The Fort Worth Press - Klingbeil kündigt "zügige Entscheidung" über SPD-Kanzlerkandidat an

USD -
AED 3.672503
AFN 64.999741
ALL 81.123148
AMD 360.501512
ANG 1.789785
AOA 916.999711
ARS 1545.344694
AUD 1.428347
AWG 1.8
AZN 1.701759
BAM 1.744435
BBD 2.013263
BDT 124.343874
BGN 1.747831
BHD 0.37725
BIF 3004
BMD 1
BND 1.278581
BOB 12.140484
BRL 5.437202
BSD 0.999585
BTN 94.811201
BWP 13.808328
BYN 2.953267
BYR 19600
BZD 2.01032
CAD 1.39814
CDF 2309.999771
CHF 0.818295
CLF 0.024837
CLP 977.519792
CNY 6.648302
CNH 6.64699
COP 3228
CRC 454.527211
CUC 1
CUP 23.989333
CVE 98.87499
CZK 21.73535
DJF 177.719996
DKK 6.67596
DOP 60.250478
DZD 135.847691
EGP 55.347795
ERN 15
ETB 162.433359
EUR 0.89327
FJD 2.245204
FKP 0.746765
GBP 0.745585
GEL 2.594994
GGP 0.746765
GHS 11.649825
GIP 0.746765
GMD 73.44046
GNF 8800.00017
GTQ 7.642051
GYD 209.539525
HKD 7.84665
HNL 26.869372
HRK 6.76901
HTG 131.015506
HUF 325.569906
IDR 18116.7
ILS 3.14045
IMP 0.746765
INR 94.725651
IQD 1515.298819
IRR 1879653.999883
ISK 121.670483
JEP 0.746765
JMD 158.843703
JOD 0.709034
JPY 157.857983
KES 129.879502
KGS 87.449797
KHR 4085.000323
KMF 439.99995
KPW 899.999961
KRW 1342.744999
KWD 0.3114
KYD 0.832995
KZT 452.368741
LAK 22529.999795
LBP 89550.000084
LKR 332.306128
LRD 170.224981
LSL 16.636267
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.414756
MAD 9.828437
MDL 18.057593
MGA 4514.054577
MKD 55.01582
MMK 2099.693878
MNT 3599.326016
MOP 8.078026
MRU 40.503405
MUR 47.289914
MVR 15.459762
MWK 1736.999794
MXN 18.570398
MYR 4.071955
MZN 63.899887
NAD 16.636267
NGN 1344.32991
NIO 36.783168
NOK 9.303945
NPR 151.697565
NZD 1.77953
OMR 0.384497
PAB 0.999799
PEN 3.467019
PGK 4.482837
PHP 63.379502
PKR 276.504083
PLN 3.945802
PYG 5917.059487
QAR 3.653878
RON 4.767704
RSD 105.032013
RUB 81.248872
RWF 1478.412502
SAR 3.764439
SBD 8.058206
SCR 13.828756
SDG 601.496888
SEK 9.778979
SGD 1.279055
SHP 0.748335
SLE 22.896617
SLL 20969.504398
SOS 571.280766
SRD 37.579499
STD 20697.981008
STN 21.85227
SVC 8.746259
SYP 13001.999685
SZL 16.630915
THB 33.698996
TJS 9.191303
TMT 3.5
TND 2.987517
TOP 2.40776
TRY 49.995021
TTD 6.761717
TWD 32.6001
TZS 2644.998016
UAH 45.650373
UGX 4277.693292
UYU 40.190338
UZS 11944.718217
VES 887.479797
VND 25764
VUV 118.915185
WST 2.776217
XAF 585.946755
XAG 0.019728
XAU 0.000253130272
XCD 2.70255
XCG 1.80143
XDR 0.707052
XOF 585.946755
XPF 106.371498
YER 236.205536
ZAR 16.606475
ZMK 9001.199602
ZMW 20.242167
ZWL 321.999592
SSP 5745.217636
MXV 2.091381
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Klingbeil kündigt "zügige Entscheidung" über SPD-Kanzlerkandidat an
Klingbeil kündigt "zügige Entscheidung" über SPD-Kanzlerkandidat an / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Klingbeil kündigt "zügige Entscheidung" über SPD-Kanzlerkandidat an

Die SPD-Führung will die Debatte um die Kanzlerkandidatur rasch beenden. "Es wird jetzt eine zügige Entscheidung geben", sagte Parteichef Lars Klingbeil am Mittwoch der "Bild". Einen konkreten Termin nannte Klingbeil nicht. Er sagte lediglich: "Wir werden in den nächsten Tagen sehr viel miteinander reden - und dann gibt es eine Entscheidung." Klingbeil bekräftigte seine Unterstützung für eine neuerliche Kandidatur von Kanzler Olaf Scholz (SPD).

