The Fort Worth Press - Vor Nato-Treffen: Biden und Scholz in Waffendebatte unter Druck

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 81.431326
AMD 361.239406
ANG 1.789785
AOA 918.000367
ARS 1544.046724
AUD 1.452222
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.754002
BBD 2.018116
BDT 124.801578
BGN 1.747831
BHD 0.378548
BIF 2997.982153
BMD 1
BND 1.283978
BOB 12.019192
BRL 5.504904
BSD 1.002018
BTN 94.051388
BWP 13.802968
BYN 3.000673
BYR 19600
BZD 2.015246
CAD 1.41125
CDF 2320.000362
CHF 0.820469
CLF 0.024951
CLP 981.982871
CNY 6.676504
CNH 6.670804
COP 3236.357114
CRC 454.419084
CUC 1
CUP 24.048249
CVE 98.887942
CZK 21.83445
DJF 178.43146
DKK 6.708504
DOP 60.885162
DZD 136.261154
EGP 53.769786
ERN 15
ETB 164.454778
EUR 0.896804
FJD 2.265604
FKP 0.7479
GBP 0.748083
GEL 2.59504
GGP 0.7479
GHS 11.707995
GIP 0.7479
GMD 74.503851
GNF 8874.938344
GTQ 7.657056
GYD 210.062329
HKD 7.84204
HNL 26.930631
HRK 6.76901
HTG 131.321465
HUF 326.000354
IDR 18108.5
ILS 3.18593
IMP 0.7479
INR 93.910504
IQD 1519.035021
IRR 1891353.000352
ISK 122.790386
JEP 0.7479
JMD 159.024259
JOD 0.70904
JPY 158.47504
KES 130.209408
KGS 87.447804
KHR 4082.328147
KMF 442.00035
KPW 899.999961
KRW 1363.803789
KWD 0.31098
KYD 0.83512
KZT 449.127842
LAK 22542.486884
LBP 89728.711717
LKR 333.213757
LRD 170.342137
LSL 16.570826
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.412269
MAD 9.794718
MDL 17.910408
MGA 4553.159051
MKD 55.203803
MMK 2099.697346
MNT 3600.739032
MOP 8.088606
MRU 40.453791
MUR 47.030378
MVR 15.403739
MWK 1737.500561
MXN 18.62354
MYR 4.061504
MZN 63.903729
NAD 16.570826
NGN 1347.210377
NIO 36.87727
NOK 9.459904
NPR 150.482041
NZD 1.807175
OMR 0.384144
PAB 1.002108
PEN 3.451773
PGK 4.566611
PHP 63.108038
PKR 277.126855
PLN 3.94555
PYG 6263.39626
QAR 3.662795
RON 4.792204
RSD 105.484059
RUB 81.925564
RWF 1478.947132
SAR 3.756342
SBD 8.048583
SCR 13.773553
SDG 601.503676
SEK 9.894504
SGD 1.282704
SHP 0.748923
SLE 22.950371
SLL 20969.504398
SOS 572.620062
SRD 37.583504
STD 20697.981008
STN 21.972109
SVC 8.76732
SYP 13001.999685
SZL 16.565176
THB 33.550369
TJS 9.243442
TMT 3.5
TND 2.998341
TOP 2.40776
TRY 50.141304
TTD 6.795211
TWD 32.775304
TZS 2647.773642
UAH 45.39348
UGX 4098.470921
UYU 40.312094
UZS 11956.414511
VES 896.316404
VND 25582.5
VUV 119.504303
WST 2.787821
XAF 588.264929
XAG 0.019249
XAU 0.00024594347
XCD 2.70255
XCG 1.805838
XDR 0.707052
XOF 588.264929
XPF 106.954845
YER 236.625037
ZAR 16.51943
ZMK 9001.203584
ZMW 20.360522
ZWL 321.999592
SSP 5745.505339
MXV 2.095222
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Vor Nato-Treffen: Biden und Scholz in Waffendebatte unter Druck
Vor Nato-Treffen: Biden und Scholz in Waffendebatte unter Druck / Foto: © POOL/AFP

Vor Nato-Treffen: Biden und Scholz in Waffendebatte unter Druck

US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) geraten zunehmend unter Druck, der Ukraine den Einsatz westlicher Waffen gegen russische Ziele zu erlauben. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg appellierte vor einem Außenministertreffen in Prag erneut an alle Verbündeten, Beschränkungen aufzuheben. US-Außenminister Antony Blinken hatte der Ukraine zuvor eine mögliche "Anpassung" der Vorgaben in Aussicht gestellt, Biden lehnt dies bisher jedoch ab.

