The Fort Worth Press - Zahl der Krebstoten in Deutschland steigt - aber insgesamt bessere Überlebenschancen

USD -
AED 3.6725
AFN 63.501861
ALL 81.611747
AMD 369.649639
ANG 1.789884
AOA 918.000096
ARS 1392.761834
AUD 1.378597
AWG 1.8
AZN 1.699662
BAM 1.669619
BBD 2.009911
BDT 122.442708
BGN 1.668102
BHD 0.377326
BIF 2969.596339
BMD 1
BND 1.274282
BOB 6.895139
BRL 4.915163
BSD 0.997955
BTN 95.033699
BWP 13.561492
BYN 2.825093
BYR 19600
BZD 2.007009
CAD 1.359165
CDF 2315.000297
CHF 0.779396
CLF 0.023003
CLP 905.320349
CNY 6.83035
CNH 6.81135
COP 3715.21
CRC 453.986683
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.130553
CZK 20.707005
DJF 177.702654
DKK 6.35421
DOP 59.458767
DZD 132.206021
EGP 53.023296
ERN 15
ETB 157.050457
EUR 0.850203
FJD 2.182498
FKP 0.738858
GBP 0.734345
GEL 2.690267
GGP 0.738858
GHS 11.186567
GIP 0.738858
GMD 72.999859
GNF 8757.859152
GTQ 7.615756
GYD 208.774933
HKD 7.836065
HNL 26.526379
HRK 6.410599
HTG 130.603848
HUF 306.009496
IDR 17339.25
ILS 2.91015
IMP 0.738858
INR 94.601802
IQD 1310
IRR 1316000.000345
ISK 121.750371
JEP 0.738858
JMD 157.033648
JOD 0.708985
JPY 156.075042
KES 129.15053
KGS 87.420496
KHR 4002.885424
KMF 420.500861
KPW 900.003193
KRW 1449.039955
KWD 0.30789
KYD 0.831573
KZT 463.703533
LAK 21914.042659
LBP 89549.183823
LKR 319.337201
LRD 183.115004
LSL 16.70043
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.330913
MAD 9.223027
MDL 17.223908
MGA 4160.000093
MKD 52.474771
MMK 2099.706641
MNT 3578.607048
MOP 8.055011
MRU 39.846508
MUR 46.779477
MVR 15.455013
MWK 1730.400673
MXN 17.25733
MYR 3.932996
MZN 63.891204
NAD 16.70043
NGN 1364.906428
NIO 36.710309
NOK 9.2778
NPR 152.053099
NZD 1.67683
OMR 0.384506
PAB 0.997947
PEN 3.498534
PGK 4.339234
PHP 61.163017
PKR 278.092112
PLN 3.602145
PYG 6046.636702
QAR 3.646652
RON 4.458602
RSD 99.792966
RUB 75.180078
RWF 1459.102531
SAR 3.751823
SBD 8.032258
SCR 13.894146
SDG 600.497862
SEK 9.21975
SGD 1.269097
SHP 0.746601
SLE 24.625057
SLL 20969.496166
SOS 570.340745
SRD 37.477001
STD 20697.981008
STN 20.915055
SVC 8.73147
SYP 110.530725
SZL 16.696758
THB 32.2665
TJS 9.330499
TMT 3.505
TND 2.889496
TOP 2.40776
TRY 45.229705
TTD 6.764584
TWD 31.433992
TZS 2595.932972
UAH 43.854602
UGX 3767.270927
UYU 40.174113
UZS 12025.000412
VES 493.49396
VND 26324
VUV 118.524529
WST 2.715931
XAF 559.97456
XAG 0.013026
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.798454
XDR 0.696429
XOF 559.500461
XPF 101.810235
YER 238.590528
ZAR 16.3988
ZMK 9001.190914
ZMW 18.835662
ZWL 321.999592
  • DAX

    613.9900

    25015.69

    +2.45%

  • MDAX

    813.0800

    31945.8

    +2.55%

  • Goldpreis

    142.1000

    4710.6

    +3.02%

  • Euro STOXX 50

    146.8800

    6016.51

    +2.44%

  • TecDAX

    52.4900

    3857.44

    +1.36%

  • SDAX

    322.1100

    18504.99

    +1.74%

  • EUR/USD

    0.0075

    1.1772

    +0.64%

Zahl der Krebstoten in Deutschland steigt - aber insgesamt bessere Überlebenschancen
Zahl der Krebstoten in Deutschland steigt - aber insgesamt bessere Überlebenschancen / Foto: © AFP/Archiv

