The Fort Worth Press - Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf

USD -
AED 3.673042
AFN 63.503991
ALL 82.403989
AMD 368.150403
ANG 1.790403
AOA 918.000367
ARS 1465.449815
AUD 1.426534
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.705709
BBD 2.013483
BDT 122.708482
BGN 1.69088
BHD 0.37702
BIF 2985
BMD 1
BND 1.290663
BOB 6.90816
BRL 5.151601
BSD 0.999721
BTN 94.239742
BWP 13.585663
BYN 2.777729
BYR 19600
BZD 2.010527
CAD 1.41635
CDF 2280.000362
CHF 0.807012
CLF 0.02293
CLP 902.460396
CNY 6.769604
CNH 6.783725
COP 3452.68
CRC 453.506829
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.403894
CZK 21.091104
DJF 177.720393
DKK 6.516504
DOP 58.403884
DZD 133.34504
EGP 49.986489
ERN 15
ETB 158.37504
EUR 0.871204
FJD 2.235504
FKP 0.755912
GBP 0.755744
GEL 2.64504
GGP 0.755912
GHS 11.303856
GIP 0.755912
GMD 73.000355
GNF 8777.503848
GTQ 7.625892
GYD 209.119888
HKD 7.83535
HNL 26.703838
HRK 6.566204
HTG 130.583803
HUF 306.820388
IDR 17826.55
ILS 2.956604
IMP 0.755912
INR 94.37505
IQD 1310
IRR 1375000.000352
ISK 125.530386
JEP 0.755912
JMD 157.959917
JOD 0.70904
JPY 161.30504
KES 129.470385
KGS 87.450384
KHR 4012.503796
KMF 425.00035
KPW 900.00035
KRW 1528.650383
KWD 0.30802
KYD 0.833035
KZT 487.855928
LAK 22030.000349
LBP 89550.000349
LKR 333.641485
LRD 182.150382
LSL 16.20377
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375039
MAD 9.245039
MDL 17.654036
MGA 4200.000347
MKD 53.691363
MMK 2099.523204
MNT 3579.573337
MOP 8.070939
MRU 40.080379
MUR 47.570378
MVR 15.460378
MWK 1736.000345
MXN 17.345204
MYR 4.137904
MZN 63.903729
NAD 16.203727
NGN 1360.440377
NIO 36.610377
NOK 9.699904
NPR 150.787532
NZD 1.743376
OMR 0.384983
PAB 0.999725
PEN 3.384039
PGK 4.38775
PHP 60.716504
PKR 278.303701
PLN 3.71375
PYG 6138.96617
QAR 3.640504
RON 4.568104
RSD 102.170373
RUB 73.103247
RWF 1464
SAR 3.74824
SBD 8.061424
SCR 13.683262
SDG 600.503676
SEK 9.583504
SGD 1.292404
SHP 0.746601
SLE 24.750371
SLL 20969.503664
SOS 571.503662
SRD 37.402504
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.747449
SYP 110.532098
SZL 16.203649
THB 32.890369
TJS 9.272075
TMT 3.51
TND 2.91175
TOP 2.40776
TRY 46.437504
TTD 6.779085
TWD 31.715038
TZS 2630.985038
UAH 44.909735
UGX 3638.520172
UYU 39.96965
UZS 12005.000334
VES 596.036404
VND 26320
VUV 118.645306
WST 2.751804
XAF 572.078806
XAG 0.015419
XAU 0.00024
XCD 2.70255
XCG 1.801643
XDR 0.703697
XOF 565.000332
XPF 103.250363
YER 238.625037
ZAR 16.485037
ZMK 9001.203584
ZMW 17.919703
ZWL 321.999592
  • DAX

    -40.9800

    24985.82

    -0.16%

  • Euro STOXX 50

    -30.1400

    6293.13

    -0.48%

  • SDAX

    137.6300

    18511.25

    +0.74%

  • TecDAX

    6.7100

    3954.14

    +0.17%

  • MDAX

    -27.1300

    32638.42

    -0.08%

  • Goldpreis

    -73.0000

    4172.9

    -1.75%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1469

    +0.02%

Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf
Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf / Foto: © POOL/AFP

Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf

Papst Leo XIV. hat bei seiner Spanien-Reise inmitten des neu entflammten Iran-Kriegs ein Ende kriegerischer Konflikte und mehr Flüchtlingshilfe gefordert. Waffen könnten "niemals einen echten und dauerhaften Frieden schaffen", sagte der Papst am Montag in einer Rede vor dem Parlament in Madrid. Bei einem anschließenden Treffen mit spanischen Bischöfen bezeichnete er Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als "Plage".

