The Fort Worth Press - Deutsche Wirtschaft steht hinter Sanktionen gegen Russland

USD -
AED 3.672987
AFN 70.500239
ALL 93.595037
AMD 388.780375
ANG 1.801862
AOA 856.498055
ARS 902.491597
AUD 1.511603
AWG 1.8025
AZN 1.700338
BAM 1.82576
BBD 2.018717
BDT 117.482322
BGN 1.82179
BHD 0.376951
BIF 2880
BMD 1
BND 1.35275
BOB 6.908913
BRL 5.423015
BSD 0.99979
BTN 83.513734
BWP 13.565777
BYN 3.271955
BYR 19600
BZD 2.015263
CAD 1.371285
CDF 2849.999781
CHF 0.88838
CLF 0.033577
CLP 926.489881
CNY 7.255977
CNH 7.27006
COP 4130.63
CRC 525.379822
CUC 1
CUP 26.5
CVE 103.224975
CZK 23.019687
DJF 177.720074
DKK 6.946297
DOP 59.302368
DZD 134.822871
EGP 47.709803
ERN 15
ETB 57.508119
EUR 0.93115
FJD 2.24275
FKP 0.784602
GBP 0.78665
GEL 2.864996
GGP 0.784602
GHS 15.050372
GIP 0.784602
GMD 67.775008
GNF 8594.999727
GTQ 7.768676
GYD 209.147337
HKD 7.81049
HNL 24.809895
HRK 7.018438
HTG 132.623865
HUF 368.537028
IDR 16466.5
ILS 3.72354
IMP 0.784602
INR 83.50635
IQD 1310
IRR 42098.4977
ISK 139.219912
JEP 0.784602
JMD 155.774931
JOD 0.708899
JPY 157.608504
KES 128.501057
KGS 87.859904
KHR 4115.000025
KMF 458.999628
KPW 900.000131
KRW 1379.11974
KWD 0.306702
KYD 0.833158
KZT 453.602184
LAK 21937.501116
LBP 89549.999795
LKR 303.717706
LRD 194.149745
LSL 18.260309
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 4.854964
MAD 9.997498
MDL 17.851525
MGA 4474.999499
MKD 57.317249
MMK 2093.723681
MNT 3450.000098
MOP 8.042003
MRU 39.450244
MUR 47.107134
MVR 15.404244
MWK 1733.000227
MXN 18.538303
MYR 4.717499
MZN 63.69504
NAD 18.260293
NGN 1495.000379
NIO 36.830038
NOK 10.654397
NPR 133.621788
NZD 1.630455
OMR 0.384936
PAB 0.99979
PEN 3.792962
PGK 3.845002
PHP 58.675005
PKR 278.624961
PLN 4.047491
PYG 7529.697309
QAR 3.64075
RON 4.633902
RSD 109.013
RUB 88.724219
RWF 1308
SAR 3.75206
SBD 8.447127
SCR 13.913018
SDG 586.000399
SEK 10.473525
SGD 1.351498
SHP 1.26345
SLE 22.847303
SLL 20969.501917
SOS 571.000488
SRD 31.367499
STD 20697.981008
SVC 8.747929
SYP 2512.530426
SZL 18.259969
THB 36.809742
TJS 10.761656
TMT 3.51
TND 3.131497
TOP 2.360897
TRY 32.823897
TTD 6.795024
TWD 32.317948
TZS 2604.999653
UAH 40.641789
UGX 3704.170459
UYU 39.291465
UZS 12649.999779
VEF 3622552.534434
VES 36.372187
VND 25450
VUV 118.721975
WST 2.800615
XAF 612.342878
XAG 0.033879
XAU 0.000431
XCD 2.70255
XDR 0.758757
XOF 612.504821
XPF 110.925026
YER 250.349769
ZAR 18.23835
ZMK 9001.201876
ZMW 25.819972
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0010

    1.0725

    -0.09%

  • Euro STOXX 50

    41.2800

    4880.42

    +0.85%

  • MDAX

    -235.9200

    25483.51

    -0.93%

  • DAX

    66.1900

    18068.21

    +0.37%

  • SDAX

    105.3000

    14472.36

    +0.73%

  • TecDAX

    -30.5400

    3322.72

    -0.92%

  • Goldpreis

    9.8000

    2338.8

    +0.42%

Deutsche Wirtschaft steht hinter Sanktionen gegen Russland
Deutsche Wirtschaft steht hinter Sanktionen gegen Russland

Deutsche Wirtschaft steht hinter Sanktionen gegen Russland

Deutschlands Wirtschaft steht hinter den Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs. "Alle sind der Überzeugung, dass diese Sanktionen notwendig sind", sagte am Donnerstag Michael Harms, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, in der ARD. "Es gibt einen breiten Rückhalt für die Sanktionen", betonte auch DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.

