The Fort Worth Press - Westliche Staaten verschärfen Sanktionen gegen Russland

USD -
AED 3.672499
AFN 73.765966
ALL 95.771398
AMD 406.22063
ANG 1.802129
AOA 831.493234
ARS 837.842221
AUD 1.525349
AWG 1.8
AZN 1.705548
BAM 1.810985
BBD 2.018954
BDT 109.744297
BGN 1.80753
BHD 0.376842
BIF 2864
BMD 1
BND 1.344488
BOB 6.909547
BRL 4.936505
BSD 0.99994
BTN 82.974013
BWP 13.688407
BYN 3.271865
BYR 19600
BZD 2.015658
CAD 1.34955
CDF 2759.999964
CHF 0.879245
CLF 0.035142
CLP 969.679967
CNY 7.189098
COP 3925.2
CRC 513.354723
CUC 1
CUP 26.5
CVE 102.349864
CZK 23.393796
DJF 177.720273
DKK 6.887702
DOP 58.750193
DZD 134.332579
EGP 30.891897
ERN 15
ETB 56.66967
EUR 0.924004
FJD 2.263008
FKP 0.791046
GBP 0.79109
GEL 2.645005
GGP 0.791046
GHS 12.492558
GIP 0.791046
GMD 67.698111
GNF 8614.999656
GTQ 7.799471
GYD 209.369835
HKD 7.82085
HNL 24.801786
HRK 7.030095
HTG 132.495035
HUF 357.86801
IDR 15653
ILS 3.679115
IMP 0.791046
INR 82.93795
IQD 1310
IRR 42029.999902
ISK 137.579891
JEP 0.791046
JMD 156.563529
JOD 0.708984
JPY 150.393502
KES 145.999969
KGS 89.430172
KHR 4082.000014
KMF 455.299822
KPW 900.045302
KRW 1333.724975
KWD 0.30773
KYD 0.833268
KZT 450.902592
LAK 20884.999909
LBP 89538.093103
LKR 311.528614
LRD 190.550609
LSL 18.959916
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 4.844974
MAD 10.078036
MDL 17.93871
MGA 4542.999662
MKD 56.951819
MMK 2099.882867
MNT 3411.928451
MOP 8.056447
MRU 39.750416
MUR 45.769858
MVR 15.397632
MWK 1682.99988
MXN 17.04976
MYR 4.791504
MZN 63.497222
NAD 18.9596
NGN 1607.000154
NIO 36.799662
NOK 10.47488
NPR 132.758309
NZD 1.616815
OMR 0.384928
PAB 0.999958
PEN 3.79896
PGK 3.734958
PHP 55.928016
PKR 279.498937
PLN 3.989855
PYG 7295.741913
QAR 3.640498
RON 4.598703
RSD 108.27702
RUB 92.005026
RWF 1273
SAR 3.75009
SBD 8.511255
SCR 13.444532
SDG 601.00002
SEK 10.359275
SGD 1.343705
SHP 1.263499
SLE 22.599439
SLL 19750.00002
SOS 571.481732
SRD 35.696028
STD 20697.981008
SVC 8.749358
SYP 13002.173019
SZL 18.960126
THB 35.87102
TJS 10.954539
TMT 3.5
TND 3.127023
TOP 2.36255
TRY 31.030202
TTD 6.79195
TWD 31.442198
TZS 2544.999893
UAH 38.631967
UGX 3892.718746
UYU 39.09386
UZS 12499.999601
VEF 3620191.687697
VES 36.249759
VND 24535
VUV 120.157688
WST 2.745477
XAF 607.387276
XAG 0.043648
XAU 0.000494
XCD 2.70255
XDR 0.754839
XOF 606.499053
XPF 110.674985
YER 248.825014
ZAR 18.916445
ZMK 9001.198249
ZMW 22.824099
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0005

    1.0828

    +0.05%

  • Euro STOXX 50

    15.0300

    4775.31

    +0.31%

  • SDAX

    5.3400

    13725.51

    +0.04%

  • MDAX

    -44.1100

    25714.2

    -0.17%

  • TecDAX

    -21.3700

    3339.51

    -0.64%

  • Goldpreis

    3.7000

    2038

    +0.18%

  • DAX

    49.6900

    17118.12

    +0.29%

Westliche Staaten verschärfen Sanktionen gegen Russland
Westliche Staaten verschärfen Sanktionen gegen Russland

Westliche Staaten verschärfen Sanktionen gegen Russland

Als Reaktion auf die Gräueltaten von Butscha haben westliche Staaten ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Die USA und Großbritannien verhängten am Mittwoch neue Sanktionspakete, die unter anderem Strafmaßnahmen gegen Russlands größte Bank Sberbank und ein Verbot neuer Investitionen in Russland enthalten. Auch die EU bereitet weitere Sanktionen vor. Die Kommission in Brüssel schlug zunächst einen Kohle-Importstopp vor, laut EU-Ratspräsident Charles Michel soll es mittelfristig zudem wohl Öl- und Gasembargos geben.

