The Fort Worth Press - Bayer rechnet in neuem Geschäftsjahr mit Herausforderungen wegen Ukraine-Kriegs

USD -
AED 3.673019
AFN 70.773788
ALL 93.373578
AMD 387.818602
ANG 1.801532
AOA 854.496773
ARS 908.737296
AUD 1.501175
AWG 1.8
AZN 1.701691
BAM 1.82201
BBD 2.018296
BDT 117.455807
BGN 1.82223
BHD 0.376877
BIF 2872.927147
BMD 1
BND 1.352618
BOB 6.907763
BRL 5.390703
BSD 0.999599
BTN 83.437826
BWP 13.544432
BYN 3.271067
BYR 19600
BZD 2.014943
CAD 1.364515
CDF 2860.000313
CHF 0.89189
CLF 0.034263
CLP 945.42017
CNY 7.258897
CNH 7.277229
COP 4088.5
CRC 522.349127
CUC 1
CUP 26.5
CVE 102.722115
CZK 23.163602
DJF 177.980865
DKK 6.94636
DOP 58.951762
DZD 134.576032
EGP 48.319279
ERN 15
ETB 57.684038
EUR 0.93127
FJD 2.2362
FKP 0.784602
GBP 0.78794
GEL 2.805022
GGP 0.784602
GHS 15.194284
GIP 0.784602
GMD 67.774954
GNF 8605.366126
GTQ 7.766619
GYD 209.133339
HKD 7.806815
HNL 24.726575
HRK 7.018438
HTG 132.506661
HUF 367.129498
IDR 16375
ILS 3.723855
IMP 0.784602
INR 83.46455
IQD 1310
IRR 42100.000162
ISK 138.859737
JEP 0.784602
JMD 155.838348
JOD 0.7087
JPY 159.380498
KES 129.449832
KGS 86.693503
KHR 4117.833386
KMF 459.250243
KPW 900.000131
KRW 1387.375014
KWD 0.30663
KYD 0.833093
KZT 465.719476
LAK 21983.509573
LBP 89521.870778
LKR 305.212652
LRD 194.022899
LSL 18.127451
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 4.855022
MAD 9.930153
MDL 17.904691
MGA 4478.209834
MKD 57.30986
MMK 3247.960992
MNT 3450.000098
MOP 8.038717
MRU 39.349869
MUR 46.999859
MVR 13.0415
MWK 1732.999815
MXN 17.913304
MYR 4.708501
MZN 63.69504
NAD 18.127451
NGN 1530.890285
NIO 36.798957
NOK 10.535195
NPR 133.503195
NZD 1.632935
OMR 0.384944
PAB 0.999599
PEN 3.803017
PGK 3.898754
PHP 58.703996
PKR 278.49532
PLN 3.99615
PYG 7529.135575
QAR 3.638987
RON 4.6355
RSD 109.037991
RUB 87.992643
RWF 1315
SAR 3.751386
SBD 8.454445
SCR 13.686113
SDG 601.000257
SEK 10.470362
SGD 1.35191
SHP 1.26345
SLE 22.847303
SLL 20969.501917
SOS 571.000263
SRD 30.665505
STD 20697.981008
SVC 8.74738
SYP 2512.530426
SZL 18.121349
THB 36.581032
TJS 10.705868
TMT 3.5
TND 3.134974
TOP 2.360299
TRY 32.935803
TTD 6.79182
TWD 32.3965
TZS 2624.999915
UAH 40.58309
UGX 3738.48318
UYU 39.471233
UZS 12620.350746
VEF 3622552.534434
VES 36.326846
VND 25447.5
VUV 118.721975
WST 2.800615
XAF 611.090719
XAG 0.033926
XAU 0.00043
XCD 2.70255
XDR 0.760187
XOF 611.085027
XPF 111.550062
YER 250.349782
ZAR 18.105102
ZMK 9001.201169
ZMW 25.465098
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -5.1000

    2339.3

    -0.22%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.0745

    +0.07%

  • SDAX

    76.6000

    14550.31

    +0.53%

  • TecDAX

    14.0000

    3300.63

    +0.42%

  • MDAX

    407.4600

    25703.64

    +1.59%

  • Euro STOXX 50

    43.6800

    4950.98

    +0.88%

  • DAX

    162.0600

    18325.58

    +0.88%

Bayer rechnet in neuem Geschäftsjahr mit Herausforderungen wegen Ukraine-Kriegs
Bayer rechnet in neuem Geschäftsjahr mit Herausforderungen wegen Ukraine-Kriegs

Bayer rechnet in neuem Geschäftsjahr mit Herausforderungen wegen Ukraine-Kriegs

Nach einem herben Verlust 2020 hat der Chemie- und Pharmakonzern Bayer im vergangenen Jahr wieder Gewinn gemacht und geht nach eigenen Angaben optimistisch ins laufende Geschäftsjahr. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs seien jedoch "noch nicht eingepreist", sagte Bayer-Chef Werner Baumann am Dienstag. Unter dem Strich stand 2021 ein Plus von einer Milliarde Euro, der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 8,9 Prozent auf 44,1 Milliarden Euro.

