The Fort Worth Press - Moskau erhöht militärischen Druck auf Mariupol und Kiew

USD -
AED 3.672499
AFN 65.502406
ALL 79.163542
AMD 364.819005
ANG 1.789783
AOA 918.000057
ARS 1509.502502
AUD 1.397468
AWG 1.795
AZN 1.703542
BAM 1.676086
BBD 2.013404
BDT 122.75417
BGN 1.696366
BHD 0.37692
BIF 2981.509652
BMD 1
BND 1.27037
BOB 11.500754
BRL 5.156697
BSD 0.999636
BTN 95.661079
BWP 13.394468
BYN 2.995445
BYR 19600
BZD 2.01049
CAD 1.385101
CDF 2277.498403
CHF 0.80333
CLF 0.023206
CLP 913.330267
CNY 6.72215
CNH 6.723385
COP 3067.59
CRC 452.93853
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.495578
CZK 20.659401
DJF 178.005356
DKK 6.409925
DOP 58.792021
DZD 133.059018
EGP 50.804301
ERN 15
ETB 163.294924
EUR 0.857501
FJD 2.216399
FKP 0.732895
GBP 0.733515
GEL 2.604961
GGP 0.732895
GHS 11.121109
GIP 0.732895
GMD 73.99961
GNF 8783.665074
GTQ 7.628034
GYD 209.1389
HKD 7.83826
HNL 26.810361
HRK 6.461297
HTG 130.776087
HUF 311.240499
IDR 17738.4
ILS 3.001504
IMP 0.732895
INR 95.74135
IQD 1309.560538
IRR 1374574.99986
ISK 120.91025
JEP 0.732895
JMD 158.148902
JOD 0.708972
JPY 159.348505
KES 129.409561
KGS 87.450068
KHR 4045.831619
KMF 423.000139
KPW 900.000294
KRW 1382.650104
KWD 0.30862
KYD 0.832994
KZT 457.315479
LAK 22458.179076
LBP 89525.413415
LKR 328.799877
LRD 181.432538
LSL 16.021613
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.331441
MAD 9.272333
MDL 17.273561
MGA 4303.987316
MKD 52.725847
MMK 2099.738633
MNT 3594.266195
MOP 8.068268
MRU 40.02314
MUR 46.279974
MVR 15.459664
MWK 1733.421893
MXN 16.94771
MYR 4.047021
MZN 63.904968
NAD 16.021682
NGN 1347.230285
NIO 36.790258
NOK 9.303028
NPR 153.055759
NZD 1.67711
OMR 0.384498
PAB 0.999589
PEN 3.356115
PGK 4.498262
PHP 61.745503
PKR 277.382812
PLN 3.692675
PYG 6007.730346
QAR 3.643991
RON 4.503802
RSD 100.595004
RUB 83.854294
RWF 1473.422603
SAR 3.751891
SBD 8.019375
SCR 13.874751
SDG 601.487686
SEK 9.499649
SGD 1.27065
SHP 0.740866
SLE 24.649662
SLL 20969.499227
SOS 571.269416
SRD 37.7715
STD 20697.981008
STN 20.995891
SVC 8.746438
SYP 13001.999906
SZL 16.016969
THB 32.761044
TJS 9.236511
TMT 3.51
TND 2.910753
TOP 2.40776
TRY 48.100099
TTD 6.786502
TWD 31.887505
TZS 2649.998037
UAH 44.714932
UGX 3723.604827
UYU 40.064103
UZS 11815.268065
VES 783.68245
VND 26144
VUV 118.52355
WST 2.715906
XAF 562.148473
XAG 0.014754
XAU 0.000216
XCD 2.70255
XCG 1.801564
XDR 0.707052
XOF 562.148473
XPF 102.204168
YER 237.096871
ZAR 16.01495
ZMK 9001.254127
ZMW 18.968487
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -11.5000

    4686.3

    -0.25%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.166

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -14.2400

    6447.98

    -0.22%

  • TecDAX

    -41.4100

    4049.23

    -1.02%

  • MDAX

    -78.8500

    32031.55

    -0.25%

  • DAX

    -30.0000

    26106.6

    -0.11%

  • SDAX

    -126.9200

    18437.38

    -0.69%

Moskau erhöht militärischen Druck auf Mariupol und Kiew
Moskau erhöht militärischen Druck auf Mariupol und Kiew

Moskau erhöht militärischen Druck auf Mariupol und Kiew

Im Ukraine-Krieg haben die russischen Streitkräfte im Süden des Landes ihre Belagerung der strategisch wichtigen Hafenstadt Mariupol fortgesetzt; im Norden rücken sie weiter auf Kiew vor. Die ukrainischen Behörden setzten am Samstag eine geplante Evakuierung Mariupols aus und beschuldigten Russland, die dafür vereinbarte Feuerpause nicht einzuhalten. In der Umgebung der Hauptstadt gab es derweil heftige Gefechte. Artillerie- und Raketenbeschuss sorgten in der nördlichen Stadt Tschernihiw für zahlreiche Tote und enorme Zerstörung.

