The Fort Worth Press - Verteidigungsministerin Lambrecht lehnt Abzug der Bundeswehr aus Mali ab

USD -
AED 3.672502
AFN 63.000221
ALL 82.696296
AMD 376.858962
ANG 1.790083
AOA 917.000048
ARS 1391.743998
AUD 1.455943
AWG 1.8025
AZN 1.68207
BAM 1.686609
BBD 2.014599
BDT 123.041898
BGN 1.709309
BHD 0.377522
BIF 2972.081492
BMD 1
BND 1.28326
BOB 6.911836
BRL 5.160703
BSD 1.000289
BTN 92.840973
BWP 13.603929
BYN 2.974652
BYR 19600
BZD 2.011667
CAD 1.39211
CDF 2294.999663
CHF 0.799825
CLF 0.023121
CLP 912.959749
CNY 6.872026
CNH 6.90029
COP 3672.91
CRC 465.054111
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.090054
CZK 21.290498
DJF 178.120405
DKK 6.484145
DOP 60.181951
DZD 133.075058
EGP 54.330603
ERN 15
ETB 156.185056
EUR 0.867699
FJD 2.253803
FKP 0.750158
GBP 0.757655
GEL 2.689431
GGP 0.750158
GHS 11.003842
GIP 0.750158
GMD 73.500523
GNF 8772.625751
GTQ 7.652738
GYD 209.355772
HKD 7.8372
HNL 26.571696
HRK 6.536904
HTG 131.299369
HUF 333.327498
IDR 17001
ILS 3.146465
IMP 0.750158
INR 92.8756
IQD 1310.292196
IRR 1318875.000049
ISK 125.303045
JEP 0.750158
JMD 158.20086
JOD 0.70899
JPY 159.704498
KES 130.10094
KGS 87.450066
KHR 4002.104101
KMF 426.749785
KPW 899.994443
KRW 1515.719751
KWD 0.30931
KYD 0.833603
KZT 475.533883
LAK 22044.107185
LBP 89572.937012
LKR 315.333805
LRD 183.557048
LSL 16.799852
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.380291
MAD 9.344475
MDL 17.619744
MGA 4232.256729
MKD 53.487373
MMK 2099.621061
MNT 3572.314592
MOP 8.076125
MRU 39.906696
MUR 46.949982
MVR 15.449836
MWK 1734.466419
MXN 17.93787
MYR 4.039032
MZN 63.96016
NAD 16.799852
NGN 1381.897825
NIO 36.813625
NOK 9.751825
NPR 148.537059
NZD 1.75148
OMR 0.38449
PAB 1.000341
PEN 3.480496
PGK 4.326343
PHP 60.641499
PKR 279.096549
PLN 3.721525
PYG 6496.591747
QAR 3.647426
RON 4.423599
RSD 101.875991
RUB 80.378485
RWF 1463.871032
SAR 3.754213
SBD 8.009975
SCR 13.604279
SDG 600.999802
SEK 9.507225
SGD 1.287435
SHP 0.750259
SLE 24.595114
SLL 20969.510825
SOS 571.6306
SRD 37.364016
STD 20697.981008
STN 21.127246
SVC 8.752528
SYP 110.548921
SZL 16.793643
THB 32.748017
TJS 9.565577
TMT 3.5
TND 2.936568
TOP 2.40776
TRY 44.49955
TTD 6.789059
TWD 31.982025
TZS 2597.496688
UAH 43.772124
UGX 3726.268859
UYU 40.661099
UZS 12151.342029
VES 473.325198
VND 26334.5
VUV 120.132513
WST 2.770875
XAF 565.643526
XAG 0.014063
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.802676
XDR 0.703479
XOF 565.643526
XPF 102.845809
YER 238.625035
ZAR 16.987399
ZMK 9001.200113
ZMW 19.279373
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -87.1100

    3397.15

    -2.56%

  • DAX

    -470.3500

    22828.54

    -2.06%

  • SDAX

    -322.0600

    16480.65

    -1.95%

  • Euro STOXX 50

    -112.9900

    5619.72

    -2.01%

  • MDAX

    -621.5500

    28584.29

    -2.17%

  • Goldpreis

    -162.5000

    4650.6

    -3.49%

  • EUR/USD

    -0.0077

    1.1517

    -0.67%

Verteidigungsministerin Lambrecht lehnt Abzug der Bundeswehr aus Mali ab
Verteidigungsministerin Lambrecht lehnt Abzug der Bundeswehr aus Mali ab

Verteidigungsministerin Lambrecht lehnt Abzug der Bundeswehr aus Mali ab

In der Diskussion um den Verbleib der Bundeswehr in Mali hat Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) einen Abzug der deutschen Soldaten aus dem instabilen Sahel-Staat abgelehnt. "Wir werden nicht weichen, so einfach machen wir es den Russen nicht", sagte Lambrecht der "Welt am Sonntag". Die US-Armee sieht die Präsenz von Kämpfern der berüchtigten russischen Söldnergruppe Wagner in Mali als erwiesen an.

