The Fort Worth Press - Niedrigwasser im Rhein: Unternehmen weichen auf Schiene und Lkw aus

USD -
AED 3.672498
AFN 62.999725
ALL 80.627789
AMD 363.040076
ANG 1.790365
AOA 918.000247
ARS 1515.985797
AUD 1.423133
AWG 1.8
AZN 1.700325
BAM 1.71977
BBD 2.014306
BDT 123.289177
BGN 1.683441
BHD 0.377028
BIF 3012.807267
BMD 1
BND 1.279847
BOB 12.085376
BRL 5.1808
BSD 1.000119
BTN 95.910598
BWP 13.673072
BYN 3.044111
BYR 19600
BZD 2.011325
CAD 1.41167
CDF 2309.999921
CHF 0.827635
CLF 0.024456
CLP 965.659512
CNY 6.71135
CNH 6.71454
COP 3289.84
CRC 454.67135
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.957999
CZK 21.462899
DJF 178.083758
DKK 6.576255
DOP 59.432581
DZD 133.877131
EGP 51.778198
ERN 15
ETB 163.34979
EUR 0.879691
FJD 2.24975
FKP 0.754629
GBP 0.756395
GEL 2.615019
GGP 0.754629
GHS 11.590355
GIP 0.754629
GMD 73.99991
GNF 8795.817964
GTQ 7.637756
GYD 209.235666
HKD 7.84265
HNL 26.840946
HRK 6.628701
HTG 130.885334
HUF 322.105499
IDR 17964
ILS 3.04826
IMP 0.754629
INR 95.97815
IQD 1310.172301
IRR 1374575.000271
ISK 121.4101
JEP 0.754629
JMD 157.732063
JOD 0.708984
JPY 158.825499
KES 129.549778
KGS 87.449701
KHR 4068.37186
KMF 433.000167
KPW 900.000318
KRW 1367.720226
KWD 0.30889
KYD 0.833348
KZT 441.759759
LAK 22415.75627
LBP 89553.909393
LKR 330.087184
LRD 172.006612
LSL 16.429705
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.396131
MAD 9.575819
MDL 17.795832
MGA 4384.028981
MKD 54.094692
MMK 2099.566963
MNT 3597.939506
MOP 8.078394
MRU 40.034469
MUR 47.780009
MVR 15.450445
MWK 1734.061354
MXN 17.583803
MYR 4.085496
MZN 63.910102
NAD 16.429561
NGN 1326.07021
NIO 36.808252
NOK 9.49055
NPR 153.46825
NZD 1.763845
OMR 0.384504
PAB 1.000066
PEN 3.388188
PGK 4.455485
PHP 62.746027
PKR 277.092073
PLN 3.854265
PYG 5926.499101
QAR 3.6455
RON 4.643295
RSD 103.321041
RUB 85.042159
RWF 1479.504809
SAR 3.756357
SBD 8.000512
SCR 13.765264
SDG 601.496346
SEK 9.908605
SGD 1.27989
SHP 0.755002
SLE 24.649967
SLL 20969.491881
SOS 571.546649
SRD 37.822499
STD 20697.981008
STN 21.542912
SVC 8.750973
SYP 13002.000254
SZL 16.42566
THB 33.476502
TJS 9.215477
TMT 3.51
TND 2.958465
TOP 2.40776
TRY 48.8436
TTD 6.801985
TWD 31.795498
TZS 2645.003034
UAH 45.026248
UGX 3925.206526
UYU 40.068936
UZS 11810.999389
VES 852.43145
VND 25992
VUV 118.51472
WST 2.751818
XAF 577.03916
XAG 0.015725
XAU 0.000234
XCD 2.70255
XCG 1.802315
XDR 0.707052
XOF 577.03916
XPF 104.867465
YER 236.650243
ZAR 16.43624
ZMK 9001.20406
ZMW 19.450905
ZWL 321.999592
SSP 5712.591861
MXV 1.992755
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Niedrigwasser im Rhein: Unternehmen weichen auf Schiene und Lkw aus
Niedrigwasser im Rhein: Unternehmen weichen auf Schiene und Lkw aus / Foto: © AFP

Niedrigwasser im Rhein: Unternehmen weichen auf Schiene und Lkw aus

Angesichts des Niedrigwassers im Rhein weichen betroffene Unternehmen zunehmend auf Transporte über die Schiene oder per Lkw aus. "Die Lieferungen per Schiff sind stark eingeschränkt und die Schiffe mit deutlich weniger Ladung als üblich unterwegs", erklärte der in Köln ansässige Spezialchemiekonzern Lanxess. "Da einzelne Lade- und Entladestellen nicht mehr erreichbar sind, stellen wir möglichst auf Bahn- und Straßentransporte um."

