The Fort Worth Press - Getötete Elfjährige in Frankreich: Mutter von mutmaßlichem früheren Opfer kündigt Klage an

USD -
AED 3.672499
AFN 65.451962
ALL 80.577087
AMD 365.85985
ANG 1.789783
AOA 916.999851
ARS 1491.750061
AUD 1.416912
AWG 1.80125
AZN 1.639107
BAM 1.696734
BBD 2.015728
BDT 122.843622
BGN 1.696366
BHD 0.377075
BIF 2998
BMD 1
BND 1.280933
BOB 11.734342
BRL 5.203902
BSD 1.000794
BTN 95.468406
BWP 13.472141
BYN 3.009929
BYR 19600
BZD 2.012779
CAD 1.393215
CDF 2273.000204
CHF 0.814197
CLF 0.023236
CLP 914.502952
CNY 6.743198
CNH 6.74492
COP 3125.69
CRC 449.393362
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.10255
CZK 21.019803
DJF 178.218681
DKK 6.485015
DOP 58.49797
DZD 133.047033
EGP 50.177903
ERN 15
ETB 161.890385
EUR 0.867499
FJD 2.21395
FKP 0.740201
GBP 0.74154
GEL 2.610077
GGP 0.740201
GHS 11.075005
GIP 0.740201
GMD 73.497294
GNF 8774.999595
GTQ 7.628599
GYD 209.38434
HKD 7.847197
HNL 26.830633
HRK 6.535099
HTG 130.904201
HUF 315.378977
IDR 17871
ILS 2.962965
IMP 0.740201
INR 95.40015
IQD 1311.025996
IRR 1374587.49797
ISK 123.350265
JEP 0.740201
JMD 158.336044
JOD 0.709024
JPY 159.504011
KES 129.479948
KGS 87.450266
KHR 4047.500366
KMF 426.999713
KPW 900.000294
KRW 1418.620268
KWD 0.30882
KYD 0.834053
KZT 465.738688
LAK 22564.999594
LBP 89549.999744
LKR 333.612392
LRD 181.649651
LSL 16.199248
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.360391
MAD 9.308497
MDL 17.373275
MGA 4310.91697
MKD 53.37538
MMK 2099.846019
MNT 3597.969266
MOP 8.08894
MRU 40.105013
MUR 47.149642
MVR 15.449655
MWK 1736.000176
MXN 17.032901
MYR 4.086403
MZN 63.909954
NAD 16.197786
NGN 1360.619478
NIO 36.82706
NOK 9.514701
NPR 152.752101
NZD 1.70911
OMR 0.384502
PAB 1.000794
PEN 3.377159
PGK 4.42879
PHP 61.374985
PKR 277.795321
PLN 3.73905
PYG 5973.01084
QAR 3.635016
RON 4.542798
RSD 101.753138
RUB 83.077037
RWF 1474.223003
SAR 3.743113
SBD 8.064941
SCR 13.844672
SDG 600.500062
SEK 9.565198
SGD 1.280295
SHP 0.740866
SLE 24.549988
SLL 20969.499227
SOS 571.973887
SRD 37.722502
STD 20697.981008
STN 21.254723
SVC 8.756946
SYP 13001.999906
SZL 16.149252
THB 33.18023
TJS 9.247366
TMT 3.51
TND 2.934571
TOP 2.40776
TRY 47.833302
TTD 6.786763
TWD 32.135903
TZS 2645.502997
UAH 44.737671
UGX 3715.737009
UYU 40.062929
UZS 11954.697077
VES 765.372936
VND 26075
VUV 118.594628
WST 2.730779
XAF 569.073676
XAG 0.015509
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.803702
XDR 0.707757
XOF 569.06874
XPF 103.462785
YER 237.150245
ZAR 16.188904
ZMK 9001.204996
ZMW 18.815201
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0004

