The Fort Worth Press - Bundesregierung stellt sich auf Trump-Präsidentschaft ein - und streckt Hand aus

USD -
AED 3.672985
AFN 65.000215
ALL 80.742224
AMD 360.120146
ANG 1.789785
AOA 918.000259
ARS 1547.504298
AUD 1.425618
AWG 1.8025
AZN 1.704639
BAM 1.737338
BBD 2.013458
BDT 124.459802
BGN 1.747831
BHD 0.377436
BIF 2986.973187
BMD 1
BND 1.277909
BOB 12.120755
BRL 5.462498
BSD 0.999711
BTN 94.558763
BWP 13.724402
BYN 2.982914
BYR 19600
BZD 2.010562
CAD 1.396435
CDF 2312.495179
CHF 0.81689
CLF 0.024512
CLP 964.730095
CNY 6.680898
CNH 6.67278
COP 3233.55
CRC 454.091218
CUC 1
CUP 23.992112
CVE 97.94847
CZK 21.59735
DJF 177.720509
DKK 6.651604
DOP 60.031357
DZD 135.94453
EGP 54.718599
ERN 15
ETB 164.071845
EUR 0.88991
FJD 2.24175
FKP 0.745268
GBP 0.742315
GEL 2.602348
GGP 0.745268
GHS 11.631305
GIP 0.745268
GMD 73.999777
GNF 8855.000423
GTQ 7.639521
GYD 209.448686
HKD 7.845385
HNL 26.868429
HRK 6.76901
HTG 130.971046
HUF 322.277998
IDR 18097.15
ILS 3.153897
IMP 0.745268
INR 94.33125
IQD 1515.529716
IRR 1883408.502283
ISK 121.570181
JEP 0.745268
JMD 158.455068
JOD 0.709023
JPY 158.307502
KES 129.890478
KGS 87.449951
KHR 4064.827605
KMF 440.99974
KPW 899.999961
KRW 1340.964971
KWD 0.31079
KYD 0.833041
KZT 451.807175
LAK 22506.673299
LBP 89519.744527
LKR 332.641939
LRD 169.939285
LSL 16.455617
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.409977
MAD 9.765444
MDL 17.929301
MGA 4515.192027
MKD 54.842921
MMK 2099.52083
MNT 3598.087189
MOP 8.077598
MRU 40.663904
MUR 47.090153
MVR 15.454969
MWK 1733.399066
MXN 18.56657
MYR 4.063499
MZN 63.910116
NAD 16.455325
NGN 1346.419798
NIO 36.784529
NOK 9.301655
NPR 151.29402
NZD 1.77669
OMR 0.384505
PAB 0.999773
PEN 3.450426
PGK 4.485918
PHP 63.245999
PKR 276.534117
PLN 3.901551
PYG 6061.763543
QAR 3.644609
RON 4.753401
RSD 104.687977
RUB 81.79709
RWF 1471.012787
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.900191
SDG 601.494218
SEK 9.72677
SGD 1.278485
SHP 0.745545
SLE 22.909904
SLL 20969.504398
SOS 571.349894
SRD 37.563995
STD 20697.981008
STN 21.763752
SVC 8.747096
SYP 13001.999685
SZL 16.44674
THB 33.583963
TJS 9.221818
TMT 3.51
TND 2.979449
TOP 2.40776
TRY 50.019702
TTD 6.776725
TWD 32.844598
TZS 2649.99802
UAH 45.52523
UGX 4104.021853
UYU 40.19489
UZS 11886.139647
VES 890.036598
VND 25704.5
VUV 119.472328
WST 2.779309
XAF 583.742545
XAG 0.019088
XAU 0.000245834942
XCD 2.70255
XCG 1.801579
XDR 0.707052
XOF 583.742545
XPF 105.938734
YER 236.174953
ZAR 16.396098
ZMK 9001.19797
ZMW 20.274394
ZWL 321.999592
SSP 5745.96484
MXV 2.089881
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Bundesregierung stellt sich auf Trump-Präsidentschaft ein - und streckt Hand aus
Bundesregierung stellt sich auf Trump-Präsidentschaft ein - und streckt Hand aus / Foto: © AFP/Archiv

Bundesregierung stellt sich auf Trump-Präsidentschaft ein - und streckt Hand aus

Die Bundesregierung stellt sich auf ungewisse Zeiten im transatlantischen Verhältnis unter einem künftigen US-Präsidenten Donald Trump ein. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bot dem Republikaner am Mittwoch eine Zusammenarbeit an, "um Wohlstand und Freiheit auf beiden Seiten des Atlantiks zu fördern". Außenexperten in Berlin äußerten zugleich die Furcht vor wachsender Unberechenbarkeit. Die Folgen von Trumps Wahlsieg würden "die Welt ein Stück weit in Atem halten", sagte Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD).

