The Fort Worth Press - Studie: Pflegekräfte wollen neben mehr Geld zahlreiche weitere Verbesserungen

USD -
AED 3.672968
AFN 63.493572
ALL 82.78735
AMD 368.501999
ANG 1.790403
AOA 916.999873
ARS 1470.930296
AUD 1.44587
AWG 1.80125
AZN 1.698748
BAM 1.718856
BBD 2.018008
BDT 123.091796
BGN 1.69088
BHD 0.377044
BIF 2985
BMD 1
BND 1.297974
BOB 6.938524
BRL 5.197399
BSD 1.001973
BTN 94.864877
BWP 13.624819
BYN 2.814079
BYR 19600
BZD 2.015116
CAD 1.41982
CDF 2269.000208
CHF 0.809799
CLF 0.023222
CLP 913.970415
CNY 6.7905
CNH 6.79564
COP 3429.51
CRC 454.535468
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.906446
CZK 21.271397
DJF 177.719656
DKK 6.566655
DOP 58.644918
DZD 133.624001
EGP 49.7031
ERN 15
ETB 161.535521
EUR 0.878485
FJD 2.243701
FKP 0.754878
GBP 0.75735
GEL 2.645022
GGP 0.754878
GHS 11.246649
GIP 0.754878
GMD 72.999997
GNF 8779.291769
GTQ 7.644241
GYD 209.623413
HKD 7.84085
HNL 26.807458
HRK 6.620102
HTG 131.00145
HUF 312.591497
IDR 17950
ILS 2.99632
IMP 0.754878
INR 95.10385
IQD 1312.563167
IRR 1375000.000057
ISK 126.500605
JEP 0.754878
JMD 157.717811
JOD 0.709007
JPY 161.526017
KES 129.449825
KGS 87.450086
KHR 4021.248643
KMF 430.999932
KPW 900.00035
KRW 1531.769881
KWD 0.308961
KYD 0.834996
KZT 487.384102
LAK 22188.337654
LBP 89725.095575
LKR 335.228721
LRD 182.352683
LSL 16.522564
LTL 2.952741
LVL 0.60489
LYD 6.429642
MAD 9.377774
MDL 17.639408
MGA 4185.964758
MKD 54.160315
MMK 2099.387374
MNT 3579.000015
MOP 8.091488
MRU 39.79664
MUR 47.959746
MVR 15.459497
MWK 1737.391847
MXN 17.564103
MYR 4.140301
MZN 63.903157
NAD 16.522564
NGN 1369.100992
NIO 36.867777
NOK 9.76327
NPR 151.78296
NZD 1.76437
OMR 0.384486
PAB 1.001977
PEN 3.39166
PGK 4.394272
PHP 61.53983
PKR 278.668893
PLN 3.76034
PYG 6107.983882
QAR 3.652503
RON 4.609897
RSD 103.14101
RUB 74.497602
RWF 1469.343633
SAR 3.755291
SBD 8.065041
SCR 13.385038
SDG 600.497801
SEK 9.739975
SGD 1.296297
SHP 0.746601
SLE 24.749777
SLL 20969.503664
SOS 572.656446
SRD 37.48297
STD 20697.981008
STN 21.530796
SVC 8.767412
SYP 110.532098
SZL 16.517116
THB 33.230093
TJS 9.293141
TMT 3.51
TND 2.965857
TOP 2.40776
TRY 46.469415
TTD 6.803181
TWD 31.689298
TZS 2624.998023
UAH 44.976754
UGX 3667.442985
UYU 40.189832
UZS 12038.49365
VES 616.865275
VND 26325
VUV 118.758526
WST 2.756325
XAF 576.48558
XAG 0.016234
XAU 0.000243
XCD 2.70255
XCG 1.805774
XDR 0.716966
XOF 576.48558
XPF 104.811706
YER 238.650078
ZAR 16.512496
ZMK 9001.19809
ZMW 17.97425
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -238.4700

    18157

    -1.31%

  • DAX

    -246.1100

    24893.58

    -0.99%

  • TecDAX

    -67.0900

    3903.86

    -1.72%

  • MDAX

    -445.3600

    32129.1

    -1.39%

  • Euro STOXX 50

    -80.7700

    6230.55

    -1.3%

  • Goldpreis

    -20.4000

    4129

    -0.49%

  • EUR/USD

    -0.0044

    1.1387

    -0.39%

Studie: Pflegekräfte wollen neben mehr Geld zahlreiche weitere Verbesserungen
Studie: Pflegekräfte wollen neben mehr Geld zahlreiche weitere Verbesserungen / Foto: © AFP/Archiv

