The Fort Worth Press - Gewalt gegen Blauhelme im Libanon: EU-Länder wollen "Druck auf Israel ausüben"

USD -
AED 3.672499
AFN 64.999981
ALL 80.973319
AMD 360.400812
ANG 1.789785
AOA 917.00006
ARS 1544.493132
AUD 1.432911
AWG 1.8
AZN 1.69565
BAM 1.742632
BBD 2.013837
BDT 124.53501
BGN 1.747831
BHD 0.377434
BIF 2988.029527
BMD 1
BND 1.276378
BOB 12.072829
BRL 5.468303
BSD 0.99988
BTN 94.413878
BWP 13.698105
BYN 2.983174
BYR 19600
BZD 2.010897
CAD 1.398925
CDF 2314.999902
CHF 0.815605
CLF 0.024634
CLP 969.530047
CNY 6.669797
CNH 6.66604
COP 3234.76
CRC 453.42968
CUC 1
CUP 23.9964
CVE 98.242128
CZK 21.68655
DJF 178.048444
DKK 6.66508
DOP 60.044461
DZD 135.888325
EGP 53.903902
ERN 15
ETB 164.103855
EUR 0.89171
FJD 2.244702
FKP 0.743037
GBP 0.742775
GEL 2.604999
GGP 0.743037
GHS 11.662561
GIP 0.743037
GMD 74.505074
GNF 8856.535705
GTQ 7.641212
GYD 209.491818
HKD 7.84435
HNL 26.873438
HRK 6.76901
HTG 131.039306
HUF 324.404499
IDR 18095.6
ILS 3.18926
IMP 0.743037
INR 94.47835
IQD 1515.768465
IRR 1883408.498647
ISK 121.979404
JEP 0.743037
JMD 158.589013
JOD 0.709038
JPY 158.0695
KES 129.900097
KGS 87.449296
KHR 4068.086547
KMF 441.000203
KPW 899.999961
KRW 1349.950303
KWD 0.310398
KYD 0.833278
KZT 449.579663
LAK 22503.085086
LBP 89535.66385
LKR 332.405209
LRD 169.973716
LSL 16.385571
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.400941
MAD 9.743884
MDL 17.877334
MGA 4533.405801
MKD 54.858075
MMK 2099.845134
MNT 3601.453525
MOP 8.079209
MRU 40.394356
MUR 46.750091
MVR 15.45503
MWK 1733.772887
MXN 18.617465
MYR 4.047196
MZN 63.910041
NAD 16.385571
NGN 1346.202177
NIO 36.798282
NOK 9.286915
NPR 151.060503
NZD 1.77915
OMR 0.384508
PAB 0.99988
PEN 3.443981
PGK 4.554749
PHP 62.978499
PKR 276.535615
PLN 3.918105
PYG 6160.371012
QAR 3.654913
RON 4.7598
RSD 104.865963
RUB 81.600692
RWF 1472.802602
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.798605
SDG 601.501901
SEK 9.79823
SGD 1.277615
SHP 0.745545
SLE 22.910048
SLL 20969.504398
SOS 571.392932
SRD 37.557021
STD 20697.981008
STN 21.829489
SVC 8.748374
SYP 13001.999685
SZL 16.379099
THB 33.44401
TJS 9.223717
TMT 3.51
TND 2.979413
TOP 2.40776
TRY 50.047702
TTD 6.771597
TWD 33.004957
TZS 2642.682972
UAH 45.418655
UGX 4044.247039
UYU 40.27318
UZS 11931.375213
VES 893.769016
VND 25682.5
VUV 119.655093
WST 2.783161
XAF 584.923388
XAG 0.019087
XAU 0.000243110551
XCD 2.70255
XCG 1.80199
XDR 0.707052
XOF 584.923388
XPF 106.260608
YER 236.174976
ZAR 16.454798
ZMK 9001.199877
ZMW 20.27148
ZWL 321.999592
SSP 5745.516508
MXV 2.095074
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Gewalt gegen Blauhelme im Libanon: EU-Länder wollen "Druck auf Israel ausüben"
Gewalt gegen Blauhelme im Libanon: EU-Länder wollen "Druck auf Israel ausüben" / Foto: © AFP/Archiv

Gewalt gegen Blauhelme im Libanon: EU-Länder wollen "Druck auf Israel ausüben"

Nach wiederholter Gewalt gegen Soldaten der UN-Friedensmission im Libanon (Unifil) wollen 16 europäische Länder "größtmöglichen Druck auf politischer und diplomatischer Ebene auf Israel ausüben". Ziel sei es, "weitere Zwischenfälle zu vermeiden", teilte das italienische Außenministerium am Mittwoch mit. Auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verurteilte die Gewalt gegen Unifil-Soldaten. Unifil meldete derweil einen weiteren Vorfall: Die israelischen Streitkräfte hätten "direkte und offensichtlich absichtliche Schüsse" auf eine Stellung der UN-Friedensmission abgefeuert.

