The Fort Worth Press - Westen reagiert mit Welle von Sanktionen auf Putins Eskalationskurs

USD -
AED 3.672498
AFN 66.000282
ALL 81.705151
AMD 361.722913
ANG 1.790365
AOA 916.999659
ARS 1524.875051
AUD 1.439345
AWG 1.8025
AZN 1.69408
BAM 1.736945
BBD 2.009591
BDT 122.673179
BGN 1.683441
BHD 0.37611
BIF 3010.213144
BMD 1
BND 1.276998
BOB 11.988455
BRL 5.2108
BSD 0.99778
BTN 96.665187
BWP 13.793961
BYN 3.005329
BYR 19600
BZD 2.006661
CAD 1.42554
CDF 2309.999791
CHF 0.828611
CLF 0.025096
CLP 990.919979
CNY 6.70455
CNH 6.706325
COP 3308.614565
CRC 457.193606
CUC 1
CUP 23.945826
CVE 97.926288
CZK 21.710052
DJF 177.673179
DKK 6.638711
DOP 59.573712
DZD 133.722913
EGP 52.188083
ERN 15
ETB 162.968561
EUR 0.88802
FJD 2.24725
FKP 0.755263
GBP 0.755287
GEL 2.604972
GGP 0.755263
GHS 11.718472
GIP 0.755263
GMD 73.497648
GNF 8777.087034
GTQ 7.625222
GYD 208.712256
HKD 7.846795
HNL 26.787744
HRK 6.696698
HTG 130.657194
HUF 327.243995
IDR 17888.5
ILS 3.05233
IMP 0.755263
INR 96.325495
IQD 1307.104796
IRR 1746539.487821
ISK 121.930074
JEP 0.755263
JMD 157.957371
JOD 0.708994
JPY 157.748041
KES 129.511545
KGS 87.449865
KHR 4047.069272
KMF 437.999818
KPW 900.000318
KRW 1343.189921
KWD 0.30883
KYD 0.831439
KZT 448.294849
LAK 22412.078153
LBP 89349.20071
LKR 329.964476
LRD 170.612789
LSL 16.68286
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.389876
MAD 9.912966
MDL 17.830373
MGA 4408.525755
MKD 54.684725
MMK 2099.850161
MNT 3596.272149
MOP 8.064742
MRU 39.871226
MUR 48.150298
MVR 15.460193
MWK 1730.106572
MXN 18.205702
MYR 4.084903
MZN 63.895836
NAD 16.68286
NGN 1330.790442
NIO 36.714032
NOK 9.60116
NPR 154.664298
NZD 1.781216
OMR 0.383694
PAB 0.99778
PEN 3.457638
PGK 4.51865
PHP 62.5835
PKR 276.353908
PLN 3.894315
PYG 5837.477798
QAR 3.636945
RON 4.741896
RSD 104.333925
RUB 83.296332
RWF 1477.708703
SAR 3.74627
SBD 8.078071
SCR 13.738099
SDG 601.510014
SEK 10.02959
SGD 1.279605
SHP 0.75503
SLE 24.599887
SLL 20969.491881
SOS 570.248668
SRD 37.811497
STD 20697.981008
STN 21.758437
SVC 8.730018
SYP 13002.000254
SZL 16.679396
THB 33.502797
TJS 9.184369
TMT 3.5
TND 2.973179
TOP 2.40776
TRY 49.077685
TTD 6.765542
TWD 31.821802
TZS 2629.129663
UAH 44.895293
UGX 3981.349911
UYU 40.213144
UZS 11768.206039
VES 865.47815
VND 25985.5
VUV 119.582079
WST 2.788611
XAF 582.502987
XAG 0.016565
XAU 0.000241497186
XCD 2.70255
XCG 1.798224
XDR 0.707052
XOF 582.502987
XPF 105.914742
YER 236.35751
ZAR 16.680053
ZMK 9001.205474
ZMW 19.605684
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.059943
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Westen reagiert mit Welle von Sanktionen auf Putins Eskalationskurs
Westen reagiert mit Welle von Sanktionen auf Putins Eskalationskurs

Westen reagiert mit Welle von Sanktionen auf Putins Eskalationskurs

Auf die dramatische Eskalation des Ukraine-Konflikts durch die russische Anerkennung der Separatistengebiete hat der Westen mit der Einleitung harter Sanktionen gegen Moskau reagiert. Die EU-Außenminister brachten am Dienstag in einer Krisensitzung in Paris ein umfassendes Paket von Strafmaßnahmen auf den Weg. Die Bundesregierung legte das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 vorerst auf Eis. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte vor einem "groß angelegten Angriff" Russlands auf die Ukraine.

