The Fort Worth Press - Studie: Handelskrieg könnte russische Wirtschaft um jährlich zehn Prozent schwächen

USD -
AED 3.672991
AFN 70.737778
ALL 93.90921
AMD 387.684865
ANG 1.800666
AOA 855.500838
ARS 902.188398
AUD 1.511984
AWG 1.8
AZN 1.699256
BAM 1.82663
BBD 2.017344
BDT 117.416866
BGN 1.823845
BHD 0.376571
BIF 2871.819298
BMD 1
BND 1.352461
BOB 6.903798
BRL 5.350492
BSD 0.999145
BTN 83.469738
BWP 13.60306
BYN 3.269311
BYR 19600
BZD 2.013981
CAD 1.373595
CDF 2844.999892
CHF 0.89062
CLF 0.033537
CLP 925.379759
CNY 7.255298
CNH 7.270245
COP 4138.57
CRC 526.750816
CUC 1
CUP 26.5
CVE 102.982586
CZK 23.113597
DJF 177.899815
DKK 6.970801
DOP 59.324844
DZD 134.813653
EGP 47.729798
ERN 15
ETB 57.144712
EUR 0.934405
FJD 2.238696
FKP 0.784602
GBP 0.78849
GEL 2.869929
GGP 0.784602
GHS 15.038549
GIP 0.784602
GMD 67.74986
GNF 8601.728751
GTQ 7.761169
GYD 209.056565
HKD 7.81215
HNL 24.694713
HRK 7.018438
HTG 132.537603
HUF 372.329952
IDR 16486.5
ILS 3.724175
IMP 0.784602
INR 83.55205
IQD 1308.845024
IRR 42100.00005
ISK 139.470006
JEP 0.784602
JMD 155.494226
JOD 0.7089
JPY 157.334002
KES 129.376996
KGS 87.859899
KHR 4115.007262
KMF 457.498588
KPW 900.000131
KRW 1383.280182
KWD 0.30672
KYD 0.832715
KZT 451.707504
LAK 21821.866697
LBP 89484.876928
LKR 303.871712
LRD 193.833093
LSL 18.346058
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 4.844426
MAD 10.040861
MDL 17.789981
MGA 4447.495365
MKD 57.545659
MMK 2612.965168
MNT 3450.000098
MOP 8.038834
MRU 39.355944
MUR 46.749769
MVR 15.409952
MWK 1732.393774
MXN 18.466494
MYR 4.719498
MZN 63.695036
NAD 18.346058
NGN 1495.494684
NIO 36.779162
NOK 10.6824
NPR 133.551879
NZD 1.629875
OMR 0.384911
PAB 0.999145
PEN 3.776262
PGK 3.89366
PHP 58.69891
PKR 278.3087
PLN 4.093431
PYG 7514.604727
QAR 3.643733
RON 4.650202
RSD 109.335818
RUB 89.003719
RWF 1310.993121
SAR 3.751599
SBD 8.4616
SCR 14.340133
SDG 586.000017
SEK 10.518975
SGD 1.353205
SHP 1.26345
SLE 22.847303
SLL 20969.501917
SOS 571.0203
SRD 31.57202
STD 20697.981008
SVC 8.742756
SYP 2512.530426
SZL 18.335411
THB 36.69019
TJS 10.685757
TMT 3.5
TND 3.127256
TOP 2.35645
TRY 32.7952
TTD 6.789855
TWD 32.364009
TZS 2623.01396
UAH 40.655823
UGX 3711.538551
UYU 39.160748
UZS 12603.727416
VEF 3622552.534434
VES 36.483634
VND 25455
VUV 118.721975
WST 2.800615
XAF 612.634548
XAG 0.033909
XAU 0.00043
XCD 2.70255
XDR 0.757251
XOF 612.634548
XPF 111.383515
YER 250.300789
ZAR 18.36105
ZMK 9001.203834
ZMW 26.152618
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.0707

    -0.02%

  • Goldpreis

    -11.0000

    2338.1

    -0.47%

  • SDAX

    -256.2400

    14367.06

    -1.78%

  • DAX

    -263.6800

    18002.02

    -1.46%

  • MDAX

    -355.6700

    25719.43

    -1.38%

  • Euro STOXX 50

    -96.3600

    4839.14

    -1.99%

  • TecDAX

    -47.3100

    3353.26

    -1.41%

Studie: Handelskrieg könnte russische Wirtschaft um jährlich zehn Prozent schwächen
Studie: Handelskrieg könnte russische Wirtschaft um jährlich zehn Prozent schwächen

Studie: Handelskrieg könnte russische Wirtschaft um jährlich zehn Prozent schwächen

Russland hat bei lang anhaltenden Sanktionen und einem langfristigen Handelskonflikt laut Experten deutlich mehr zu verlieren als der Westen. "Ein Handelskrieg zwischen Russland sowie den USA und ihren Verbündeten würde Russlands Wirtschaft langfristig empfindlich treffen", erklärte der Handelsforscher am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), Alexander Sandkamp, am Donnerstag. Die russische Wirtschaftsleistung könnte demnach langfristig um jährlich knapp zehn Prozent einbrechen.

Textgröße:

Grundlage dieser Einschätzung sind gemeinsame Berechnungen des IfW und des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO). Anhand eines Modells simulierten die Wirtschaftsforscher die Auswirkungen unterbrochener Handelsbeziehungen auf die verschiedenen Volkswirtschaften.

Das Ergebnis: Die russische Volkswirtschaft könnte ein jährliches Minus von 9,71 Prozent verzeichnen, die westlichen Bündnispartner insgesamt hingegen lediglich ein leichtes Minus von jährlich 0,17 Prozent.

Die Kosten des Sanktionsregimes wären laut den Berechnungen innerhalb des westlichen Lagers jedoch ungleich verteilt: Während die USA ein jährliches Minus von lediglich 0,04 Prozent der Wirtschaftsleistung verzeichnen würden, fiele das Minus in den baltischen Staaten deutlich höher aus. So müsste beispielsweise Litauen mit einem Minus von jährlich knapp 2,5 Prozent rechnen, Lettland und Estland mit rund zwei Prozent. In Deutschland beliefe sich das Minus auf 0,4 Prozent. Ersichtlich sei hier die stärkere wirtschaftliche Verflechtung Russlands mit der EU.

Dass Russland von einem anhaltenden Handelskrieg ungleich härter getroffen würde, liegt laut den Experten an der geringen wirtschaftlichen Bedeutung der Russischen Föderation im Vergleich mit den USA und ihren westlichen Verbündeten. So entfielen 2020 rund 37 Prozent des russischen Außenhandels auf die EU - umgekehrt waren es jedoch lediglich 4,8 Prozent.

China könnte laut den Berechnungen von dem Handelskrieg zwischen Russland und den westlichen Verbündeten nur begrenzt profitieren: Selbst wenn Russland seinen Handel mit China ausweiten sollte, würde sich die chinesische Wirtschaftsleistung laut den Modellberechnungen um lediglich 0,02 Prozent pro Jahr erhöhen. Wirtschaftlich wäre China laut dem IfW also "nicht der große Krisengewinner".

L.Holland--TFWP