The Fort Worth Press - Huawei-Ausschluss von Mobilfunknetz: EuGH-Gutachten stärkt Politik den Rücken

USD -
AED 3.672502
AFN 62.000555
ALL 81.606681
AMD 368.629997
ANG 1.79046
AOA 918.000091
ARS 1391.994102
AUD 1.378873
AWG 1.80125
AZN 1.69346
BAM 1.669747
BBD 2.014096
BDT 122.750925
BGN 1.66992
BHD 0.37725
BIF 2975.5
BMD 1
BND 1.272576
BOB 6.910389
BRL 5.011403
BSD 1.000004
BTN 95.654067
BWP 13.471587
BYN 2.786502
BYR 19600
BZD 2.011227
CAD 1.37045
CDF 2241.000273
CHF 0.78187
CLF 0.02254
CLP 887.119996
CNY 6.79095
CNH 6.78489
COP 3792.77
CRC 455.222638
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.450451
CZK 20.765297
DJF 177.719776
DKK 6.380285
DOP 59.250129
DZD 132.50079
EGP 52.869685
ERN 15
ETB 157.374979
EUR 0.853801
FJD 2.18585
FKP 0.739209
GBP 0.739695
GEL 2.680069
GGP 0.739209
GHS 11.299033
GIP 0.739209
GMD 73.000244
GNF 8777.500643
GTQ 7.629032
GYD 209.214666
HKD 7.83285
HNL 26.609988
HRK 6.435099
HTG 130.601268
HUF 305.721498
IDR 17522.65
ILS 2.907703
IMP 0.739209
INR 95.717902
IQD 1310
IRR 1313000.000197
ISK 122.610046
JEP 0.739209
JMD 158.150852
JOD 0.708971
JPY 157.908501
KES 129.29594
KGS 87.449871
KHR 4010.999789
KMF 421.000019
KPW 900.016801
KRW 1490.696037
KWD 0.30819
KYD 0.833362
KZT 469.348814
LAK 21949.999503
LBP 89750.815528
LKR 324.546762
LRD 183.149855
LSL 16.409467
LTL 2.95274
LVL 0.604891
LYD 6.32502
MAD 9.17375
MDL 17.150468
MGA 4175.00024
MKD 52.636972
MMK 2099.28391
MNT 3579.674299
MOP 8.066645
MRU 39.99976
MUR 46.902386
MVR 15.41023
MWK 1741.480379
MXN 17.188897
MYR 3.930346
MZN 63.898647
NAD 16.409815
NGN 1369.890043
NIO 36.705005
NOK 9.192801
NPR 153.052216
NZD 1.68357
OMR 0.384499
PAB 1.000021
PEN 3.428501
PGK 4.35995
PHP 61.61401
PKR 278.597017
PLN 3.620465
PYG 6115.348988
QAR 3.643498
RON 4.444696
RSD 100.225995
RUB 73.223414
RWF 1460
SAR 3.758072
SBD 8.032258
SCR 13.749909
SDG 600.503963
SEK 9.318535
SGD 1.272955
SHP 0.746601
SLE 24.597814
SLL 20969.502105
SOS 571.497463
SRD 37.19397
STD 20697.981008
STN 21.25
SVC 8.749995
SYP 110.578962
SZL 16.485024
THB 32.329501
TJS 9.365014
TMT 3.51
TND 2.880505
TOP 2.40776
TRY 45.434978
TTD 6.784798
TWD 31.510503
TZS 2601.398801
UAH 43.974218
UGX 3749.695849
UYU 39.725261
UZS 12078.00005
VES 508.06467
VND 26346
VUV 117.978874
WST 2.702738
XAF 560.031931
XAG 0.011476
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802233
XDR 0.694969
XOF 558.499644
XPF 102.303264
YER 238.625028
ZAR 16.40639
ZMK 9001.200062
ZMW 18.875077
ZWL 321.999592
  • DAX

