The Fort Worth Press - Kreise: Israels Sicherheitskabinett will über Feuerpause im Libanon entscheiden

USD -
AED 3.673008
AFN 65.000388
ALL 81.123148
AMD 360.499098
ANG 1.789785
AOA 918.000573
ARS 1545.153474
AUD 1.42573
AWG 1.8
AZN 1.703383
BAM 1.744435
BBD 2.013263
BDT 124.343874
BGN 1.747831
BHD 0.377375
BIF 3005.17765
BMD 1
BND 1.278581
BOB 12.140484
BRL 5.438198
BSD 0.999585
BTN 94.811201
BWP 13.808328
BYN 2.953267
BYR 19600
BZD 2.01032
CAD 1.397865
CDF 2314.999949
CHF 0.818165
CLF 0.024845
CLP 977.539697
CNY 6.661102
CNH 6.646095
COP 3211.12
CRC 454.527211
CUC 1
CUP 23.989333
CVE 98.348593
CZK 21.710221
DJF 177.71951
DKK 6.669295
DOP 60.740391
DZD 135.769837
EGP 55.347613
ERN 15
ETB 162.433359
EUR 0.89241
FJD 2.255897
FKP 0.746765
GBP 0.745305
GEL 2.603468
GGP 0.746765
GHS 11.650194
GIP 0.746765
GMD 73.999981
GNF 8847.047491
GTQ 7.642051
GYD 209.539525
HKD 7.846535
HNL 26.869372
HRK 6.76901
HTG 131.015506
HUF 324.890979
IDR 18104
ILS 3.14045
IMP 0.746765
INR 94.68585
IQD 1515.298819
IRR 1868415.000233
ISK 121.560427
JEP 0.746765
JMD 158.843703
JOD 0.709048
JPY 157.796502
KES 129.939665
KGS 87.449799
KHR 4088.71367
KMF 440.999789
KPW 899.999961
KRW 1344.05006
KWD 0.31134
KYD 0.832995
KZT 452.368741
LAK 22506.053971
LBP 89514.01494
LKR 332.306128
LRD 169.921466
LSL 16.636267
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.414756
MAD 9.828437
MDL 18.057593
MGA 4514.054577
MKD 54.922696
MMK 2099.693878
MNT 3599.326016
MOP 8.078026
MRU 40.503405
MUR 47.319961
MVR 15.449534
MWK 1733.348199
MXN 18.54454
MYR 4.071701
MZN 63.910175
NAD 16.636267
NGN 1344.509612
NIO 36.783168
NOK 9.2871
NPR 151.697565
NZD 1.77704
OMR 0.384522
PAB 0.999799
PEN 3.467019
PGK 4.482837
PHP 63.334501
PKR 276.504083
PLN 3.9413
PYG 5917.059487
QAR 3.653878
RON 4.762008
RSD 104.930981
RUB 81.250045
RWF 1478.412502
SAR 3.764439
SBD 8.058206
SCR 13.832645
SDG 601.502778
SEK 9.77118
SGD 1.278615
SHP 0.748335
SLE 22.916689
SLL 20969.504398
SOS 571.280766
SRD 37.579505
STD 20697.981008
STN 21.85227
SVC 8.746259
SYP 13001.999685
SZL 16.630915
THB 33.692963
TJS 9.191303
TMT 3.5
TND 2.987517
TOP 2.40776
TRY 49.969601
TTD 6.761717
TWD 32.594499
TZS 2645.00802
UAH 45.650373
UGX 4277.693292
UYU 40.190338
UZS 11944.718217
VES 887.479798
VND 25764
VUV 118.915185
WST 2.776217
XAF 585.382302
XAG 0.019623
XAU 0.000252232255
XCD 2.70255
XCG 1.80143
XDR 0.707052
XOF 585.382302
XPF 106.371498
YER 236.202866
ZAR 16.56895
ZMK 9001.206005
ZMW 20.242167
ZWL 321.999592
SSP 5745.217636
MXV 2.088469
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Kreise: Israels Sicherheitskabinett will über Feuerpause im Libanon entscheiden
Kreise: Israels Sicherheitskabinett will über Feuerpause im Libanon entscheiden / Foto: © AFP

Kreise: Israels Sicherheitskabinett will über Feuerpause im Libanon entscheiden

Im Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah im Libanon verdichten sich die Anzeichen für eine möglicherweise bevorstehende Einigung auf eine Waffenruhe. Das israelische Sicherheitskabinett wolle am Dienstag über eine Vereinbarung über eine Feuerpause entscheiden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus israelischen Regierungskreisen. Aus Washington hieß es, eine Einigung sei "nahe". Die französische Präsidentschaft sprach von "bedeutenden Fortschritten".

Textgröße:

Das Sicherheitskabinett werde am Dienstagabend über einen "Waffenruhe-Deal" für den Libanon entscheiden, erklärte ein israelischer Regierungsmitarbeiter, der anonym bleiben wollte. Kurz zuvor hatte der israelische Botschafter bei der UNO in New York, Danny Danon, gesagt, dass die Verhandlungen über eine Feuerpause "vorankommen".

