The Fort Worth Press - Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: Rückgang von HPV-Impfung bei Kindern

USD -
AED 3.672496
AFN 63.499831
ALL 82.257093
AMD 368.070326
ANG 1.790403
AOA 918.000251
ARS 1461.5157
AUD 1.430584
AWG 1.8
AZN 1.699751
BAM 1.707839
BBD 2.014862
BDT 122.896637
BGN 1.69088
BHD 0.37695
BIF 2985
BMD 1
BND 1.293759
BOB 6.91239
BRL 5.158099
BSD 1.000358
BTN 94.655909
BWP 13.576786
BYN 2.799012
BYR 19600
BZD 2.011981
CAD 1.416315
CDF 2264.999797
CHF 0.809065
CLF 0.023031
CLP 906.449743
CNY 6.774798
CNH 6.778565
COP 3445.05
CRC 453.811158
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.87499
CZK 21.17645
DJF 177.720059
DKK 6.54281
DOP 58.291712
DZD 133.536016
EGP 49.741198
ERN 15
ETB 161.283979
EUR 0.87533
FJD 2.251302
FKP 0.755695
GBP 0.755093
GEL 2.650323
GGP 0.755695
GHS 11.230007
GIP 0.755695
GMD 72.999698
GNF 8777.504172
GTQ 7.628428
GYD 209.275317
HKD 7.83945
HNL 26.762371
HRK 6.593902
HTG 130.677006
HUF 308.422497
IDR 17965
ILS 2.97135
IMP 0.755695
INR 94.70085
IQD 1310.524891
IRR 1374999.999882
ISK 126.050215
JEP 0.755695
JMD 158.06984
JOD 0.70896
JPY 161.558494
KES 129.419543
KGS 87.450283
KHR 4016.800706
KMF 429.497004
KPW 900.00035
KRW 1541.859863
KWD 0.30866
KYD 0.833661
KZT 487.587213
LAK 22093.277098
LBP 89584.959701
LKR 334.503445
LRD 182.07459
LSL 16.436923
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.396659
MAD 9.325876
MDL 17.591841
MGA 4219.387176
MKD 53.93993
MMK 2099.917974
MNT 3579.231668
MOP 8.077961
MRU 40.000349
MUR 47.809815
MVR 15.460512
MWK 1736.000022
MXN 17.37015
MYR 4.147098
MZN 63.89974
NAD 16.436923
NGN 1366.65962
NIO 36.814852
NOK 9.70485
NPR 151.449105
NZD 1.752587
OMR 0.384501
PAB 1.000358
PEN 3.385028
PGK 4.456902
PHP 61.130966
PKR 278.233656
PLN 3.74025
PYG 6098.551332
QAR 3.646906
RON 4.5841
RSD 102.777034
RUB 74.251001
RWF 1465.171718
SAR 3.753791
SBD 8.061424
SCR 13.283564
SDG 600.498943
SEK 9.626925
SGD 1.293885
SHP 0.746601
SLE 24.749912
SLL 20969.503664
SOS 571.695527
SRD 37.4305
STD 20697.981008
STN 21.39383
SVC 8.753133
SYP 110.532098
SZL 16.433081
THB 32.980139
TJS 9.278635
TMT 3.5
TND 2.957937
TOP 2.40776
TRY 46.470097
TTD 6.784027
TWD 31.702102
TZS 2628.231975
UAH 44.991835
UGX 3651.795772
UYU 40.002096
UZS 11989.276889
VES 606.63266
VND 26320
VUV 118.352303
WST 2.751796
XAF 572.793161
XAG 0.015452
XAU 0.000239
XCD 2.70255
XCG 1.802932
XDR 0.71169
XOF 571.999874
XPF 104.139924
YER 238.567185
ZAR 16.410199
ZMK 9001.198041
ZMW 17.731555
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -45.0000