Textgröße:

Die Sanktionen gegen Russland seien "so breit und so intensiv - sie kommen einem Vollembargo gleich", sagte Treier am Donnerstag. Die Folge sei, "dass es in hohem Maße jetzt um die Abwicklung geht", also die Aufgabe der Geschäfte. Es gebe jedoch "keine Stimmen", die dies für falsch oder überzogen hielten, berichtete Treier.

Die Unternehmen machten sich vielmehr Sorgen um die Menschen in der Ukraine. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) habe daher die Initiative #WirtschaftHilft gegründet, um Flüchtende aufzunehmen und Hilfslieferungen in die Ukraine zu ermöglichen.

In Russland waren bislang rund 3650 deutsche Unternehmen tätig, 1050 davon sind Mitglied in der deutsch-russischen Handelskammer. Sie haben laut DIHK 24,5 Milliarden Euro im Land investiert und beschäftigen 280.000 Menschen.

Doch die wirtschaftliche Verflechtung sei schon vor Beginn des Krieges rückläufig gewesen, berichtete Treier. Von 2012, also vor der russischen Annexion der Krim, bis heute habe sich die Zahl der deutschen Firmen in Russland halbiert. Russland sei auf der Liste der deutschen Handelspartner auf Platz 13 nach unten gerutscht - und nur die hohen Verkäufe von Gas, Öl und Kohle nach Deutschland sind der Grund, warum das Land überhaupt dort steht.

Die Zahl der Betriebe in Deutschland mit Geschäftsbeziehungen in Russland bezifferte der DIHK-Außenwirtschaftschef mit rund 40.000. Der Verband geht davon aus, dass im vergangenen Jahr 250.000 Vollzeitstellen an Exporten deutscher Firmen nach Russland hingen. "In diesem Jahr wird es die so nicht geben", sagte Treier. Eine genaue Prognose wage er nicht.

Unabhängig vom Krieg machten der Wirtschaft schon seit Monaten die hohen Preise für Energie und Rohstoffe zu schaffen, erinnerte Treier. Das seien neben dem Fachkräftemangel die drängendsten Probleme. Und schon vor dem Krieg hatte die jährliche Umfrage des DIHK "Going International" Anfang Februar ergeben, dass 54 Prozent der deutschen Unternehmen eine "akute Zunahme" von Handelshemmnissen bei ihren internationalen Geschäften beobachten. Der Wert von 54 Prozent ist der höchste in den vergangenen zehn Jahren.

Der DIHK fürchtet, dass sich die während der Pandemie entstandenen Handelshemmnisse verfestigen und den schon vorher feststellbaren Hang zum Protektionismus beschleunigen. Hinzu kämen nun die gegen Russland verhängten Sanktionen mit noch unklaren Folgen für den Welthandel.

Michael Harms vom Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft betonte außerdem: Eine große Herausforderung bleibe die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas. "Da ist gar nicht die Energieversorgung das große Thema, sondern vor allem Wärmeprozesse in der Industrie und die Heizung", sagte Harms im ARD-"Morgenmagazin". Es habe bereits vor der Eskalation den Beschluss gegeben, sich unabhängiger von russischen Gaslieferungen zu machen. Dieser Prozess sei durch den Krieg "massiv beschleunigt" worden.

Auch Treier sagte, die Diversifizierung der deutschen Energiebezugsquellen sei nötig. Er rechnete vor: Um die Gaslieferungen aus Russland zu ersetzen, seien die größten 400 der 600 Schiffe weltweit gefüllt mit Flüssiggas (LNG) nötig. "Das ist kurzfristig im Bereich des Unmöglichen." Die Diversifizierung der deutschen Energiebezugsquellen sei nötig.

D.Ford--TFWP