The Fort Worth Press - Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig

USD -
AED 3.672498
AFN 65.494587
ALL 80.949881
AMD 365.176822
AOA 916.999863
ARS 1496.524302
AUD 1.419346
AWG 1.8
AZN 1.700068
BAM 1.696065
BBD 2.011013
BDT 123.601644
BHD 0.376534
BIF 2983.852785
BMD 1
BND 1.281197
BOB 12.126888
BRL 5.126596
BSD 0.998482
BTN 95.290251
BWP 13.577592
BYN 2.942809
BYR 19600
BZD 2.008152
CAD 1.406685
CDF 2259.999856
CHF 0.809705
CLF 0.023179
CLP 915.229856
CNY 6.75355
CNH 6.748735
COP 3206.04
CRC 452.759832
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.62152
CZK 20.974968
DJF 177.799939
DKK 6.47902
DOP 58.2318
DZD 132.902975
EGP 49.789699
ERN 15
ETB 160.124995
EUR 0.86674
FJD 2.21395
FKP 0.743223
GBP 0.742905
GEL 2.60997
GGP 0.743223
GHS 11.697626
GIP 0.743223
GMD 74.000071
GNF 8769.100023
GTQ 7.615727
GYD 209.037931
HKD 7.84355
HNL 26.849809
HRK 6.531803
HTG 130.547895
HUF 314.115995
IDR 17919
ILS 3.002639
IMP 0.743223
INR 95.152033
IQD 1310.5
IRR 1375124.999439
ISK 122.910276
JEP 0.743223
JMD 157.871916
JOD 0.708983
JPY 157.830499
KES 129.380453
KGS 87.450213
KHR 4041.954464
KMF 428.000205
KRW 1425.319816
KWD 0.30938
KYD 0.832076
KZT 470.376537
LAK 22583.554469
LBP 89413.172614
LKR 335.241168
LRD 180.229634
LSL 16.184985
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.365038
MAD 9.30338
MDL 17.478363
MGA 4310.000201
MKD 53.35432
MMK 2099.302342
MNT 3598.197717
MOP 8.066862
MRU 40.090026
MUR 46.469889
MVR 15.460061
MWK 1731.344578
MXN 17.235165
MYR 4.0939
MZN 63.902236
NAD 16.460447
NGN 1362.609691
NIO 36.743153
NOK 9.523015
NPR 152.463253
NZD 1.705481
OMR 0.384505
PAB 0.998491
PEN 3.384498
PGK 4.422497
PHP 60.791499
PKR 277.850343
PLN 3.73209
PYG 5953.258466
QAR 3.639801
RON 4.550489
RSD 101.760979
RUB 80.879187
RWF 1467
SAR 3.752529
SBD 8.071551
SCR 13.461072
SDG 600.498255
SEK 9.530095
SGD 1.28224
SLE 23.90005
SOS 570.610935
SRD 37.891023
STD 20697.981008
STN 21.246152
SVC 8.737014
SZL 16.444999
THB 33.220035
TJS 9.215967
TMT 3.51
TND 2.933208
TRY 47.577402
TTD 6.778882
TWD 32.336999
TZS 2647.49798
UAH 44.646663
UGX 3739.355152
UYU 40.229461
UZS 11945.000301
VES 754.21125
VND 26249.5
VUV 119.564009
WST 2.736752
XAF 568.839266
XAG 0.016235
XAU 0.00024
XCD 2.70255
XCG 1.799545
XDR 0.707453
XOF 568.839266
XPF 103.849577
YER 238.35022
ZAR 16.398703
ZMK 9001.179702
ZMW 18.896067
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -24.7400

    3957.24

    -0.63%

  • DAX

    -8.6600

    26193.69

    -0.03%

  • Goldpreis

    61.5000

    4214.1

    +1.46%

  • MDAX

    22.3700

    32582.28

    +0.07%

  • SDAX

    -1.8500

    18637.58

    -0.01%

  • Euro STOXX 50

    -7.7100

    6478.99

    -0.12%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.1545

    +0.1%

Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig
Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig / Foto: © APA/AFP

Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig

Weitgehendes Schuldbekenntnis zu Beginn des Prozesses um einen geplanten Anschlag auf ein Konzert von US-Megastar Taylor Swift in Wien: Der seit August 2024 inhaftierte Hauptangeklagte Beran A. hat am ersten Verhandlungstag in allen Anklagepunkten bis auf den des versuchten Mordes auf schuldig plädiert, wie seine Anwältin Anna Mair der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Wiener Neustadt südlich von Wien sagte.

Textgröße:

Im August 2024 waren drei Swift-Konzerte in Wien abgesagt worden, nachdem die österreichischen Behörden mit Hilfe von US-Geheimdiensten die Anschlagspläne aufgedeckt hatten. Zu den Auftritten der Popsängerin im Rahmen ihrer "Eras"-Welttournee waren mehr als 170.000 Zuschauer erwartet worden.

