The Fort Worth Press - Menschenrechtsaktivisten: Mehr als 30 Tote bei Protesten im Iran

USD -
AED 3.672503
AFN 64.999645
ALL 81.389895
AMD 361.2932
ANG 1.789785
AOA 916.999783
ARS 1512.999978
AUD 1.436555
AWG 1.80125
AZN 1.697632
BAM 1.743992
BBD 2.01427
BDT 123.014493
BGN 1.747831
BHD 0.377794
BIF 2993.226401
BMD 1
BND 1.282569
BOB 11.726198
BRL 5.096302
BSD 1.000134
BTN 95.013601
BWP 13.749894
BYN 3.018725
BYR 19600
BZD 2.011416
CAD 1.415855
CDF 2313.500733
CHF 0.823205
CLF 0.024943
CLP 981.679588
CNY 6.691199
CNH 6.68672
COP 3177.15
CRC 455.208273
CUC 1
CUP 24.002354
CVE 98.341137
CZK 21.62785
DJF 178.095875
DKK 6.644301
DOP 61.31577
DZD 134.536969
EGP 53.446302
ERN 15
ETB 163.359658
EUR 0.88889
FJD 2.26765
FKP 0.754433
GBP 0.750083
GEL 2.589865
GGP 0.754433
GHS 11.63612
GIP 0.754433
GMD 73.498559
GNF 8798.177043
GTQ 7.64058
GYD 209.177258
HKD 7.847905
HNL 26.852294
HRK 6.701703
HTG 130.962733
HUF 322.962495
IDR 18007
ILS 3.08915
IMP 0.754433
INR 94.85275
IQD 1515.163677
IRR 1795877.439107
ISK 121.070583
JEP 0.754433
JMD 159.02858
JOD 0.708993
JPY 157.955498
KES 129.89022
KGS 87.449938
KHR 4061.592797
KMF 439.999983
KPW 899.999961
KRW 1331.730068
KWD 0.31078
KYD 0.833434
KZT 453.247002
LAK 22495.12827
LBP 89534.463932
LKR 331.054657
LRD 170.517331
LSL 16.527044
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.424972
MAD 9.801026
MDL 17.972147
MGA 4504.813845
MKD 54.969013
MMK 2099.795777
MNT 3598.409679
MOP 8.083816
MRU 40.074203
MUR 47.230455
MVR 15.459769
MWK 1733.876182
MXN 18.3853
MYR 4.082797
MZN 63.934506
NAD 16.526602
NGN 1331.44034
NIO 36.807299
NOK 9.449045
NPR 152.022083
NZD 1.76328
OMR 0.384497
PAB 1.000134
PEN 3.440357
PGK 4.539556
PHP 62.995942
PKR 276.852798
PLN 3.88168
PYG 5695.429208
QAR 3.645574
RON 4.744396
RSD 104.379903
RUB 83.475362
RWF 1475.681051
SAR 3.752178
SBD 8.064647
SCR 13.873593
SDG 601.500902
SEK 9.89135
SGD 1.279475
SHP 0.754745
SLE 24.67971
SLL 20969.504398
SOS 571.596752
SRD 37.641501
STD 20697.981008
STN 21.850516
SVC 8.750831
SYP 13001.999685
SZL 16.520847
THB 33.398503
TJS 9.216088
TMT 3.51
TND 3.003166
TOP 2.40776
TRY 49.527399
TTD 6.787869
TWD 32.386502
TZS 2640.050663
UAH 44.862452
UGX 4024.972129
UYU 40.223504
UZS 11961.649944
VES 878.910598
VND 25889.5
VUV 119.436793
WST 2.780879
XAF 583.073938
XAG 0.017266
XAU 0.00023863273
XCD 2.70255
XCG 1.802429
XDR 0.707052
XOF 583.073938
XPF 106.363434
YER 236.150096
ZAR 16.42746
ZMK 9001.203539
ZMW 19.926867
ZWL 321.999592
SSP 5790.440039
MXV 2.075882
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Menschenrechtsaktivisten: Mehr als 30 Tote bei Protesten im Iran
Menschenrechtsaktivisten: Mehr als 30 Tote bei Protesten im Iran / Foto: © AFP

Menschenrechtsaktivisten: Mehr als 30 Tote bei Protesten im Iran

Bei den größten Protesten im Iran seit fast drei Jahren sind nach offiziellen Angaben 17 Menschen getötet worden. Die Organisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Oslo sprach am Donnerstag sogar von mindestens 31 toten Zivilisten durch das Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Proteste seit dem Tod einer von der Sittenpolizei festgenommenen Frau. Die Behörden schränkten den Zugang zum Internet weiter ein und blockierten die Onlinenetzwerke Whatsapp und Instagram.

