The Fort Worth Press - Angriff auf Rechtsextreme in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet

USD -
AED 3.6725
AFN 65.493911
ALL 80.193613
AMD 365.443623
ANG 1.789783
AOA 917.99989
ARS 1490.036389
AUD 1.415829
AWG 1.80125
AZN 1.702402
BAM 1.690479
BBD 2.011669
BDT 122.606854
BGN 1.696366
BHD 0.37668
BIF 2985.954449
BMD 1
BND 1.277583
BOB 11.640953
BRL 5.222399
BSD 0.998833
BTN 95.261679
BWP 13.45607
BYN 3.037988
BYR 19600
BZD 2.008816
CAD 1.38805
CDF 2272.999923
CHF 0.813662
CLF 0.023213
CLP 913.600415
CNY 6.743197
CNH 6.74452
COP 3115.519253
CRC 449.371191
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.306625
CZK 20.930299
DJF 177.864212
DKK 6.460598
DOP 58.464065
DZD 131.663425
EGP 50.220234
ERN 15
ETB 161.573793
EUR 0.8645
FJD 2.234202
FKP 0.739036
GBP 0.73929
GEL 2.610212
GGP 0.739036
GHS 10.937378
GIP 0.739036
GMD 73.502791
GNF 8773.931458
GTQ 7.6209
GYD 208.928649
HKD 7.846703
HNL 26.775574
HRK 6.512303
HTG 130.645231
HUF 313.82998
IDR 17828.1
ILS 2.955101
IMP 0.739036
INR 95.450496
IQD 1308.440296
IRR 1374587.526387
ISK 122.901691
JEP 0.739036
JMD 158.174511
JOD 0.708958
JPY 159.303972
KES 129.09806
KGS 87.45009
KHR 4041.661265
KMF 426.999695
KPW 900.000294
KRW 1416.60954
KWD 0.30868
KYD 0.832361
KZT 463.468603
LAK 22542.892951
LBP 89443.536886
LKR 332.365271
LRD 181.287005
LSL 16.158607
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.359825
MAD 9.264013
MDL 17.319677
MGA 4300.099399
MKD 53.178616
MMK 2099.791609
MNT 3596.010349
MOP 8.073123
MRU 40.112364
MUR 47.098959
MVR 15.450212
MWK 1731.967674
MXN 17.009716
MYR 4.085899
MZN 63.910275
NAD 16.158607
NGN 1359.569785
NIO 36.760448
NOK 9.442598
NPR 152.41886
NZD 1.677149
OMR 0.381252
PAB 0.998833
PEN 3.368858
PGK 4.486797
PHP 61.464973
PKR 277.41994
PLN 3.72275
PYG 5995.073253
QAR 3.641125
RON 4.526702
RSD 101.421842
RUB 83.996716
RWF 1468.77566
SAR 3.750032
SBD 8.048583
SCR 13.755996
SDG 600.563599
SEK 9.527033
SGD 1.279696
SHP 0.740866
SLE 24.503233
SLL 20969.499227
SOS 570.811185
SRD 37.974499
STD 20697.981008
STN 21.176369
SVC 8.739358
SYP 13001.999906
SZL 16.156273
THB 33.143064
TJS 9.223994
TMT 3.51
TND 2.928476
TOP 2.40776
TRY 47.867505
TTD 6.76693
TWD 32.021601
TZS 2646.873244
UAH 44.681879
UGX 3710.618436
UYU 40.019016
UZS 11890.747223
VES 770.109102
VND 26148.5
VUV 117.940389
WST 2.73449
XAF 566.970915
XAG 0.015456
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.800078
XDR 0.707052
XOF 566.970915
XPF 103.081378
YER 237.198588
ZAR 16.129765
ZMK 9001.2023
ZMW 18.87722
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    16.9000

    4437.3

    +0.38%

  • MDAX

    199.4900

    32464.39

    +0.61%

  • DAX

    140.6100

    26440.31

    +0.53%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

  • SDAX

    80.4100

    18633.51

    +0.43%

  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • EUR/USD

    0.0042

    1.1573

    +0.36%

Angriff auf Rechtsextreme in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet
Angriff auf Rechtsextreme in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet / Foto: © AFP

