The Fort Worth Press - Parlamente Finnlands und Schwedens debattieren über Nato-Beitritt

USD -
AED 3.673029
AFN 71.000265
ALL 92.649577
AMD 388.369638
ANG 1.803234
AOA 850.498008
ARS 890.024802
AUD 1.51159
AWG 1.8025
AZN 1.69797
BAM 1.805659
BBD 2.020191
BDT 117.212059
BGN 1.806935
BHD 0.376813
BIF 2879
BMD 1
BND 1.349398
BOB 6.914157
BRL 5.152501
BSD 1.000586
BTN 83.303836
BWP 13.52075
BYN 3.274431
BYR 19600
BZD 2.016821
CAD 1.36943
CDF 2799.999624
CHF 0.915173
CLF 0.032569
CLP 898.690102
CNY 7.241303
CNH 7.25508
COP 3829.75
CRC 513.03818
CUC 1
CUP 26.5
CVE 102.149905
CZK 22.8413
DJF 177.720172
DKK 6.8932
DOP 58.749724
DZD 134.622974
EGP 46.785601
ERN 15
ETB 57.124983
EUR 0.923802
FJD 2.260017
FKP 0.796099
GBP 0.786301
GEL 2.719871
GGP 0.796099
GHS 14.550293
GIP 0.796099
GMD 67.749965
GNF 8600.99987
GTQ 7.774439
GYD 209.330988
HKD 7.80675
HNL 24.760301
HRK 6.979956
HTG 133.324101
HUF 357.719792
IDR 16037.8
ILS 3.67392
IMP 0.796099
INR 83.28915
IQD 1310
IRR 42062.49576
ISK 138.680454
JEP 0.796099
JMD 156.100263
JOD 0.708901
JPY 156.747994
KES 132.000093
KGS 88.020946
KHR 4076.999925
KMF 454.850131
KPW 899.999697
KRW 1366.825047
KWD 0.30699
KYD 0.833856
KZT 443.007298
LAK 21374.999912
LBP 89549.99983
LKR 300.106172
LRD 193.574992
LSL 18.289639
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 4.83499
MAD 9.91625
MDL 17.679798
MGA 4444.000299
MKD 56.874469
MMK 2101.166956
MNT 3449.999773
MOP 8.044887
MRU 39.729828
MUR 46.159969
MVR 15.450208
MWK 1732.507189
MXN 16.65357
MYR 4.692503
MZN 63.498111
NAD 18.289678
NGN 1432.501353
NIO 36.750194
NOK 10.708403
NPR 133.288095
NZD 1.641015
OMR 0.384794
PAB 1.000609
PEN 3.734033
PGK 3.8415
PHP 58.034942
PKR 278.549802
PLN 3.944686
PYG 7528.043207
QAR 3.64125
RON 4.5963
RSD 108.222031
RUB 90.201968
RWF 1296
SAR 3.750445
SBD 8.500231
SCR 13.806018
SDG 601.000008
SEK 10.736898
SGD 1.349896
SHP 1.26345
SLE 22.847303
SLL 20969.50094
SOS 570.999926
SRD 32.510249
STD 20697.981008
SVC 8.754899
SYP 2512.529855
SZL 18.29016
THB 36.439908
TJS 10.790969
TMT 3.5
TND 3.121503
TOP 2.36205
TRY 32.196201
TTD 6.790443
TWD 32.274503
TZS 2595.000564
UAH 39.809905
UGX 3813.823379
UYU 38.443429
UZS 12739.999865
VEF 3622552.534434
VES 36.500742
VND 25465
VUV 118.72199
WST 2.803093
XAF 605.601256
XAG 0.032485
XAU 0.00042
XCD 2.70255
XDR 0.755851
XOF 603.496475
XPF 110.624981
YER 250.4053
ZAR 18.277499
ZMK 9001.206495
ZMW 26.089887
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0001

    1.0828

    +0.01%

  • SDAX

    -2.6200

    15131.79

    -0.02%

  • DAX

    -46.5600

    18680.2

    -0.25%

  • MDAX

    -26.2600

    27146.1

    -0.1%

  • Euro STOXX 50

    -21.8200

    5025.17

    -0.43%

  • TecDAX

    18.7100

    3452.2

    +0.54%

  • Goldpreis

    -9.4000

    2383.5

    -0.39%

Parlamente Finnlands und Schwedens debattieren über Nato-Beitritt
Parlamente Finnlands und Schwedens debattieren über Nato-Beitritt / Foto: © TT News Agency/AFP

Parlamente Finnlands und Schwedens debattieren über Nato-Beitritt

Die Parlamente Finnlands und Schwedens haben über die Nato-Beitrittspläne ihrer Länder beraten. "Unser Sicherheitsumfeld hat sich grundlegend verändert", sagte Finnlands Regierungschefin Sanna Marin am Montag vor den Abgeordneten in Helsinki. "Das einzige Land, das die europäische Sicherheit bedroht und jetzt offen einen Angriffskrieg führt, ist Russland." Kreml-Chef Wladimir Putin reagierte zurückhaltend auf die voraussichtliche Nato-Erweiterung, kündigte aber eine "Reaktion" Moskaus an.