Textgröße:

Das russische Verteidigungsministerium hatte am Morgen eine Feuerpause für Mariupol und dessen nördliche Vorstadt Wolnowacha angekündigt, um Evakuierungen zu ermöglichen. Die Stadtverwaltung von Mariupol gab der Zivilbevölkerung zunächst grünes Licht zum Verlassen der Stadt, nahm dies jedoch später zurück. "Die russische Seite hält sich nicht an den Waffenstillstand und hat den Beschuss von Mariupol und Umgebung fortgesetzt", erklärte sie. Die Evakuierung werde aus Sicherheitsgründen verschoben.

Das am Asowschen Meer gelegene Mariupol mit knapp einer halben Million Einwohnern steht seit Tagen unter dem militärischen Druck der vorrückenden russischen Armee. Die angekündigte Evakuierung galt als Vorbote der Einnahme der Hafenstadt. Dies würde einen Zusammenschluss der russischen Truppen mit Einheiten aus der Krim und dem östlichen Donbass ermöglichen.

Beim Vormarsch auf Kiew trafen die russischen Truppen in westlichen Vororten und der nördlichen Stadt Tschernihiw weiter auf heftigen Widerstand. In Tschernihiw wurden dutzende Zivilisten durch Artillerie- und Raketenbeschuss getötet. "Überall auf dem Boden lagen Leichen", sagte der Anwohner Sergej zu AFP-Reporter vor Ort. Die Stadt bot ein Bild der Zerstörung.

Dennoch hat Moskau bei seiner mittlerweile zehntägigen Invasion bisher nur zwei wichtige Städte erobert: Berdjansk und Cherson an der südlichen Schwarzmeerküste. Nach russischen Angaben brachten die Streitkräfte der pro-russischen Separatisten zuletzt in der Ostukraine sechs Ortschaften in der Region Donezk unter ihre Kontrolle. Im Süden vorrückende russische Truppen nahmen demnach zehn Dörfer und Ortschaften ein. Die Eroberung von Mariupol wäre ein bedeutender Erfolg.

Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow räumte Gebietsverluste ein. Es sei aber weiterhin nur ein "kleiner Teil" des Landes unter russischer Kontrolle und ukrainische Kämpfer drängten "den Feind" zurück. Präsident Wolodymir Selenskyj kündigte einen Gegenangriff der ukrainischen Streitkräfte um Charkiw an. Die zweitgrößte Stadt des Landes war in den vergangenen Tagen Ziel heftiger Angriffe und Bombardierungen gewesen.

Angaben zu Opfern des Krieges sind bislang kaum zu überprüfen. Kiew spricht von mindestens 350 getöteten Zivilisten und mehr als 9000 getöteten russischen Soldaten, macht jedoch keine Angaben zu eigenen militärischen Verlusten. Moskau hat nach eigenen Angaben nur rund 500 Kämpfer verloren und 2870 ukrainische getötet. Laut der UNO haben mehr als 1,3 Millionen Menschen die Ukraine verlassen, der Großteil von ihn wird in den westlichen Nachbarländern und vor allem in Polen versorgt.

Laut Mychailo Podoljak, Berater des ukrainischen Präsidenten, könnte es noch am Wochenende eine dritte Verhandlungsrunde für einen umfassenden Waffenstillstand geben. Die Chancen auf Erfolg gelten jedoch als gering. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte die Umsetzung "aller russischen Forderungen" als Bedingung formuliert, darunter ein "neutraler" Status der Ukraine und deren "Entmilitarisierung". Kiew lehnt dies ab.

Putin warnte am Samstag den Westen davor, über der Ukraine eine Flugverbotszone einzurichten, die vom ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj gefordert wird. "Jede Bewegung in diese Richtung wird von uns als Beteiligung des jeweiligen Landes an dem bewaffneten Konflikt betrachtet", sagte Putin bei einem Treffen mit Mitarbeitern der russischen Airline Aeroflot. Diese stellt wegen der westlichen Sanktionen alle internationalen Flüge ein.

J.M.Ellis--TFWP