The Fort Worth Press - Drei Festnahmen mit mutmaßlichem Bezug zu Russland in Berlin und Brandenburg

USD -
AED 3.672498
AFN 65.504229
ALL 80.193613
AMD 365.443623
ANG 1.789783
AOA 918.000433
ARS 1490.455074
AUD 1.411542
AWG 1.80125
AZN 1.699459
BAM 1.690479
BBD 2.011669
BDT 122.606854
BGN 1.696366
BHD 0.37668
BIF 2985.954449
BMD 1
BND 1.277583
BOB 11.640953
BRL 5.222395
BSD 0.998833
BTN 95.261679
BWP 13.45607
BYN 3.037988
BYR 19600
BZD 2.008816
CAD 1.387605
CDF 2272.999818
CHF 0.811855
CLF 0.023213
CLP 913.600415
CNY 6.743199
CNH 6.742805
COP 3115.519253
CRC 449.371191
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.306625
CZK 20.924702
DJF 177.864212
DKK 6.462965
DOP 58.464065
DZD 131.663425
EGP 50.234346
ERN 15
ETB 161.573793
EUR 0.86453
FJD 2.234197
FKP 0.739036
GBP 0.738704
GEL 2.610324
GGP 0.739036
GHS 10.937378
GIP 0.739036
GMD 73.500197
GNF 8773.931458
GTQ 7.6209
GYD 208.928649
HKD 7.846982
HNL 26.775574
HRK 6.512302
HTG 130.645231
HUF 313.868996
IDR 17828.1
ILS 2.955101
IMP 0.739036
INR 95.450498
IQD 1308.440296
IRR 1374587.502594
ISK 122.894362
JEP 0.739036
JMD 158.174511
JOD 0.709049
JPY 159.31503
KES 129.09806
KGS 87.449871
KHR 4041.661265
KMF 426.999728
KPW 900.000294
KRW 1416.609785
KWD 0.30868
KYD 0.832361
KZT 463.468603
LAK 22542.892951
LBP 89443.536886
LKR 332.365271
LRD 181.287005
LSL 16.158607
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.359825
MAD 9.264013
MDL 17.319677
MGA 4300.099399
MKD 53.178616
MMK 2099.791609
MNT 3596.010349
MOP 8.073123
MRU 40.112364
MUR 47.106174
MVR 15.45028
MWK 1731.967674
MXN 17.007555
MYR 4.0859
MZN 63.909745
NAD 16.158607
NGN 1359.570083
NIO 36.760448
NOK 9.4776
NPR 152.41886
NZD 1.69746
OMR 0.381252
PAB 0.998833
PEN 3.368858
PGK 4.486797
PHP 61.464998
PKR 277.41994
PLN 3.724525
PYG 5995.073253
QAR 3.641125
RON 4.526701
RSD 101.421842
RUB 84.020318
RWF 1468.77566
SAR 3.750032
SBD 8.048583
SCR 13.755996
SDG 600.498751
SEK 9.530199
SGD 1.27907
SHP 0.740866
SLE 24.50468
SLL 20969.499227
SOS 570.811185
SRD 37.974495
STD 20697.981008
STN 21.176369
SVC 8.739358
SYP 13001.999906
SZL 16.156273
THB 33.143013
TJS 9.223994
TMT 3.51
TND 2.928476
TOP 2.40776
TRY 47.841255
TTD 6.76693
TWD 32.021601
TZS 2646.873244
UAH 44.681879
UGX 3710.618436
UYU 40.019016
UZS 11890.747223
VES 770.109102
VND 26148.5
VUV 117.940389
WST 2.73449
XAF 566.970915
XAG 0.015456
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.800078
XDR 0.707052
XOF 566.970915
XPF 103.081378
YER 237.195625
ZAR 16.18059
ZMK 9001.204446
ZMW 18.87722
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -0.4000

    4436.9

    -0.01%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1578

    +0.04%

  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • DAX

    140.6100

    26440.31

    +0.53%

  • SDAX

    80.4100

    18633.51

    +0.43%

  • MDAX

    199.4900

    32464.39

    +0.61%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

Drei Festnahmen mit mutmaßlichem Bezug zu Russland in Berlin und Brandenburg
Drei Festnahmen mit mutmaßlichem Bezug zu Russland in Berlin und Brandenburg / Foto: © AFP/Archiv

Drei Festnahmen mit mutmaßlichem Bezug zu Russland in Berlin und Brandenburg

In Berlin und Brandenburg hat es am Mittwoch drei Festnahmen mit mutmaßlichem Bezug zu Russland gegeben. Eine Deutschukrainerin soll für Moskau spioniert haben, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Es wird auch gegen frühere Bundeswehrangehörige ermittelt, die ihr womöglich Informationen gaben. Außerdem wurden zwei mutmaßliche Helfer von prorussischen Separatisten der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk festgenommen.

