The Fort Worth Press - Libanons Regierung wirft Israel nach Angriffen auf Journalisten "Kriegsverbrechen" vor

USD -
AED 3.672501
AFN 66.000254
ALL 80.712289
AMD 365.239513
AOA 918.00027
ARS 1496.248502
AUD 1.419406
AWG 1.8025
AZN 1.700866
BAM 1.692337
BBD 2.01111
BDT 123.598228
BHD 0.376567
BIF 2979.505838
BMD 1
BND 1.280355
BOB 12.127059
BRL 5.121102
BSD 0.998525
BTN 94.928527
BWP 13.540594
BYN 2.95324
BYR 19600
BZD 2.008246
CAD 1.401165
CDF 2261.000163
CHF 0.807498
CLF 0.023148
CLP 914.020319
CNY 6.750205
CNH 6.748825
COP 3182.69
CRC 452.79721
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.41136
CZK 20.95865
DJF 177.80489
DKK 6.47365
DOP 58.232602
DZD 132.944019
EGP 49.775899
ERN 15
ETB 161.161277
EUR 0.866017
FJD 2.211503
FKP 0.742819
GBP 0.742815
GEL 2.615015
GGP 0.742819
GHS 11.707393
GIP 0.742819
GMD 73.496482
GNF 8770.290382
GTQ 7.616295
GYD 208.881351
HKD 7.84372
HNL 26.762769
HRK 6.523803
HTG 130.551217
HUF 313.870984
IDR 17907
ILS 3.0115
IMP 0.742819
INR 95.19655
IQD 1308.066714
IRR 1374799.999626
ISK 122.78976
JEP 0.742819
JMD 158.672337
JOD 0.708983
JPY 157.761501
KES 129.397493
KGS 87.45026
KHR 4046.845459
KMF 427.00012
KRW 1419.980153
KWD 0.30915
KYD 0.832154
KZT 468.574643
LAK 22572.089904
LBP 89416.880105
LKR 335.026171
LRD 180.231552
LSL 16.381249
LTL 2.95274
LVL 0.604891
LYD 6.355428
MAD 9.306469
MDL 17.349168
MGA 4250.201175
MKD 53.237055
MMK 2099.443841
MNT 3595.840223
MOP 8.06706
MRU 40.039976
MUR 46.940072
MVR 15.45007
MWK 1731.395716
MXN 17.247601
MYR 4.088602
MZN 63.909793
NAD 16.381249
NGN 1361.501286
NIO 36.747655
NOK 9.534055
NPR 151.881527
NZD 1.701015
OMR 0.384496
PAB 0.998546
PEN 3.380174
PGK 4.476882
PHP 60.720502
PKR 277.255107
PLN 3.72498
PYG 5954.806806
QAR 3.650578
RON 4.541499
RSD 101.622024
RUB 80.982009
RWF 1466.79761
SAR 3.752529
SBD 8.068348
SCR 14.718716
SDG 600.506766
SEK 9.485355
SGD 1.28132
SLE 24.602271
SOS 570.642416
SRD 37.667983
STD 20697.981008
STN 21.198998
SVC 8.736885
SZL 16.367428
THB 33.047008
TJS 9.216306
TMT 3.5
TND 2.929877
TRY 47.5942
TTD 6.772505
TWD 32.287978
TZS 2645.497982
UAH 44.682749
UGX 3724.214315
UYU 40.149522
UZS 11870.067839
VES 754.21125
VND 26227
VUV 119.344278
WST 2.729216
XAF 567.576781
XAG 0.016134
XAU 0.000235
XCD 2.70255
XCG 1.799554
XDR 0.705886
XOF 567.581693
XPF 103.194656
YER 236.874966
ZAR 16.34152
ZMK 9001.191204
ZMW 19.061505
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    15.2000

    4320.4

    +0.35%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.155

    -0.04%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%

Libanons Regierung wirft Israel nach Angriffen auf Journalisten "Kriegsverbrechen" vor
Libanons Regierung wirft Israel nach Angriffen auf Journalisten "Kriegsverbrechen" vor / Foto: © AFP

Libanons Regierung wirft Israel nach Angriffen auf Journalisten "Kriegsverbrechen" vor

Nach Berichten über den Tod von drei Medienvertretern im Südlibanon durch einen israelischen Angriff hat die libanesische Regierung empört reagiert. Regierungschef Nadschib Mikati sowie Informationsminister Siad Makari warfen Israel am Freitag vor, absichtlich Journalisten anzugreifen und sprachen von "Kriegsverbrechen". Unterdessen betonte US-Außenminister Antony Blinken nach einem Treffen mit Mikati in London die "Dringlichkeit" einer diplomatischen Lösung im Libanon und forderte eine Entwaffnung der pro-iranischen Hisbollah-Miliz.