Textgröße:

Das iranische Staatsfernsehen berichtete, seit Ausbruch der Proteste am Freitag vergangener Woche seien 17 Menschen gestorben. Demnach waren unter den Toten auch vier Mitglieder der Sicherheitskräfte.

Der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini hatte eine landesweite Welle der Empörung und Proteste ausgelöst. Die junge Frau war vor einer Woche in der Hauptstadt Teheran von der Sittenpolizei festgenommen worden, weil sie das islamische Kopftuch offenbar nicht den strikten Vorschriften entsprechend trug.

Amini brach unter ungeklärten Umständen auf der Polizeiwache zusammen und wurde drei Tage später im Krankenhaus für tot erklärt. Laut Polizei hatte sie einen Herzanfall. Menschenrechtsaktivisten zufolge erlitt Amini einen tödlichen Schlag auf den Kopf.

Seitdem gab es laut iranischen Staatsmedien in etwa 15 iranischen Städten Proteste, Menschenrechtsaktivisten sprechen von mehr als 30 Städten. Auf Videos in den Onlinenetzwerken ist zu sehen, wie Demonstrantinnen ihre Kopftücher abnehmen und verbrennen oder ihr Haar vor einer jubelnden Menschenmenge abschneiden. In Isfahan zerrissen Protestierende ein Transparent mit einem Bild des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei.

Mit Instagram und Whatsapp wurde nun der Zugang zu den beiden meistbenutzten Apps im Iran blockiert. In den vergangenen Jahren hatten die iranischen Behörden bereits viele andere Plattformen wie Facebook, Telegram, Tiktok, Twitter und Youtube gesperrt. Auch sind die Internetverbindungen seit Beginn der Proteste deutlich verlangsamt.

IHR-Direktor Mahmud Amiri Moghaddam sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Proteste könnten "vielleicht der Anfang einer großen Veränderung" im Iran sein. "Wir verfolgen die Situation der Menschenrechte und die Demonstrationen im Iran seit 15 Jahren, und ich habe die Menschen noch nie so wütend gesehen", sagte der Menschenrechtsaktivist.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) kündigte am Donnerstag am Rande der UN-Generaldebatte in New York an, das gewaltsame Vorgehen gegen die Demonstranten vor den UN-Menschenrechtsrat zu bringen. Der "brutale Angriff auf die mutigen Frauen im Iran" sei "auch ein Angriff auf die Menschheit", sagte Baerbock.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte die in New York anwesenden Staats- und Regierungschefs auf, "einen unabhängigen internationalen Untersuchungs- und Rechenschaftsmechanismus zu unterstützen, um die weit verbreitete Straflosigkeit im Iran zu adressieren".

US-Präsident Joe Biden hatte am Mittwoch in einer Rede vor der UN-Vollversammlung in New York gesagt: "Heute stehen wir hinter den tapferen Bürgern und den tapferen Frauen des Iran, die in diesem Augenblick demonstrieren, um ihre Grundrechte zu sichern." Am Donnerstag verhängten die USA Sanktionen gegen mehrere Verantwortliche der iranischen Sittenpolizei.

Unterdessen berichtete die Star-Journalistin Christiane Amanpour im Kurzbotschaftendienst Twitter, ein Berater von Irans Präsident Ebrahim Raisi habe sie am Mittwoch in New York aufgefordert, für ein Interview mit Raisi Kopftuch zu tragen. Sie habe dies abgelehnt und darauf verwiesen, dass noch kein iranischer Staatschef dies bei einem Interview außerhalb des Iran verlangt habe. Daraufhin sei das Interview abgesagt worden.

T.Mason--TFWP