The Fort Worth Press - Straftaten gehen etwas zurück - werden aber auch "digitaler und brutaler"

USD -
AED 3.672498
AFN 62.000478
ALL 81.594587
AMD 368.630168
ANG 1.79046
AOA 918.000399
ARS 1391.994098
AUD 1.378854
AWG 1.80125
AZN 1.698106
BAM 1.669747
BBD 2.014096
BDT 122.750925
BGN 1.66992
BHD 0.37725
BIF 2975.5
BMD 1
BND 1.272576
BOB 6.910389
BRL 5.0264
BSD 1.000004
BTN 95.654067
BWP 13.471587
BYN 2.786502
BYR 19600
BZD 2.011227
CAD 1.37067
CDF 2241.000146
CHF 0.781655
CLF 0.02254
CLP 887.120062
CNY 6.79095
CNH 6.78595
COP 3794.37
CRC 455.222638
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.449771
CZK 20.7646
DJF 177.720317
DKK 6.377967
DOP 59.249801
DZD 132.401109
EGP 52.91311
ERN 15
ETB 157.374996
EUR 0.85354
FJD 2.18585
FKP 0.739209
GBP 0.739195
GEL 2.679865
GGP 0.739209
GHS 11.290641
GIP 0.739209
GMD 73.000097
GNF 8777.4992
GTQ 7.629032
GYD 209.214666
HKD 7.829685
HNL 26.609772
HRK 6.430401
HTG 130.601268
HUF 305.741994
IDR 17512.05
ILS 2.910695
IMP 0.739209
INR 95.69625
IQD 1310
IRR 1312999.999964
ISK 122.56993
JEP 0.739209
JMD 158.150852
JOD 0.709009
JPY 157.858503
KES 129.179919
KGS 87.450396
KHR 4011.000151
KMF 420.999765
KPW 900.016801
KRW 1491.624972
KWD 0.30823
KYD 0.833362
KZT 469.348814
LAK 21949.999633
LBP 89750.815528
LKR 324.546762
LRD 183.149572
LSL 16.409767
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325032
MAD 9.17375
MDL 17.150468
MGA 4175.000411
MKD 52.609345
MMK 2099.28391
MNT 3579.674299
MOP 8.066645
MRU 39.999751
MUR 46.809534
MVR 15.41026
MWK 1741.522666
MXN 17.16775
MYR 3.925999
MZN 63.897616
NAD 16.410199
NGN 1370.479905
NIO 36.705016
NOK 9.165905
NPR 153.052216
NZD 1.68618
OMR 0.384451
PAB 1.000021
PEN 3.428499
PGK 4.35995
PHP 61.41501
PKR 278.596357
PLN 3.625475
PYG 6115.348988
QAR 3.643498
RON 4.445603
RSD 100.226017
RUB 74.172478
RWF 1460
SAR 3.758072
SBD 8.032258
SCR 13.93898
SDG 600.493775
SEK 9.324085
SGD 1.2723
SHP 0.746601
SLE 24.598457
SLL 20969.502105
SOS 571.498038
SRD 37.194006
STD 20697.981008
STN 21.25
SVC 8.749995
SYP 110.578962
SZL 16.484973
THB 32.330038
TJS 9.365014
TMT 3.51
TND 2.880497
TOP 2.40776
TRY 45.435299
TTD 6.784798
TWD 31.581495
TZS 2597.649966
UAH 43.974218
UGX 3749.695849
UYU 39.725261
UZS 12077.999564
VES 508.06467
VND 26348
VUV 117.978874
WST 2.702738
XAF 560.031931
XAG 0.011409
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802233
XDR 0.694969
XOF 558.49971
XPF 102.308965
YER 238.624979
ZAR 16.410597
ZMK 9001.201579
ZMW 18.875077
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1716

    -0.02%

  • DAX

    181.8800

    24136.81

    +0.75%

  • TecDAX

    52.8900

    3762.34

    +1.41%

  • MDAX

    390.0300

    31400.41

    +1.24%

  • SDAX

    123.8300

    18221.16

    +0.68%

  • Goldpreis

    -3.3000

    4703.4

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

Straftaten gehen etwas zurück - werden aber auch "digitaler und brutaler"

Straftaten gehen etwas zurück - werden aber auch "digitaler und brutaler"

Die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten ist im vergangenen Jahr spürbar gesunken - zugleich steigt laut der am Montag veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) weiter die Bedeutung Internet-bezogener Delikte und auch Sexualstraftaten nahmen 2025 zu. Kritik gab es an Einschätzungen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zur Rolle von Migrantinnen und Migranten.