Laut Anklage hatte der Österreicher Beran A. spätestens seit Juli 2024 geplant, im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) am 9. August 2024 ein Attentat im ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadion zu verüben. Er soll sich im Umgang mit Sprengstoff unterweisen lassen haben und an einer für den IS typischen Splitterbombe gearbeitet haben. Nach einer Warnung aus den USA wurde der Verdächtige zwei Tage vor dem geplanten Anschlag festgenommen.

Die österreichische Nachrichtenagentur APA zitierte A.s Anwältin mit den Worten, was die Anschlagspläne gegen das Konzert angehe, "gibt es nichts herumzureden. Er hat viele Fehler gemacht. Er hat Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Dafür wird er geradestehen müssen".

Beran A. wurde am Dienstag von vermummten Polizeibeamten in Handschellen in den Gerichtssaal geführt, sein Gesicht verbarg er hinter einem Aktenordner. Der Prozess findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt.

A. sagte laut APA, er habe gewusst, "ich muss den Dschihad machen, aber ich hatte Angst zu sterben". Er habe es nicht geschafft, eine Bombe zu bauen. Er habe vor dem Konzert in mehreren Chatgruppen kommuniziert, unter anderem mit einem hochrangigen IS-Mitglied. "Ich habe Bestärkung gesucht. Es hat mir gefallen, Aufmerksamkeit zu bekommen", sagte A.

Die Staatsanwaltschaft legt dem 21-Jährigen außerdem zur Last, über Messengerdienste IS-Propagandamaterial versendet zu haben - und sich damit an der terroristischen Vereinigung beteiligt und sich "aktiv" zu dieser bekannt zu haben.

Mit Beran A. steht der ebenfalls 21 Jahre alte Arda K. vor Gericht. Laut Anklage hatten die beiden mit einem dritten Mann, dem in Saudi-Arabien inhaftierten Hasan E., eine IS-Terrorzelle gebildet und wollten bereits Ende 2023 gleichzeitig Anschläge in Mekka, Istanbul und Dubai im Namen des IS verüben. Demnach planten sie, am 11. März 2024 zeitgleich Polizisten oder Sicherheitsleute angreifen.

Laut APA streiten die beiden in Österreich Angeklagten diesen Vorwurf ab. Es habe kein gemeinsames Vorgehen gegeben, sagten die Männer demnach. K. gab aber zu, nach Istanbul gereist zu sein, um dort einen Anschlag zu verüben, wie APA weiter berichtete.

Während Beran A. und Arda K. unverrichteter Dinge aus Dubai und Istanbul zurückkehrten, stach Hasan E. vor der Al-Haram-Moschee in Mekka einem Sicherheitsbeamten ein Messer in den Hals und verletzte vier weitere Menschen, ehe er überwältigt werden konnte. Gegen E. läuft ein Prozess in Saudi-Arabien, er sitzt dort in Haft. APA berichtete unter Berufung auf eine Anfrage beim österreichischen Außenministerium, es sei nicht bekannt, welches Strafmaß die Anklage in Saudi-Arabien für E. fordere.

Bei dem Prozess in Österreich wird Beran A. und Arda K. vorgeworfen, Hasan E. in seinen terroristischen Absichten bestärkt zu haben, indem sie mit ihm bis kurz vor der Tat in Mekka telefonischen Kontakt hielten und die Einzelheiten ihrer jeweiligen Vorhaben besprachen. Die beiden Angeklagten bestreiten dies laut ihren Anwälten, wie APA berichtet. E. habe demnach die führende Rolle in den Anschlagsplänen innegehabt.

Bei einer Verurteilung in dem Prozess in Wiener Neustadt droht den beiden dort Angeklagten eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren.

Sängerin Swift schrieb nach Bekanntwerden der Anschlagspläne, der Grund für die Absage ihrer Konzerte erfülle sie einem "neuen Gefühl der Angst und einer gewaltigen Menge an Schuldgefühlen", weil so viele Menschen geplant hätten, zu den Shows zu kommen.

Wegen einer Beteiligung an den Anschlagsplänen für das Konzert in Wien war im vergangenen Jahr in Deutschland bereits ein 16-jähriger Syrer zu einer 18-monatigen Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Er wurde vom Berliner Kammergericht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Tateinheit mit Unterstützung einer terroristischen Gewalttat im Ausland schuldig gesprochen. Der in Berlin Verurteilte schickte A. laut Gericht "unter anderem ein Video mit einer Bombenbauanleitung und vermittelte Kontakt zu einem IS-Mitglied".

P.Grant--TFWP