Textgröße:

"Moskau wird es nicht gelingen, über die Entsendung von Söldnern den Westen quasi automatisch überall dort zum Rückzug zu bewegen, wo Russland uns nicht sehen will", sagte Lambrecht der Zeitung. Sie werde "gegenüber der malischen Regierung sehr deutlich machen, dass es auch nicht sein kann, dass Wahlen für fünf Jahre ausgesetzt werden oder sie mit Söldnern zusammenarbeitet, die sich schwerer Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht haben".

Die Verteidigungsministerin forderte von der malischen Regierung angemessene Bedingungen für die deutschen Soldaten vor Ort: "Wenn man die Bundeswehr im Land will, dann muss man auch dafür sorgen, dass die Bedingungen stimmen." Die Soldatinnen und Soldaten müssten sich ungehindert bewegen können und bestmöglich geschützt werden. Dazu gehöre auch der Schutz durch Drohnen.

Hintergrund ist ein Ringen um die Flugrechte der in dem westafrikanischen Land stationierten internationalen Minusma-Truppen. Diese wurden zuletzt von der malischen Regierung eingeschränkt. Am Mittwochabend musste eine Bundeswehrmaschine mit rund 80 Soldatinnen und Soldaten an Bord nach Gran Canaria umgeleitet werden, weil ihr der Überflug verweigert wurde. Der Flieger war auf dem Weg von Wunstorf zum Minusma-Drehkreuz in Niamey in Malis Nachbarland Niger. Von dort reisen die Soldaten üblicherweise weiter ins Feldlager Gao.

Mittlerweile hat sich die Lage wieder entspannt, das Flugverbot wurde nach Angaben der Vereinten Nationen aufgehoben. Auch die Bundeswehr-Maschine sei am Freitagabend in Niamey gelandet, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Das Verhältnis zwischen der internationalen Gemeinschaft und den Militärmachthabern in Mali ist seit Monaten gespannt; dies hatte sich nach der Absage der ursprünglich für Februar geplanten Wahlen durch die Militärjunta verschärft. Die Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (Ecowas) verhängte deswegen Sanktionen gegen die malische Regierung.

In den vergangenen Tagen hatte es in Deutschland wiederholt Forderungen gegeben, die Beteiligung der Bundeswehr an der UN-Mission Minusma wegen der unklaren Einsatzbedingungen und der fehlenden Legitimation der malischen Militärregierung zu beenden. Deutschland ist mit der Bundeswehr im Rahmen von Missionen der EU und der UNO in Mali mit bis zu 1700 Soldaten und Soldatinnen im Einsatz.

Für die US-Armee ist derweil klar, dass Söldner der berüchtigten russischen Gruppe Wagner in Mali vor Ort sind. Nach derzeitigen Erkenntnissen seien "mehrere hundert" Wagner-Söldner in dem westafrikanischen Krisenstaat, sagte der Leiter des Afrika-Kommandos des US-Militärs, Stephen Townsend, am Freitag dem Sender Voice of America. Er widersprach damit der malischen Regierung, die die Präsenz der Söldner bestreitet.

"Wagner ist in Mali", betonte Townsend. Dem russischen Militär warf er vor, die Söldner zu unterstützen: "Sie werden von Flugzeugen der russischen Luftwaffe transportiert." Die USA stuften die Lage als "besorgniserregend" ein.

Die Gruppe Wagner gilt als "Russlands Schattenarmee", Moskau bestreitet jegliche Verbindung zu ihr. Die Söldnertruppe soll unter anderem auch in der Ukraine, in Libyen, Syrien und in der Zentralafrikanischen Republik aktiv gewesen sein.

In Mali hatte es in den vergangenen zwei Jahren zwei Militärputsche gegeben. Zunächst stürzten im August 2020 Militärs unter Führung von Oberst Assimi Goïta den damaligen Staatschef Ibrahim Boubacar. Im Mai 2021 setzte Goïta dann die zivile Spitze einer Übergangsregierung ab und ernannte sich selbst zum Übergangspräsidenten.

W.Lane--TFWP