The Fort Worth Press - Russische Armee schießt Europas größtes Atomkraftwerk in Brand

USD -
AED 3.672991
AFN 70.737778
ALL 93.90921
AMD 387.684865
ANG 1.800666
AOA 855.500838
ARS 902.188398
AUD 1.511984
AWG 1.8
AZN 1.699256
BAM 1.82663
BBD 2.017344
BDT 117.416866
BGN 1.823845
BHD 0.376571
BIF 2871.819298
BMD 1
BND 1.352461
BOB 6.903798
BRL 5.350492
BSD 0.999145
BTN 83.469738
BWP 13.60306
BYN 3.269311
BYR 19600
BZD 2.013981
CAD 1.373595
CDF 2844.999892
CHF 0.89062
CLF 0.033537
CLP 925.379759
CNY 7.255298
CNH 7.270245
COP 4138.57
CRC 526.750816
CUC 1
CUP 26.5
CVE 102.982586
CZK 23.113597
DJF 177.899815
DKK 6.970801
DOP 59.324844
DZD 134.813653
EGP 47.729798
ERN 15
ETB 57.144712
EUR 0.934405
FJD 2.238696
FKP 0.784602
GBP 0.78849
GEL 2.869929
GGP 0.784602
GHS 15.038549
GIP 0.784602
GMD 67.74986
GNF 8601.728751
GTQ 7.761169
GYD 209.056565
HKD 7.81215
HNL 24.694713
HRK 7.018438
HTG 132.537603
HUF 372.329952
IDR 16486.5
ILS 3.724175
IMP 0.784602
INR 83.55205
IQD 1308.845024
IRR 42100.00005
ISK 139.470006
JEP 0.784602
JMD 155.494226
JOD 0.7089
JPY 157.334002
KES 129.376996
KGS 87.859899
KHR 4115.007262
KMF 457.498588
KPW 900.000131
KRW 1383.280182
KWD 0.30672
KYD 0.832715
KZT 451.707504
LAK 21821.866697
LBP 89484.876928
LKR 303.871712
LRD 193.833093
LSL 18.346058
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 4.844426
MAD 10.040861
MDL 17.789981
MGA 4447.495365
MKD 57.545659
MMK 2612.965168
MNT 3450.000098
MOP 8.038834
MRU 39.355944
MUR 46.749769
MVR 15.409952
MWK 1732.393774
MXN 18.466494
MYR 4.719498
MZN 63.695036
NAD 18.346058
NGN 1495.494684
NIO 36.779162
NOK 10.6824
NPR 133.551879
NZD 1.629875
OMR 0.384911
PAB 0.999145
PEN 3.776262
PGK 3.89366
PHP 58.69891
PKR 278.3087
PLN 4.093431
PYG 7514.604727
QAR 3.643733
RON 4.650202
RSD 109.335818
RUB 89.003719
RWF 1310.993121
SAR 3.751599
SBD 8.4616
SCR 14.340133
SDG 586.000017
SEK 10.518975
SGD 1.353205
SHP 1.26345
SLE 22.847303
SLL 20969.501917
SOS 571.0203
SRD 31.57202
STD 20697.981008
SVC 8.742756
SYP 2512.530426
SZL 18.335411
THB 36.69019
TJS 10.685757
TMT 3.5
TND 3.127256
TOP 2.35645
TRY 32.7952
TTD 6.789855
TWD 32.364009
TZS 2623.01396
UAH 40.655823
UGX 3711.538551
UYU 39.160748
UZS 12603.727416
VEF 3622552.534434
VES 36.483634
VND 25455
VUV 118.721975
WST 2.800615
XAF 612.634548
XAG 0.033909
XAU 0.00043
XCD 2.70255
XDR 0.757251
XOF 612.634548
XPF 111.383515
YER 250.300789
ZAR 18.36105
ZMK 9001.203834
ZMW 26.152618
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0005

    1.0704

    -0.05%

  • Goldpreis

    -7.5000

    2341.6

    -0.32%

  • Euro STOXX 50

    -96.3600

    4839.14

    -1.99%

  • MDAX

    -355.6700

    25719.43

    -1.38%

  • SDAX

    -256.2400

    14367.06

    -1.78%

  • DAX

    -263.6800

    18002.02

    -1.46%

  • TecDAX

    -47.3100

    3353.26

    -1.41%

Russische Armee schießt Europas größtes Atomkraftwerk in Brand
Russische Armee schießt Europas größtes Atomkraftwerk in Brand

