The Fort Worth Press - Report: Gefühl "kollektiver Hilflosigkeit" in G7-Staaten wegen Krisen

USD -
AED 3.672502
AFN 62.497745
ALL 82.268889
AMD 368.439716
ANG 1.79046
AOA 917.999962
ARS 1433.246301
AUD 1.42992
AWG 1.8025
AZN 1.694963
BAM 1.693693
BBD 2.014921
BDT 122.796611
BGN 1.66992
BHD 0.377311
BIF 2990.171033
BMD 1
BND 1.288152
BOB 6.913185
BRL 5.193702
BSD 1.000403
BTN 95.308075
BWP 13.585625
BYN 2.753744
BYR 19600
BZD 2.012029
CAD 1.394485
CDF 2276.000212
CHF 0.799745
CLF 0.023266
CLP 915.680298
CNY 6.77275
CNH 6.78141
COP 3560.42
CRC 458.79862
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.489441
CZK 20.964398
DJF 177.720124
DKK 6.478345
DOP 58.367359
DZD 133.65299
EGP 51.823297
ERN 15
ETB 161.28556
EUR 0.86674
FJD 2.22425
FKP 0.74691
GBP 0.748275
GEL 2.649803
GGP 0.74691
GHS 11.654471
GIP 0.74691
GMD 73.000014
GNF 8763.91553
GTQ 7.62586
GYD 209.300714
HKD 7.83554
HNL 26.74553
HRK 6.531501
HTG 130.850267
HUF 309.2865
IDR 17918.3
ILS 2.96846
IMP 0.74691
INR 95.64485
IQD 1310.581032
IRR 1375174.999961
ISK 124.280317
JEP 0.74691
JMD 157.972903
JOD 0.709001
JPY 160.501923
KES 129.410092
KGS 87.4491
KHR 4025.979649
KMF 427.000121
KPW 899.855249
KRW 1525.685015
KWD 0.30937
KYD 0.833687
KZT 488.019052
LAK 22029.010608
LBP 89585.884391
LKR 333.14137
LRD 182.074042
LSL 16.574885
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.386553
MAD 9.263956
MDL 17.411561
MGA 4196.561175
MKD 53.442759
MMK 2098.917128
MNT 3576.283338
MOP 8.074908
MRU 40.001386
MUR 47.870062
MVR 15.459708
MWK 1734.747781
MXN 17.418599
MYR 4.073013
MZN 63.900893
NAD 16.574885
NGN 1360.840135
NIO 36.813004
NOK 9.465515
NPR 152.492747
NZD 1.725885
OMR 0.384489
PAB 1.00039
PEN 3.401414
PGK 4.446831
PHP 61.436501
PKR 278.390107
PLN 3.685898
PYG 6178.85334
QAR 3.647566
RON 4.537599
RSD 101.724977
RUB 72.254385
RWF 1467.590388
SAR 3.754433
SBD 8.045573
SCR 13.24125
SDG 600.503789
SEK 9.51779
SGD 1.2879
SHP 0.746601
SLE 24.650033
SLL 20969.502105
SOS 571.725482
SRD 37.361013
STD 20697.981008
STN 21.216989
SVC 8.753524
SYP 110.532098
SZL 16.570686
THB 32.983006
TJS 9.358614
TMT 3.51
TND 2.936345
TOP 2.40776
TRY 46.155298
TTD 6.790185
TWD 31.663698
TZS 2620.002953
UAH 45.079173
UGX 3766.232079
UYU 40.528077
UZS 12059.909849
VES 566.973195
VND 26320
VUV 119.492286
WST 2.744995
XAF 568.051093
XAG 0.016083
XAU 0.000247
XCD 2.70255
XCG 1.80298
XDR 0.706825
XOF 568.041255
XPF 103.277319
YER 238.649904
ZAR 16.587025
ZMK 9001.197601
ZMW 17.33189
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0008

    1.1547

    +0.07%

  • Euro STOXX 50

    -39.7900

    6009.95

    -0.66%

  • DAX

    -237.7500

    24195.31

    -0.98%

  • MDAX

    -349.7500

    31292.79

    -1.12%

  • SDAX

    -160.5300

    17864.36

    -0.9%

  • TecDAX

    -26.2900

    3979.38

    -0.66%

  • Goldpreis

    -39.9000

    4093.4

    -0.97%

Report: Gefühl "kollektiver Hilflosigkeit" in G7-Staaten wegen Krisen
Report: Gefühl "kollektiver Hilflosigkeit" in G7-Staaten wegen Krisen

