The Fort Worth Press - Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall

USD -
AED 3.672502
AFN 66.000197
ALL 80.697151
AMD 366.140164
AOA 918.000215
ARS 1496.239599
AUD 1.41677
AWG 1.8025
AZN 1.698216
BAM 1.693949
BBD 2.013026
BDT 123.715983
BHD 0.377097
BIF 2992.5
BMD 1
BND 1.281592
BOB 12.13835
BRL 5.139397
BSD 0.999498
BTN 95.018556
BWP 13.553788
BYN 2.956053
BYR 19600
BZD 2.010125
CAD 1.400885
CDF 2260.999695
CHF 0.806745
CLF 0.023148
CLP 914.019672
CNY 6.749884
CNH 6.747135
COP 3182.69
CRC 453.238407
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.720523
CZK 20.93075
DJF 177.719659
DKK 6.46924
DOP 58.250135
DZD 132.812703
EGP 49.803198
ERN 15
ETB 159.950237
EUR 0.865398
FJD 2.210021
FKP 0.743223
GBP 0.742525
GEL 2.614953
GGP 0.743223
GHS 11.724975
GIP 0.743223
GMD 73.497329
GNF 8782.501597
GTQ 7.623551
GYD 209.07221
HKD 7.843535
HNL 26.859789
HRK 6.5197
HTG 130.679554
HUF 313.14602
IDR 17879
ILS 3.00375
IMP 0.743223
INR 95.07895
IQD 1310.5
IRR 1374799.999856
ISK 122.720325
JEP 0.743223
JMD 158.828319
JOD 0.708998
JPY 157.685498
KES 129.370087
KGS 87.450024
KHR 4052.501203
KMF 426.999813
KRW 1423.390058
KWD 0.30922
KYD 0.83294
KZT 469.017006
LAK 22605.000185
LBP 89550.000368
LKR 335.394689
LRD 181.249812
LSL 16.310315
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.364992
MAD 9.31375
MDL 17.365547
MGA 4302.500677
MKD 53.244888
MMK 2099.302342
MNT 3598.197717
MOP 8.074676
MRU 40.080055
MUR 46.980119
MVR 15.449507
MWK 1737.000536
MXN 17.239496
MYR 4.089029
MZN 63.910031
NAD 16.320038
NGN 1362.460168
NIO 36.783939
NOK 9.52875
NPR 152.030834
NZD 1.698985
OMR 0.384494
PAB 0.999476
PEN 3.384992
PGK 4.423504
PHP 60.697951
PKR 277.803533
PLN 3.72235
PYG 5960.609053
QAR 3.64575
RON 4.540197
RSD 101.552373
RUB 80.972528
RWF 1466
SAR 3.752529
SBD 8.068348
SCR 14.514963
SDG 600.498985
SEK 9.48415
SGD 1.28085
SLE 24.597463
SOS 600.505497
SRD 37.668003
STD 20697.981008
STN 21.5
SVC 8.745171
SZL 16.310048
THB 33.069773
TJS 9.224886
TMT 3.5
TND 2.914014
TRY 47.591298
TTD 6.779955
TWD 32.279898
TZS 2649.997991
UAH 44.726481
UGX 3727.762476
UYU 40.187774
UZS 11934.9999
VES 754.21125
VND 26251
VUV 119.564009
WST 2.736752
XAF 568.132273
XAG 0.016073
XAU 0.000234
XCD 2.70255
XCG 1.801269
XDR 0.707453
XOF 568.501607
XPF 103.799797
YER 236.875012
ZAR 16.31165
ZMK 9001.203608
ZMW 19.079252
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0004

    1.1559

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • Goldpreis

    33.1000

    4338.3

    +0.76%

Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall
Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall / Foto: © POOL/AFP

Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall

Hollywood-Star Gwyneth Paltrow hat einen millionenschweren Zivilprozess um einen Skiunfall für sich entschieden. Eine Jury in Park City im US-Bundesstaat Utah befand die 50-Jährige am Donnerstag (Ortszeit) für nicht verantwortlich für den Zusammenstoß auf einer Skipiste im Jahr 2016. In dem viel beachteten Prozess hatte der pensionierte Optiker Terry Sanderson Paltrow auf knapp 3,3 Millionen Dollar (rund drei Millionen Euro) Schadensersatz verklagt.