Textgröße:

Das Geschäftsjahr 2021 sei "operativ und strategisch erfolgreich" gewesen, sagte Baumann weiter. Insbesondere die Preise für Agrarprodukte wie Saatgut und Pestizide waren kräftig gestiegen. Alle Geschäftsbereiche seien "dynamisch gewachsen". Auch im Rechtsstreit um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup in den USA sieht das Unternehmen eine "ermutigende Entwicklung".

Entsprechend optimistisch blickt das Unternehmen auf das neue Geschäftsjahr: Der Umsatz werde um fünf Prozent auf etwa 46 Milliarden Euro steigen, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf etwa zwölf Milliarden Euro, prognostizierte Baumann.

Die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine seien in diese Prognose jedoch noch nicht mit eingepreist. Der russische Markt mache insgesamt rund zwei Prozent des globalen Geschäfts von Bayer aus, der Anteil der Ukraine liege bei "deutlich unter einem Prozent". Baumann warnte jedoch vor "Kettenreaktionen": So seien die ersten der rund 700 Bayer-Mitarbeiter in der Ukraine bereits zum Wehrdienst eingezogen worden, es gebe einen akuten Mangel an Lkw-Fahrern.

Auch die deutlich höheren Energiepreise könnten sich demnach negativ auf das Geschäft im neuen Jahr auswirken - die aktuelle Prognose basiert laut Baumann auf den Energiepreisen des vergangenen Jahres. Bayer zahle jährlich rund 500 Millionen Euro für Energie, "dieser Teil wird sich natürlich erhöhen", sagte Baumann. Auch die Preise für Agrarrohstoffe seien von einem bereits hohen Niveau "nochmals nach oben geschossen".

Das Unternehmen beobachte außerdem aktiv die Entwicklung des Sanktionsregimes gegen Russland. Nach eigenen Angaben beschäftigt Bayer dort rund 1800 Mitarbeiter. Aktuell funktioniere der Zahlungsverkehr, die Situation sei aber "volatil".

Der primäre Fokus des Unternehmens sei es, die Gesundheits- und Nahrungsversorgung in beiden Ländern sicherzustellen. "Wir unterliegen aber dem Primat der Politik", sagte Baumann. Bayer werde sich "selbstverständlich an die Maßnahmen halten, die seitens der Politik im Bezug auf Zugangsbeschränkungen zu Produkten, Einschränkungen des Zahlungsverkehrs und so weiter gegebenenfalls erlassen werden", betonte er.

2020 hatte Bayer einen Verlust von 10,5 Milliarden Euro gemacht. Grund waren neben Wertberichtigungen im Agrargeschäft vor allem Rückstellungen im Roundup-Streit in den USA in Höhe von über 23 Milliarden Euro. Bayer-Finanzvorstand Wolfgang Nickel sagte am Dienstag, dass von 138.000 angemeldeten Ansprüchen bereits in rund 107.000 Fällen ein Vergleich erreicht worden sei. Die Rückstellungen für die Rechtsstreitigkeiten seien "absolut ausreichend", betonte Nickel.

Zudem könne in der zweiten Jahreshälfte eine wichtige Entscheidung in einem möglichen Revisionsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof der USA fallen. Bayer hatte im August 2021 Revision in einem Fall eingereicht, zuletzt habe das Gericht "Interesse" gezeigt, sagte Baumann weiter.

Bayer hatte 2018 den US-Agrarkonzern Monsanto gekauft, dessen Unkrautvernichter Roundup im Zentrum zahlreicher Klagen in den USA steht. Hierbei geht es vor allem um die Frage, ob von dem Mittel eine krebsauslösende Wirkung ausgeht. Bayer betont stets, dass das Mittel bei sachgerechter Anwendung sicher sei und verweist auf die entsprechende Einschätzung unter anderem der US-Umweltbehörde EPA und auch der Aufsichtsbehörden in der EU und Deutschland.

W.Matthews--TFWP