The Fort Worth Press - Russland nimmt erste ukrainische Großstadt ein und verschärft landesweite Angriffe

USD -
AED 3.672499
AFN 66.000053
ALL 81.82833
AMD 362.253747
ANG 1.790365
AOA 917.000187
ARS 1524.831011
AUD 1.436132
AWG 1.8025
AZN 1.696993
BAM 1.739471
BBD 2.012612
BDT 122.851565
BGN 1.683441
BHD 0.376674
BIF 3014.617269
BMD 1
BND 1.278867
BOB 12.006155
BRL 5.223899
BSD 0.99928
BTN 96.807044
BWP 13.814757
BYN 3.009846
BYR 19600
BZD 2.009677
CAD 1.42426
CDF 2310.000174
CHF 0.829025
CLF 0.024899
CLP 983.140104
CNY 6.70455
CNH 6.70724
COP 3308.89
CRC 457.878797
CUC 1
CUP 23.981287
CVE 98.071304
CZK 21.799202
DJF 177.940248
DKK 6.66509
DOP 59.662995
DZD 134.208961
EGP 52.425803
ERN 15
ETB 163.212801
EUR 0.89181
FJD 2.250801
FKP 0.755628
GBP 0.75575
GEL 2.604984
GGP 0.755628
GHS 11.735826
GIP 0.755628
GMD 73.497149
GNF 8790.241169
GTQ 7.636412
GYD 209.021333
HKD 7.847125
HNL 26.827891
HRK 6.719505
HTG 130.85359
HUF 327.971498
IDR 17917
ILS 3.05805
IMP 0.755628
INR 96.27425
IQD 1309.040455
IRR 1746539.499134
ISK 122.360144
JEP 0.755628
JMD 158.196211
JOD 0.708971
JPY 157.829723
KES 129.750029
KGS 87.449952
KHR 4053.1526
KMF 438.000213
KPW 900.000318
KRW 1343.129852
KWD 0.30921
KYD 0.83267
KZT 448.958718
LAK 22445.267647
LBP 89483.505439
LKR 330.453112
LRD 170.863165
LSL 16.707565
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399481
MAD 9.927646
MDL 17.857175
MGA 4415.17204
MKD 55.052146
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.076685
MRU 39.93098
MUR 48.050213
MVR 15.45982
MWK 1732.714877
MXN 18.162405
MYR 4.087705
MZN 63.928417
NAD 16.707565
NGN 1327.550268
NIO 36.769055
NOK 9.600625
NPR 154.896092
NZD 1.78589
OMR 0.384497
PAB 0.999253
PEN 3.462758
PGK 4.525422
PHP 62.631009
PKR 276.770538
PLN 3.910595
PYG 5846.252368
QAR 3.642282
RON 4.753969
RSD 104.777007
RUB 84.668545
RWF 1479.943076
SAR 3.74627
SBD 8.078071
SCR 13.759762
SDG 601.496179
SEK 10.036705
SGD 1.279805
SHP 0.75503
SLE 24.599729
SLL 20969.491881
SOS 571.110913
SRD 37.811501
STD 20697.981008
STN 21.791046
SVC 8.742946
SYP 13002.000254
SZL 16.704542
THB 33.669032
TJS 9.197848
TMT 3.5
TND 2.977543
TOP 2.40776
TRY 49.162499
TTD 6.775561
TWD 31.758503
TZS 2637.164024
UAH 44.962977
UGX 3987.245794
UYU 40.271978
UZS 11785.633285
VES 865.47815
VND 26002.5
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 584.988999
XAG 0.016186
XAU 0.000239955176
XCD 2.70255
XCG 1.800887
XDR 0.707052
XOF 584.988999
XPF 106.071589
YER 236.295879
ZAR 16.665015
ZMK 9001.20058
ZMW 19.635154
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.053694
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Russland nimmt erste ukrainische Großstadt ein und verschärft landesweite Angriffe
Russland nimmt erste ukrainische Großstadt ein und verschärft landesweite Angriffe

Russland nimmt erste ukrainische Großstadt ein und verschärft landesweite Angriffe

Eine Woche nach Kriegsbeginn hat Russland eine erste Großstadt in der Ukraine eingenommen. Russische "Besatzer" seien in allen Stadtteilen der südlichen Hafenstadt Cherson und "sehr gefährlich", erklärten die dortigen Behörden am Donnerstag. Zudem verschärften sich in anderen ukrainischen Städten die Kämpfe. Die UN-Vollversammlung rief Russland mit großer Mehrheit zum "sofortigen" Abzug auf, der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) nahm Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen auf.

