The Fort Worth Press - Ministerpräsidentenkonferenz: Dissens über härtere Maßnahmen gegen Migration

USD -
AED 3.672494
AFN 64.999743
ALL 80.761235
AMD 360.982284
ANG 1.789785
AOA 917.000094
ARS 1547.506848
AUD 1.426544
AWG 1.8
AZN 1.697068
BAM 1.737655
BBD 2.013789
BDT 124.482471
BGN 1.747831
BHD 0.377511
BIF 2987.543757
BMD 1
BND 1.278142
BOB 12.12307
BRL 5.460698
BSD 0.999876
BTN 94.576825
BWP 13.727633
BYN 2.983457
BYR 19600
BZD 2.010946
CAD 1.39503
CDF 2314.999866
CHF 0.81448
CLF 0.024532
CLP 965.479702
CNY 6.669799
CNH 6.66659
COP 3229.75
CRC 454.196116
CUC 1
CUP 23.996482
CVE 97.96631
CZK 21.56415
DJF 178.04787
DKK 6.637502
DOP 60.044158
DZD 135.825634
EGP 54.653305
ERN 15
ETB 164.108289
EUR 0.88795
FJD 2.24175
FKP 0.743037
GBP 0.741195
GEL 2.605024
GGP 0.743037
GHS 11.633527
GIP 0.743037
GMD 74.503195
GNF 8859.999896
GTQ 7.640777
GYD 209.490556
HKD 7.844265
HNL 26.874159
HRK 6.76901
HTG 130.993736
HUF 321.798964
IDR 18102
ILS 3.15995
IMP 0.743037
INR 94.510797
IQD 1515.805747
IRR 1883408.498647
ISK 121.310194
JEP 0.743037
JMD 158.490264
JOD 0.709012
JPY 157.938497
KES 129.95052
KGS 87.449977
KHR 4065.567945
KMF 441.000169
KPW 899.999961
KRW 1343.175028
KWD 0.31068
KYD 0.8332
KZT 451.907529
LAK 22510.972511
LBP 89536.844537
LKR 332.702525
LRD 169.971747
LSL 16.458322
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411145
MAD 9.767223
MDL 17.932726
MGA 4516.054516
MKD 54.652015
MMK 2099.845134
MNT 3601.453525
MOP 8.0795
MRU 40.672394
MUR 47.009856
MVR 15.455007
MWK 1733.74558
MXN 18.570715
MYR 4.048101
MZN 63.910382
NAD 16.458322
NGN 1346.410288
NIO 36.791229
NOK 9.297399
NPR 151.327626
NZD 1.771905
OMR 0.384504
PAB 0.999964
PEN 3.451055
PGK 4.486835
PHP 63.100501
PKR 276.584484
PLN 3.89515
PYG 6062.867601
QAR 3.645272
RON 4.742802
RSD 104.472028
RUB 81.802231
RWF 1471.300315
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.835724
SDG 601.506428
SEK 9.703815
SGD 1.276498
SHP 0.745545
SLE 22.909899
SLL 20969.504398
SOS 571.481881
SRD 37.563991
STD 20697.981008
STN 21.767813
SVC 8.74869
SYP 13001.999685
SZL 16.449882
THB 33.434032
TJS 9.223662
TMT 3.51
TND 2.979992
TOP 2.40776
TRY 50.043497
TTD 6.77808
TWD 33.008496
TZS 2647.034973
UAH 45.533522
UGX 4104.696412
UYU 40.202925
UZS 11888.515735
VES 893.768982
VND 25682.5
VUV 119.655093
WST 2.783161
XAF 582.45706
XAG 0.019006
XAU 0.000242506548
XCD 2.70255
XCG 1.801979
XDR 0.707052
XOF 582.45706
XPF 105.958029
YER 236.175026
ZAR 16.354298
ZMK 9001.195056
ZMW 20.278266
ZWL 321.999592
SSP 5745.516508
MXV 2.089813
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Ministerpräsidentenkonferenz: Dissens über härtere Maßnahmen gegen Migration
Ministerpräsidentenkonferenz: Dissens über härtere Maßnahmen gegen Migration / Foto: © AFP/Archiv

Ministerpräsidentenkonferenz: Dissens über härtere Maßnahmen gegen Migration

Vor der Ministerpräsidentenkonferenz in Leipzig hat sich parteipolitischer Dissens zwischen den Bundesländern in der Migrationspolitik abgezeichnet. Während die unionsgeführten Länder am Donnerstag auf eine härtere Gangart drangen, mahnten die Regierungschefs von SPD und Grünen zur Einhaltung des geltenden Rechts und lehnten geforderte Maßnahmen wie Zurückweisungen an der deutschen Grenze ab.

