The Fort Worth Press - Benedikt XVI. weist Vorwürfe in Münchner Missbrauchsskandal als haltlos zurück

USD -
AED 3.672497
AFN 63.000233
ALL 83.847188
AMD 377.663361
ANG 1.790083
AOA 916.999834
ARS 1398.262301
AUD 1.424999
AWG 1.8
AZN 1.694418
BAM 1.708212
BBD 2.017486
BDT 122.914738
BGN 1.709309
BHD 0.377594
BIF 2973.692945
BMD 1
BND 1.281814
BOB 6.92176
BRL 5.376695
BSD 1.001712
BTN 92.461144
BWP 13.649683
BYN 2.963911
BYR 19600
BZD 2.014516
CAD 1.369895
CDF 2257.000221
CHF 0.789625
CLF 0.023317
CLP 920.6899
CNY 6.896597
CNH 6.90158
COP 3695.02
CRC 471.29313
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.306777
CZK 21.364978
DJF 178.376159
DKK 6.529205
DOP 61.540611
DZD 132.47601
EGP 52.450701
ERN 15
ETB 156.356736
EUR 0.873798
FJD 2.2208
FKP 0.751777
GBP 0.754835
GEL 2.729858
GGP 0.751777
GHS 10.878299
GIP 0.751777
GMD 73.496981
GNF 8781.936498
GTQ 7.681659
GYD 209.565567
HKD 7.830751
HNL 26.515042
HRK 6.583897
HTG 131.339112
HUF 341.824033
IDR 17004
ILS 3.13977
IMP 0.751777
INR 92.410796
IQD 1312.214231
IRR 1321725.000102
ISK 126.009728
JEP 0.751777
JMD 157.170494
JOD 0.709007
JPY 159.375992
KES 129.197801
KGS 87.449698
KHR 4016.786833
KMF 431.000004
KPW 899.999945
KRW 1496.865029
KWD 0.30712
KYD 0.83472
KZT 490.385917
LAK 21464.006848
LBP 89699.372893
LKR 311.744232
LRD 183.302982
LSL 16.823764
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.391601
MAD 9.434294
MDL 17.474278
MGA 4159.188076
MKD 53.951042
MMK 2099.410407
MNT 3568.977207
MOP 8.074956
MRU 40.077209
MUR 46.739665
MVR 15.449719
MWK 1736.867158
MXN 17.87748
MYR 3.930979
MZN 63.909958
NAD 16.823837
NGN 1386.809536
NIO 36.857988
NOK 9.734835
NPR 147.937656
NZD 1.71967
OMR 0.384496
PAB 1.001625
PEN 3.454329
PGK 4.380142
PHP 59.859502
PKR 279.690813
PLN 3.731155
PYG 6462.347372
QAR 3.641255
RON 4.450904
RSD 102.590992
RUB 80.882828
RWF 1461.74237
SAR 3.752754
SBD 8.051718
SCR 14.34447
SDG 601.000464
SEK 9.416885
SGD 1.280935
SHP 0.750259
SLE 24.549932
SLL 20969.510825
SOS 571.47349
SRD 37.548039
STD 20697.981008
STN 21.398501
SVC 8.76469
SYP 110.52498
SZL 16.818349
THB 32.519014
TJS 9.601069
TMT 3.5
TND 2.962352
TOP 2.40776
TRY 44.190901
TTD 6.793399
TWD 32.026027
TZS 2604.999933
UAH 44.172726
UGX 3766.136217
UYU 40.238092
UZS 12094.904122
VES 442.704625
VND 26291
VUV 118.25327
WST 2.735215
XAF 572.920733
XAG 0.0127
XAU 0.000201
XCD 2.70255
XCG 1.805255
XDR 0.71253
XOF 572.918232
XPF 104.162209
YER 238.550146
ZAR 16.879597
ZMK 9001.205638
ZMW 19.497092
ZWL 321.999592
  • MDAX

    74.7000

    28894.16

    +0.26%

  • Euro STOXX 50

    11.3000

    5727.91

    +0.2%

  • SDAX

    14.7500

    16799.68

    +0.09%

  • TecDAX

    -6.1100

    3568.28

    -0.17%

  • Goldpreis

    -46.1000

    5015.6

    -0.92%

  • EUR/USD

    0.0059

    1.1482

    +0.51%

  • DAX

    80.9400

    23528.23

    +0.34%

Benedikt XVI. weist Vorwürfe in Münchner Missbrauchsskandal als haltlos zurück
Benedikt XVI. weist Vorwürfe in Münchner Missbrauchsskandal als haltlos zurück

Benedikt XVI. weist Vorwürfe in Münchner Missbrauchsskandal als haltlos zurück

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat sämtliche Vorwürfe aus dem Münchner Missbrauchsskandal zurückgewiesen. "In keinem der Fälle, die das Gutachten untersucht, hatte Joseph Ratzinger Kenntnis von Taten oder vom Tatverdacht sexuellen Missbrauchs der Priester - das Gutachten präsentiert keine Beweise dafür, dass es sich anders verhält", hieß es in einer am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Erklärung seiner persönlichen juristischen Berater.

