDR 18103.3
ILS 3.13755
IMP 0.746765
INR 94.701804
IQD 1515.298819
IRR 1868414.999984
ISK 121.49036
JEP 0.746765
JMD 158.843703
JOD 0.708969
JPY 157.694992
KES 129.880235
KGS 87.449801
KHR 4088.71367
KMF 441.000466
KPW 899.999961
KRW 1343.910212
KWD 0.31133
KYD 0.832995
KZT 452.368741
LAK 22506.053971
LBP 89514.01494
LKR 332.306128
LRD 169.921466
LSL 16.636267
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.414756
MAD 9.828437
MDL 18.057593
MGA 4514.054577
MKD 54.899425
MMK 2099.693878
MNT 3599.326016
MOP 8.078026
MRU 40.503405
MUR 47.32013
MVR 15.450099
MWK 1733.348199
MXN 18.63312
MYR 4.071703
MZN 63.910219
NAD 16.636267
NGN 1343.449788
NIO 36.783168
NOK 9.289085
NPR 151.697565
NZD 1.77574
OMR 0.3845
PAB 0.999799
PEN 3.467019
PGK 4.482837
PHP 63.282502
PKR 276.504083
PLN 3.943245
PYG 5917.059487
QAR 3.653878
RON 4.763604
RSD 104.885009
RUB 81.126454
RWF 1478.412502
SAR 3.764439
SBD 8.058206
SCR 13.712058
SDG 601.499087
SEK 9.76547
SGD 1.27859
SHP 0.748335
SLE 22.890934
SLL 20969.504398
SOS 571.280766
SRD 37.579499
STD 20697.981008
STN 21.85227
SVC 8.746259
SYP 13001.999685
SZL 16.630915
THB 33.704988
TJS 9.191303
TMT 3.5
TND 2.987517
TOP 2.40776
TRY 49.967099
TTD 6.761717
TWD 32.572043
TZS 2644.552981
UAH 45.650373
UGX 4277.693292
UYU 40.190338
UZS 11944.718217
VES 887.479799
VND 25764
VUV 118.915185
WST 2.776217
XAF 585.107667
XAG 0.019621
XAU 0.000252694354
XCD 2.70255
XCG 1.80143
XDR 0.707052
XOF 585.107667
XPF 106.371498
YER 236.198411
ZAR 16.590975
ZMK 9001.200113
ZMW 20.242167
ZWL 321.999592
SSP 5745.217636
MXV 2.098444
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Ukraine-Krieg eskaliert weiter - Putin droht mit Angriff auf Kiew mit neuer Rakete
Ukraine-Krieg eskaliert weiter - Putin droht mit Angriff auf Kiew mit neuer Rakete / Foto: © POOL/AFP

Ukraine-Krieg eskaliert weiter - Putin droht mit Angriff auf Kiew mit neuer Rakete

Inmitten einer weiteren Eskalation des Ukraine-Kriegs hat der russische Präsident Wladimir Putin mit einem Einsatz der neuartigen russischen Mittelstreckenrakete gegen die ukrainische Hauptstadt Kiew gedroht. "Wir schließen den Einsatz von 'Oreschnik' (...) auch in Kiew nicht aus", sagte Putin am Donnerstag bei einem Besuch in Kasachstan. Zuvor hatte Russland mit massiven Luftangriffen auf die Ukraine landesweiten Raketenalarm ausgelöst und Stromausfälle mit mehr als einer Million Betroffenen tief im Westen des Landes verursacht.

Textgröße:

Putin sprach in Kasachstan von möglichen Angriffen auf "militärische Ziele, militärisch-industrielle Einrichtungen oder Entscheidungszentren". Die neuartige Waffe habe die Zerstörungskraft eines Meteoriten, fügte er hinzu. Beim Einsatz von mehreren Oreschnik-Raketen gleichzeitig sei die Zerstörungskraft der neuen Waffe mit der "eines Atomschlags vergleichbar".

Russland hatte die Oreschnik-Rakete, bei der es sich nach russischen Angaben um eine experimentelle Hyperschallrakete mit einer Geschwindigkeit von bis zu drei Kilometern pro Sekunde handeln soll, erstmals am Donnerstag vergangener Woche bei Luftangriffen auf die ukrainische Großstadt Dnipro eingesetzt.

