The Fort Worth Press - Kolumbien von stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt erschüttert - Mehr als hundert Tote

USD -
AED 3.6725
AFN 65.494926
ALL 80.679645
AMD 366.288928
ANG 1.790245
AOA 917.000305
ARS 1492.537002
AUD 1.418188
AWG 1.8
AZN 1.698444
BAM 1.696374
BBD 2.01504
BDT 123.207827
BGN 1.697507
BHD 0.377301
BIF 2991.001149
BMD 1
BND 1.280135
BOB 11.800369
BRL 5.1966
BSD 1.000494
BTN 95.325328
BWP 13.468235
BYN 2.988078
BYR 19600
BZD 2.012178
CAD 1.394825
CDF 2274.99961
CHF 0.813895
CLF 0.023232
CLP 914.349805
CNY 6.74385
CNH 6.745085
COP 3148.57
CRC 454.496173
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.636864
CZK 21.031971
DJF 178.163462
DKK 6.487855
DOP 58.416636
DZD 132.893258
EGP 50.216102
ERN 15
ETB 161.833944
EUR 0.86782
FJD 2.214894
FKP 0.740048
GBP 0.741345
GEL 2.610349
GGP 0.740048
GHS 11.455112
GIP 0.740048
GMD 73.999534
GNF 8788.949845
GTQ 7.633694
GYD 209.352652
HKD 7.846805
HNL 26.817009
HRK 6.539301
HTG 130.869412
HUF 316.202001
IDR 17877.15
ILS 2.979102
IMP 0.740048
INR 95.404501
IQD 1310.654981
IRR 1374625.000108
ISK 123.220341
JEP 0.740048
JMD 158.387073
JOD 0.708992
JPY 159.441503
KES 129.259499
KGS 87.449986
KHR 4051.504677
KMF 427.999534
KPW 900.000031
KRW 1415.905008
KWD 0.30919
KYD 0.833785
KZT 465.845863
LAK 22573.692359
LBP 89594.462731
LKR 334.433424
LRD 181.588728
LSL 16.166066
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.381133
MAD 9.293065
MDL 17.343863
MGA 4305.533269
MKD 53.364038
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.086666
MRU 39.989592
MUR 47.330354
MVR 15.460516
MWK 1734.876641
MXN 17.05955
MYR 4.088302
MZN 63.903078
NAD 16.165786
NGN 1362.669675
NIO 36.819394
NOK 9.501405
NPR 152.519028
NZD 1.71293
OMR 0.384503
PAB 1.000494
PEN 3.381269
PGK 4.425266
PHP 61.282024
PKR 277.903301
PLN 3.737398
PYG 5970.006852
QAR 3.647624
RON 4.543799
RSD 101.787001
RUB 82.901076
RWF 1473.717079
SAR 3.768513
SBD 8.064941
SCR 13.788169
SDG 600.443843
SEK 9.58211
SGD 1.28038
SHP 0.740866
SLE 24.549758
SLL 20969.497012
SOS 571.758165
SRD 37.670382
STD 20697.981008
STN 21.250298
SVC 8.75418
SYP 13001.999878
SZL 16.149806
THB 33.101982
TJS 9.254468
TMT 3.5
TND 2.937771
TOP 2.40776
TRY 47.772984
TTD 6.785291
TWD 32.170275
TZS 2649.998064
UAH 44.704688
UGX 3711.397434
UYU 40.271134
UZS 11963.328534
VES 765.412855
VND 26044
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.945344
XAG 0.015292
XAU 0.000227
XCD 2.70255
XCG 1.803137
XDR 0.707585
XOF 568.947811
XPF 103.439901
YER 237.150271
ZAR 16.147015
ZMK 9001.248038
ZMW 18.829417
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -3.4000

    4464.1

    -0.08%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1526

    -0.01%

  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

  • MDAX

    110.2700

    32335.17

    +0.34%

  • DAX

    -60.3300

    26331.07

    -0.23%

  • SDAX

    -68.4600

    18502.64

    -0.37%

  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

Kolumbien von stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt erschüttert - Mehr als hundert Tote
Kolumbien von stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt erschüttert - Mehr als hundert Tote / Foto: © AFP

Kolumbien von stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt erschüttert - Mehr als hundert Tote

Kolumbien ist vom stärksten Erdbeben seit einem Jahrzehnt erschüttert worden - mehr als hundert Menschen wurden getötet. Rettungskräfte und freiwillige Helfer suchten am Montagabend (Ortszeit) teils mit bloßen Händen nach Überlebenden. Der neue Präsident Abelardo de la Espriella sprach von tausenden beschädigten oder zerstörten Häusern und rief den Katastrophenfall aus. Die USA kündigten Hilfe im Umfang von 15,5 Millionen Dollar (13,4 Millionen Euro) an.