Textgröße:

In einem parallel veröffentlichten persönlichen Schreiben äußerte Benedikt zugleich Betroffenheit. Er könne "nur noch einmal meine tiefe Scham, meinen großen Schmerz und meine aufrichtige Bitte um Entschuldigung gegenüber allen Opfern sexuellen Missbrauchs zum Ausdruck bringen". Er habe in der katholischen Kirche "große Verantwortung" getragen. Umso größer sei sein "Schmerz über die Vergehen und Fehler", die während seiner Amtszeiten geschehen seien.

Hintergrund der Stellungnahmen ist ein im Januar veröffentlichtes Gutachten einer Anwaltskanzlei zum Umgang mit Missbrauchstaten im Erzbistum München und Freising, das Benedikt zwischen 1977 und 1982 als Erzbischof leitete. Darin werden der emeritierte Papst wie auch der heute amtierende Erzbischof Reinhard Marx schwer belastet. Die Veröffentlichung des Gutachtens stieß weltweit auf Beachtung.

Benedikt hatte sich zu dem juristischen Gutachten vorab mit einer 82-seitigen schriftlichen Stellungnahme geäußert. In einer für den emeritierten Papst besonders heiklen Passage bestritt er darin, an einer Sitzung teilgenommen zu haben, in der über die Aufnahme eines pädophilen Priesters im Bistum München entschieden wurde. Benedikt ließ später einräumen, dass es sich um eine Falschaussage handelte.

Zugleich ließ er dabei über seinen Privatsekretär, Erzbischof Georg Gänswein, mitteilen, dass es sich bei dem Vorgang um ein "Versehen" bei der redaktionellen Bearbeitung seiner Stellungnahme gehandelt habe. Der Fehler tue ihm leid, und er bitte dafür um Entschuldigung.

Mit den am Dienstag erfolgten weiteren Veröffentlichungen nahm der frühere Papst nun noch einmal detaillierter zu den Vorgängen und den Vorwürfen aus dem Gutachten gegen sich Stellung. Diese ließ er über seine Berater zurückweisen. Der Fehler bei der ursprünglichen Stellungnahme sei dabei auf einen "unbemerkten Übetragungsfehler" einer der für Benedikt tätigen Juristen im Rahmen der Abstimmung der sehr umfangreichen Akten erfolgt und später nicht aufgefallen.

Benedikt selbst erklärte in seinem persönlichen Begleitschreiben dazu, die fehlerhafte Angabe gegenüber den Gutachtern sei nicht beabsichtigt gewesen und, "so hoffe ich, auch entschuldbar". Einige Reaktionen auf den Vorgang hätten ihn getroffen. "Dass das Versehen ausgenutzt wurde, um an meiner Wahrhaftigkeit zu zweifeln, ja, mich als Lügner darzustellen, hat mich tief getroffen", erklärte er.

Mit Bezug auf die fragliche Ordinariatssitzung hieß es in der Erklärung der Berater, Benedikt habe weder Kenntnis von den Missbrauchstaten des Priesters noch dessen Einsatz in der Seelsorge gehabt. Die Akten zeigten darüber hinaus, dass dies in der Sitzung auch nicht thematisiert worden sei. "In der Sitzung wurde somit nicht entschieden, dass ein Missbrauchstäter in der Seelsorge eingesetzt wird."

In dem Gutachten wird dem emeritierten Papst in mehreren Fällen ein Fehlverhalten im Umgang mit früheren Missbrauchstaten von Priestern in seiner Zeit als Münchner Erzbischof vorgeworfen. Die fragliche Ordinariatssitzung vom 15. Januar 1980 über den beschuldigten H. gilt als der öffentlich am meisten diskutierte und zentrale Vorwurf.

Laut der am Dienstag veröffentlichten Erklärung der Berater Benedikts ging es in der Sitzung nur um die Unterbringung von H. in München und die Tatsache, dass er eine Therapie machen sollte. "Der Grund der Therapie wurde in der Sitzung nicht benannt", betonten die Juristen. Sie wiesen zugleich auch die in anderen Fällen erhobenen Vorwürfe zurück. "Als Erzbischof war Kardinal Ratzinger nicht an einer Vertuschung von Missbrauchstaten beteiligt", fassten sie ihre Einschätzung zusammen. Das Gutachten liefere keine Beweise.

T.Dixon--TFWP