Report: Gefühl "kollektiver Hilflosigkeit" in G7-Staaten wegen Krisen

Wegen der Vielzahl von Krisen in der Welt weitet sich einem Bericht der Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) zufolge in den G7-Staaten das Gefühl einer "kollektiven Hilflosigkeit" aus. Angesichts der "scheinbar endlosen Corona-Pandemie", immer stärkeren Auswirkungen des Klimawandels und internationalen Krisen wie in Afghanistan oder der Ukraine wachse die Furcht vor einem zunehmenden Kontrollverlust, sagte der Ko-Autor des Berichts, Tobias Bunde, am Montag in Berlin.

Textgröße:

"Gleichzeitig fühlen sich immer mehr Menschen Kräften gewissermaßen ausgeliefert, die die Politik scheinbar nicht kontrollieren kann", führte er aus. Dies gelte "von der wirtschaftlichen Globalisierung mit ihren Abhängigkeiten bis hin zur Zunahme von Desinformation in den sozialen Netzwerken". Der G7-Gruppe führender Industrieländer gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA an.

Vor allem liberale Demokratien scheinen sich dem MSK-Bericht zufolge angesichts der vielen Krisen überfordert zu fühlen. Diese Wahrnehmung sei höchst gefährlich, da sie zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden könne: "Gesellschaften, die von einer Welle von Krisen überrollt werden, könnten am Ende nur noch hinnehmen, was ihnen widerfährt, obwohl (...) sie über die Mittel und Ressourcen verfügen, etwas gegen diese Krisen zu unternehmen", sagte Bunde.

"Gewissermaßen als Therapie" schlug Bunde "erlernten Optimismus" vor: "Es liegt vor allem an den politischen Entscheidungsträgern, zu zeigen, dass wir gemeinsam diese erlernte Hilflosigkeit auch wieder verlernen können."

Der in dem Bericht enthaltene Münchner Sicherheitsindex 2022, für den repräsentativ Bürger in den G7-Staaten und Brics-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) befragt wurden, spiegelt ein hohes wahrgenommenes Risiko angesichts einer Fülle von Krisen wider. In Deutschland ist die Gesellschaft dem Sicherheitsindex zufolge 2022 risikobewusster geworden als im Jahr zuvor.

Die Menschen machten sich mehr Sorgen wegen Migration aufgrund von Krieg oder Klimawandel, Lebensmittelknappheit und Spannungen zwischen westlichen Mächten. So fühle sich mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland (38 Prozent) unvorbereitet auf die Auswirkungen von Migration - mehr als in jedem anderen westlichen Land. Auch die Risikowahrnehmung gegenüber Russland sei gestiegen.

Nichts veranschauliche die Sorge der Menschen besser als die zunehmend angespannte Sicherheitslage an der Ostflanke der Nato, heißt es dazu in dem Bericht. Moskau habe unmissverständlich klargemacht, "dass es eine Revision der europäischen Sicherheitsordnung anstrebt". Russland beharre auf einer "Einflusssphäre" in seiner Nachbarschaft und schränke damit die Souveränität von Ländern wie der Ukraine ein.

Der russische Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze und die dadurch ausgelösten Befürchtungen, dass Russland eine Großinvasion in dem Nachbarland vorbereiten könnte, könnte, überschatten die am Freitag beginnende Münchner Sicherheitskonferenz.

MSK-Chef Wolfgang Ischinger warb am Montag vor dem Hintergrund der Spannungen für eine Teilnahme Russlands an der Konferenz. Dass Moskau bislang abgesagt habe, sei "bedauerlich". Aber er werde da "am Ball" bleiben, sagte Ischinger. "Wir werden alles versuchen, um doch noch einen autorisierten russischen Sprecher nach München zu bekommen."

An der Tagung werden nach Angaben der Organisatoren 35 Staats- und Regierungschefs, rund hundert Ministerinnen und Minister sowie die Spitzen von UNO, Nato und EU teilnehmen. UN-Generalsekretär António Guterres wird das dreitägige Treffen eröffnen. Teilnehmen wird auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Ebenso angekündigt hat sich US-Vizepräsidentin Kamala Harris.

J.P.Estrada--TFWP