    297.0200

    24433.83

    +1.22%

  • SDAX

    231.9800

    18453.14

    +1.26%

  • MDAX

    235.5700

    31635.98

    +0.74%

  • TecDAX

    55.5800

    3817.92

    +1.46%

  • Goldpreis

    -7.1000

    4699.6

    -0.15%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1711

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

Huawei-Ausschluss von Mobilfunknetz: EuGH-Gutachten stärkt Politik den Rücken
Huawei-Ausschluss von Mobilfunknetz: EuGH-Gutachten stärkt Politik den Rücken / Foto: © AFP/Archiv

Huawei-Ausschluss von Mobilfunknetz: EuGH-Gutachten stärkt Politik den Rücken

In der Debatte um den Ausschluss ausländischer Ausrüster vom 5G-Netz stärkt ein neues Gutachten am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg der Politik den Rücken. EU-Länder dürfen Hard- und Software für Mobilfunknetze demnach mit der Begründung ausschließen, dass der Hersteller ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellt. Das schlug die zuständige Generalanwältin Tamara Ćapeta am Donnerstag zur Entscheidung vor - ein Urteil ist es noch nicht. (Az. C-354/24)

Textgröße:

Es ging um einen Streit aus Estland. Im Jahr 2022 beantragte ein estnischer Telekommunikationsanbieter bei den Behörden, dass er Hard- und Software des chinesischen Ausrüsters Huawei in 2G, 4G- und 5G-Netzen verwenden dürfe. Die Behörden hielten das für ein Sicherheitsrisiko und der Fall landete vor dem Verwaltungsgericht Tallinn. Dieses fragte den EuGH danach.

Die Generalanwältin hielt ein solches Vorgehen eines EU-Lands nun grundsätzlich für zulässig. Sie betonte aber, dass die Entscheidung gerichtlich überprüfbar sein müsse. Notwendig sei eine konkrete Risikobewertung, ein allgemeiner Verdacht reiche nicht aus. Nationale Behörden dürften sich dabei auf Einschätzungen der EU stützen.

Ende Januar kündigte die EU-Kommission an, dass sie "Hochrisiko"-Ausrüster EU-weit vom 5G-Netz ausschließen und so den Zugang chinesischer Firmen beschränken will. Brüssel will in den kommenden Jahren in Zusammenarbeit mit den 27 EU-Ländern eine schwarze Liste solcher Ausrüster erstellen.

In Deutschland ist ein Verbot der chinesischen Ausrüster Huawei und ZTE schon beschlossene Sache. Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mobilfunkunternehmen keine Bauteile der beiden Hersteller mehr in ihren Rechenzentren für das 5G-Netz verwenden. Bis Ende 2029 müssen sie auch die Bestandteile der Funkmasten ersetzen.

Nach Kommissionsangaben haben neben Deutschland zwölf weitere Staaten bereits ähnliche Schritte eingeleitet. Brüssel will nun dafür sorgen, dass sich alle EU-Mitgliedsländer ein Beispiel daran nehmen. Die Kommission hatte schon vor mehreren Jahren vor Risiken durch Huawei und ZTE gewarnt. Die schwarze Liste könnte künftig aber auch Ausrüster aus anderen Staaten treffen.

Hintergrund der Sorgen um die Netzsicherheit ist seit Jahren, dass chinesische Firmen gesetzlich zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Staat verpflichtet sind. Befürchtet wird, dass sie auf Anweisung der Führung in Peking Hintertüren einbauen, um etwa im Krisenfall IT- und Telefonnetze zu sabotieren.

Die Vorschläge der EU-Kommission werden noch im Europaparlament und im Rat der 27 EU-Staaten diskutiert. Danach kann die Kommission eine erste Liste aufstellen. Drei Jahre später soll das Verbot greifen.

Nach den Schlussanträgen der Generalanwältin sind am EuGH nun die Richterinnen und Richter an der Reihe, zu entscheiden. Sie müssen sich bei ihrem Urteil nicht an das Gutachten halten, orientieren sich aber erfahrungsgemäß oft daran. Ein Urteilstermin wurde noch nicht veröffentlicht.

B.Martinez--TFWP