Textgröße:

"Die neue israelische Aggression gegen Journalisten" gehöre zu den "Kriegsverbrechen des israelischen Feindes", erklärte Mikati. Der Angriff sei "absichtlich" erfolgt und ziele darauf ab, "die Medien zu terrorisieren, um Verbrechen und Zerstörung zu vertuschen".

Auch Informationsminister Makari warf Israel vor, Journalisten vorsätzlich ins Visier genommen zu haben. Im Onlinedienst X schrieb er ebenfalls von einem "Kriegsverbrechen".

Libanesische Staatsmedien hatten zuvor berichtet, bei einem israelischen Angriff im Libanon seien drei Medienvertreter getötet worden. Bei den Getöteten handelte es sich den betroffenen Medien zufolge um einen Kameramann und einen Sendetechniker des pro-iranischen libanesischen Fernsehsenders Al-Majadeen sowie einen Videojournalisten des von der pro-iranischen Hisbollah-Miliz betriebenen Senders Al-Manar.

Die Nationale Nachrichtenagentur NNA meldete zudem, dass israelische Kampfflugzeuge im Süden Beiruts zwei Gebäude zerstört hätten, es habe ein großes Feuer gegeben. Israel hatte zuvor Evakuierungsaufrufe für die Hisbollah-Hochburg herausgegeben.

Das libanesische Gesundheitsministerium erklärte am Freitag, dass binnen eines Jahres bei israelischen Angriffen bereits mehr als 160 Rettungskräfte und Gesundheitsmitarbeiter getötet worden seien.

Die israelische Armee teilte derweil mit, einen Grenzübergang zwischen dem Libanon und Syrien angegriffen zu haben, den die Hisbollah ihren Angaben zufolge für Waffenlieferungen in den Libanon nutzt. In der Nacht sei ein Luftangriff auf die Infrastruktur des Grenzübergangs Dschusije im Nordlibanon erfolgt, hieß es. Libanesischen Angaben zufolge wurde der Übergang dadurch außer Betrieb gesetzt.

Am Donnerstag hatte die israelische Armee den Tod von fünf ihrer Soldaten bei Kämpfen im Südlibanon bekannt gegeben. Damit sei die Zahl der getöteten israelischen Soldaten seit Beginn der israelischen Bodenoffensive im Libanon am 30. September auf 32 gestiegen.

In London trafen sich derweil Blinken und Mikati zu einem Gespräch. Im Anschluss sagte Blinken vor Reportern: "Wir meinen, dass eine diplomatische Lösung und die vollständige Umsetzung der Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrates dringend erforderlich sind, damit entlang der Grenze zwischen Israel und dem Libanon Sicherheit herrschen kann".

Die Resolution 1701 war während des Libanon-Kriegs 2006 verabschiedet worden und sieht unter anderem vor, dass im Libanon im Grenzgebiet zu Israel lediglich Truppen der UN-Mission Unifil und der libanesischen Armee eingesetzt werden. Die Hisbollah blieb ungeachtet dessen in dem Gebiet, das nun unter heftigem israelischen Beschuss steht.

Gleichzeitig forderte Blinken Israel auf, bei seinen Angriffen auf Hisbollah-Ziele im Libanon sowohl die Zivilbevölkerung als auch libanesische Soldaten zu schonen. Blinken hatte in den vergangenen Tagen auf seiner elften Nahost-Reise seit Kriegsbeginn diplomatische Lösungen für die Konflikte im Gazastreifen und im Libanon ausgelotet.

Mikati äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu seinem Gespräch mit Blinken. Am Donnerstag hatte er bei einer internationalen Hilfskonferenz für den Libanon in Paris gefordert, dass nur die libanesische Armee Waffen tragen sollte.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell forderte erneut eine sofortige Waffenruhe im Libanon. Ansonsten drohe ein "Flächenbrand" in der Region, erklärte er am Freitag in Brüssel. Die Bemühungen um eine diplomatische Lösung verglich er mit einem Rennen gegen die Zeit.

Die Unifil-Mission im Libanon beklagte am Freitag eine "extrem schwierige Sicherheitslage", nachdem am Dienstag einer ihrer Beobachtungstürme nahe dem Grenzdorf Dharja durch israelischen Beschuss zerstört worden sei. Die Blauhelme hätten sich zurückgezogen, um nicht getroffen zu werden, erklärte die UN-Mission.

Die mit dem Iran und der islamistischen Hamas verbündete Hisbollah hatte unmittelbar nach dem Beginn des Kriegs im Gazastreifen mit permanenten Raketenangriffen auf den Norden Israels eine zweite Front eröffnet. Als Reaktion beschoss Israel Ziele im Nachbarland. Ausgelöst worden war der Krieg im Gazastreifen durch den Überfall der Hamas auf den Süden Israels am 7. Oktober vergangenen Jahres.

Seit einigen Wochen hat die israelische Armee ihre Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon deutlich verstärkt und zudem vor rund drei Wochen auch Bodeneinsätze gegen Hisbollah-Stellungen im Südlibanon begonnen.

H.M.Hernandez--TFWP