The Fort Worth Press - Trotz Warnungen vor Eskalation: Netanjahu kündigt erneut Reaktion Israels auf iranischen Angriff an

USD -
AED 3.672498
AFN 64.000333
ALL 81.073366
AMD 360.397329
ANG 1.789785
AOA 916.999808
ARS 1545.002006
AUD 1.447262
AWG 1.8025
AZN 1.700677
BAM 1.74477
BBD 2.016316
BDT 124.68888
BGN 1.747831
BHD 0.37789
BIF 2991.721382
BMD 1
BND 1.278006
BOB 12.087853
BRL 5.503801
BSD 1.001115
BTN 94.527581
BWP 13.71503
BYN 2.986927
BYR 19600
BZD 2.013364
CAD 1.403205
CDF 2315.000212
CHF 0.816725
CLF 0.024847
CLP 977.920264
CNY 6.688502
CNH 6.66646
COP 3237.61
CRC 453.985869
CUC 1
CUP 24.025728
CVE 98.364385
CZK 21.717497
DJF 178.268433
DKK 6.66906
DOP 60.118113
DZD 136.19396
EGP 53.8988
ERN 15
ETB 164.305149
EUR 0.89223
FJD 2.255406
FKP 0.743037
GBP 0.744015
GEL 2.605021
GGP 0.743037
GHS 11.677491
GIP 0.743037
GMD 74.508796
GNF 8867.280715
GTQ 7.650415
GYD 209.748787
HKD 7.837965
HNL 26.906402
HRK 6.76901
HTG 131.200043
HUF 325.207984
IDR 18129
ILS 3.20125
IMP 0.743037
INR 94.46035
IQD 1517.627748
IRR 1891353.000107
ISK 122.050358
JEP 0.743037
JMD 158.783543
JOD 0.708995
JPY 157.845497
KES 129.919817
KGS 87.449305
KHR 4073.330657
KMF 441.000297
KPW 899.999961
KRW 1360.807894
KWD 0.31058
KYD 0.834281
KZT 450.121101
LAK 22530.587485
LBP 89904.785701
LKR 332.811462
LRD 170.183726
LSL 16.405012
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.40885
MAD 9.755923
MDL 17.898225
MGA 4538.9666
MKD 54.909466
MMK 2099.845134
MNT 3601.453525
MOP 8.089227
MRU 40.443905
MUR 46.750246
MVR 15.455005
MWK 1735.92278
MXN 18.734495
MYR 4.059297
MZN 63.909716
NAD 16.405597
NGN 1344.379879
NIO 36.842927
NOK 9.308455
NPR 151.247145
NZD 1.793545
OMR 0.384505
PAB 1.001106
PEN 3.448236
PGK 4.560377
PHP 63.038022
PKR 276.874822
PLN 3.92899
PYG 6167.982515
QAR 3.659282
RON 4.760801
RSD 104.961015
RUB 81.499964
RWF 1474.62889
SAR 3.753652
SBD 8.051718
SCR 13.792642
SDG 601.498013
SEK 9.82425
SGD 1.27994
SHP 0.745545
SLE 22.91029
SLL 20969.504398
SOS 572.098915
SRD 37.556963
STD 20697.981008
STN 21.856266
SVC 8.759417
SYP 13001.999685
SZL 16.399336
THB 33.460304
TJS 9.234989
TMT 3.51
TND 2.983002
TOP 2.40776
TRY 50.158305
TTD 6.779873
TWD 32.995996
TZS 2642.502143
UAH 45.474772
UGX 4049.207822
UYU 40.322761
UZS 11946.010562
VES 893.768985
VND 25605
VUV 119.655093
WST 2.783161
XAF 585.26424
XAG 0.019322
XAU 0.000246730208
XCD 2.70255
XCG 1.804168
XDR 0.707052
XOF 585.26424
XPF 106.390951
YER 236.17497
ZAR 16.506951
ZMK 9001.203144
ZMW 20.296888
ZWL 321.999592
SSP 5745.516508
MXV 2.108244
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Trotz Warnungen vor Eskalation: Netanjahu kündigt erneut Reaktion Israels auf iranischen Angriff an
Trotz Warnungen vor Eskalation: Netanjahu kündigt erneut Reaktion Israels auf iranischen Angriff an / Foto: © AFP

Trotz Warnungen vor Eskalation: Netanjahu kündigt erneut Reaktion Israels auf iranischen Angriff an

Trotz internationaler Warnungen vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erneut eine Reaktion seines Landes auf den jüngsten iranischen Raketenangriff angekündigt. "Israel hat die Pflicht und das Recht, sich zu verteidigen und auf diese Angriffe zu antworten - und das ist, was wir tun werden", sagte Netanjahu am Wochenende in einer Fernsehansprache. Der Iran traf Medienberichten zufolge bereits Vorbereitungen für einen weiteren Gegenangriff auf Israel. US-Präsident Joe Biden riet Israel von Angriffen auf Öl- und Atomanlagen ab. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump ermutigte Israel hingegen, iranische Atomanlagen anzugreifen.

Textgröße:

Der Iran habe bereits zwei Mal hunderte Raketen auf das israelische Territorium abgefeuert, sagte Netanjahu bei seiner Fernsehansprache am späten Samstagabend. "Kein Land der Welt würde eine solche Attacke hinnehmen", betonte er.

