The Fort Worth Press - Getötete Elfjährige in Frankreich: Anzeigen sollen "im Rekordtempo" geprüft werden

USD -
AED 3.673042
AFN 63.503991
ALL 82.403989
AMD 368.150403
ANG 1.790403
AOA 918.000367
ARS 1465.449815
AUD 1.426534
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.705709
BBD 2.013483
BDT 122.708482
BGN 1.69088
BHD 0.37702
BIF 2985
BMD 1
BND 1.290663
BOB 6.90816
BRL 5.151601
BSD 0.999721
BTN 94.239742
BWP 13.585663
BYN 2.777729
BYR 19600
BZD 2.010527
CAD 1.41635
CDF 2280.000362
CHF 0.807012
CLF 0.02293
CLP 902.460396
CNY 6.769604
CNH 6.783725
COP 3452.68
CRC 453.506829
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.403894
CZK 21.091104
DJF 177.720393
DKK 6.516504
DOP 58.403884
DZD 133.34504
EGP 49.986489
ERN 15
ETB 158.37504
EUR 0.871204
FJD 2.235504
FKP 0.755912
GBP 0.755744
GEL 2.64504
GGP 0.755912
GHS 11.303856
GIP 0.755912
GMD 73.000355
GNF 8777.503848
GTQ 7.625892
GYD 209.119888
HKD 7.83535
HNL 26.703838
HRK 6.566204
HTG 130.583803
HUF 306.820388
IDR 17826.55
ILS 2.956604
IMP 0.755912
INR 94.37505
IQD 1310
IRR 1375000.000352
ISK 125.530386
JEP 0.755912
JMD 157.959917
JOD 0.70904
JPY 161.30504
KES 129.470385
KGS 87.450384
KHR 4012.503796
KMF 425.00035
KPW 900.00035
KRW 1528.650383
KWD 0.30802
KYD 0.833035
KZT 487.855928
LAK 22030.000349
LBP 89550.000349
LKR 333.641485
LRD 182.150382
LSL 16.20377
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375039
MAD 9.245039
MDL 17.654036
MGA 4200.000347
MKD 53.691363
MMK 2099.523204
MNT 3579.573337
MOP 8.070939
MRU 40.080379
MUR 47.570378
MVR 15.460378
MWK 1736.000345
MXN 17.345204
MYR 4.137904
MZN 63.903729
NAD 16.203727
NGN 1360.440377
NIO 36.610377
NOK 9.699904
NPR 150.787532
NZD 1.743376
OMR 0.384983
PAB 0.999725
PEN 3.384039
PGK 4.38775
PHP 60.716504
PKR 278.303701
PLN 3.71375
PYG 6138.96617
QAR 3.640504
RON 4.568104
RSD 102.170373
RUB 73.103247
RWF 1464
SAR 3.74824
SBD 8.061424
SCR 13.683262
SDG 600.503676
SEK 9.583504
SGD 1.292404
SHP 0.746601
SLE 24.750371
SLL 20969.503664
SOS 571.503662
SRD 37.402504
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.747449
SYP 110.532098
SZL 16.203649
THB 32.890369
TJS 9.272075
TMT 3.51
TND 2.91175
TOP 2.40776
TRY 46.437504
TTD 6.779085
TWD 31.715038
TZS 2630.985038
UAH 44.909735
UGX 3638.520172
UYU 39.96965
UZS 12005.000334
VES 596.036404
VND 26320
VUV 118.645306
WST 2.751804
XAF 572.078806
XAG 0.015419
XAU 0.00024
XCD 2.70255
XCG 1.801643
XDR 0.703697
XOF 565.000332
XPF 103.250363
YER 238.625037
ZAR 16.485037
ZMK 9001.203584
ZMW 17.919703
ZWL 321.999592
  • DAX