Textgröße:

Die in Berlin festgenommene Frau heißt Ilona W. Sie soll für einen russischen Geheimdienst spioniert haben. Ihrem Kontaktmann habe sie unter anderem Informationen mit Bezug zum Ukraine-Krieg verschafft, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Zwei frühere Mitarbeiter der Bundeswehr stehen unter Verdacht, ihr dienstliche Informationen gegeben zu haben. Der Anklagebehörde zufolge soll W. sich an die beiden, die sie persönlich kannte, gewandt haben.

Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte vor Journalisten in Berlin, es handle sich um einen ehemaligen Stabsoffizier, der kürzlich in Pension gegangen sei und einen Beamten des höheren Diensts, der vor mehr als 15 Jahren die Bundeswehr verlassen habe. Für die Preisgabe der Informationen hätten sie ihre Kontakte in die Bundeswehr genutzt. Es werde noch ermittelt, ob sie wissentlich Informationen an einen ausländischen Geheimdienst weitergegeben hätten.

Am Mittwoch wurden der Bundesanwaltschaft zufolge Räumlichkeiten von W. und die Wohnungen von zwei weiteren Beschuldigten in Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Bayern durchsucht. W. sollte dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs zur Entscheidung über die Untersuchungshaft vorgeführt werden.

Sie soll den Angaben nach spätestens seit November 2023 geheimdienstliche Kontakte in die russische Botschaft in Berlin gehabt haben. Ihr Kontaktmann arbeite für einen russischen Geheimdienst. Unter anderem besteht der Verdacht, dass W. Hintergrundinformationen über Teilnehmer hochkarätiger politischer Veranstaltungen zusammengestellt habe.

Außerdem habe sie Erkundigungen über Standorte der Rüstungsindustrie, Drohnentests und geplante Lieferungen von Drohnen an die Ukraine eingeholt. Einige Male soll sie ihrem Kontaktmann aus der Botschaft dabei geholfen haben, unter falscher Identität selbst politische Veranstaltungen in Berlin zu besuchen, um dort Kontakte aufzubauen.

Die Bundesanwaltschaft bekam den Angaben zufolge Informationen vom Bundesamt für Verfassungsschutz und dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) der Bundeswehr. Dem Ministerium zufolge leitete der MAD Ermittlungen ein, als der Verdacht gegen den früheren Stabsoffizier bekannt wurde, der damals noch im aktiven Dienst war.

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) erklärte: "Die Bedrohung durch russische Spionage ist real." Gerade vor diesem Hintergrund sei es notwendig, "dass wir die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie gegen ausländische Spionage und hybride Kriegsführung stärken."

Ebenfalls am Mittwoch wurden in den brandenburgischen Landkreisen Dahme-Spreewald und Märkisch-Oderland zwei Männer festgenommen, die prorussische Milizen der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Ostukraine unterstützt haben sollen. So sollen sie unter anderem am Transport von Drohnen in die Donbass-Region beteiligt gewesen sein, wie die Bundesanwaltschaft ausführte.

Seit 2014 wurden die selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im ostukrainischen Donbass von prorussischen Separatisten kontrolliert. Nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine 2022 erklärte Moskau die Regionen für annektiert. Die Bundesanwaltschaft stuft die beiden sogenannten Volksrepubliken als ausländische terroristische Vereinigungen ein.

In Brandenburg wurden nun ein Russe und ein Deutscher, Suren A. und Falko H., festgenommen. Der Verein, für den sie seit 2016 gearbeitet haben sollen, organisierte der Behörde zufolge den Transport von Versorgungsgütern und Medizinprodukten, aber auch von Drohnen an die prorussischen Milizionäre in den Donbass. Die beiden Männer sollten am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

S.Jordan--TFWP