Zahl der Krebstoten in Deutschland steigt - aber insgesamt bessere Überlebenschancen

Aufgrund der älter werdenden Bevölkerung steigt in Deutschland die Zahl der Krebstoten, während zugleich die Überlebenschancen wachsen. Im Jahr 2024 starben 230.400 Menschen an einer Krebserkrankung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das waren rund zehn Prozent mehr als im Jahr 2004. Gerade bei Menschen im jüngeren und mittleren Alter führt Krebs demnach aber seltener zum Tod als noch vor 20 Jahren.

Textgröße:

Laut Statistikamt ist die steigende Zahl an Krebstoten vor allem auf die Alterung der Gesellschaft zurückzuführen. Wird dieser demografische Effekt herausgerechnet, geht die Sterblichkeit hingegen in nahezu allen Altersgruppen zurück. Im Jahr 2024 kamen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner 273,5 Krebstote - 20 Jahre zuvor waren es noch 322,4.Die Überlebenschancen steigen vor allem durch verbesserte Therapien, Früherkennung und vorbeugende Maßnahmen.

Nur bei sehr jungen und sehr alten Menschen stieg die Sterblichkeit demnach etwas. Bei Kindern zwischen fünf und neun Jahren gab es den Angaben zufolge 2024 mit 2,4 Krebstoten je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner etwas mehr als 2004 mit 2,2 Fällen. Auch bei den Menschen ab 90 Jahren sei die Zahl etwas höher gewesen als 20 Jahre zuvor.

Die häufigste krebsbedingte Todesursache war wie in den Vorjahren Lungen- und Bronchialkrebs mit 45.100 Todesfällen. Diese Erkrankung war damit allein für ein Fünftel der Krebstodesfälle im Jahr 2024 verantwortlich. An Darmkrebs starben 23.600 Menschen, an Bauchspeicheldrüsenkrebs 19.500, an Brustkrebs 18.700 und an Prostatakrebs 15.500.

Mit knapp 23 Prozent war Krebs auch 2024 die zweithäufigste Todesursache. Nur an Herz-Kreislauferkrankungen starben mehr Menschen, sie waren in fast 34 Prozent aller Todesfälle die Ursache. Rund 1,45 Millionen Patientinnen und Patienten wurden 2024 wegen einer Krebserkrankung im Krankenhaus behandelt. Drei Viertel davon waren 60 Jahre und älter.

Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) forderten eine bessere Krebsprävention und sehen dabei die Politik in der Pflicht. "Allein im Jahr 2023 erhielten rund 520.000 Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs", erklärte DKFZ-Vorstandsvorsitzender Michael Baumann. "Zwei von fünf dieser Erkrankungen wären durch gesundheitsbewusstes Verhalten vermeidbar gewesen."

Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe, sieht in der Krebsprävention "mehr als eine individuelle Aufgabe". Prävention und Gesundheitsförderung müssten "ein zentraler Bestandteil politischer Strategien sein", forderte er. Das Wissen sei vorhanden, nur müsse "das enorme Präventionspotenzial" endlich genutzt werden.

Nach Schätzungen von DKFZ-Forschern wären in Deutschland mindestens 37 Prozent aller Krebsneuerkrankungen vermeidbar. Werden zusätzlich Früherkennungsuntersuchungen etwa gegen Darmkrebs berücksichtigt, wäre sogar die Hälfte aller Krebsfälle vermeidbar.

Zum Weltkrebstag legte die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 14 aktualisierte Empfehlungen zur Krebsprävention vor. Dazu zählen unter anderem der Verzicht auf das Rauchen, ausreichend Bewegung und Gewichtsreduktion, Vermeidung von Sonnenstrahlung und Impfungen gegen Hepatitis B sowie Humane Papillomviren (HPV).

Ganz neu wird nun auch vor dem Konsum von E-Zigaretten und Vapes gewarnt. Zudem raten die Experten zum vollständigen Verzicht auf Alkohol und die Nutzung von Solarien. Erstmals wurde auch die Umweltverschmutzung als Risikofaktor aufgenommen.

M.McCoy--TFWP