Textgröße:

Leo XIV. sprach am dritten Tag seines einwöchigen Spanien-Besuchs als erster Papst der Geschichte vor dem spanischen Parlament. Vor den im Abgeordnetenhaus versammelten Abgeordneten und Senatoren forderte er, Staaten müssten Differenzen auf "friedlichen Wegen" beilegen, "die das Völkerrecht bereitstellt".

Frieden sei ein "wahrhaftes moralisches Gebot", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche weiter. "Jeder Krieg stellt letztlich eine schmerzhafte Niederlage der Fähigkeit zu Verhandeln und des gemeinsamen Gewissens der Menschheit dar." Der Papst zeigte sich auch besorgt über die Aufrüstung in vielen Regionen einschließlich Europa. Echte Sicherheit könne nur durch Gerechtigkeit, "geduldigen Dialog" und eine Achtung des Völkerrechts entstehen.

Leo XIV. hat sich immer wieder für eine friedliche Beilegung von Konflikten stark gemacht. Für seine Kritik am Iran-Krieg wurde der in Chicago geborene Papst wiederholt von US-Präsident Donald Trump attackiert.

In seiner Rede vor dem spanischen Parlament ging der Papst am Montag auch auf ein weiteres Thema ein, bei dem er mit Trump über Kreuz liegt: Er forderte internationale Anstrengungen zur Unterstützung von Flüchtlingen und sprach vom "tragischen Migrationsdrama".

"Keine Nation kann eine Herausforderung dieser Größenordnung alleine bewältigen", sagte der Pontifex. "Deswegen ist eine koordinierte, solidarische und wirksame Antwort notwendig." Für Flüchtlinge müssten "Schutz, Aufnahme und echte Integrationsmöglichkeiten" geschaffen werden.

Das Thema Flüchtlinge und Migration ist in Spanien - wie in vielen anderen Ländern auch - umstritten. Die Linksregierung von Regierungschef Pedro Sánchez macht sich für eine Unterstützung von Migranten stark, die konservative Opposition fordert einen strikteren Kurs. Die radikal rechte Partei Vox spricht gar von einer "Invasion".

Leo XIV. wird am Donnerstag und Freitag auf der letzten Etappe seiner Spanien-Reise die Kanarischen Inseln besuchen. Die Inselgruppe im Atlantik ist ein Anziehungspunkt für Flüchtlinge aus Afrika. Bei der gefährlichen Überfahrt gibt es immer wieder viele Todesopfer. Allein für das vergangene Jahr meldete die Internationale Organisation für Migration auf dieser Flüchtlingsroute mehr als 1170 Tote oder Vermisste.

Der Papst will auf den Kanaren Flüchtlinge treffen. Begleitet wird er dabei von Regierungschef Sánchez, den er bereits am Montagmorgen in der diplomatischen Vertretung des Vatikan in Madrid traf.

In seiner Rede vor dem Parlament bekräftigte der Papst auch seine Ablehnung von Schwangerschaftsabbrüchen und Sterbehilfe. Jedes Leben müsse geschützt werden, und zwar "von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende", sagte er. Die Linksregierung hatte 2021 die Sterbehilfe legalisiert. Sie will zudem das bereits seit Jahrzehnten geltende Recht auf Abtreibungen in der Verfassung verankern.

Nach seinem Auftritt im Parlament traf Leo XIV. spanische Bischöfe - und kam dabei auch auf die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche zu sprechen. Es handle sich um eine "Plage", auf welche die Kirche mit "Zuhören, Wahrheit, Gerechtigkeit und Entschädigung" reagieren müsse.

Für den Nachmittag war ein Treffen des Papstes mit Missbrauchsopfern geplant. Allerdings beklagten mehrere wichtige Opfervereinigungen, keine Einladung erhalten zu haben.

Im März hatten die Regierung und die Kirche in Spanien nach jahrelangen Verhandlungen ein Abkommen zur Entschädigung von Opfern sexueller Übergriffe geschlossen. Ein Untersuchungsbericht hat die Zahl der Opfer seit dem Jahr 1940 mit mehr als 200.000 angegeben.

Spanien ist eine historische Bastion des Katholizismus in Europa, auch wenn die Zahl der Katholiken in den vergangenen Jahrzehnten stark geschrumpft ist. Am Dienstag wird der Papst nach Barcelona reisen. Dort wird er am Mittwoch in der weltberühmten Basilika Sagrada Família eine Messe feiern. Außerdem wird der Papst den kürzlich vollendeten 172,5 Meter hohen Jesus-Christus-Turm weihen, der die Sagrada Família zur höchsten Kirche der Welt macht.

S.Jordan--TFWP