Textgröße:

"Ich habe klar gemacht, dass Russland für seine Gräueltaten in Butscha einen hohen und sofortigen Preis zahlen wird", schrieb US-Präsident Joe Biden im Kurzbotschaftendienst Twitter. Später sprach er erneut von "Kriegsverbrechen". Im Kiewer Vorort Butscha waren nach dem Abzug der russischen Truppen die Leichen dutzender Zivilisten gefunden worden. Kiew und seine westlichen Verbündeten sprachen von "Kriegsverbrechen" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit".

Das Weiße Haus erklärte, die neuen Sanktionen seien in Abstimmung mit der EU und den anderen G7-Staaten beschlossen worden und würden "verheerende" Auswirkungen auf die russische Wirtschaft haben. US-Außenminister Antony Blinken sagte bei einem Besuch in Brüssel, die USA und ihre Partner würden weiter "außerordentlichen Druck auf Russland" machen.

Die neuen US-Sanktionen betreffen unter anderem die russischen Großbanken Sberbank und Alfa Bank sowie die Töchter von Kreml-Chef Wladimir Putin, Maria Worontsowa und Katerina Tichonowa. Außerdem werden jegliche neue Investitionen von US-Bürgern in Russland verboten, "was Russland weiter von der Weltwirtschaft isolieren wird", wie das Weiße Haus erklärte.

Großbritannien untersagte ebenfalls Investitionen in Russland und fror neben den Vermögenswerten der Sberbank auch jene der Credit Bank of Moscow ein. Die Regierung in London kündigte zudem einen Importstopp von russischer Kohle und russischem Öl ab 2023 an. Möglichst bald sollen demnach auch die Gas-Importe aus Russland gestoppt werden. Mit der jüngsten "Maßnahmenwelle" gegen Russland werde die "Kriegsmaschinerie Putins dezimiert", erklärte Außenministerin Liz Truss.

Die Europäer sind bei der Frage nach einem Energie-Embargo gespalten. Ratspräsident Michel sagte am Mittwoch in Straßburg, er "glaube, dass Maßnahmen auf Öl und sogar auf Gas früher oder später notwendig sein werden".

Besonders Deutschland und Österreich lehnen ein Gasembargo bislang ab und verweisen auf ihre Abhängigkeit von russischen Importen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban kündigte an, einen Importstopp sowohl von Öl als auch von Gas mit seinem Veto zu verhindern. Ungarn werde "nicht dem Druck nachgeben, die Sanktionen auf russisches Öl und Gas auszuweiten", sagte Orban. Er äußerte zudem die Bereitschaft, russische Gaslieferungen in Rubel zu zahlen - und stellte sich damit gegen die Haltung der restlichen EU-Mitglieder.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die Europäer wegen ihres Zögerns beim Verhängen von Energiesanktionen gegen Russland am Morgen kritisiert. Die "russische Militärmaschinerie" dürfe nicht länger mit Geld aus Energieexporten versorgt werden, sagte er bei einer Rede vor dem irischen Parlament.

Zu den Befürwortern härterer Sanktionen gegen Russland gehört Litauen. Dessen Außenminister Gabrielius Landsbergis äußerte sich "enttäuscht", dass das von der EU-Kommission vorgeschlagene Sanktionspaket nicht auch Öl umfasst. Er nannte die neuen Strafmaßnahmen am Rande des Nato-Rats in Brüssel viel zu schwach, um Putin zu stoppen. Genauso könne die EU "Kerzen und Brennholz" verbieten, fügte er sarkastisch hinzu.

Das neue EU-Sanktionspaket soll nach Angaben von Diplomaten voraussichtlich noch in dieser Woche verabschiedet werden. Vorgesehen ist neben einem Importstopp von russischer Kohle eine Sperre der europäsichen Häfen für russische Schiffe.

Darüber hinaus stehen auf der von der EU-Kommission vorgelegten Sanktionsliste 18 Institutionen und 217 Einzelpersonen, darunter Putins Töchter, Sberbank-Chef Herman Gref und der Oligarch und Waffenfabriken-Besitzer Oleg Deripaska.

B.Martinez--TFWP