Einige Stunden zuvor hatte ein israelischer Militärvertreter, der anonym bleiben wollte, mitgeteilt, dass die Armee derzeit ihre Reaktion auf den iranischen Raketenangriff vorbereite. Angaben zur Art und zum Zeitpunkt eines Vergeltungsangriffs machte er nicht.

Derweil traf die Führung in Teheran iranischen Medienberichten zufolge für den Fall eines israelischen Gegenangriffs bereits Vorbereitungen für einen weiteren iranischen Angriff auf Israel. Der "Plan für die notwendige Antwort auf eine mögliche Aktion" Israels sei "komplett fertig", berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim am Sonntag unter Berufung auf Militärkreise. "Wenn Israel handelt, wird der iranische Gegenangriff ausgeführt", zitierte das Medium Militärkreise.

Demnach verfügt der Iran über "eine Liste mit vielen israelischen Zielen". Der iranische Großangriff vom vergangenen Dienstag habe "gezeigt, dass wir jeden Punkt, den wir wollen, dem Erdboden gleichmachen können", hieß es in Militärkreisen laut Tasnim weiter. Am Samstag hatte bereits Irans Außenminister Abbas Aragtschi gewarnt, dass sein Land auf einen israelischen Angriff mit einer "noch stärkeren Reaktion" antworten werde.

Der Iran hatte Israel am Dienstagabend zum zweiten Mal binnen sechs Monaten direkt angegriffen. Nach Angaben der israelischen Armee konnte ein großer Teil der rund 200 iranischen Raketen abgefangen werden. Teheran reagierte damit nach eigenen Angaben auf die israelische Militäroffensive im Südlibanon gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz und die Tötung von deren Anführer Hassan Nasrallah.

Mit Blick auf eine israelische Reaktion sprach sich Ex-US-Präsident Trump anders als US-Präsident Biden für einen israelischen Angriff auf Irans Atomanlagen aus. Bidens Antwort auf eine Frage zu Israels möglicher Reaktion auf den iranischen Raketenangriff hätte "lauten müssen: zuerst das Nukleare treffen, und sich später um den Rest kümmern", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat North Carolina.

Biden hatte zuvor gesagt, dass Washington mit dem engen Verbündeten Israel über einen Angriff auf die iranischen Ölanlagen "im Gespräch" sei. Anschließend war der Ölpreis sprunghaft gestiegen. Biden riet danach der israelischen Regierung davon ab, die iranischen Öleinrichtungen anzugreifen, und forderte sie auf, "über andere Alternativen nachdenken". Einen Angriff auf iranische Atomanlagen hatte er bereits vorher abgelehnt.

Unterdessen besuchte der iranische Ölminister Mohsen Paknedschad am Sonntag demonstrativ eine Ölanlage auf der Insel Charg. "Wir haben keine Angst, dass unsere Feinde eine Krise anzetteln", betonte er. Auf der im Persischen Golf gelegenen Insel befindet sich das größte iranische Erdöl-Exportterminal.

Der Iran ist mit der schiitischen Hisbollah-Miliz wie auch mit der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas verbündet. Die Hamas hatte vor genau einem Jahr, am 7. Oktober, einen Großangriff auf Israel verübt und damit den Gaza-Krieg ausgelöst.

Durch den Hamas-Überfall auf Israel waren nach israelischen Angaben insgesamt 1205 Menschen getötet worden. Die Islamisten verschleppten auch 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen. Israel geht seit dem brutalen Großangriff massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die nicht unabhängig überprüft werden können, bisher mehr als 41.800 Menschen getötet.

Die Hisbollah wiederum hatte unmittelbar nach dem Hamas-Angriff mit regelmäßigen Raketenangriffen eine zweite Front gegen Israel eröffnet. Seit Mitte September geht Israel massiv auch gegen die Hisbollah im Libanon vor.

Ein Jahr nach dem Hamas-Angriff auf Israel unterstrich Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) Israels Recht auf Selbstverteidigung "gegen die Gewalt der Hamas genauso wie gegen den Raketen-Terror des Iran und der Hisbollah". Israels Sicherheit sei "Teil unserer Staatsräson", erklärte die Ministerin in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag".

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hingegen kritisierte das israelische Vorgehen gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon scharf. Er missbilligte am Samstag insbesondere den vor rund einer Woche gestarteten Bodeneinsatz der israelischen Armee im Libanon. Bereits zuvor hatte der französische Präsident für einen internationalen Lieferstopp von Waffen an Israel plädiert, die im Gazastreifen zum Einsatz kommen - es folgte ein verbaler Schlagabtausch mit Netanjahu.

Israels Regierungschef sprach nach Macrons Äußerungen von "Schande". Israel kämpfe an mehreren Fronten gegen Gruppierungen, die vom Erzfeind Iran unterstützt würden, erklärte er. "Dennoch fordern Präsident Macron und andere westliche Führer jetzt ein Waffenembargo gegen Israel. Schande über sie." Macrons Büro bezeichnete Netanjahus Reaktion daraufhin seinerseits als "übertrieben". Frankreich sei ein "unerschütterlicher Freund Israels".

W.Lane--TFWP