Textgröße:

Ein Expertenteam beobachte die Situation kontinuierlich, erklärte Lanxess weiter. Erfolgreich gegengesteuert werde zudem mit einem "flexiblen Logistikmanagement", sodass die Produktion "bislang ohne größere Einschränkungen laufen kann".

Der Chemieriese BASF mit Sitz in Ludwigshafen teilte auf Anfrage mit, der Binnenschifftransport habe "durch den Einsatz einer größeren Anzahl an Niedrigwasser-Schiffen" weitestgehend aufrechterhalten werden können. "Durch eine Verlagerung von Mengen auf alternative Transportmittel wie Lkw und Schiene wird die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen gestützt", fügte der Konzern hinzu. In "Einzelfällen" komme es angesichts sinkender Pegel zu Lieferengpässen.

Der Stahlproduzent ThyssenKrupp Steel Europe erklärte, dass sich "die anhaltende und sich verschärfende Niedrigwassersituation" mittlerweile auch auf die Rohstoffversorgung des Duisburger Werks des Konzerns auswirke. "Unsere eigene Schubschifffahrt wurde aufgrund der niedrigen Pegelstände eingestellt", teilte das Unternehmen mit. "Derzeit nutzen wir vorsorglich angemietete, externe Schiffe, die wegen ihres niedrigeren Tiefgangs auch bei den aktuellen Wasserständen eingesetzt werden können."

Die Kundenversorgung sei "aktuell noch nicht gefährdet", hob der Stahlhersteller hervor. Die weitere Entwicklung und deren Auswirkungen auf Versorgung und Produktion würden fortlaufend bewertet.

Der Chemiekonzern Evonik mit Sitz in Essen teilte mit, dass die niedrigen Wasserstände im Rhein die Logistik- und Versorgungsketten vor "große Herausforderungen" stellten. "Die Transportmengen der Schiffe müssen reduziert werden", erläuterte das Unternehmen. "Das hat in einzelnen Fällen auch Auswirkungen auf die Produktion von Evonik im Chemiepark Marl sowie auf andere Unternehmen, die Vorprodukte an Evonik liefern."

Evonik begegne dieser Entwicklung mit "umfangreichen Vorsorgemaßnahmen" und verlagere einen Teil der Gütertransporte auf die Schiene oder die Straße. Zudem nutze das Unternehmen Fernleitungen. Die meisten Evonik-Standorte seien vom Niedrigwasser indes "nicht ernsthaft betroffen".

Die Bahn-Frachtsparte DB Cargo erklärte, sie stehe "im ständigen Dialog mit Kunden der Branchen, die vom Niedrigwasser auf dem Rhein betroffen sind". Im Rahmen der Verfügbarkeit der Schienen-Infrastruktur werde "gemeinsam nach pragmatischen Lösungen" gesucht.

Angesichts der niedrigen Pegelstände des Rheins, der ein wichtiger Transportweg für Industrierohstoffe ist, hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für Donnerstag eine Fachkonferenz in Bonn einberufen. Wie ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums am Mittwoch in Berlin sagte, sind für das für 13.30 Uhr angesetzte Spitzengespräch auch Vertreter der betroffenen Industrien eingeladen. Ziel sei es, "Problemstellungen und Herausforderungen zu identifizieren und dann gemeinsam in eine Umsetzung möglicher Lösungen zu kommen".

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Michael Ebling (SPD) forderte von der Bundesregierung am Mittwoch mehr Tempo bei der Rheinvertiefung am Mittelrhein. Der Rhein müsse als wichtigste Binnenwasserstraße Deutschlands und zentrale Transportachse für die Belieferung von Unternehmen mit Rohstoffen "auch bei Niedrigwasser verlässlich funktionieren", erklärte er in Mainz. Ein Schlüsselprojekt wie die Mittelrheinvertiefung müsse daher "jetzt" angegangen werden, mahnte er.

Bei der Rheinvertiefung gehe es auch um die Versorgung der Bevölkerung, hob Ebling hervor und verwies unter anderem auf die Gefahr höherer Spritpreise an den Zapfsäulen. Zudem sei der Schiffstransport klimafreundlicher als Lkw-Verkehre auf der Straße, erklärte er.

J.P.Cortez--TFWP