The Fort Worth Press - Krisenstimmung beim synodalen Weg nach Ablehnung von Grundlagentext

USD -
AED 3.672498
AFN 65.000188
ALL 81.39028
AMD 361.2932
ANG 1.789785
AOA 916.999757
ARS 1512.992403
AUD 1.441327
AWG 1.80125
AZN 1.697674
BAM 1.743992
BBD 2.01427
BDT 123.014493
BGN 1.747831
BHD 0.377794
BIF 2993.226401
BMD 1
BND 1.282569
BOB 11.726198
BRL 5.097598
BSD 1.000134
BTN 95.013601
BWP 13.749894
BYN 3.018725
BYR 19600
BZD 2.011416
CAD 1.41864
CDF 2313.515223
CHF 0.827095
CLF 0.024943
CLP 981.679771
CNY 6.691203
CNH 6.688765
COP 3177.15
CRC 455.208273
CUC 1
CUP 24.002354
CVE 98.341137
CZK 21.70075
DJF 178.095875
DKK 6.661415
DOP 61.31577
DZD 134.428508
EGP 53.433198
ERN 15
ETB 163.359658
EUR 0.89113
FJD 2.26765
FKP 0.754433
GBP 0.75215
GEL 2.589837
GGP 0.754433
GHS 11.63612
GIP 0.754433
GMD 73.503576
GNF 8798.177043
GTQ 7.64058
GYD 209.177258
HKD 7.847675
HNL 26.852294
HRK 6.7126
HTG 130.962733
HUF 324.356012
IDR 18032.6
ILS 3.10235
IMP 0.754433
INR 94.95955
IQD 1515.163677
IRR 1795877.497808
ISK 121.359738
JEP 0.754433
JMD 159.02858
JOD 0.709041
JPY 157.932995
KES 129.71014
KGS 87.449865
KHR 4061.592797
KMF 440.000204
KPW 899.999961
KRW 1336.849795
KWD 0.3108
KYD 0.833434
KZT 453.247002
LAK 22495.12827
LBP 89534.463932
LKR 331.054657
LRD 170.517331
LSL 16.527044
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.424972
MAD 9.801026
MDL 17.972147
MGA 4504.813845
MKD 54.969013
MMK 2099.795777
MNT 3598.409679
MOP 8.083816
MRU 40.074203
MUR 47.229828
MVR 15.459728
MWK 1733.876182
MXN 18.431315
MYR 4.083997
MZN 63.903137
NAD 16.526602
NGN 1331.620612
NIO 36.807299
NOK 9.463325
NPR 152.022083
NZD 1.770865
OMR 0.384505
PAB 1.000134
PEN 3.440357
PGK 4.539556
PHP 63.008947
PKR 276.852798
PLN 3.894745
PYG 5695.429208
QAR 3.645574
RON 4.753798
RSD 104.636016
RUB 83.901939
RWF 1475.681051
SAR 3.752178
SBD 8.064647
SCR 14.30035
SDG 601.497463
SEK 9.94235
SGD 1.28167
SHP 0.754745
SLE 24.679638
SLL 20969.504398
SOS 571.596752
SRD 37.641501
STD 20697.981008
STN 21.850516
SVC 8.750831
SYP 13001.999685
SZL 16.520847
THB 33.480192
TJS 9.216088
TMT 3.51
TND 3.003166
TOP 2.40776
TRY 49.526797
TTD 6.787869
TWD 32.445104
TZS 2644.968019
UAH 44.862452
UGX 4024.972129
UYU 40.223504
UZS 11961.649944
VES 878.910602
VND 25867.5
VUV 119.436793
WST 2.780879
XAF 584.543048
XAG 0.01738
XAU 0.000239690895
XCD 2.70255
XCG 1.802429
XDR 0.707052
XOF 584.543048
XPF 106.363434
YER 236.150107
ZAR 16.48192
ZMK 9001.19567
ZMW 19.926867
ZWL 321.999592
SSP 5790.440039
MXV 2.081078
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Krisenstimmung beim synodalen Weg nach Ablehnung von Grundlagentext
Krisenstimmung beim synodalen Weg nach Ablehnung von Grundlagentext / Foto: © AFP/Archiv

Krisenstimmung beim synodalen Weg nach Ablehnung von Grundlagentext

Durch die Ablehnung eines wichtigen Grundlagentexts zur Sexualethik durch Teile der deutschen Bischofskonferenz ist der mit großen Reformhoffnungen verbundene synodale Weg innerhalb der katholische Kirche zwischenzeitlich an den Rand des Scheiterns geraten. Nach der überraschenden Blockade am Donnerstagabend herrschte Krisenstimmung, auch ein möglicher Abbruch des Formats durch Vertreter katholischer Laien schien möglich. Nach der Bestätigung eines weiteren zentralen Grundlagentexts zur Rolle von Frauen in der Kirche am Freitagabend entspannte sich die Lage zunächst wieder.