Textgröße:

Nach Angaben des finnischen Parlamentspräsidenten Matti Vanhanen waren 150 Wortmeldungen geplant, daher sei am Montag noch nicht mit einer Abstimmung zu rechnen. Finnlands Beitrittsgesuch war am Sonntag bereits offiziell beschlossen worden. Die Zustimmung des Parlaments gilt als Formsache.

Auch die Sozialdemokraten der schwedischen Regierungschefin Magdalena Andersson hatten sich am Sonntag für einen Antrag auf Nato-Mitgliedschaft ausgesprochen. Andersson sagte am Montag im Parlament in Stockholm, die Entscheidung Schwedens über einen Nato-Beitritt hänge eng mit jener Finnlands zusammen. Bei einem Beitritt des Nachbarlandes wäre Schweden als einziges Nicht-Nato-Mitglied der Ostseeregion "in einer sehr verwundbaren Position".

Andersson verwies auch auf die "umfassende militärische Zusammenarbeit" Schwedens mit Finnland. Sollte Finnland "sich stärker auf seine Zusammenarbeit mit den Nato-Ländern konzentrieren", würde dies Schwedens Verteidigungsfähigkeit schwächen, betonte sie. "Das Beste für die Sicherheit unseres Landes ist deshalb, einen Aufnahmeantrag bei der Nato zu stellen und dies gemeinsam mit Finnland zu tun."

Finnland und Schweden reagieren mit ihren Vorbereitungen für einen Nato-Beitritt auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Russland hatte auf die Nato-Beitrittspläne insbesondere seines Nachbarlands Finnland in den vergangenen Wochen mit Kritik und Drohungen reagiert.

Putin sagte am Montag bei einem vom Fernsehen übertragen Treffen des Militärbündnisses Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS), die Nato-Erweiterung um Schweden und Finnland sei für Russland "keine direkte Bedrohung". Die "Ausweitung der militärischen Infrastruktur" der Nato auf die beiden Länder werde aber "zweifellos eine Reaktion" Russlands nach sich ziehen.

Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow hatte die Beitrittspläne der nordischen Länder zuvor als "weiteren schweren Fehler mit weitreichenden Folgen" bezeichnet. Russlands Reaktion werde "von den praktischen Konsequenzen des Beitritts" der beiden Staaten zur Nato abhängen, sagte er laut russischen Nachrichtenagenturen.

Die Aufnahme in die Nato wäre für Schweden und Finnland nach jahrzehntelanger Bündnisneutralität eine Zäsur. In beiden Ländern galt ein Beitritt zur Nato jahrzehntelang als undenkbar. In Finnland unterstützen laut jüngsten Umfragen aber inzwischen zwei Drittel der Menschen einen solchen Schritt. In Schweden spricht sich rund die Hälfte der Bevölkerung für einen Nato-Beitritt aus. 20 Prozent sind explizit dagegen.

Für den Beitritt Finnlands und Schwedens ist ein einstimmiges Votum der Nato sowie die Ratifizierung der Bündnis-Erweiterung durch die Parlamente aller 30 bisheriger Mitgliedstaaten nötig.

Führende Vertreter der Nato und ihrer Mitgliedstaaten hatten Finnland und Schweden am Wochenende bei einem Außenministertreffen in Berlin einen zügigen Aufnahmeprozess in Aussicht gestellt. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte am Sonntag, Deutschland sei auf eine Ratifizierung des Nato-Beitritts der nordischen Länder im Schnellverfahren vorbereitet.

Bei einem Besuch in Helsinki sicherte auch der Anführer der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, Finnland ein schnelles Ratifizierungsverfahren zu. "Das Ziel der Vereinigten Staaten wird es sein, die Aufnahme so schnell wie möglich zu bewilligen", sagte er nach einem Treffen mit Finnlands Präsident Sauli Niinistö, an dem auch weitere US-Senatoren teilnahmen.

H.Carroll--TFWP