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Wegen der Tötung seiner früheren Partnerin mit mehreren Messerstichen ist ein 37-Jähriger vom Landgericht Leipzig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten am Donnerstag unter anderem wegen Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, was eine mögliche vorzeitige Haftentlassung des 37-Jährigen praktisch ausschließt.
Laut Anklage drang der Mann im August 2025 gewaltsam in die Wohnung seiner ehemaligen Partnerin in Leipzig ein und verletzte sie mit mehreren Messerstichen tödlich. Die Frau konnte noch auf die Straße fliehen, brach dort jedoch schwer verletzt zusammen und starb später im Krankenhaus.
Anschließend ging der Angeklagte den Angaben zufolge in das Kinderzimmer des gemeinsamen Sohns und verletzte den damals zehnjährigen Jungen mit mindestens 14 Messerstichen lebensgefährlich. Danach ließ er den Jungen zurück, ohne sich weiter um ihn zu kümmern. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
L.Coleman--TFWP