Textgröße:

Die EU-Sanktionen zielen nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel auf Banken, Finanzmärkte sowie den Handel mit Russland ab. Demnach ist unter anderem ein eingeschränkter Zugang für Russland zu den Kapital- und Finanzmärkten der EU vorgesehen.

Ziel sei es, die russischen Möglichkeiten zur "Finanzierung einer auf Eskalation gerichteten, aggressiven Politik" deutlich zu begrenzen, hieß es in der EU-Erklärung weiter. Mit Sanktionen belegt werden demnach auch "Banken, die Russlands militärische und sonstige Operationen" in der Ostukraine finanzieren. Auch die USA bereiten neue Russland-Sanktionen vor. Präsident Joe Biden wollte sich noch am Dienstag dazu äußern.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nannte die EU-Sanktionen ein "klares Stoppschild" für Russland. Es drohten noch schärfere Strafmaßnahmen, sollte Putin seine Entscheidungen nicht rückgängig machen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell betonte, die Sanktionen würden "Russland sehr weh tun". Nach der politischen Einigung der EU-Außenminister auf die Strafmaßnahmen ist nun noch ein juristisch bindender Beschluss erforderlich.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) warf Putin einen "schwerwiegenden Bruch des Völkerrechts" vor. Er warnte, der russische Präsident wolle "möglicherweise die gesamte Ukraine" besetzen. Auf Anweisung des Kanzlers wurde das Genehmigungsverfahren für die Pipeline Nord Stream 2 vorerst gestoppt, die russisches Erdgas durch die Ostsee nach Deutschland und in andere Länder befördern soll.

"Und ohne diese Zertifizierung kann Nord Stream 2 ja nicht in Betrieb gehen", sagte Scholz. Die US-Regierung begrüßte die Entscheidung der Bundesregierung. In Washington wurde Nord Stream 2 von jeher sehr kritisch gesehen.

Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew warnte die Europäer wegen des Stopps von Nord Stream 2 vor einem Anstieg der Gaspreise: "(..) willkommen in einer neuen Welt, in der die Europäer bald 2000 Euro für 1000 Kubikmeter Gas bezahlen werden", schrieb der Vizechef des russischen Nationalen Sicherheitsrates im Onlinedienst Twitter.

Putin hatte am Montagabend das Existenzrecht der Ukraine als eigenständiger Staat in Zweifel gezogen und die Anerkennung der separatistischen Gebiete Luhansk und Donezk in der Ostukraine verkündet und die Entsendung von Truppen in diese Gebiete angekündigt. Der Föderationsrat - das Oberhaus des Parlaments - billigte dann am Dienstag auf Antrag des Staatschefs förmlich diesen Truppeneinsatz.

Putin sagte allerdings direkt nach dem Votum der Parlamentskammer, die Entsendung von Soldaten hänge noch von der "Lage vor Ort" ab. Das russische Außenministerium erklärte, "im Moment" sei die Truppenentsendung in die Ostukraine nicht geplant.

Stoltenberg sagte nach einer Sondersitzung der Nato-Ukraine-Kommission, das Militärbündnis beobachte einen fortgesetzten russischen Truppenaufmarsch und Vorbereitungen für einen "groß angelegten Angriff". Er sprach von der gefährlichsten Lage für Europa innerhalb einer Generation.

Putin wies Vermutungen zurück, er plane die Wiederherstellung eines russischen Großreichs. Solche Spekulationen entsprächen "in keiner Weise der Realität". Die Ukraine forderte er auf, sich zu entmilitarisieren und ihren Wunsch nach einem Nato-Beitritt aufzugeben. Die "beste" Lösung wäre, wenn die Ukraine "neutral" bleibe, sagte Putin.

Trotz Schusswechseln flauten die Kämpfe in der Ostukraine am Dienstag im Unterschied zum Vortag etwas ab. Die pro-russischen Separatisten gaben am Nachmittag jedoch den Tod einer ihrer Kämpfer bekannt.

T.Gilbert--TFWP