Textgröße:

De la Espriella sprach kurz nach dem Beben von mindestens 111 Toten und 87 Verletzten durch das Beben der Stärke 7,4, das sich am Morgen ereignet hatte. Es wurde befürchtet, dass die Opferzahl noch steigt, weil vielerorts noch Menschen vermisst wurden. Bis zum Abend wurden 47 Nachbeben registriert.

Das Beben ereignete sich um 07.34 Uhr (Ortszeit, 14.34 Uhr MESZ). Das Epizentrum lag nahe der westkolumbianischen Gemeinde San José del Palmar im Departamento Chocó, einer relativ armen Region an der Pazifikküste. Gouverneurin Nubia Carolina Córdoba-Curi erklärte im Kurzbotschaftendienst X, in der Regionalhauptstadt Quibdó habe es "Verletzte und schwere Schäden an Häusern" gegeben.

"Die Menschen rannten nackt nach draußen, sie sprangen aus dem zweiten Stock ihrer Häuser", berichtete der Jurastudent Wilmer Cuesta in Quibdó der Nachrichtenagentur AFP. Auch nahegelegene Städte im Westen des Landes wurden erschüttert, in ihnen brach teilweise Panik aus.

Besonders betroffen war das für den Kaffee-Anbau bekannte Departamento Risaralda mit der Regionalhauptstadt Pereira im Westen des Landes, das auch bei Touristen beliebt ist. Dort gab es den Behörden zufolge dutzende Tote. Viele Todesopfer gab es auch im Departamento Valle del Cauca mit der Regionalhauptstadt Cali, der drittgrößten Stadt des Landes. Aus der ebenfalls in der Kaffee-Region gelegenen Stadt Manizales wurden ebenfalls Tote gemeldet.

Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von zahlreichen zerstörten Häusern in Cali und Manizales. In Manizales knickte unter anderem einer der Türme der bekannten Kathedrale ein. In Cali suchten Helfer nach Angaben eines AFP-Korrespondenten teils mit bloßen Händen nach Überlebenden.

Unter den hunderten Freiwilligen war Nelson Moreno, der nach einer Freundin suchte, die unter den Trümmern von zwei fünfstöckigen Gebäuden eingeschlossen war. Der Vater seiner Freundin sowie das Baby der jungen Frau seien verletzt gerettet worden, berichtete er. "Jetzt brauchen wir Taschenlampen und Schutzbrillen gegen den Staub", um die Arbeiten in der Nacht fortzusetzen.

An den kleineren Flughäfen in Pereira, Manizales, Quibdó, Armenia, Cartago und Buenaventura wurde der Flugverkehr nach Angaben der Luftfahrtbehörde "aus Sicherheitsgründen" eingestellt.

"Es war ein sehr heftiger, extrem heftiger Erdstoß - Gegenstände fielen überall im Haus herunter", berichtete die 66-jährige Martha Estrada aus der Kaffee-Anbauregion. "Es gibt keinen Strom und kein Handynetz."

In Bogotá wurden Gebäude evakuiert, die Schäden in der kolumbianischen Hauptstadt beschränkten sich nach Worten von Bürgermeister Carlos Galán aber auf Risse in Gebäuden. Viele Menschen liefen in Panik auf die Straßen, als die Alarmsirenen ertönten. Die 29 Jahre alte Valeria Polo in Bogotá sagte, das Beben sei "sehr, sehr stark" gewesen.

Zahlreiche Länder boten Kolumbien nach dem Beben Hilfe an. Die USA gaben nach Angaben des Außenministeriums 15,5 Millionen Dollar frei. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, die EU sei bereit, Unterstützung zu leisten. "Wir haben bereits unseren Satellitendienst Copernicus mobilisiert, um bei den Rettungseinsätzen zu helfen", schrieb sie auf X. Emotionale Unterstützung kam von Kolumbiens Superstar Shakira. Die Sängerin sandte im Onlinedienst X "meine ganze Kraft und meine ganze Liebe an meine Heimat".

Journalisten der Nachrichtenagentur AFP zufolge waren die Erdstöße auch in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito sowie in Panama und Venezuela zu spüren. "Wir haben es bemerkt, weil die Lampen hin und her schwankten", sagte die 66 Jahre alte Ana Hernández in der venezolanischen Stadt Maracaibo. Die Behörden in Panama erklärten, mögliche Schäden in der schwer zugänglichen Grenzregion Darién zu prüfen.

Zuletzt hatten im Juni zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 Venezuela erschüttert. Im Nachbarland Kolumbiens stieg die Opferzahl inzwischen auf über 6300, wie Parlamentspräsident Jorge Rodríguez am Montag mitteilte.

S.Rocha--TFWP