The Fort Worth Press - Skandal um vermeintlichen Missbrauch: Angebliche Kronzeugin in Niedersachsen angeklagt

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 81.093924
AMD 362.340403
ANG 1.789785
AOA 917.000367
ARS 1509.516079
AUD 1.437815
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.737184
BBD 2.014096
BDT 123.013106
BGN 1.747831
BHD 0.378215
BIF 2992.951961
BMD 1
BND 1.279251
BOB 11.674683
BRL 5.063104
BSD 0.999987
BTN 94.90991
BWP 13.69981
BYN 3.011418
BYR 19600
BZD 2.0112
CAD 1.41545
CDF 2313.50392
CHF 0.82413
CLF 0.024996
CLP 983.780396
CNY 6.691204
CNH 6.68613
COP 3183.72
CRC 454.426349
CUC 1
CUP 23.999751
CVE 97.94238
CZK 21.645304
DJF 177.720393
DKK 6.651204
DOP 61.341138
DZD 134.55904
EGP 53.161945
ERN 15
ETB 163.338263
EUR 0.889904
FJD 2.26765
FKP 0.754433
GBP 0.7503
GEL 2.590391
GGP 0.754433
GHS 11.677347
GIP 0.754433
GMD 73.503851
GNF 8797.182486
GTQ 7.640687
GYD 209.212677
HKD 7.84855
HNL 26.844726
HRK 6.703804
HTG 130.951694
HUF 323.310388
IDR 18053
ILS 3.09465
IMP 0.754433
INR 94.95905
IQD 1515.928036
IRR 1795877.503816
ISK 121.180386
JEP 0.754433
JMD 158.956162
JOD 0.70904
JPY 158.00504
KES 129.760385
KGS 87.450384
KHR 4064.466561
KMF 440.00035
KPW 899.999961
KRW 1334.740383
KWD 0.31082
KYD 0.833322
KZT 452.525504
LAK 22500.033308
LBP 89547.588277
LKR 331.200064
LRD 170.494162
LSL 16.438047
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.422014
MAD 9.715273
MDL 17.939255
MGA 4500.539585
MKD 54.760329
MMK 2099.795777
MNT 3598.409679
MOP 8.084042
MRU 39.978149
MUR 47.230378
MVR 15.460378
MWK 1733.994173
MXN 18.492904
MYR 4.083204
MZN 63.903729
NAD 16.437609
NGN 1331.210377
NIO 36.800007
NOK 9.427704
NPR 151.850816
NZD 1.767097
OMR 0.382647
PAB 0.999951
PEN 3.43973
PGK 4.540711
PHP 62.986038
PKR 276.827454
PLN 3.88825
PYG 5711.26576
QAR 3.65521
RON 4.730604
RSD 105.038038
RUB 82.631321
RWF 1475.944949
SAR 3.752528
SBD 8.064647
SCR 14.026038
SDG 601.503676
SEK 9.912404
SGD 1.282204
SHP 0.754745
SLE 24.680371
SLL 20969.504398
SOS 571.476789
SRD 37.794504
STD 20697.981008
STN 21.762012
SVC 8.750105
SYP 13001.999685
SZL 16.431068
THB 33.403646
TJS 9.214897
TMT 3.51
TND 2.983182
TOP 2.40776
TRY 49.514038
TTD 6.788709
TWD 32.453604
TZS 2639.998038
UAH 44.854439
UGX 4130.267757
UYU 40.255282
UZS 12055.266629
VES 878.910604
VND 25894.5
VUV 119.436793
WST 2.780879
XAF 583.738825
XAG 0.017551
XAU 0.000240063761
XCD 2.70255
XCG 1.80225
XDR 0.707052
XOF 583.738825
XPF 105.932147
YER 236.150363
ZAR 16.49391
ZMK 9001.203584
ZMW 20.019452
ZWL 321.999592
SSP 5790.440039
MXV 2.088032
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Skandal um vermeintlichen Missbrauch: Angebliche Kronzeugin in Niedersachsen angeklagt
Skandal um vermeintlichen Missbrauch: Angebliche Kronzeugin in Niedersachsen angeklagt / Foto: © AFP/Archiv