Textgröße:

Generell wertete Dobrindt die gesunkene Zahl der erfassten Delikte positiv. Zwar sei dies noch "kein Grund zur Entwarnung", doch es gebe vielleicht die Chance "langfristig einen Rückgang der Straftaten zu verzeichnen". Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, verwies allerdings auch auf Verlagerungseffekte: "Kriminalität verändert sich, sie wird digitaler, internationaler und in manchen Bereichen auch brutaler."

Registriert wurden laut Statistik bundesweit 5.508.559 Straftaten, 5,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch bei der Gewaltkriminalität gab es insgesamt einen Rückgang um 2,3 Prozent, jedoch gab es bei der Deliktgruppe Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff im besonders schweren Fall gegen den Trend eine Zunahme um 10,3 Prozent, bei Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen um 8,4 Prozent.

Dobrindt hob bei der Vorstellung der Statistik hervor, dass Nichtdeutsche mit einem Anteil von 40,1 Prozent unter den Tatverdächtigen deutlich überproportional vertreten seien. Ohne Berücksichtigung von Verstößen gegen dass Ausländerrecht beträgt der Anteil laut Statistik 35,5 Prozent. Dobrindt stellte deswegen einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Kriminalität insgesamt und einer Reduzierung der Zuwanderung her.

Für eine differenziertere Betrachtung warb der Vorsitzende der Innenministerkonferenz der Länder, Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD). Er verwies auf die Rolle "reisender" ausländischer Tatverdächtiger ohne Wohnsitz in Deutschland sowie auf einen überdurchschnittlichen Anteil junger Männer bei der Zuwanderung - einer Gruppe die auch bei Deutschen überdurchschnittlich unter Tatverdächtigen vertreten ist. Zudem sei die Zahl ausländischer Verdächtiger deutlich zurückgegangen.

Die Türkische Gemeinde in Deutschland warf Dobrindt "Stimmungsmache" vor und verwies auf "primär soziale Ursachen" von Kriminalität. Zudem würden als "fremd" empfundene Menschen häufiger kontrolliert und auch häufiger angezeigt als Einheimische. Eine "sachorientierte Bearbeitung" der polizeilichen Daten mahnte Grünen-Parteichef Felix Banaszak an. Die Linken-Innenpolitikerin Clara Bünger nannte es "perfide", dass Dobrindt "wieder Migrant:innen zum Sündenbock erklärt".

Einen Rückgang um 2,7 Prozent verzeichnet die Statistik bei Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornographischer Inhalte. Hingegen wurde bei Jugendpornografie, also ab 14 Jahren, eine starke Zunahme um 19,9 Prozent verzeichnet. Dabei seien häufig auch die Tatverdächtigen minderjährig, erläuterte Münch. Eine Rolle spielten hier Veröffentlichungen in sozialen Medien. "Man filmt so gut wie alles", sagte Münch. Dies werde auch weiterverbreitet.

Deutlich gestiegen ist die Zahl von Anzeigen wegen Vergewaltigung, aber auch wegen sexueller Belästigung sowie Beleidigung auf sexueller Grundlage. Der Großteil der Opfer sind hier Frauen, besonders stark betroffen seien 18- bis 24-Jährige - sowohl offline wie online.

"Steigende Zahlen im Bereich der Sexualstraftaten und das erschreckende Ausmaß sexualisierter digitaler Gewalt machen deutlich, dass wir Betroffene noch besser schützen müssen", mahnte Grote. Allerdings sei auch "die Anzeigebereitschaft gestiegen, was positiv ist". Dies erfordere gerade bei Tätern im persönlichen Umfeld besonderen Mut von betroffenen Frauen.

Um 11,5 Prozent zugenommen hat laut der Statistik Computerbetrug mittels rechtswidrig erlangter Daten von Zahlungskarten. Bei der Cyberkriminalität wies Münch auf eine Zunahme aus dem Ausland begangener Taten hin.

Laut einer ebenfalls veröffentlichten Dunkelfeldstudie hat sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung leicht erhöht. Viele Menschen fühlen sich demnach aber beispielsweise nachts in öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin unsicher.

Einen statistischen Sondereffekt gibt es durch die Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis. Die Zahl der Rauschgiftdelikte sank im Jahresvergleich um 27,7 Prozent. Bereinigt um diesen Effekt betrage der Rückgang der Straftaten insgesamt 4,7 Prozent, sagte Dobrindt. Die Polizeiliche Kriminalstatistik wird jährlich bundesweit auf Grundlage der von den 16 Landeskriminalämtern übermittelten Daten erstellt.

S.Palmer--TFWP