Textgröße:

Die Bundesregierung hob die gemeinsamen Interessen Deutschlands und der USA hervor - und will eine künftige Regierung Trump davon überzeugen, diese Interessen nutzbringend weiter zu verfolgen. "Gemeinsam arbeiten Deutschland und die USA seit langem erfolgreich zusammen", schrieb Scholz im Netzwerk X. "Das werden wir zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger fortsetzen." Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte, Deutschland werde auch für die künftige US-Regierung "ein enger, verlässlicher Verbündeter sein". Sie fügte hinzu: "Das ist unser Angebot."

Trump wird nach seiner Wahl den gegenwärtigen Präsidenten Joe Biden ablösen, der als überzeugter Transatlantiker großen Wert auf enge Beziehungen zu Deutschland und zu Europa insgesamt legte. Trumps außenpolitische Vorstellungen hingegen sind isolationistisch geprägt.

Trump verfolgt eine Politik des "America first", in der die Eigeninteressen der USA Vorrang haben. In seiner ersten Amtszeit hatte der Republikaner wenig Wertschätzung für die Verankerung der USA im westlichen Bündnis gezeigt - und regelmäßig Vorwürfe an Deutschland gerichtet wegen des hohen deutschen Exportüberschusses und der seiner Ansicht nach zu niedrigen Wehrausgaben.

Die Union warf der Bundesregierung am Mittwoch mangelnde Vorbereitung auf Trumps Sieg vor - und bekräftigte ihre Forderung nach Neuwahlen. "Der Kanzler hat sich einseitig an Präsident Biden gebunden", sagte der CDU-Außenexperte Roderich Kiesewetter in Berlin. "Er hat Kontakte zum Trump-Lager nicht genutzt." Auch aus diesem Grund könne die Ampel-Koalition "so nicht weitermachen".

CSU-Chef Markus Söder erklärte: "Einen gestärkten Donald Trump wird eine schwache und zerstrittene Bundesregierung wenig beeindrucken." Deshalb brauche es "jetzt erst recht Neuwahlen in Deutschland".

Der frühere Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte, Trumps Wahlsieg werde Veränderungen nach sich ziehen, "die die Welt ein Stück in Atem halten werden". Der Vorsitzende der Atlantikbrücke fügte hinzu: "Trump wird uns herausfordern." Deutschland werde "besser mit ihm zurecht kommen, wenn wir wirtschaftlich stark sind".

Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth rief Europa zu Tatkraft auf. "Jammern hilft nicht", schrieb er auf X. Deutschland und Europa müssten nun "deutlich mehr tun für Frieden, Sicherheit und Freiheit auf unserem Kontinent - das wird teuer und anstrengend".

Grünen-Chef Omid Nouripour sagte, dass der deutsch-amerikanische Zusammenhalt auch künftig zentral sei - "er wird aber massiv herausgefordert werden" unter einem Präsidenten Trump.

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Michael Link (FDP), sagte: "Trumps Prinzip ist die Unvorhersagbarkeit." Deutschland müsse eine "sachlich-pragmatische" Zusammenarbeit mit der künftigen US-Regierung suchen. "Es ist bei uns kein Erschrecken vor diesem Wahlergebnis."

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) wünschte Trump "Fortune und Weisheit" - und mahnte: "Europa sollte ihm die Hand ausstrecken."

Als einzige im Bundestag vertretene Partei zeigte sich die AfD erfreut über Trumps Sieg. "Diese Wahl könnte ein Vorbild auch für Deutschland sein", sagte sie im Deutschlandfunk. Auf die Frage, ob Trumps Bewegung unter dem Motto "Make America Great Again" ein Vorbild für die AfD sei, antwortete Weidel: "Oh, definitiv".

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schickte Trump ein Gratulationsschreiben, in dem er auf die lange und enge Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen verwies. Steinmeier äußerte die Hoffnung, "dass unsere Länder auch künftig auf der Grundlage unserer demokratischen Werte, im Sinne einer starken transatlantischen Allianz und zugunsten unserer zahlreichen gemeinsamen Interessen zusammenarbeiten werden".

P.Grant--TFWP