Textgröße:

Die Asylpolitik ist eines der Themen der bis Freitag dauernden Jahreskonferenz der Ministerpräsidenten der Länder unter dem Vorsitz Sachsens in Leipzig. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bekräftigte seine Forderung nach einer Obergrenze für Asylbewerber. "Die Zahlen bei Migration müssen sinken", sagte er am Donnerstag unmittelbar vor dem Treffen mit seinen Amtskollegen und -kolleginnen. Die Integrationsfähigkeit Deutschlands sei "erschöpft".

Angesichts von erneut in diesem Jahr erwarteten rund 200.000 Asylsuchenden müsse diese Zahl "drastisch" reduziert werden und sich künftig maximal "in Zehntausendern" bewegen, sagte Kretschmer. Zuletzt hatte er eine Zahl von jährlich etwa 30.000 Zuwanderern genannt.

Die unionsgeführten Bundesländer dringen auf ein ganzes Bündel von Einzelmaßnahmen, um die Migration zu reduzieren. Dazu zählen Zurückweisungen an den Grenzen, weniger Leistungen für abgelehnte Asylbewerber, die sofortige Abschiebung von Straftätern auch nach Syrien und Afghanistan, die Ausweisung weiterer sicherer Herkunftsländer und Asylverfahren in Drittländern.

"Es läuft zu vieles aus dem Ruder", sagte Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) in Leipzig. Es gebe in der Bevölkerung ein "enormes Akzeptanzproblem" bei der Migration. "Ohne Zurückweisungen wird ein gemeinsamer Weg nicht zu finden sein", sagte Rhein mit Blick auf die Länderberatungen.

Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) warb im "Handelsblatt" für "ein abgestimmtes Gesamtkonzept mit einer Vielzahl an Einzelmaßnahmen". Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) forderte in der "Bild"-Zeitung" eine "echte Migrationswende".

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sprach sich für ein vereinfachtes Verfahren zur Einstufung sogenannter sicherer Herkunftsländer aus. "Eine automatische Feststellung sicherer Herkunftsländer bei einer Anerkennungsquote unter fünf Prozent ist der richtige Weg", sagte er dem "Handelsblatt". "Das würde für deutlich mehr Tempo und Klarheit in den Asylverfahren sorgen."

Bei den Regierungschefs der von SPD und Grünen geführten Länder stößt das auf Widerstand. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte in Leipzig: "Wir müssen die irreguläre Migration begrenzen, so gut wie wir können, und reguläre Migration in Arbeits- und Fachkräftemärkte verflüssigen." Dies alles müsse im Rahmen der verfassungsmäßigen und europäischen Ordnung erfolgen, mahnte er.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) pochte ebenso auf die Einhaltung europäischen Rechts. Es sei richtig, Migration zu steuern und irreguläre Migration zu stoppen, "aber im Rahmen der geltenden Rechtsordnung". "Weder Obergrenzen noch Zurückweisungen lassen sich in diesem Rahmen realisieren", fügte er hinzu.

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), wandte sich mit Blick auf die Unionsvorschläge dagegen, "jeden Tag eine neue Debatte anzuzetteln". Wenn die CDU etwas tun wolle für die Sicherheit im Land, solle sie dem von ihr blockierten Teil des Sicherheitpakets zustimmen.

Das von der Regierung vereinbarte Sicherheitspaket war vom Bundestag verabschiedet worden. Unionsgeführte Länder blockierten im Bundesrat dann aber einen Teil, der dem Bundeskriminalamt mehr Befugnisse bei der Terrorismusbekämpfung und der Bundespolizei beim Grenzschutz einräumen soll. Dabei ging es vor allem um den Zugriff und die Auswertung von Daten. Der Union gingen die Pläne nicht weit genug.

Kretschmer, der gerade erst den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz übernahm, zeigte sich gleichwohl zuversichtlich, dass sich die Bundesländer zum Thema Migration auf ein Abschlusspapier einigen können. "Gerade bei der Frage, dass die Zahlen reduziert werden müssen und wir auch Vorschläge machen müssen, die der Bund dann übernehmen kann, sind wir uns einig", sagte er in den Sendern RTL und ntv. Die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz sollen am Freitag vorgestellt werden.

H.M.Hernandez--TFWP