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk sieht in den jüngsten Drohungen eine "Schwäche" Putins. "Wir lassen uns von solchen Drohungen nicht einschüchtern, wir werden die Ukraine unterstützen, solange sie es braucht", sagte Tusk bei einem Treffen mit seinem schwedischen Kollegen Ulf Kristersson.

Am Mittwoch hatten Polen sowie die baltischen und nordischen Staaten angekündigt, dass sie ihre militärische Unterstützung für die Ukraine verstärken wollen.

Unterdessen wurde in der Ukraine am Donnerstag landesweit Luftalarm ausgelöst. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf der russischen Armee vor, in einer "verabscheuungswürdigen Eskalation" des Konflikts Energieanlagen mit Streumunition vermint zu haben. Offenbar an die westlichen Partner gewandt drängte Selenskyj, die Ukraine brauche "jetzt" sofort weitere Luftabwehrsysteme.

Nach Angaben der örtlichen Behörden wurde im Westen der Ukraine insgesamt mehr als eine Million Stromkunden von der Energieversorgung abgeschnitten - bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt in weiten Teilen des Landes.

Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, Russland habe die Energieinfrastruktur mit insgesamt 188 Raketen und Drohnen angegriffen, von denen die Ukraine viele abgeschossen habe.

Putin sprach von 90 Raketen und 100 Drohnen, die insgesamt 17 Ziele getroffen hätten. Dies sei "eine Antwort auf fortgesetzte Angriffe auf unser Territorium mit ATACMS-Raketen".

Russland und die Ukraine haben ihren gegenseitigen Beschuss verstärkt, seit Kiew nach einer von Washington erteilten Genehmigung vergangene Woche erstmals Ziele innerhalb Russlands mit ATACMS-Raketen aus den USA angegriffen hatte. Der Kreml reagierte darauf mit dem erstmaligen Einsatz einer neuartigen russischen Mittelstreckenrakete.

Die Freigabe für den ATACMS-Einsatz gegen Ziele tief in Russland gehört zu den Bemühungen des scheidenden US-Präsidenten Joe Biden, vor dem Amtsantritt seines Nachfolgers Donald Trump am 20. Januar die Ukraine in eine möglichst gute Verhandlungsposition gegen Russland zu bringen.

Trump steht den US-Milliardenhilfen für die ukrainische Armee kritisch gegenüber, der Republikaner möchte den Krieg schnellstmöglich beenden. Kritiker befürchten, dass die Ukraine angesichts ausbleibender Finanz- und Militärhilfe gezwungen sein könnte, auf von Russland besetztes Territorium zu verzichten.

Putin nannte Trump am Donnerstag einen "intelligenten Mann". "Ich denke, dass er eine Lösung finden wird", sagte der russische Präsident. Putin sprach in Astana auch das historische Tief des russischen Rubel an. Es gebe "keinen Grund zur Panik", sagte Putin. "Die Situation ist unter Kontrolle." Die russische Landeswährung hatte am Mittwoch die symbolische Schwelle von 110 Rubel für einen Dollar überschritten. Der Kurs ist seit drei Jahren sehr volatil.

In der Diskussion um Waffenlieferungen an die Ukraine übte derweil das Europaparlament erneut Druck auf Deutschland aus. Die Abgeordneten riefen in einer sogenannte Entschließung die Mitgliedsländer dazu auf, ihre militärische Unterstützung für die Ukraine zu verstärken - unter anderem durch Taurus-Raketen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lehnt dies aus Furcht vor einer weiteren Eskalation des Krieges aber weiter ab.

Nach mehr als zweieinhalb Jahren Krieg in der Ukraine haben die russischen Streitkräfte zuletzt immer wieder Gebietsgewinne gegenüber der geschwächten ukrainischen Armee erzielt. Vor diesem Hintergrund forderte Washington Kiew auf, das Alter für die Einberufung zum Militärdienst von 25 auf 18 Jahre herabzusetzen.

J.M.Ellis--TFWP