Russische Armee schießt Europas größtes Atomkraftwerk in Brand

Die russische Armee hat Europas größtes Atomkraftwerk im ukrainischen Saporischschja angegriffen und dort einen Brand ausgelöst. Nach Behördenangaben brach in einem Gebäude für Ausbildungszwecke in der Nacht zum Freitag Feuer aus, die Reaktorblöcke waren nicht betroffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland "Nuklear-Terrorismus" vor. Der britische Premierminister Boris Johnson forderte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats und warf Russlands Präsident Wladimir Putin vor, sein "rücksichtsloses Verhalten" gefährde "die Sicherheit von ganz Europa".

Textgröße:

Videobilder eines Live-Feeds im Internet zeigten Explosionen und Rauchwolken über der Atomanlage von Saporischschja. Der ukrainische Präsident Selenskyj reagierte in einer wütenden Videobotschaft: Kein anderes Land der Welt habe jemals Atomanlagen beschossen, sagte er. "Der Terroristen-Staat verlegt sich jetzt auf Nuklear-Terror." Offenbar wolle Russland die Atomkatastrophe von Tschernobyl "wiederholen": "Wenn es eine Explosion gibt, ist das das Ende von allem. Das Ende Europas", warnte Selenskyj.

Der russischen Armee warf er vor, gezielt auf das Kraftwerk zu zielen: "Das sind mit Wärmebildkameras ausgerüstete Panzer, sie wissen also, worauf sie schießen."

Russische Soldaten ließen die Löschtrupps nach Angaben der Feuerwehr zunächst nicht zum Brandort durch. Erst nach Stunden erhielten Feuerwehrleute demnach Zugang und konnten den Brand löschen.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) erklärte, nach Angaben der ukrainischen Regierung sei in der Umgebung der Anlage keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden, das Akw-Personal habe "Maßnahmen zur Risikominimierung" ergriffen. US-Energieministerin Jennifer Granholm schrieb auf Twitter, die Reaktoren des Werks würden "sicher heruntergefahren".

Bereits in der vergangenen Woche hatte es Kämpfe in der Nähe des Unglücksreaktors von Tschernobyl gegeben, wo sich 1986 das schwerste Atomunglück der Geschichte ereignete. Die Atomruine wird nun von russischen Truppen kontrolliert.

Am Donnerstagabend hatten sich Unterhändler Russlands und der Ukraine auf die Einrichtung humanitärer Korridore geeinigt, um Zivilisten die Flucht zu ermöglichen. Die genauen Regelungen blieben jedoch zunächst unklar. Anzeichen für Schritte hin zu einer Waffenruhe gab es nicht.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Donnerstag erklärt, die russische Offensive verlaufe "streng nach Zeitplan, genau nach Plan". Russland befinde sich "im Krieg mit Neonazis". Er werde "niemals" seine "Überzeugung aufgeben, dass Russen und Ukrainer ein Volk sind".

In Russland waren derweil am Freitag die Websites von Facebook sowie von unabhängigen Medien teilweise nicht erreichbar. Die Nichtregierungsorganisation GlobalCheck und Journalisten der Nachrichtenagentur AFP stellten Zugangsprobleme bei den Websites von Facebook sowie den Medien Deutsche Welle, Medusa, RFE-RL und dem russischsprachigen Dienst der BBC fest.

Die russischen Behörden haben ihr Vorgehen gegen kritische Stimmen in den Medien seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine massiv verschärft. Der unabhängige Radiosender Echo Moskwy (Moskauer Echo) etwa hatte am Donnerstag seine Auflösung bekannt gegeben, nachdem er wegen seiner Berichterstattung über die Invasion in der Ukraine mit einem Sendeverbot belegt worden war. Auch der unabhängige Fernsehsender Doschd wurde verboten.

Russische Medien waren nach dem Einmarsch in die Ukraine angewiesen worden, nur offizielle Informationen der russischen Behörden für ihre Berichterstattung zu verwenden. Begriffe wie "Angriff" oder "Invasion" im Zusammenhang mit dem Einmarsch in die Ukraine sind verboten. Die Behörden stellen den Angriffskrieg auf die Ukraine lediglich als "Sondereinsatz" des Militärs und Friedensmission zum Schutz russischsprachiger Ukrainer dar.

F.Garcia--TFWP