Textgröße:

Paltrow, die an allen acht Tagen an dem von großem Medienrummel und zahlreichen Memes im Internet begleiteten Prozess persönlich teilnahm, reagierte "zufrieden" auf das Urteil. "Ich hatte das Gefühl, dass das Zulassen einer falschen Behauptung meine Integrität gefährdet", begründete Paltrow ihre Gegenklage gegen Sanderson.

Nachdem der Optiker im Ruhestand sie 2019 verklagt hatte, hatte die Oscar-Preisträgerin eine Gegenklage eingereicht und einen symbolischen Dollar Schadenersatz verlangt sowie die Erstattung ihrer Anwaltskosten.

Sandersons Anwälte hatten Paltrow vorgeworfen, 2016 im noblen Skiresort Deer Valley rücksichtslos mit einer solchen Wucht in den Rentner hineingefahren zu sein, dass er durch die Luft geflogen und schwer verletzt worden sei. "Ich wurde noch nie so hart getroffen und flog", sagte der 76-jährige in dem Prozess, der komplett live im Internet übertragen wurde. "Das Letzte, an das ich mich erinnere, ist, das alles schwarz ist."

In seinem Schlussplädoyer hatte Sandersons Anwalt Lawrence Buhler gesagt, sein Mandant müsse wegen des von Paltrow verursachten Unfalls mit einem Hirnschaden leben und sei in seinen "goldenen Jahren" eingeschränkt. Die Unfallfolgen hatten laut Sandersons Anwälten seine Persönlichkeit derart verändert, dass er das Leben nicht mehr genießen könne. Sanderson "hat dieses Problem, dass ein großer Teil von ihm auf der Skipiste geblieben ist", sagte sein Anwalt.

Buhler verlangte von der Jury 33 Dollar für jede wache Stunde seit des Unfalls bis zu seinem Tod, der laut versicherungsmathematischen Tabellen in rund zehn Jahren eintreten könnte. Das macht laut Buhler "3,27 Millionen US-Dollar für die 17 Jahre, die Terry mit seinem Hirnschaden leben muss".

Paltrows Anwalt Stephen Owens hatte dies zurückgewiesen und erklärt, es sei Sanderson gewesen, der der Schauspielerin in den Rücken gefahren und ihr "wehgetan" habe. Paltrow beschrieb im Laufe des Prozesses, wie sich von hinten "zwei Skier zwischen meine Beine" drückten und sie ein "Grunzgeräusch" gehört habe. Sie habe zunächst an einen Witz oder sexuelle Belästigung gedacht, als "Opfer des Unfalls" habe sie sich später nicht nach dem Befinden des Mannes erkundigt.

Paltrows Verteidigerteam präsentierte Experten in dem Prozess, die vorrechneten, dass Sandersons Schilderung des Unfallhergangs nicht mit den Gesetzen der Physik vereinbar sei. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass Sanderson auf einem Auge blind ist, auf dem anderen schlecht sieht, einen Schlaganfall hatte und auch schon früher bei mehreren Ärzten wegen Motorikproblemen vorgesprochen hatte.

Andererseits habe er seit dem Unfall keineswegs nur zu Hause gesessen, sondern war - wie auf Bildern in Online-Netzwerken zu sehen war, die Paltrows Anwaltsteam präsentierte - rund um die Welt gereist. "Sie haben von seinem eigenen Experten gehört (...), dass er von dem Fall besessen ist, und das ist nicht gut für ihn", sagte Paltrows Anwalt in seinem Schlussplädoyer. Sanderson solle zu seinem eigenen Wohl den Vorfall mit Paltrow ruhen lassen.

Paltrow, die sich neben ihrer Schauspielkarriere ein zweites Standbein mit der Vermarktung von Gesundheits- und Wellnessprodukten über ihre Website "Goop" aufgebaut hat, richtete am Prozessende noch ein paar nette Worte an den Rentner. Beim Verlassen des Gerichtssaals habe sie ihm "alles Gute gewünscht", sagte Sanderson.

W.Knight--TFWP