    -40.9800

    24985.82

    -0.16%

  • Euro STOXX 50

    -30.1400

    6293.13

    -0.48%

  • SDAX

    137.6300

    18511.25

    +0.74%

  • TecDAX

    6.7100

    3954.14

    +0.17%

  • MDAX

    -27.1300

    32638.42

    -0.08%

  • Goldpreis

    -73.0000

    4172.9

    -1.75%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1469

    +0.02%

Getötete Elfjährige in Frankreich: Anzeigen sollen "im Rekordtempo" geprüft werden
Getötete Elfjährige in Frankreich: Anzeigen sollen "im Rekordtempo" geprüft werden / Foto: © AFP

Getötete Elfjährige in Frankreich: Anzeigen sollen "im Rekordtempo" geprüft werden

Nach der Ermordung der elfjährigen Lyhanna in Frankreich will Justizminister Gérald Darmanin "im Rekordtempo" sämtliche Strafanzeigen bearbeiten lassen, die Kinder betreffen. Bis Mitte Juli sollen alle 70.000 derzeit vorliegenden Anzeigen geprüft werden, sagte Darmanin am Montag in Paris. Seinen Rücktritt schloss er aus und betonte, das Behördenversagen im Fall Lyhanna sei nicht auf sein Ministerium zurückzuführen.

Textgröße:

"Gibt es noch weitere Fälle wie den von Lyhanna? Diese Frage muss gestellt werden", sagte Darmanin mit Blick auf die Tatsache, dass frühere Missbrauchsanzeigen gegen den mutmaßlichen Täter zu den Akten gelegt beziehungsweise über Monate hinweg nicht bearbeitet worden waren.

Der Minister sprach erneut von "extrem schweren Versäumnissen". Konkret erwähnte Darmanin eine Strafanzeige gegen den Verdächtigen im Fall Lyhanna vom Sommer 2025 wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen, die bislang nicht zu einem Verhör geführt hatte. "Ein Arzt hat anale Verletzungen festgestellt, die auf eine Vergewaltigung hinweisen. Ein Psychologe hat erklärt, dass man dem Mädchen glauben kann - und neun Monate später hatte man den Verdächtigen noch immer nicht festgenommen und verhört", sagte Darmanin. Das zeige eindeutig, "dass unser Justizsystem nicht funktioniert".

Der französischen Justiz fehle es weder an Mitteln noch an Gesetzen, erklärte der Justizminister: "Es ist eine Frage der Prioritätensetzung." Bei einem Treffen mit Vertretern der Staatsanwaltschaft forderte Darmanin diese auf, bis Mitte Juli alle Kinder betreffenden anhängigen Verfahren zu überprüfen. Er drohte den Justizbehörden mit Sanktionen, falls sich Fehlverhalten nachweisen lasse.

Der Richterverband wies die Vorwürfe des Ministers zurück. "Wer ist denn für das System verantwortlich, wenn nicht Sie?", erklärte die Justizgewerkschaft USM. Frankreich habe viermal weniger Staatsanwälte als im europäischen Durchschnitt. Die Digitalisierung der Justiz funktioniere nicht, und das Ministerium überhäufe die Behörden mit Anweisungen, die kaum umsetzbar seien.

Am Sonntag hatten im südwestfranzösischen Fleurance etwa 6000 Menschen an einem Trauermarsch für die ermordete Lyhanne teilgenommen. Die Leiche der Elfjährigen war sechs Tage nach ihrem Verschwinden in einem Getreidesilo gefunden worden. Der mutmaßliche Täter, in dessen Auto das Mädchen zuletzt gesehen wurde, war in der Vergangenheit mehrfach wegen Vergewaltigung Minderjähriger angezeigt worden. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft und verweigert die Aussage.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Auch wurde am Montag auch der Bruder des Verdächtigen wegen Verdachts auf Vergewaltigung Minderjähriger sowie wegen Vergewaltigung in der Partnerschaft, Freiheitsentzugs und Morddrohungen festgenommen.

Die Versäumnisse der Justiz im Fall Lyhanna haben in Frankreich Empörung ausgelöst. Auch Präsident Emmanuel Macron räumte Missstände im französischen Justizsystem ein.

C.Dean--TFWP