Textgröße:

Die Parteiführung um Klingbeil und Ko-Chefin Saskia Esken war zuletzt angesichts der öffentlich ausgetragenen Personaldebatte unter Druck gekommen: Mehrere Bundes- und Landespolitiker hatten die SPD-Spitze am Dienstag aufgefordert, rasch zu klären, ob Kanzler Scholz oder aber der laut Umfragen populärere Verteidigungsminister Boris Pistorius die SPD als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl 2025 führt.

Klingbeil machte am Mittwoch aber klar, dass er sich nicht drängen lassen will. "Die aufgeregte Debatte, die ich gerade gestern erlebt habe, führt bei mir nicht dazu, dass ich jetzt Zeitpläne überwerfe", sagte er der "Bild". Die Forderung, die für Montag geplante Vorstandssitzung vorzuverlegen, lehnte er ab. Klingbeil räumte ein, er sei "nicht glücklich" über die vielen öffentlichen Äußerungen zu dem Thema in den vergangenen Tagen.

Die nächste Sitzung des SPD-Vorstands gilt als wichtige Wegmarke bei der Aufstellung des Kanzlerkandidaten: Hier könnte ein Votum für Scholz oder Pistorius erfolgen. Bei einer so genannten "Wahlsieg"-Konferenz am 30.November soll der Kandidat dann eine Rede halten. Förmlich nominiert werden solle er auf einem Parteitag am 11. Januar.

Klingbeil sagte zum Prozess der Kandidaten-Benennung, es gebe "eine Verabredung zwischen den Parteivorsitzenden und den anderen in der Führung der Partei, wann wir das machen, und an diesen Plan halten wir uns". Als Maßstab der parteiinternen Diskussion schwebe ihm vor, "dass wir wirklich intern die Sachen auch in aller Deutlichkeit, Klarheit und manchmal auch kontrovers ansprechen, aber dass wir nach außen geschlossen auftreten".

Kanzler Scholz kehrte am Mittwochmorgen von einem Besuch in Brasilien nach Berlin zurück. In den zwei Tagen seiner Abwesenheit hatten sich mehrere prominente Sozialdemokraten öffentlich dafür ausgesprochen, anstelle von Scholz Verteidigungsminister Pistorius als Kanzlerkandidat aufzustellen.

Vor seinem Abflug am Dienstagabend hatte der Kanzler in mehreren Fernsehinterviews in Rio de Janeiro bekräftigt, dass er und die SPD die Wahl gemeinsam gewinnen wollen. "Wir haben in den letzten Jahren hohe Geschlossenheit gehabt, die werden wir auch in Zukunft haben", sagte er den Sendern RTL und ntv. Dass eine Partei vor der Wahl über Kandidaten diskutiere, sei "in so einer Situation normal".

In einem Interview mit Welt TV sagte Scholz, dass er nicht an der Loyalität von Minister Pistorius zweifle. "Ich bin mir seiner Loyalität sehr sicher", sagte der Kanzler. Der Verteidigungsminister mache "einen guten Job, und die Zusammenarbeit zwischen uns ist sehr, sehr gut".

Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel meldete sich derweil mit kritischen Ratschlägen an seine Partei zu Wort. Nötig sei ein grundlegender Kurswechsel: "Das Austauschen von Gesichtern ohne einen sichtbaren Politikwechsel wird nicht viel helfen", sagte Gabriel dem Berliner "Tagesspiegel" mit Blick auf die parteiinterne Debatte um Scholz und Pistorius.

Solange sich am Kurs der SPD nichts ändere, werde sie auch mit einem Wechsel des Kanzlerkandidaten "nicht oder nur sehr begrenzt" erfolgreich sein, warnte Gabriel. "Reichensteuer, mehr Schulden machen und die Sozialausgaben erhöhen scheint jedenfalls nicht das zu sein, was Menschen für die SPD begeistert", sagte er dem "Tagesspiegel".

In der SPD-internen Kandidatendebatte hatte sich Gabriel am Dienstag vor allem gegen Scholz gestellt. Im Internetdienst X verwies Gabriel auf wachsenden Widerstand an der Basis "gegen ein 'Weiter-so' mit Kanzler Scholz" - und warnte: "Wer das weiterlaufen lässt, bringt die SPD unter 15 Prozent."

W.Matthews--TFWP