Studie: Pflegekräfte wollen neben mehr Geld zahlreiche weitere Verbesserungen

Pflegekräfte und Auszubildende in der Pflege wünschen sich im Beruf nicht nur eine angemessene Bezahlung und eine bessere Personaldecke. Sie wollen auch mehr Unterstützung bei der Kinderbetreuung, verlässliche Dienstpläne und mehr Entlastung durch Digitalisierung, wie eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums ergab, die am Freitag anlässlich des Tags der Pflegenden veröffentlicht wurde. Auch das Arbeitsklima und den Führungsstil von Vorgesetzten halten viele Befragte für deutlich verbesserungswürdig.

Textgröße:

"Der Wunsch nach einer angemessenen Bezahlung, einer am Pflegeaufwand ausgerichteten Personaldecke und einer besseren digitalen Ausstattung ist berechtigt", erklärte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Der Alltag in der Pflege werde zu stark durch ökonomische Zwänge bestimmt. "Niemand will im Akkord arbeiten. Erst recht nicht in der Pflege."

Lauterbach verwies darauf, dass die Bezahlung auf Tarifniveau in der Langzeitpflege zur Pflicht geworden sei. "Jetzt müssen die Arbeitsbedingungen besser werden", so der Minister. "Wir treffen klare bundeseinheitliche Vorgaben zur Personalbemessung und digitalisieren das Gesundheitswesen." Damit werde Druck von den Pflegenden genommen. Aber auch die Arbeitgeber müssten mehr tun, um Fach- und Hilfskräfte zu halten.

Das Ministerium hatte die Studie zur Zufriedenheit in der Akut- und Langzeitpflege bereits 2020 beauftragt. Es ging darum, die Gründe zu ermitteln, "warum Pflegekräfte den Beruf verlassen und welche Punkte für mehr Zufriedenheit im Job sorgen". Dafür wurden mehr als 5500 beruflich Pflegende und Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr befragt und teilweise einzeln interviewt.

Die Studie ergab, dass eine angemessene Bezahlung für nahezu alle Pflegenden ein zentraler Punkt für einen attraktiven Arbeitsplatz ist. Vor allem Berufsanfängerinnen und -anfänger sowie Auszubildende, aber auch Quereinsteigende erhoffen sich demnach eine bessere Bezahlung.

Die Mehrheit der beruflich Pflegenden will zudem einen digital unterstützten Arbeitsplatz. 80 Prozent der Befragten wollen etwa einen stabilen Internetzugang am Arbeitsplatz. Die Einführung der elektronischen Patientenakte zur Unterstützung der Pflege wünschen rund 75 Prozent. Auch eine elektronische Pflegedokumentation wird von einer deutlichen Mehrheit der Befragten gefordert.

Fast 90 Prozent der Befragten halten zudem eine am tatsächlichen Pflegebedarf ausgerichtete Personalzusammensetzung für dringend notwendig. Dass Hilfskräfte die Arbeit der Pflegekräfte unterstützen, wird von mehr als 80 Prozent der beruflich Pflegenden begrüßt. Das Ministerium verweist in dem Zusammenhang darauf, dass ab Juli für vollstationäre Pflegeeinrichtungen bundeseinheitliche, an der Bewohnerstruktur und dem Pflegebedarf ausgerichtete Personalvorgaben gelten.

Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist der Studie zufolge mehr Freizeit weniger relevant als persönlich zugeschnittene Arbeitszeitmodelle, eine verlässliche Dienstplanung und eine flexible Kinderbetreuung. Die Befragten nannten als mögliche Unterstützungsangebote eine Betriebskita (79 Prozent), Ferienbetreuung (76 Prozent), Abhol- und Bringdienste für Schul- und Kita-Kinder (58 Prozent) sowie Hausaufgabenbetreuung.

Das Bundesgesundheitsministerium verweist darauf, dass zur Unterstützung solcher Maßnahmen ein Förderprogramm ins Leben gerufen wurde: Angebote von Arbeitgebern zum Beispiel zur Kinderbetreuung, aber auch zu anderen Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit, können mit bis zu 7500 Euro jährlich bezuschusst werden.

Die Studie ergab weiter, dass bei Führungsstil und Wertschätzung durch Vorgesetzte ein deutlicher Nachholbedarf bestehe. Auch häufige Personalwechsel in der Führungsebene sorgten demnach für eine geringere Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

M.T.Smith--TFWP