Textgröße:

Chersons Bürgermeister Igor Kolychajew schrieb in Anspielung auf russische Soldaten auf Facebook, er habe ein Gespräch mit "bewaffneten Gästen" geführt. Er habe den Russen "gezeigt, dass wir nicht aggressiv sind", aber "keine Versprechungen gemacht".

Kolychajew rief eine Ausgangssperre aus und schränkte den Fahrzeugverkehr ein. Die 290.000 Einwohner sollten sich daran halten, damit die ukrainische Flagge weiterhin über Cherson wehen könne. Zugleich berichtete der Bürgermeister von "enormen Schwierigkeiten", Todesopfer zu bergen, sowie bei der Versorgung mit Essen und Medikamenten.

Cherson liegt unweit der 2014 von Russland annektierten Krim-Halbinsel. Auch die deutlich kleinere Hafenstadt Berdjansk wurde bereits von russischen Truppen erobert, eine Offensive gegen die Hafenstadt Mariupol läuft. "Heute war der schwierigste und grausamste Tag der sieben Tage des Krieges", sagte Mariupols Bürgermeister Wadim Boitschenko in einem auf Telegram veröffentlichten Video. "Heute wollen sie uns einfach alle vernichten."

Auch Wohngebäude würden von der russischen Armee beschossen, berichtete Boitschenko. Wichtige Infrastruktur wie die Strom- und Wasserversorgung funktioniere nicht mehr. Die Lage verschlechtere sich "von Stunde zu Stunde", sagte die 28-jährige Einwohnerin Maryna. Bislang halte Mariupol aber stand, versicherte die ukrainische Armee.

Im Norden der Ukraine wurde die nahe der russischen Grenze gelegene Stadt Charkiw nach Angaben der Regionalbehörden die ganze Nacht bombardiert. Bei Bombardements auf Isium rund 120 Kilometer südöstlich von Charkiw starben nach Behördenangaben acht Menschen, darunter zwei Kinder.

Zudem kämpften russische Truppen in Tschernihiw und Nischyn rund 150 Kilometer von Kiew entfernt sowie in Sumy und Ochtirka rund 350 Kilometer östlich von Kiew. In der Hauptstadt selbst waren laut Botschaften in Online-Netzwerken in der Nacht heftige Explosionen zu hören. Nach US-Angaben geriet die riesige Kolonne russischer Armeefahrzeuge nördlich von Kiew wegen Treibstoff- und Lebensmittelmangels ins Stocken.

Ukraines Staatschef Wolodymyr Selenskyj versicherte in einer Video-Ansprache, dass sein Land "jedes Gebäude wieder aufbauen" werde und Russland für alle Schäden "Reparationen" leisten müsse. Nach Selenskyjs Angaben wurden mittlerweile rund 9000 russische Soldaten getötet, Moskau bezifferte ihre Zahl hingegen auf 498.

US-Außenminister Antony Blinken sagte, durch Russlands Offensive seien bereits "hunderte, wenn nicht tausende Zivilisten getötet oder verletzt worden". Nach US-Angaben setzt die russische Armee auch international geächtete Streubomben und Vakuumbomben ein.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow warf derweil dem Westen Gedankenspiele über einen Atomkrieg vor. Trotz geringer Erfolgsaussichten sollten am Donnerstag die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine Beendigung des Krieges im Nachbarland Belarus fortgesetzt werden.

Die Staaten der UN-Vollversammlung verabschiedeten am Mittwoch (Ortszeit) in New York eine Resolution, in der sie "mit größtem Nachdruck" Russlands Ukraine-Invasion "beklagen" und die Entscheidung von Kreml-Chef Wladimir Putin verurteilen, die Atomstreitkräfte seines Landes in erhöhte Alarmbereitschaft zu versetzen. 141 Mitgliedstaaten stimmten dafür, 35 weitere - darunter die Atommächte China, Indien und Pakistan - enthielten sich. Nur Russland, Belarus, Syrien, Nordkorea und Eritrea votierten dagegen.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) warf Russland am Donnerstag in einer Videobotschaft bei der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf "gravierendste Verletzungen der Menschenrechte" vor. Daher müsse die Welt "diesem Angriff entgegentreten".

IStGH-Chefermittler Karim Khan erklärte in der Nacht, die Ermittlungen des Haager Tribunals wegen möglicher Kriegsverbrechen in der Ukraine würden "sofort" starten. Die Beweissammlung habe bereits begonnen.

C.M.Harper--TFWP