Textgröße:

Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto und sein französischer Kollege Sébastien Lecornu hatten eine Videoschalte mit Vertretern von insgesamt 16 europäischen Ländern einberufen, nachdem fünf Blauhelme bei Angriffen der israelischen Armee gegen die Hisbollah-Miliz verletzt worden waren. Bei den 16 Ländern handelt es sich um die europäischen Staaten, die an der UN-Friedenstruppe im Südlibanon beteiligt sind.

Die Teilnehmer zeigten sich nach Angaben des französischen Außenministeriums besorgt über die jüngste Eskalation und verurteilten "Einschüchterungen und Angriffe" auf die Blauhelme. "Wir akzeptieren es nicht, dass UN-Soldaten zu Angriffszielen und in einem Konflikt instrumentalisiert werden, der nun beendet werden muss", hieß es weiter.

Auch von Bundesverteidigungsminister Pistorius kam Kritik. "Ganz gleich, ob es absichtliche Angriffe" Israels auf die Blauhelmsoldaten oder "versehentliche Fehler (...) von einzelnen Kräften" seien, hätten solche Vorfälle "unmittelbar und direkt aufzuhören", sagte er in Berlin. Es müsse "klar sein, das unsere Blauhelmkräfte dort (...) sicher sind, soweit man sicher sein kann in solch einem Gebiet", fügte Pistorius hinzu. Die Bundesregierung mache dies Israel auch "sehr, sehr deutlich".

Israels Außenminister Israel Katz erklärte, die Aktivitäten der Blauhelmsoldaten seien von "großer Bedeutung". Israel habe "nicht die Absicht, der Organisation oder ihrem Personal zu schaden". Die Truppe könne eine entscheidende Rolle spielen, wenn der Krieg mit der Hisbollah ende.

Unifil teilte unterdessen mit, ein israelischer Panzer habe in der Nähe von Kfar Kila im Süden des Landes einen Unifil-Wachturm beschossen. Dabei seien der Turm beschädigt und zwei Kameras zerstört worden. Weiter hieß es, es habe sich um "direkte und offensichtlich absichtliche Schüsse" gehandelt. Sie wurden demnach von einem israelischen Panzer vom Typ Merkava abgegeben.

Im eskalierenden Konflikt zwischen der israelischen Armee und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon gerät die dortige UN-Friedenstruppe verstärkt zwischen die Fronten. Die Unifil-Friedenstruppe ist seit 1978 im Libanon stationiert, sie umfasst etwa 10.000 Soldaten und Zivilkräfte. Die Bundeswehr ist an dem maritimen Einsatzverband der Unifil beteiligt, der Waffenschmuggel auf dem Seeweg unterbinden soll.

Seit der nach dem Libanon-Krieg von 2006 vom UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution 1701 wurden die Aufgaben der Blauhelmtruppe deutlich erweitert. Die Resolution sieht unter anderem vor, dass lediglich Truppen der Unifil und der libanesischen Armee im Grenzgebiet zu Israel eingesetzt werden sollten. Die Hisbollah blieb ungeachtet dessen dort.

Unterdessen setzten Israel und die Hisbollah ihre gegenseitigen Angriffe fort. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei israelischen Angriffen auf Verwaltungsgebäude in der Stadt Nabatijeh im Süden des Libanon 16 Menschen getötet. Gouverneurin Howaida Turk sagte der Nachrichtenagentur AFP, unter den Opfern sei auch Bürgermeister Ahmad Kahil. Der UN-Nothilfekoordinator für den Libanon, Imran Riza, sprach von einem "verheerenden" Angriff. Nabatijeh ist eine Hochburg der schiitischen Hisbollah-Miliz und der mit ihr verbündeten Amal-Bewegung.

Die israelische Armee erklärte, sie habe in Nabatijeh am Mittwoch "dutzende terroristische Ziele der Hisbollah" getroffen. Unter den Zielen seien Kommandozentralen und Waffenlager gewesen, welche die Miliz neben "ziviler Infrastruktur" eingerichtet habe, hieß es in der Erklärung.

Die Hisbollah erklärte derweil, sie habe am Mittwoch Raketen auf die nordisraelische Stadt Safed abgefeuert. Es war der dritte Angriff dieser Art innerhalb von 24 Stunden. Die pro-iranische Miliz bezeichnete ihn als Reaktion auf israelische Angriffe.

Die Hisbollah gehört zu der gegen Israel gerichteten "Achse des Widerstands" unter der Führung des Iran. Nach dem Großangriff der mit ihr verbündeten islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hatte die Hisbollah mit ständigen Raketenangriffen eine zweite Front gegen Israel eröffnet.

In den vergangenen Wochen weiteten die israelischen Streitkräfte ihre Luftangriffe auf die Hisbollah massiv aus. Zudem starteten sie vor rund zwei Wochen Bodeneinsätze im südlichen Libanon gegen Stellungen der Miliz.

M.Cunningham--TFWP