Textgröße:

Stoltenberg sagte in Prag: "Das Recht auf Selbstverteidigung schließt den Angriff auf militärische Ziele ein, auf legitime militärische Ziele außerhalb der Ukraine." Zuvor hatte er argumentiert, den ukrainischen Truppen seien "die Hände gebunden", wenn sie keine Stellungen auf russischem Territorium angreifen könnten. Er verwies auf die Kämpfe in der Region Charkiw, die an der russischen Grenze liegt.

US-Chefdiplomat Blinken war am Mittwoch in Moldau von einem Journalisten gefragt worden, ob er die bislang gültigen Beschränkungen für den Einsatz von US-Waffen auf russischem Staatsgebiet befürworte. Darauf antwortete er: "Bei jedem Schritt auf dem Weg haben wir uns angepasst und nach Bedarf umgestellt. Und genau das werden wir auch in Zukunft tun." Medien zufolge drängt Blinken Biden zum Einlenken.

Nach Frankreich schlossen sich auch Norwegen und Tschechien dem Appell Stoltenbergs an. In Oslo sagte der norwegische Außenminister Espen Barth Eide, die Ukraine könne nicht "mit einer Hand auf den Rücken gebunden" kämpfen. Ähnlich äußerte sich der tschechische Außenminister Jan Lipavsky. Er äußerte allerdings Verständnis für die Bedenken in Berlin und Washington. "Es gibt Waffensysteme, die sehr weitreichend sind", betonte er.

In Deutschland stellten sich Bundestagsabgeordnete unter anderem von Union und SPD ebenfalls hinter die Stoltenberg-Forderung. Bundeskanzler Scholz äußert sich in dieser Frage jedoch weiterhin zurückhaltend und betont, er wolle verhindern, dass es "zu einem Krieg zwischen Russland und der Nato kommt".

Russland reagierte auf die Debatte erneut mit Vorwürfen in Richtung der Nato-Staaten. Diese seien "mit Absicht" in "eine neue Runde der Eskalation der Spannungen eingetreten", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Sie treiben die Ukraine auf jede erdenkliche Art und Weise dazu an, diesen sinnlosen Krieg fortzusetzen." Dies werde "letztlich zu Lasten derjenigen Länder gehen, die den Weg der Eskalation eingeschlagen haben".

Die Nato-Außenminister beraten ab Donnerstagabend in Prag über die weitere Unterstützung der Ukraine. Sie kommen auf der Prager Burg zunächst zu einem informellen Abendessen zusammen. Am Freitag werden die Gespräche fortgesetzt.

Die Nato-Mitgliedstaaten wollen bis zum Gipfeltreffen in Washington im Juli ein weiteres Ukraine-Hilfspaket schnüren. Kiew fordert sieben Patriot-Luftabwehrsysteme. Deutschland hat eines zugesagt. Wie viele weitere zusammenkommen, ist unklar.

"Die Ukraine kann sich immer noch durchsetzen - aber nur, wenn sie von den Nato-Verbündeten weiterhin robust unterstützt wird", sagte Stoltenberg.

Diskutiert wird auch eine stärkere Rolle der Nato bei der Koordinierung der Hilfe. Bisher organisieren die USA in der sogenannten Ramstein-Gruppe die Militärhilfe der Verbündeten. Mit dem Übertragen dieser Rolle auf die Nato soll dies von politischen Entwicklungen in den USA unabhängig gemacht werden. Dies gilt laut Diplomaten insbesondere im Fall eines Wahlsiegs von Ex-Präsident Donald Trump im November.

J.Ayala--TFWP