Angriff auf Rechtsextreme in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet

Im Prozess in Ungarn um Gewalttaten gegen mutmaßliche Rechtsextremisten in Budapest vor drei Jahren wird am Mittwoch das Urteil gegen die deutsche Person Maja T. erwartet. Das Gericht in Budapest könnte eine bis zu 24 Jahre lange Haftstrafe gegen die 25-jährige nicht-binäre Person verhängen. Unterstützer von T. bezweifeln, dass das Verfahren gegen die queere Person fair war. Wegen des sogenannten Budapest-Komplexes müssen sich in Deutschland 13 Angeklagte vor Gericht verantworten.

Textgröße:

T. war im Dezember 2023 in Berlin wegen des Vorwurfs der ungarischen Behörden festgenommen worden, sie habe im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest angegriffen. Die ungarische Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass T. zu einer linksextremen Gruppe mit insgesamt 19 Mitgliedern gehörte, die in Ungarn neun Menschen angegriffen habe.

Im Juni 2024 folgte die Auslieferung T.s nach Ungarn - ungeachtet eines laufenden Eilverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht, das die Überstellung untersagte. Der Beschluss des Gerichts erreichte die zuständigen deutschen Behörden jedoch erst, als Maja T. schon auf dem Weg nach Ungarn war.

Dass T. von Deutschland an Ungarn ausgeliefert wurde, sorgte für erhebliche Kritik - ebenso werden die Haftbedingungen vor Ort angeprangert, denen T. als queere Person mutmaßlich ausgesetzt ist. Im vergangenen Juni trat T. in einen Hungerstreik, den die nicht-binäre Person im Juli beendete. T. protestierte unter anderem gegen eine mangelnde Unterstützung durch die Bundesregierung.

Die ungarische Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 24 Jahren als "Abschreckung" und verweist darauf, dass die Opfer Knochenbrüche und Kopfverletzungen erlitten hätten.

T.s Vater Wolfram Jarosch sagte der Nachrichtenagentur AFP, die "vorgefallenen Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich". Er fuhr fort: "Maja hat keinerlei Gewalt angewendet." Er sprach von einem politischen Prozess, der darauf abziele, dass Ungarns rechtsnationalistischer Ministerpräsident Viktor Orban Stimmen für die im April anstehende Parlamentswahl sammeln könne.

T. sei der ideale Feind für Orbans Regierung, sagte Jarosch. Ungarn erkennt nur zwei Geschlechter an und ist das einzige EU-Land, in dem Pride-Veranstaltungen verboten wurden. T. ist nicht-binär, fühlt sich also weder als Mann noch als Frau.

Der Fall Maja T. gehört zum sogenannten Budapest-Komplex, in dem auch in Deutschland derzeit Strafverfahren laufen. Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf begann Mitte Januar ein Prozess gegen sechs Angeklagte. Der Bundesanwaltschaft zufolge sollen sie zu einer von der rechtskräftig verurteilten Lina E. geführten militanten linksextremen Gruppierung gehört haben, die sich spätestens Ende 2017 im Raum Leipzig formierte.

Sieben weitere mutmaßliche Mitglieder der Gruppierung um E. stehen seit November in Dresden vor Gericht. In beiden Verfahren wird unter anderem der Vorwurf des versuchten Mordes erhoben. Die Taten des Netzwerks um E. werden teils unter der Bezeichnung "Hammerbande" zusammengefasst, auch der Begriff "Antifa-Ost" ist bisweilen gebräuchlich. Laut Behörden handelt es sich um ein locker strukturiertes Netzwerk, jedoch keine festgefügte Organisation.

Ungarns Ministerpräsident Orban ließ die Antifa-Bewegung und die deutsche Hammerbande/Antifa Ost Ende September auf eine Terrorliste setzen. Es war das erste Mal, dass Ungarn eine Liste terroristischer Organisationen veröffentlichte. Ungarn folgte damit dem Beispiel von US-Präsident Donald Trump, der die linke Antifa-Bewegung nach dem Mord an dem ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk ebenfalls offiziell als "terroristische Organisation" einstufen ließ.

L.Rodriguez--TFWP