    4157.7

    -1.08%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1432

    +0.01%

  • Euro STOXX 50

    18.1900

    6311.32

    +0.29%

  • TecDAX

    16.8100

    3970.95

    +0.42%

  • SDAX

    -115.7800

    18395.47

    -0.63%

  • DAX

    153.8700

    25139.69

    +0.61%

  • MDAX

    -63.9600

    32574.46

    -0.2%

Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: Rückgang von HPV-Impfung bei Kindern
Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: Rückgang von HPV-Impfung bei Kindern / Foto: © AFP/Archiv

Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: Rückgang von HPV-Impfung bei Kindern

Trotz Empfehlungen sind Impfungen gegen das humane Papillomavirus (HPV) bei Kindern zum Schutz gegen bestimmte Krebsarten deutlich zurückgegangen. 40 Prozent der Mädchen sind mit 14 Jahren nicht gegen den häufigsten Auslöser von Gebärmutterhalskrebs geimpft, wie die Krankenkasse Barmer in ihrem am Dienstag veröffentlichten Arzneimittelreport berichtete. Das seien pro Jahr 150.000 Mädchen.

Textgröße:

Zwischen 2021 und 2022 ging die Impfrate demnach um 23,5 Prozent zurück. Im Vergleich zum Rekordjahr 2015 waren es sogar 37 Prozent weniger. "Das humane Papillomavirus ist für die Hälfte aller virusbedingten bösartigen Tumore und für fast hundert Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich", erklärte Barmer-Chef Christoph Straub. Eine HPV-Impfung könne diese Krebserkrankungen verhindern.

Bei 175 von einer Million Frauen zwischen 40 und 49 Jahren wurde ein bösartiger Tumor an der Gebärmutter neu diagnostiziert. Gebärmutterhalskrebs wird fast immer durch eine HPV-Infektion verursacht.

Junge Frauen erkranken den Daten zufolge hingegen deutlich seltener. Bei den 20- bis 29-Jährigen wurden 2022 sieben Fälle pro einer Million Frauen in dieser Altersgruppe diagnostiziert. 2011 lag der Wert noch bei 23 Neuerkrankungen. Bei Frauen zwischen 30 und 39 Jahren, die noch nicht von einer HPV-Impfung im Kindesalter profitieren konnten, sei dieser Effekt nicht zu beobachten: 2011 lag die Zahl der Neuerkrankten bei 95 und im Jahr 2022 bei 120 je eine Million Frauen.

Auch Jungen profitieren demnach von der Impfung, da sie vor HPV-bedingten Tumorerkrankungen geschützt sind. Auch bei ihnen gibt es dem Report zufolge aber noch Nachholbedarf. Nur 25 Prozent der 13-jährigen Jungen sind vollständig gegen HPV geimpft. Auch bei ihnen ging die Impfquote zwischen 2021 und 2022 deutlich zurück.

Bei den Impfquoten gibt es teils deutliche Unterschiede zwischen den Ländern. In Sachsen-Anhalt sind 75,7 Prozent der 17-jährigen Mädchen vollständig geimpft. Auf dem zweiten Platz folgen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit 71,8 Prozent und 71,5 Prozent. Schlusslichter sind Bayern, Bremen und Baden-Württemberg mit 51,3 beziehungsweise 54,2 und 55,2 Prozent. Während nur 12,5 Prozent der Mädchen in Sachsen-Anhalt komplett ungeimpft sind, betrifft dies in Bayern 32,5 Prozent.

Die Barmer forderte ein nachhaltiges Erinnerungssystem für Versicherte mit Impflücken. "Die Akzeptanz und Sensibilität für die HPV-Impfung muss weiter steigen, um die Impfrate deutlich zu verbessern", forderte Straub. Bei Jungen sei die HPV-Impfung genauso wichtig wie bei Mädchen, weil sie als Ungeimpfte beim Sex wesentliche Überträger seien, die Frauen mit HP-Viren infizierten.

Die Viren werden sexuell übertragen und können neben Gebärmutterhalskrebs auch Krebs im Mund-Rachen-Raum, an weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen und im After verursachen. Seit 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission eine HPV-Impfung für Mädchen und seit 2018 auch für Jungen. Eine Impfung sollte idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen.

L.Davila--TFWP