    1.1535

    +0.03%

  • Goldpreis

    -4.2000

    4416.2

    -0.1%

  • Euro STOXX 50

    11.4800

    6545.47

    +0.18%

  • DAX

    -31.3300

    26299.74

    -0.12%

  • SDAX

    50.4300

    18553.07

    +0.27%

  • TecDAX

    -4.5000

    4063.12

    -0.11%

  • MDAX

    -70.3100

    32264.86

    -0.22%

Getötete Elfjährige in Frankreich: Mutter von mutmaßlichem früheren Opfer kündigt Klage an
Getötete Elfjährige in Frankreich: Mutter von mutmaßlichem früheren Opfer kündigt Klage an / Foto: © AFP

Getötete Elfjährige in Frankreich: Mutter von mutmaßlichem früheren Opfer kündigt Klage an

Der Fall der getötete elfjährigen Lyhanna in Frankreich zieht weitere juristische Kreise: Die Mutter eines gleichaltrigen Mädchens, die den im Fall Lyhanna Verdächtigen Jérôme B. im vergangenen Jahr wegen Vergewaltigung Minderjähriger angezeigt hatte, will den Staat und den französischen Justizminister wegen grober Fahrlässigkeit verklagen.

Textgröße:

"Der Tod von Lyhanna hätte verhindert werden können, wenn die Justiz sich mit unserem Fall beschäftigt und ihre Arbeit gemacht hätte", sagte die Frau am Dienstag dem Sender RTL. "Wir werden ein Verfahren gegen den Staat einleiten, denn die Justiz hat versagt", sagte ihr Anwalt Pierre Debuisson. Die Verantwortlichkeiten müssten geklärt werden, daher wolle er auch Justizminister Gérald Darmanin verklagen.

Die Mutter hatte im August 2025 Anzeige gegen Jérôme B. erstattet und ihm vorgeworfen, ihre Tochter Rose zwischen September 2024 und Mai 2025 mehrfach bei sich zuhause vergewaltigt zu haben. Das Mädchen wurde ärztlich und psycholgisch untersucht und von Ermittlern vernommen - der mutmaßliche Täter allerdings nicht, weil die Akte monatelang von Behörde zu Behörde wanderte.

Justizminister Darmanin hatte im Fall Lyhanne jede Verantwortung zurückgewiesen und auf Fehlfunktionen im Justizsystem verwiesen. Die Staatsanwaltschaft habe seine Direktiven nicht befolgt, erklärte Darmanin. Er habe auch nicht das Recht, sich in einzelne Verfahren einzuschalten.

Aus den Reihen der Justiz wächst die Kritik an dem Minister. Die Justiz leide an Personalmangel und an einer großen Zahl von Anordnungen aus dem Ministerium, die sich in der Praxis kaum umsetzen lasse. "Es ist schwierig, zwischen all den Prioritäten die echten Prioritäten auszumachen", erklärte der Staatsanwalt von Béziers, Arnaud Faugère. Außerdem seien die Informatiksysteme von Polizei und Justiz nicht ausreichend vernetzt.

Am Montagabend gingen nach Angaben des Innenministeriums in Frankreich rund 60.400 Menschen auf die Straße, um gegen die schleppende Bearbeitung von Fällen von Kindesmissbrauch zu protestieren. Vor dem Justizministerium in Paris versammelten sich knapp 3000 Menschen zu einer nicht genehmigten Kundgebung.

Die Leiche der elf Jahre alten Lyhanna war sechs Tage nach ihrem Verschwinden in einem Getreidesilo gefunden worden. Der mutmaßliche Täter Jérôme B., in dessen Auto das Mädchen zuletzt gesehen wurde, war in der Vergangenheit mehrfach wegen Vergewaltigung Minderjähriger angezeigt worden. Ein Vergewaltigungsverfahren war eingestellt worden, in einem anderen war Jérôme B. nie verhört worden. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft und verweigert die Aussage.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Auch wurde am Montag auch der Bruder des Verdächtigen wegen Verdachts auf Vergewaltigung Minderjähriger sowie wegen Vergewaltigung in der Partnerschaft, Freiheitsentzugs und Morddrohungen festgenommen. Laut Medienberichten wurde der Mann von einer Ex-Freundin angezeigt, die während der Beziehung minderjährig war.

Die Versäumnisse der Justiz im Fall Lyhanna haben in Frankreich Empörung ausgelöst. Auch Präsident Emmanuel Macron räumte Missstände im französischen Justizsystem ein.

T.Harrison--TFWP