Skandal um vermeintlichen Missbrauch: Angebliche Kronzeugin in Niedersachsen angeklagt

Nach der zu Unrecht erfolgten Verurteilung mehrerer enger Verwandter einer Frau aus Niedersachsen wegen sexuellen Missbrauchs hat die Staatsanwaltschaft in Braunschweig eine ehemalige mutmaßliche Kronzeugin wegen falscher Verdächtigung und Falschaussage angeklagt. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, soll die heute 32-Jährige im Rahmen eines gemeinsam mit dem angeblichen Vergewaltigungsopfer ausgedachten ausgeklügelten Tatplans Strafverfolgungsbehörden und Gerichte getäuscht und die später freigesprochenen angeblichen Täter grob wahrheitswidrig belastet haben.

Textgröße:

Die Anklage erging zum Amtsgericht Braunschweig, das diese nun prüfen und über die Prozesseröffnung entscheiden muss. Bei der Beschuldigten handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um die frühere Lebensgefährtin des angeblichen Opfers, einer jungen Frau aus Goslar.

Die mittlerweile 32-Jährige ließ sich demnach auf Basis eines falschen Geständnisses sogar selbst als mutmaßliche Sexualstraftäterin zu einer mehr als sechsjährigen Haftstrafe verurteilen, um sich anschließend als Kronzeugin anzubieten und als mutmaßliche Mittäterin die Mutter und den Stiefvater ihrer Lebensgefährtin umso glaubwürdiger belasten zu können.

Mutter und Stiefvater der jungen Frau wurden unter anderem auch wegen der Aussage der nun angeklagten früheren Lebensgefährtin 2022 angeklagt und in einem ersten Strafprozess im Juni 2023 zu langen Haftstrafen und teils zusätzlich Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob die Urteile später auf. In einem weiteren Prozess wurden die Mutter und der Stiefvater im September 2024 rechtskräftig von allen Vorwürfen freigesprochen, die sich inzwischen als unwahr herausgestellt hatten.

Im Zentrum des als potenzieller Justizskandal bekanntgewordenen Falls steht eine junge Frau aus Goslar, die nach eigenen Angaben über lange Zeit von einem angeblichen organisierten Täterring sexuell missbraucht und sadistisch gequält wurde. Zu diesem sollten unter anderem auch ihre Mutter und ihr Stiefvater gehören. Laut Staatsanwaltschaft ging es ihr zunächst um Erzeugung von Aufmerksamkeit gegenüber Therapeuten und Betreuern. Später belastete sie ihre Verwandten auch bei Ermittlern.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kooperierte die junge Frau dabei ab 2020 eng mit ihrer nun angeklagten früheren Lebensgefährtin. Beide lernten sich demnach Ende 2020 bei einem gemeinsamen Klinikaufenthalt kennen und wurde ein Paar. Die heute 32-Jährige glaubte demnach die Geschichten von dem sadistischen Täterring "uneingeschränkt" und entwickelte gemeinsam mit ihrer Freundin die Idee, sich selbst als Täterin zu bezichtigen und gemeinsam mit ihr Beweise zu inszenieren.

In der Folge wurde sie auf Grundlage eines falschen Geständnisses selbst verurteilt und belastete als angebliche Mittäterin die Mutter und den Stiefvater ihrer Partnerin in Vernehmungen wahrheitswidrig schwer. Sie sei bereit gewesen, sich "für diese aufzuopfern", erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag. Gemeinsames Ziel der beiden Frauen sei dabei eine Inhaftierung der Mutter und des Stiefvaters gewesen.

Die beiden Beschuldigten saßen nach Angaben der Staatsanwaltschaft 684 Tage, also fast zwei Jahre, unschuldig in Untersuchungshaft. Gegen ihre Tochter beziehungsweise Stieftochter, die vor Gericht als Nebenklägerin auftrat, wird wegen der falschen Vorwürfe demnach gesondert ermittelt.

W.Knight--TFWP