In Washington sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah seien "nahe" an einer Einigung über eine Feuerpause. Allerdings fügte Kirby hinzu‚ dass "wir noch nicht am Ziel sind". Er betonte: "Nichts ist getan, bis alles getan ist, nichts ist verhandelt, bis alles verhandelt ist". Auch sagte Kirby, es wäre "verantwortungslos", Presseberichte über den Inhalt eines Abkommens zu bestätigen. Er wolle nichts tun, "was unsere Chancen torpedieren könnte".

Das US-Nachrichtenportal "Axios" hatte zuvor berichtet, dass Israel und die Hisbollah kurz vor einer Einigung stünden. Diese sehe eine 60-tägige Übergangsphase vor, während der sich die Hisbollah und die israelische Armee aus dem Südlibanon zurückziehen und die libanesische Armee dort neu stationiert werden soll. Dem Bericht zufolge ist zudem die Einrichtung eines von den USA geführten Komitees vorgesehen, das die Umsetzung der Vereinbarung überwachen soll.

Kirby sagte, US-Präsident Joe Biden habe den Fortschritt der Gespräche über eine Waffenruhe sehr genau verfolgt und stehe in direktem Kontakt mit dem US-Sondergesandten Amos Hochstein, der in der vergangenen Woche in die Region gereist war.

Berichte in saudiarabischen Medien, wonach Biden und der französische Präsident Emmanuel Macron am Dienstag ein Abkommen ankündigen wollten, bestätigte Kirby nicht. Er sagte lediglich, dass Biden und Macron in der vergangenen Woche über den Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah gesprochen hätten.

Unterdessen erklärte die französische Präsidentschaft, die Gespräche über eine Feuerpause hätten "bedeutende Fortschritte" gemacht. Sie rief Israel und die Hisbollah dazu auf, "so schnell wie möglich diese Gelegenheit zu nutzen". Auch Italien, das derzeit den Vorsitz der G7-Staaten inne hat, äußerte sich "optimistisch".

Zuletzt war der Druck aus der EU und den USA gewachsen, eine Waffenruhe zu erreichen. Die diplomatischen Bemühungen wurden verstärkt, Hochstein sprach während seiner Nahostreise von "weiteren Fortschritten". Israelische Medien berichteten, dass Regierungschef Benjamin Netanjahu einem US-Vorschlag zu einer Waffenruhe wahrscheinlich grünes Licht geben würde.

Scharfe Kritik an einer möglichen Waffenruhe kam vom israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir. Dieser erklärte im Onlinedienst X, eine Feuerpause im Libanon wäre "eine verpasste historische Gelegenheit, die Hisbollah zu vernichten".

Nach dem Großangriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober hatte die mit der radikalislamischen Palästinenserorganisation verbündete Hisbollah mit regelmäßigen Raketenangriffen vom Libanon aus eine zweite Front gegen Israel eröffnet. Infolge der permanenten Angriffe wurden rund 60.000 Menschen im Norden Israels aus ihren Häusern vertrieben. Als Reaktion beschoss Israel seinerseits Hisbollah-Ziele im Nachbarland.

Seit September hat die israelische Armee ihre Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon deutlich verstärkt, zudem startete sie Ende September Bodeneinsätze im Süden des Libanon. Für Israel ist die Rückkehr der Bewohner in den Norden erklärtes Kriegsziel.

Einige Bewohner bezweifeln nun, dass dies trotz eines Waffenruhe-Abkommens erreicht werden könne. "Es wäre ein Fehler, ein Abkommen zu unterzeichnen, solange die Hisbollah noch über Waffen verfügt", sagte die israelisch-libanesische Studentin Marjam Junnes aus der nördlichen Stadt Maalot-Tarschiha der Nachrichtenagentur AFP.

Die Lehrerin Dorit Sison aus Schlomi befürchtet in diesem Fall, "in fünf Jahren wieder in der gleichen Lage zu sein". Schließlich habe auch das Abkommen von 2006 der Hisbollah ermöglicht, "sich wieder zu bewaffnen". Jetzt "haben sie Tunnel, Raketen und jede mögliche Munition".

Die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah gingen derweil auch am Montag weiter. Die israelische Armee teilte mit, binnen einer Stunde landesweit im Libanon rund 25 Hisbollah-Ziele getroffen zu haben. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden bei Angriffen im Osten und Süden des Libanon sowie nahe Beirut 31 Menschen getötet.

Die Hisbollah erklärte ihrerseits, am Montag mindestens 30 Geschosse auf Israel und israelische Armeestellungen im Südlibanon abgefeuert zu haben. Am Sonntag hatte die Miliz eigenen Angaben eine Rekordzahl von 50 Angriffen auf Israel ausgeführt, einige davon im Zentrum des Landes.

C.M.Harper--TFWP