Textgröße:

Die Möglichkeit eines Scheiterns des synodalen Wegs stehe eindeutig "im Raum", hatte die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, nach der ersten Abstimmung im Laufe des Freitags vor Journalisten betont. Sie kritisierte "heimliche Blockierer" unter den Bischöfen und betonte, das weitere Abstimmungsverhalten sei nun entscheidend.

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, hatte am Freitag von einer durch das Abstimmungsverhalten einiger Bischöfe verursachten "Krise" gesprochen und seine Amtskollegen an ihre "Verantwortung" erinnert. Bischöfe, die ihre ablehnende Haltung im Vorfeld offen artikuliert hätten, seien nicht das Problem. "Die, die es nicht tun, sind das Problem", fügte er an. Er sei aufgrund vorheriger Äußerungen von einer Zustimmung zu dem Text ausgegangen.

Der ursprünglich als eine Reaktion auf kirchliche Missbrauchsskandale ins Leben gerufene synodale Weg strebt grundlegende Reformen der katholischen Kirche an, unter anderem mit Blick auf das Priesteramt und die Mitwirkung von Laien. Vertreter des Klerus und von katholischen Laienorganisationen arbeiten in dem Diskussionsformat gemeinsam an der Entwicklung eines neuen theologischen Verständnisses, das Reformen in der Kirche vorantreiben soll. Die Bischofskonferenz und das ZdK sind die wesentlichen Träger des Prozesses.

Noch bis Samstag tagen die mehr als 200 Delegierten in Frankfurt am Main bei der vierten von fünf geplanten Synodalversammlungen. Am Donnerstag war ein Basistext zur Sexualethik, etwa mit Blick auf Homosexualität und Geschlechteridentität, von der Synodalversammlung zwar mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit angenommen worden, zugleich allerdings an fehlenden Stimmen aus den Reihen der anwesenden Bischöfe gescheitert. Von diesen müssen parallel ebenfalls zwei Drittel zustimmen.

Als problematisch wurde dabei vor allem angesehen, dass der theologisch-pastorale Grundlagentext, der eine Art Basis für konkrete Veränderungsinitiativen bilden soll, zuvor in gemeinsamer Gremienarbeit über längere Zeit bis zur vermeintlichen Konsensreife entwickelt worden war. Stetter-Karp warf Bischöfen daraufhin am Freitag vor, nicht offen zu agieren, um dann "in Abstimmungen auf rote Knöpfe" zu drücken. Die Stimmung bei der Versammlung war streckenweise emotional und angespannt.

Die Vertreter der Bischöfe hatten sich bereits nach der Abstimmung am Donnerstagabend zu Beratungen und einer Aussprache hinter verschlossenen Türen zurückgezogen, vor der Abstimmung über den Grundlagentext am Freitag versammelte sich die Bischofskonferenz erneut zu einer Beratung. Bei der Abstimmung fand das Papier, in dem es um grundlegende theologische Erwägungen zur Rolle von Frauen in Kirchenämtern geht, die nötigen Mehrheiten. Die Geschehnisse vom Vortag wiederholten sich nicht.

Angesichts eines dramatischen Mitgliederschwunds und einer tiefen Vertrauenskrise in die Institution Kirche gilt der synodale Weg für Befürworter als wichtige Säule einer Strategie der Erneuerung der katholischen Kirche unter Einbindung der Gläubigen. Er ist aber in der Kirche umstritten, die Bischofskonferenz in Fragen möglicher Reformen tief gespalten. Auch der Vatikan wies die deutschen Bestrebungen nach Veränderungen zuletzt deutlich in Schranken. Im Juli warnte Rom vor einer Bedrohung der Einheit der weltweiten Kirche.

F.Carrillo--TFWP