The Fort Worth Press - "Ampel" einigt sich nach langem Ringen auf neues Infektionsschutzgesetz

USD -
AED 3.6725
AFN 63.499066
ALL 81.115938
AMD 369.094488
ANG 1.789884
AOA 917.999902
ARS 1392.713504
AUD 1.380567
AWG 1.8
AZN 1.702577
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.378004
BIF 2979.907684
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.908023
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.360345
CDF 2314.999756
CHF 0.77917
CLF 0.022876
CLP 900.230319
CNY 6.83035
CNH 6.81223
COP 3716.17
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.559486
CZK 20.69095
DJF 178.124152
DKK 6.352983
DOP 59.588547
DZD 132.236548
EGP 52.611503
ERN 15
ETB 156.186957
EUR 0.85018
FJD 2.1835
FKP 0.736622
GBP 0.734295
GEL 2.689577
GGP 0.736622
GHS 11.253564
GIP 0.736622
GMD 73.000214
GNF 8779.35786
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.835597
HNL 26.592734
HRK 6.402502
HTG 130.892895
HUF 305.347502
IDR 17332
ILS 2.905955
IMP 0.736622
INR 94.484298
IQD 1310.201485
IRR 1315999.999758
ISK 122.079883
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.708982
JPY 156.208501
KES 129.249915
KGS 87.420499
KHR 4009.129786
KMF 420.500226
KPW 900.003495
KRW 1447.820589
KWD 0.30794
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21973.425197
LBP 89575.838311
LKR 320.221287
LRD 183.554507
LSL 16.305407
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.331536
MAD 9.184383
MDL 17.194712
MGA 4167.797991
MKD 52.29798
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.923296
MUR 46.779638
MVR 15.455006
MWK 1734.489547
MXN 17.26055
MYR 3.925008
MZN 63.893159
NAD 16.305476
NGN 1361.139629
NIO 36.80763
NOK 9.265245
NPR 151.428014
NZD 1.67626
OMR 0.384478
PAB 1.000288
PEN 3.489513
PGK 4.349394
PHP 60.740503
PKR 278.705369
PLN 3.598665
PYG 6121.903517
QAR 3.646584
RON 4.471298
RSD 99.782804
RUB 74.849053
RWF 1462.717214
SAR 3.751823
SBD 8.032258
SCR 13.786507
SDG 600.499188
SEK 9.210465
SGD 1.268255
SHP 0.746601
SLE 24.624981
SLL 20969.496166
SOS 571.629786
SRD 37.476972
STD 20697.981008
STN 20.78808
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.3004
THB 32.200178
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.906356
TOP 2.40776
TRY 45.2247
TTD 6.778611
TWD 31.438007
TZS 2595.933022
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12078.298941
VES 493.49396
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.01305
XAU 0.000214
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 556.577334
XPF 101.191284
YER 238.605413
ZAR 16.406401
ZMK 9001.197853
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • MDAX

    747.6000

    31880.32

    +2.35%

  • Euro STOXX 50

    152.1000

    6021.73

    +2.53%

  • DAX

    525.1000

    24926.8

    +2.11%

  • TecDAX

    12.4900

    3817.44

    +0.33%

  • SDAX

    169.2200

    18352.1

    +0.92%

  • Goldpreis

    139.4000

    4707.9

    +2.96%

  • EUR/USD

    0.0058

    1.1755

    +0.49%

"Ampel" einigt sich nach langem Ringen auf neues Infektionsschutzgesetz
"Ampel" einigt sich nach langem Ringen auf neues Infektionsschutzgesetz

"Ampel" einigt sich nach langem Ringen auf neues Infektionsschutzgesetz

Basis-Schutz für alle Regionen und besondere Regeln für künftige Corona-Hotspots - das sind die Kernpunkte des neuen Infektionsschutzgesetz, auf das sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD mit Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) geeinigt hat und das am Mittwoch ins Kabinett ging. Damit dürfen künftig bundesweit Masken- und Testpflichten angeordnet werden, in Gebieten mit hohen Infektionsraten können Abstandsgebote und verpflichtende Hygienekonzepte hinzu kommen.

Textgröße:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte, mit dem Gesetz könnten die Länder vulnerable Gruppen schützen und die hohen Inzidenzen in den Schulen in den Griff bekommen. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hob hervor, in Regionen ohne hohes Infektionsgeschehen "kehren wir weitestgehend zur Normalität des Lebens zurück".

Das neue Gesetz sieht vor, dass bestimmte Maßnahmen künftig generell weiter gelten können. Dazu gehören eine Maskenpflicht in Alten- und Pflegeheimen sowie Testpflichten in Schulen oder etwa in Justizvollzugsanstalten. Voraussetzung ist aber stets, dass die Länder entsprechende Verordnungen erlassen.

In Corona-Hotspots können darüber hinaus besondere Schutzmaßnahmen verhängt werden, wenn das jeweilige Landesparlament dies beschließt. Voraussetzung ist demnach, dass "die konkrete Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage besteht". Dass eine solche Lage besteht, muss aber das jeweilige Landesparlament per Beschluss feststellen. Ein Hotspot kann sich demnach auf einen Stadtteil beschränken, aber auch ein ganzes Bundesland umfassen.

Zu den dann möglichen Maßnahmen gehören ebenfalls Maskenpflichten sowie ein Abstandsgebot von 1,5 Metern im öffentlichen Raum - insbesondere in Innenräumen. Zudem sollen die Menschen in diesem Fall verpflichtet werden können, beim Betreten bestimmter Einrichtungen und Unternehmen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen.

Einrichtungen oder Angebote mit Publikumsverkehr sollen zudem zur Erarbeitung von Hygienekonzepten verpflichtet werden. Die Maßnahmen sollen dem Gesetzentwurf zufolge automatisch enden, wenn sie das jeweilige Landesparlament nicht spätestens nach drei Monaten verlängert. Um den Landesparlamenten genügend Zeit für etwaige Entscheidungen zu lassen, soll in dem neuen Gesetz festgelegt werden, dass die derzeitigen Corona-Beschränkungen noch bis 2. April weiter gelten dürfen. Sie würden andernfalls am 19. März auslaufen.

Mit dem Gesetz bleibt zudem der Genesenenstatus auf 90 Tage festgeschrieben.Über das Gesetz hatten Lauterbach und Buschmann bis zuletzt gerungen. Die FDP hatte sich stets gegen zu harte Maßnahmen gesträubt. Mit der Einigung ist der Weg frei für die Beschlussfassung von Bundestag und Bundesrat in der kommenden Woche.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisierte den Gesetzentwurf als unzureichend. "So darf die Novelle des Infektionsschutzgesetzes den Bundestag nicht passieren", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Nachrichtenagentur AFP. "Hunderte besonders ältere Menschen sterben täglich an Corona, doch die Regierung will weitestgehend zur Normalität des Lebens zurückkehren." Er fügte hinzu: "Die soziale Kälte hat die Ampelkoalition erreicht."

Demgegenüber zeigte sich die FDP zufrieden mit dem gefundenen Kompromiss. "Die Lockerungen kommen zum richtigen Zeitpunkt, denn aktuell droht keine Überlastung des Gesundheitssystems“, sagte der FDP-Abgeordnete Stephan Thomae den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Die Bundesregierung brachte den Gesetzentwurf im Zeichen erneut steigender Infektionsraten auf den Weg. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch auf 1319,0 gestiegen. Am Vortag hatte er 1293,6 betragen, am Mittwoch vergangener Woche 1171,9.

L.Davila--TFWP